DE2800409C2 - Schaltungsanordnung zur Wiedergabe zeitgeraffter Sprache - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Wiedergabe zeitgeraffter Sprache

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DE2800409C2
DE2800409C2 DE19782800409 DE2800409A DE2800409C2 DE 2800409 C2 DE2800409 C2 DE 2800409C2 DE 19782800409 DE19782800409 DE 19782800409 DE 2800409 A DE2800409 A DE 2800409A DE 2800409 C2 DE2800409 C2 DE 2800409C2
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DE19782800409
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DE2800409B1 (de
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Erich Ing.(Grad.) 8510 Fuerth Birk
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Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
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Grundig EMV Elektromechanische Versuchsanstalt Max Grundig GmbH
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B27/00Editing; Indexing; Addressing; Timing or synchronising; Monitoring; Measuring tape travel
    • G11B27/005Reproducing at a different information rate from the information rate of recording

Landscapes

  • Electrically Operated Instructional Devices (AREA)
  • Signal Processing Not Specific To The Method Of Recording And Reproducing (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zur Wiedergabe zeitgeraffter Sprache. Solche Zeitraffungen sind beispielsweise erwünscht beim Obertragen von Diktaten aus Diktiergeräten in die Schreibmaschine und sind erforderlich, wenn audiovisuell aufgezeichnete Informationen zeitgerafft wiedergegeben werden sollen.
Sollen Tonaufzeichnungen schneller wiedergegeben werden, als sie aufgezeichnet wurden, so ändert sich bekanntlich die Tonhöhe proportional zur Geschwindigkeitsänderung. Dadurch tritt nicht nur ein Verfremdungseffekt auf, sondern auch die Sprachverständlichkeit leidet schon bei relativ geringen Geschwindigkeitsänderungen. Um diesem Nachteil abzuhelfen, ist es bekannt, die Gesamtinformation in kurze Inkremente aufzuteilen, von denen ein Teil überhaupt nicht übertragen wird, während der Rest mit der normalen Aufzeichnungsgeschwindigkeit übertragen wird. Dies läßt sich unter anderem dadurch realisieren, daß beispielsweise mit der l,25fachen Originalgeschwindigkeit drei aufeinanderfolgende Inkremente in einen Speicher eingelesen werden, das vierte Inkrement nicht eingelesen wird und das fünfte bis siebente Inkrement wieder eingelesen wird; die Auslesung erfolgt dann mit Originalgeschwindigkeit.
Es ist klar, daß auf diese Art die Sprachverständlichkeit um so schlechter wird, je größer die Zeitraffung ist, d. h. je größer das Verhältnis der »Lücken« zu den nutzbar übertragenen Inkrementen wird. Eine befriedigende Sprachqualität läßt sich daher nur für Zeitraffungen bis etwa zum Faktor 1,5 erreichen, und dieser Wert ist auch für Diktiergeräte vollständig ausreichend.
Anders ist es bei der Zeitraffung von audiovisuellen Aufzeichnungen, bei denen die Videoinformation im allgemeinen in Form von Schrägspuren vorliegt, während die Toninformation ähnlich wie bei Tonbandgeräten längs einer Bandkante aufgezeichnet ist In der überwiegend verbreiteten Form enthält jede Schrägspur ein Halbbild, und da die Halbbilder zeilenverkoppelt sind und darüber hinaus häufig mit unterschiedlichen Azimutwinkeln aufgezeichnet werden, bietet sich zur störungsfreien Zeitraffung die Wiedergabe des ersten Halbbildes eines Vollbildes und anschließend des
