DE27722C - Neuerungen an dem unter Nr. 19066 patentirten Repetir-Gewehre - Google Patents
Neuerungen an dem unter Nr. 19066 patentirten Repetir-GewehreInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A9/00—Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
- F41A9/01—Feeding of unbelted ammunition
- F41A9/06—Feeding of unbelted ammunition using cyclically moving conveyors, i.e. conveyors having ammunition pusher or carrier elements which are emptied or disengaged from the ammunition during the return stroke
- F41A9/09—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines
- F41A9/10—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging
- F41A9/13—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane
- F41A9/16—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis
- F41A9/17—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis mounted within a smallarm
- F41A9/18—Movable ammunition carriers or loading trays, e.g. for feeding from magazines pivoting or swinging in a vertical plane which is parallel to the barrel axis mounted within a smallarm feeding from a tubular magazine under the barrel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
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- F41A9/52—Arrangements for changing from automatic or magazine-loading to hand-loading
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
An dem unter No. 19066 patentirten Repetirgewehr mit Cylinderverschlufs sind die nachstehend
beschriebenen Neuerungen angebracht ■worden.
Die in den Fig. 1 bis 8 gezeichnete Vorrichtung dient dazu, das Gewehr entweder als Einlader
oder als Repetirgewehr zu gebrauchen. Durch die rechte Wand des Verschlufskastens
geht ein Stift, welcher inwendig den Flügel b, Fig. i, 2, 3 und 5, trägt; aufsen an diesem
Stift ist ein Zeiger c, Fig. 1, 2, 4 und 6, angebracht,
um den Flügel entweder in die Stellung der Repetition oder in die der Einzelladung zu
bringen. Eine auf dem Kasten angebrachte Marke und ein dazu gehöriges »R« (Repetition)
zeigen, in welchem Zustande die Waffe sich befindet. Dieser Zeiger c ist mit dem Flügel
in der Weise verbunden, dafs an dem ersteren entweder ein mit Gewinde versehener Stift in
den Flügel hineingeht, Fig. 3 und 4, oder dafs der Zeiger auf einen eckigen Dorn gesteckt und
mit einer Schraube gesichert wird, Fig. 5, 6 und 7.
Um den Flügel in den verschiedenen Lagen festzuhalten, ist am Verschlufskasten eine Feder d,
Fig. i, 2 und 8, angebracht, welche mit ihrem vorderen Ende auf zwei den verschiedenen
Lagen des Flügels entsprechende Flächen e1 e1
drückt.
Die in Fig. 1 gezeichnete Stellung des Flügels zeigt die Waffe zum Repetiren eingerichtet.
Der zum Abschliefsen bereite Verschlufscylinderhebel drückt bei seinem Niedergange
mit der Handhabe auf die vorstehende Spitze I des Flügels, der Flügel seinerseits vermittelst
des vorstehenden Ansatzes II auf den Löffel, welcher sich infolge dessen senkt und in seiner
untersten Lage eine Patrone aus dem Magazin aufnimmt. Beim Oeffnen und Zurückziehen des
Verschlufscylinders bringt der aufsteigende Löffel den Flügel wieder in die in Fig. 1 gezeichnete
Stellung.
Bei der Waffe als Einlader wird der Flügel in die Stellung der Fig. 2 gebracht, dadurch,
dafs der Flügel vermittelst des Zeigers nach vorn umgelegt wird. In dieser Lage liegt der Löffel
auf dem Flügel auf, so dafs der Ansatz II des Flügels in die Nuth III des Löffels, Fig. 2 und 9,
eintreten kann.
