DE2755858C2 - Oben offener aufeinander stapelbarer Behälter, von dem mehrere in Form und Größe identische Behälter raumsparend auch ineinander stapelbar sind - Google Patents
Oben offener aufeinander stapelbarer Behälter, von dem mehrere in Form und Größe identische Behälter raumsparend auch ineinander stapelbar sindInfo
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Description
45
Die Erfindung betrifft einen oben offenen aufeinander stapelbaren Behälter, nach dem Oberbegriff des
Anspruchs 1.
Bei einem solchen aus der DE-OS 25 10 795 bekannten Behälter verlaufen die Stege schräg in der so
Seitenwandebene. Beim Ineinanderstapeln läßt sich daher der jeweils obere Behälter nur soweit in den
unteren Behälter absenken, bis die jeweils einander entsprechenden zwei Stege beider Behälter aneinander
anschlagen. Dieser Anschlag erfolgt umso früher, je breiter und je steiler die Stege sind, auf jeden Fall vor
der Berührung beider Behälterböden, sofern der Behälterboden nicht im Vergleich zur Stegbreite
unverhältnismäßig dick ausgebildet ist. Somit verbleiben beim Stapeln der Behälter zwischen den Behälterboden
Leerräume, die verlorenen Raum darstellen und eine große Stapelhöhe bedingen. Außerdem muß der
Neigungswinkel der Stege so gewählt sein, daß sich die ineinander gestapelten Behälter nicht durch Selbsthemmung,
insbes. bei Kunststoffbehältern, ineinander verklemmen können, was zu erheblichen Schwierigkeiten
führen würde, wenn die ineinander gestapelten Behälter wieder vereinzelt werden sollen. Zur Stapelung
aufeinander müssen diese bekannten Behälter um jeweils 90° bzw, 180° gegeneinander verdreht aufeinandergesetzt
werden, da die Füße der Stege des oberen Behälters auf den Köpfen der Stege des unteren
Behälters aufsitzen müssen. Die Behälter können daher nicht in derselben Lage zueinander sowohl ineinander
als auch aufeinander gestapelt werden. Aus diesem Grund sind die Behälter auch als Ablagekörbe für
Schriftstücke nicht geeignet, selbst wenn der Behälter an einer der Stirnseiten zur Auf- bzw. Entnahme der
Schriftstücke seitlich offen wäre.
Der aus der US-PS 34 78 892 bekannte, jedoch nicht gattungsgleiche Behälter ist mit in sich geschlossenen
Seitenwänden versehen, weist also keine Stege auf. Um die Stapelung der Behälter ineinander zu ermöglichen,
sind die Seitenwände schräg nach außen geneigt, so daß sich die ineinander gestapelten Behälter mit ihren
Seitenwänden gegenseitig anliegen. Dadurch wird auch hier das dichte Ineinanderstapeln Boden auf Boden
verhindert, wodurch die Behälter auch im ineinander gestapelten Zustand einen erheblichen Raumbedarf
haben. Im übrigen besteht wegen der sich anliegenden schrägen Seitenflächen wieder die Gefahr des Verklemmens
der ineinander gestapelten Behälter durch Selbsthemmung.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Behälter der eingangs genannten Art so auszubilden,
daß er zu mehreren Boden auf Boden ohne Zwischenraum ineinander und ohne Änderung der gegenseitigen
Ausrichtung aufeinander gestapelt werden kann.
Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, daß die der Stirnwand gegenüber liegende
Stirnwand zwischen dem Behälterboden und der Behälteroberkante in der Breite des Behälterbodens
offen ist, daß die Stirnwand im oberen Rand Aussparungen aufweist, die zur Aufnahme von Bodenteilen
des darüber gestapelten Behälters dienen, und daß die seitlichen Teile der Stirnwand Bereiche aufweisen,
die sich auf den Zargenleisten des unteren Behälters abstützen.
Der durch die Erfindung erreichte Fortschritt besteht im wesentlichen darin, daß die Stege der ineinander
gestapelten, dabei jeweils um mindestens die Stegbreite gegeneinander verschobenen Behälter längs des Behälterrandes
nebeneinander liegen, so daß sie sich also nicht gegenseitig verklemmen können und die Behälter
dabei Boden unmittelbar auf Boden ineinander gesetzt werden können, selbst wenn die Stege senkrecht zum
Boden stehen. Die Behälter können dabei zunächst jedenfalls in derjenigen Anzahl ineinander gestapelt
werden, wie im lichten Abstand zwischen je zwei aufeinander folgenden Stegen jedes Behälters weitere
Stege Platz finden.
In bevorzugter Ausführungsform der Erfindung ist das Verhältnis von Stegbreite zu lichtem Abstand der
Stege mindestens gleich dem Verhältnis von Dicke des Behälterbodens zur Steghöhe. Dann kann die beschriebene
Stapelung ohne weiteres zu beliebig hohen Stapeln fortgesetzt werden, weil dann die Stege jedes weiteren
Behälters über den Stegen des im Stapel um jeweils die Steghöhe tiefer befindlichen Behälters liegen.