ίο zweiten Halbbildes des nächstfolgenden Vollbildes an.
Für die Toninformation bedeutet dies eine Zeitraffung mit dem Faktor 3, die mit den bisher bekannten Methoden nicht befriedigend erreichbar war.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Schaltungsanordnung anzugeben, die auch Sprachaufzeichnungen, deren Zeitraffung wesentlich über dem Faktor 2 liegt, mit einer befriedigenden Sprachverständlichkeit und in der originalen Tonlage wiederzugeben gestattet Diese Aufgabe wird durch den Anspruch 1 gelöst
Die Erfindung berücksichtigt die Tatsache, daß die natürliche Sprache keine großen Pegelunterschiede aufweist und macht von der Erkenntnis Gebrauch, daß die normale Sprache ziemlich viel Pausen enthält, die vom Sprechenden entweder bewußt eingelegt werden, damit der Zuhörer dem Gedankengang besser folgen kann, oder die unbewußt zwischen den Wörtern entstehen, weil jedes Wort gewissermaßen eine Zäsur bedeutet und neu angefangen wird. Diese Pausen enthalten keine Information. Wenn also bei der Wiedergabe zeitgeraffter Sprache diese Pausen eliminiert werden, anstatt willkürlich irgendwelche Information tragenden Abschnitte wegzulassen, können wesentlich bessere Sprachverständlichkeiten erzielt werden oder kann bei gleicher Sprachverständlichkeit eine größere Zeitraffung beherrscht werden als nach den bisher bekanntgewordenen Verfahren.
Die Zeichnung veranschaulicht die erfindungsgemäße Schaltungsanordnung; wenn bei ihrer Beschreibung von einem Zeitraffungsfaktor 3 ausgegangen wird, so dient dies lediglich zur Konkretisierung. Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf diesen Faktor beschränkt.
In der Zeichnung wird die zeitgetäffte Sprachinformation der Klemme 1 zugeführt und über den Tiefpaß 2 abwechselnd in die Speicher 3 und 4 eingelesen; das Ein- und Auslesen der Speicher 3 und 4 erfolgt über die elektronischen Schalter 5, 6, 7 und 8 entsprechend den über die Leitungen 9 und 10 zugeführten Taktfrequenzen. Die Speicher selbst können beispielsweise Schieberegister bekannter Bauart sein, auch kann jeder Speicher aus mehreren Gruppen bestehen. Die Taktfrequenzen und die Steuersignale für die elektronischen Schalter 5 bis 8 werden einer zentralen Umschalteinheit 11 entnommen, ein Taktgenerator 12 liefert die hierfür benötigten Ausgangssignale.
Zur Erläuterung der Arbeitsweise der bisher beschriebenen Schaltung, die dem bekannten Stand der Technik entspricht, sei angenommen, daß das ursprüngliche Sprachsignal auf 5 kHz begrenzt sei und mit dreifacher Geschwindigkeit wiedergegeben werde. Der Tiefpaß 2 hat dann eine Grenzfrequenz von 15 kHz, und nach dem bekannten Abtasttheorem muß der Taktgenerator 12 eine Frequenz von mindetens 30 kHz haben, die im Teiler 13 durch 3 geteilt und über die Leitung 14 als Ausleseimpulse an die Umschalteinheit 11 geliefert wird. Die 30-kHz-Impulse des Taktgenerators 12 werden auch der Steuerlogik 15 zugeführt, die dem Zeitraffungsfaktor entsprechend nur jeden dritten Impuls über die Einleseleitung 16 an die Umschaltein-
heit 11 weiterleitet Im gezeichneten Beispiel werden diese Einlese-Impulse über die Leitung 10 an den Speicher 4 und die Auslese-Impulse von 14 über 11 und 9 an den Speicher 3 geleitet Der Zähler 17 ist auf die Speicherkapazität von 3 bzw. 4 eingestellt, d. h. nach einer Anzahl von Zählschritten, die gleich der Anzahl der Speicherplätze in 3 bzw. 4 ist gibt der Zähler 17 ein Signal an die Umschalteinheit 11, so daß im gezeichneten Beispiel die Schalter 6 und 7 geöffnet und, symbolisiert durch die Invertierung in 18, die Schalter 5 und 8 geschlossen werden. Die Ausgänge der Speicher 3 und 4 werden im Tiefpaß 19 mit einer Grenzfrequenz von 5 kHz von Störungen gereinigt und der Ausgangsklemme 20 zugeführt
