DE277679C - - Google Patents

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DE277679C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22BPRODUCTION AND REFINING OF METALS; PRETREATMENT OF RAW MATERIALS
    • C22B19/00Obtaining zinc or zinc oxide
    • C22B19/04Obtaining zinc by distilling

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture And Refinement Of Metals (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 277679 — KLASSE 40«. GRUPPE
Zusatz zum Patent 226257.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1913 ab. Längste Dauer: 22. Februar 1923.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung betrifft eine weitere Ausgestaltung und Verbesserung des Verfahrens nach Patent 226257. Es hat sich im Laufe der mit dem genannten Patent durchgeführten Arbeiten gezeigt, daß es wünschenswert ist, ein größeres Quantum Erz gleichzeitig durchzusetzen. Um diesen Zweck zu erreichen, verfährt man gemäß der vorliegenden Erfindung dergestalt, daß man das Verfahren des Patents 226257 in zwei Stufen ausführt, d. h. daß man die Reduktion in einem Schacht bis ungefähr 55 Prozent des Metallausbringens führt, die heiße Charge in einen zweiten Schacht überleitet und den Prozeß in diesem vollendet.
Bei dieser Arbeitsweise können die Schächte breiter gemacht werden, und das jedesmalige Durchsetzquantum wird entsprechend gesteigert.
Ein weiterer wesentlicher Vorzug dieses Arbeitsverfahrens besteht darin, daß das Gesamtausbringen vollständiger ist als nach dem Hauptpatent.
Die Schächte lassen sich auch besser reparieren, da man dieselben so breit machen kann, daß sie bequem von den Arbeitern befahren werden können.
Ein der Ausführung des neuen Verfahrens dienender Ofen ist beispielsweise in der beiliegenden Zeichnung dargestellt.
Oberhalb des Schachtes α ist in bekannter Weise der Vorwärmraum b angeordnet. Unterhalb des Schachtes α und etwas vorgerückt befindet sich ein zweiter identischer Schacht c.
Die Arbeitsweise verläuft beispielsweise folgendermaßen:
Das Gemisch von Zinkerz und Kohle wird in dem Vorwärmraum b auf etwa 600 bis 700 ° C erhitzt und gelangt von dort durch den Kanal d in den auf ungefähr 1450 ° C erhitzten Schacht a. In diesem Schacht werden 50 bis 60 Prozent des Metalles abgeschieden. Die zum Teil ausgebrannte Beschickung wird in den darunter befindlichen, auf Reaktionstemperatur erhitzten Schacht c übergeführt und die Reaktion hier vollendet.
Es können jeder Schacht für sich allein oder auch beide Schächte samt dem Vorwärmraum geheizt werden.
Die Entleerung der oberen Schächte kann so bewerkstelligt werden, daß die Beschickung, ohne daß sie aus dem oberen Schacht auf den darunter liegenden Schacht vor den Ofen gezogen wird, direkt im Ofen selbst in den unteren herabgelassen werden kann. Diese Anordnung hat den Vorteil, daß Wärmeverluste vermieden werden. Dieselbe Anordnung kann auch bei dem unteren Schacht vorgesehen werden, wobei das Material direkt in Kühlern herabgelassen wird.
Die Vorwärmkasten können auch vom Ofen unabhängig aufgestellt und fahrbar über den öfen angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-An SPRU ch:
    Ausführungsart des Verfahrens zur Gewinnung von leicht oxydablen Metallen gemäß Patent 226257, gekennzeichnet durch Teilung des Verfahrens in zwei Stufen dergestalt, daß die Reaktion bis zu einem Ausbringen von ungefähr 55 Prozent des vorhandenen Metalles in einem Schacht durchgeführt und die heiße Charge in einen zweiten Schacht übergeführt wird, wo die Reaktion beendigt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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