Im folgenden wird die Erfindung an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel näher
erläutert; es zeigt
F i g. 1 eine Draufsicht auf den Behälter,
F i g. 2 eine Vorderansicht des Behälters nach F i g. 1 in Richtung des dort eingetragenen Pfeiles VI,
F i g. 3 einen Schnitt durch den Behälter nach F i g. 1
in Richtung der Schnittlinie Vll-Vli,
F i g. 4 eine Seitenansicht des Behälters nach F i g. J in
Richtung des Pfeiles VHI,
Fig.5 einen Schnitt in Richtung der Schnittlinie
IX-IX durch den Behälter nach Fig. I,
Fig.6 den Behälter nach Fig. 1 in der Ansicht von
unten,
F i g. 7 einen Schnitt durch F i g. 6 längs XI-XI,
F i g. 8 einen Längsschnitt durch mehrere ineinander gestapelte Behälter der Fig. 1, entsprechend der
Behälterdarstellung nach F i g. 5,
F i g. 9 einen nur teilweise dargestellten Schnitt längs
XIII-XIII in Fig.8, die dem Schnitt XII-XII in Fig.9
entspricht
Die Zeichnung zeigt einen oben offenen Behälter rechteckigen Grundrisses, von dem beliebige Anzahlen
in der aus den Fig.8 und 9 ersichtlichen Weise ineinander gestapelt werden können. Die Behälter
stellen gitterartig strukturierte Ablageschalen für Schriftstücke oder dergl. dar. Sie bestehen aus einem
gitterartigen Behälterboden 10, dessen Gitterstäbe 10.1 an der Unterseite durch Rippen 10.2 bis tO.7 versteift
sind. Der Boden 10 wird an den beiden Längsseiten durch je einen aufwärts gerichteten Flansch 10.8
begrenzt Die Flansche 10.8 bilden daher zwei gerade und parallel zueinander verlaufende Ränder des
Behälterbodens 10. Außen an diese Ränder 10.8 des Behälterbodens 10 sind aufwärts gerichtete Stege 20
angesetzt, so daß die Stege 20 um die Stegdicke über den Rand 10.8 des Behälterbodens nach außen
vorstehen, wie insbesondere die F i g. 3, 4, 5 und 6 gut erkennen lassen. Die Stege 20 können senkrecht zum
Behälterboden 10 stehen, oder — wie im Ausführungsbeispiel — geringfügig, d. h. um etwa 2°, nach oben hin
auswärts geneigt sein, um bei einstückiger Herstellung des Behälters als Spritzgußteil aus Kunststoff das
Entformen aus dem Spritzgußwerkzeug zu erleichtern. Jedenfalls sind die Enden dieser Stege wiederum an der
Außenseite (vgl. insbesondere die Fig. 1, 3, 4 und 5)
durch zwei zueinander und zu den Bodenrändern 10.8 parallele gerade Zargenleisten 30 verbunden, deren
Innenseite jeweils durch einen Zargenflansch 30.1 gebildet wird, so daß die Stege 20 um di? Stegdicke
einwärts über die Innenseite des Zargenflansches 30.1 vorstehen. Im Ergebnis ist der lichte Abstand zwischen
den die Innenseiten der Zargenleisten 30 bildenden Zargenflarische 30.1 um mindestens die doppelte Dicke
der Stege 20 größer als die Breite des Behälterbodens 10 zwischen den Außenseiten der die Bodenränder
bildenden Bodenflansche 10.8, nämlich abhängig davon, ob die Stege 20 senkrecht stehen oder leicht auswärts
geneigt sind. Der in Fig.4 mit 40 bezeichnete lichte
Abstand zwischen je zwei in Längsrichtung der beiden Bodenränder 10.8 bzw. Zargenleisten 30 aufeinander
folgenden Stegen 20 ist mindestens gleich der Breite der Stege 20 in dieser Richtung, im Ausführungsbeispiel
sogar wesentlich größer, und zwar ein ganzzahliges Vielfaches, nämlich das Sechsfache, der Stegbreite. An
der Rückseite ist der Behälter durch die ebenfalls gitterartig gestaltete Stirnwand 50 geschlossen. Die
vordere Stirnwand 60 dagegen, die — im Ausführungsbeispiel ebenso wie die hintere Stirnwand 50 —
senkrecht zur Längsrichtung der die Stege 20 tragenden Behälterränder 10.8 bzw, Zargenleisten 30 verläuft, ist
offen, und zwar über die gesamte Breite des Behälterbodens 10 zwischen den Außenseiten der die
Behälterränder bildenden Bodenflansche 10.8 und über die Höhe der Stege 20 zwischen den Oberkanten bzw.