Erfindungsgemä3 wird das Ausgangssignal des Tiefpaßfilters 2 auch einem Hüllkurvendetektor 21 zugeführt der die Sprachpausen anzeigt Um Rauschstörungen zu unterdrücken, ist es zweckmäßig, den Ausgang des Tiefpaßfilters hierfür mit einer niedrigeren Grenzfrequenz, beispielsweise 6 bis 9 kHz, auszulegen. Tritt eine Sprachpause auf, so werden über die Steuerlogik 15 die Einlese-Impulse auf der Leitung 16 unterbrochen; gleichzeitig wird der Zähler 22 eingeschaltet der die vom Generator 12 kommenden Taktimpulse so lange zählt wie die Sprachpause andauert Am Ende der Sprachpause schaltet der Zähler um und verringert unter dem Einfluß der Impulse von 12 seinen Zählstand so lange, bis entweder der Anfangszustand Null erreicht ist oder, falls eine neuerliche Sprachpause eintritt bis er wieder auf Vorwärtszählen geschaltet wird. Während des Vorwärtszählens von 22, d.h. während der Sprachpausen werden also keine Einlese-Impulse an die Umschalteinheit 11 abgegeben; dagegen werden während des Rückwärtszählens von 22 sämtliche Taktimpulse des Generators 12 lückenlos als Einlese-Impulse zur Umschalteinheit 11 geleitet
Der große Vorteil dieser erfindungsgemäßen Anordnung ist daß mit wenigen zusätzlichen Bauelementen, nämlich mit nur einem Hüllkurvendetektor und einem Zähler die für die Wiedergabe zeitgeraffter Sprache notwendigen Lücken zumindest teilweise von den Information tragenden Stellen weg in die natürlichen Sprachpausen hinein verlagert werden, so daß sich bei gleicher Sprachverständlichkeit größere Zeitraffungen durchführen lassen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Schaltungsanordnung zur Wiedergabe zeitgeraffter Sprache, bei der eine originale Sprachaufzeichnung mit gegenüber der Aufnahme vergrößerter Ablaufgeschwindigkeit übertragen und die originale Tonhöhe dadurch wiederhergestellt wird, daß Teile der zeitgerafften Sprache periodisch unterdrückt und die nicht unterdrückten Teile in einen Zwischenspeicher eingelesen und aus ihm mit der ursprünglichen Aufzeichnungsgeschwindigkeit wieder ausgelesen werden, dadurch gekennzeichnet, daß mit Hilfe eines Hüllkurvendetektors (21) die natürlichen, in der Sprache vorhandenen Pausen erfaßt werden, daß während der natürlichen Sprachpausen keine Einlesung der zeitgerafften Sprache in den Zwischenspeicher (3 bzw. 4) erfolgt und daß außerhalb der natürlichen Sprachpausen die zeitgeraffte Sprache so lange ohne periodische Unterdrückung in den Zwischenspeicher (3 bzw. 4) eingelesen wird, wie die Sprachpausen angedauert haben.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch !,gekennzeichnet durch einen getakteten Vor-Rückwärts-Zähler (22), der die Taktimpulse von einer Anfangsstellung aus während der Sprachpausen in einer Richtung und außerhalb der Sprachpausen in der anderen Richtung bis zur Anfangsstellung zurückzählt.
DE19782800409 1978-01-05 1978-01-05 Schaltungsanordnung zur Wiedergabe zeitgeraffter Sprache Expired DE2800409C2 (de)

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FR2543724B1 (fr) * 1983-03-30 1988-06-24 Electricite De France Procede et dispositif de traitement de signal audio-enregistre

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