Die beschriebene Construction des Repetitionsabstellflügels
ermöglicht ein leichtes und schnelles Ergreifen des Zeigers, um die Waffe vom Einzellader
zum Repetirer und umgekehrt umzuschalten; sie läfst wegen des äufserlich angebrachten Zeigers
sofort ersehen, ob die Waffe als Einzellader oder mit Repetition gebraucht wird, da der Flügel
bei Einzelladung so weit nach unten umgelegt werden kann, dafs er nicht mehr über die
Verschlufskastenwand hervorsteht; so ist das Einlegen von Patronen auf keine Weise gehindert,
der Flügel kann sich ferner wegen der auf ihn drückenden Feder nicht von selbst verstellen,
und es läfst sich auch der Löffel, wenn er auf dem Flügel aufruht und wenn Patronen einzeln
in den Lauf geladen werden, nicht oder doch nur ganz wenig nach unten drücken.
Die horizontale Bohrung am hintern Theil des Löffels, Fig. 9, ist durch eine Nuth oben
geöffnet. Diese Nuth ermöglicht dem Verschlufscylinder, die im Löffel liegende Patrone zu fassen
und in das Patronenlager zu schieben.
Durch dieselbe sind am Löffel zwei Ansätze IV entstanden, welche so lang sind wie die horizontale
Bohrung. Durch diese Ansätze wird die Patrone so eng umschlossen, dafs letztere auf
sichere Weise ins Patronenlager eingeschoben werden mufs, wozu übrigens die eigenthümliche
gebogene Form des Löffels mithilft, so dafs weder bei sehr rasch ausgeführtem Schliefsen des Verschlufscylinders, noch bei unruhigem
Halten des Gewehres, noch bei umgewendeter oder verdrehter Lage des Gewehres Unregelmäfsigkeiten beim Laden oder Schiefsen
entstehen können, selbst wenn die Patronen durch irgend einen Umstand verkürzt worden
sein sollten. Am Löffel ist die schon oben erwähnte Nuth III für den Flügel angebracht.
Die gebogene Form des Löffels wurde aus dem Grunde gewählt, um die Patronen in gerader
Linie aus dem Magazin in den vorderen Theil des Löffels eintreten zu lassen und um zwischen
Lauf- und Magazinbohrung im Schaft eine genügende Holzdicke zu erhalten, in welche der
Lauf eingebettet liegt.
An Stelle des Ansatzes II des Flügels und der Nuth III des Löffels kann auch die in
Fig. 13 bis 16 dargestellte Vorrichtung treten.
Dieselbe besteht darin, dafs an dem Abstellflügel auf dessen innerer Seite ein kleiner ovaler
Stift q und an dem Löffel die ■ Ausfräsung/ angebracht ist. Wenn das Gewehr als Einlader
gebraucht werden soll, so kommt der Löffel auf den Stift q zu liegen.
Claims (2)
1. Der mit dem Zeiger c versehene verstellbare
Flügel b, der einerseits in Verbindung mit dem Ansatz I und dem Verschlufscylinderhebel
mit dem Ansatz II auf den Löffel e drückt und diesen die Patrone aus dem Magazin holen läfst, andererseits aber
in entsprechender Stellung den Löffel e und durch diesen die Repetition aufser
Thätigkeit setzt, sich mit dem Ansatz II in die Nuth III des Löffels einlegt und diesen
hierdurch arretirt, oder an Stelle des Ansatzes II und der Nuth III der in Fig. 13 bis 16 dargestellte,
an dem Flügel angebrachte ovale Stift q und die Ausfräsung p des Löffels.
2. Die gebogene Form des Löffels e und die oben angebrachte horizontale Nuth in Verbindung
mit den Ansätzen IV zur sicheren und genauen Führung der Patrone.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE27722T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE27722C true DE27722C (de) |
Family
ID=5621323
Family Applications (2)
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| DENDAT27722D Active DE27722C (de) | Neuerungen an dem unter Nr. 19066 patentirten Repetir-Gewehre | ||
| DENDAT19066D Active DE19066C (de) | Neuerungen an Repitirgewehren mit Cylinderverschlufs |
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| DENDAT19066D Active DE19066C (de) | Neuerungen an Repitirgewehren mit Cylinderverschlufs |
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE19066C (de) |
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