Oberseiten jeweils der Bodenflansche 10.8 und der Zargenleisten 30, wobei diese Höhe in F i g. 5 mit 70
bezeichnet ist
Die F i g. 8 und 9 zeigen, wie die Behälter nach den
ίο F i g. 1 bis 7 ineinander stapelbar sind, wobei das in den
F i g. 8 und 9 gezeigte Beispiel insgesamt acht Behälter umfaßt, die einschließlich ihrer Teile durch die
Buchstaben a, b, c, d, e, f, g und h voneinander
unterschieden sind. Man erkennt, daß die Behälter bei
ihrer Stapelung ineinander um jeweils die Breite der Stege 20 in Richtung auf die Behälterstirnwand 60 hin
gegeneinander verschoben werden, so daß die Stege 20a bis 20^ in einer gemeinsamen Ebene hintereinander und
die sechs Stege 20b bis "2üg im Zwischenraum zwischen
zwei aufeinander folgenden Stegen 20a liegen und diesen Zwischenraum ausfüllen. D;': Stege 20Λ liegen
dagegen genau unter jeweils einem ccr Stege 20a, da im
Ausführungsbeispiel die Anordnung so getroffen ist daß die Stapelhöhe von in einen Behälter ineinander
gestapelten sechs weiteren Behältern, deren Stege innerhalb des durch den Stegabstand 40 bestimmten
Moduls liegen, gerade gleich der Steghöhe ist, so daß sich die Stege 20a und 20Λ bei der Stapelung der
Behälter nicht mehr gegenseitig stören. Offensichtlich kann dann die Stapelung der Behälter nach Art der
F i g. 8 und 9 beliebig fortgesetzt werden, wobei immer die Stege aller im Stapel jeweils siebten Behälter
übereinander liegen. Im übrigen lassen die F i g. 8 und 9 erkennen, daß die ineinander gestapelten Behälter mit
ihren Böden 10 und Zargenleisten 30 unmittelbar aufeinander liegen, so daß bei der Stapelung kein toter
Raum verloren geht Die zur Stapelung erforderliche gegenseitige Verschiebung der Behälter um jeweils
mindestens eine Stegbreite wird bei den im Ausführungsbeispiel dargestellten identischen Behältern durch
deren offene Stirnwand 60 ermöglicht, durch die hiidurch der im Stapel jeweils nächste Behälter in
Verschiebungsrichtung um das Verschiebungsmaß vorstehen kann.
Im übrigen können diese Behälter aufeinander gestapelt werden, wenn sie durch ihre offene Stirnwand
60 hindurch zur Ablage von Schriftstücken oder dergl. zugänglich sein sollen. Diese Stapelung der Behälter
aufeinander erfolgt durch geringes gegenseitiges
so Verschieben der Behälter in rückwärtiger Richtung. Dann können die hinteren Enden der unterseitigen
Bodenrippen 10.4 des jeweils oberen Behälters in Aussparungen 80 im oberen Rand der hinteren
Stirnwand 50 des jeweils unteren Behälters greifen, die Enden der unterseitigen Rippe 10.6 des oberen
Behälters je eine. Schulter 100 am vorderen Ende der Zargenleisten 30 des jeweils unteren Behälters hinterfassen,
und schließlich über diese Rippenenden seitlich vorstehende Teile 90 der Stirnwand 60 (vgl. F i g. 2) sich
auf den vorderer Enden 110 der Zargenleisten 30 des jeweils unteren Behälters abstützen, so daß sich im
Ergebnis auch eine gegenseitige seitliche Führung der aufeinander gestapelten Behälter ergibt.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (2)
1. Oben ottener, aufeinanderstapelbarer Behälter,
von dem mehrere in Form und Größe identische Behälter raumsparend auch ineinander stapelbar
sind, bestehend aus mindestens einer Stirnwand, einem Behälterboden, der im Grundriß zwei gerade,
zueinander parallele Bodenränder aufweist, aus außen an diese Ränder des Behälterbodens angesetzten
nahezu senkrechten Wänden, die aus aufwärts gerichteten, im Abstand voneinander
angeordneten Stegen gebildet sind, und aus zwei die oberen Enden dieser Stege wiederum an der
Außenseite verbindenden, zueinander parallelen Zargenleisten, so daß die Stege am Behälterboden
auswärts über die Bodenränder und an den Zargenleisten einwärts über die Zargeninnenseite
um jeweils die Stegdicke vorstehen und der Abstand zwischen den sich gegenüber Hegenden Zargeninnenseiten
um mindestens die doppelte Stegdicke größer ate die Breite des Behälterbodens zwischen
den beiden entsprechenden Bodenrändern ist, und wobei der lichte Abstand zwischen je zwei in
Längsrichtung der beiden Bodenränder bzw. Zargenleisten aufeinander folgenden Stegen ein Vielfaches
der Breite der Stege in dieser Richtung ist dadurch gekennzeichnet, daß die der Stirnwand (50) gegenüber liegende Stirnwand (60)
zwischen dem Behälterboden (10) und der Behälteroberkante in der Breite des Behälterbodens (1O)30
offen ist, daß die Stirnwand (50) im oberen Rand Aussparung in (80) aufweist, die zur Aufnahme von
Bodenteilen (10.4) des darüber gestapelten Behälters dienen, und daß die seitlichen Teile der Stirnwand
(60) Bereiche (90) aufweisen, die sich auf den Zargenleisten (30) des unteren Behälters abstützen.
2. Behälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis von Stegbreite zu
lichtem Abstand (40) der Stege (20) mindestens gleich ist dem Verhältnis von Dicke des Behälterbodens
(10) zur Steghöhe.
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