DE274640C - - Google Patents
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- DE274640C DE274640C DENDAT274640D DE274640DA DE274640C DE 274640 C DE274640 C DE 274640C DE NDAT274640 D DENDAT274640 D DE NDAT274640D DE 274640D A DE274640D A DE 274640DA DE 274640 C DE274640 C DE 274640C
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- steam
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- relief
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01D—NON-POSITIVE DISPLACEMENT MACHINES OR ENGINES, e.g. STEAM TURBINES
- F01D3/00—Machines or engines with axial-thrust balancing effected by working-fluid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Control Of Turbines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 274640 KLASSE 14 c. GRUPPE
und Frischdampfbetrieb.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. August 1911 ab.
Die Erfindung betrifft die Entlastung einer Frischdampf-Abdampf- oder Zweidruckturbine,
welche als vereinigte Gleichdruck- und Überdruckturbine ausgeführt ist und die gleichzeitig
oder nacheinander Dampf von verschiedener Spannung wirtschaftlich verarbeiten
soll.
Die Erfindung besteht in der Unterteilung der Entlastungsfläche derart, daß die für die
ίο Abdampfturbine erforderliche Entlastungsfläche
durch einen eingeschalteten Überdruckteil geteilt ist. Dadurch wird eine vollkommene
Entlastung bei allen Betriebsverhältnissen, so-.wohl
beim Betrieb mit Frischdampf wie auch mit Abdampf und bei beiden zugleich erzielt.
Des ferneren erzielt man dadurch den besten Wirkungsgrad sowohl des Frischdampf- wie
auch des Abdampfteiles und endlich eine vollkommene Entlastung vom achsialen Schub
sowohl beim Frischdampf- wie auch beim Abdampfbetrieb als auch bei einer beliebigen
Verteilung der Leistung auf Frisch- und Abdampf. Der Uberdruckteil, der zum Frischdampf
gehört, ist zu diesem Zweck auf einem Durchmesser angeordnet, der größer ist als
derjenige des nachfolgenden Uberdruckteiles, der zum Abdampfteil gehört. Dadurch ist die
Entlastungsnäche in zwei Teile geteilt, von denen der erste im Gleichdruckteil der Frischdampfturbine
und der zweite am Eintritt in die Abdampfturbine gelegen ist.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Die Zeichnung stellt eine vereinigte Gleichdruck- und Überdruckturbine dar, deren Hochdruckteil
mit Geschwindigkeitsstufen ausgestattet ist. Bei den üblichen Zweidruckturbinen wird der Abdampf in den Raum hinter
dem Hochdruckrad eingeführt. Bei dieser Anordnung hat die Gleichdruckstufe ein sehr
großes Druckgefälle aufzunehmen, nämlich, vom Druck des Frischdampfes bis auf oder unter
den Druck des Abdampfes. Bei dieser Expansion ergeben sich Dampfgeschwindigkeiten,
die bei den mit Rücksicht auf die Betriebssicherheit zulässigen Umfangsgeschwindigkeiten
in den meisten Fällen mit schlechteren Wirkungsgraden ausgenutzt werden als bei normalen
Frischdampfturbinen.
Dieser Nachteil wird bei Ausführung gemäß der Erfindung vermieden, bei welcher der Abdampf
nicht hinter dem Rad, sondern zwischen zwei Stufen des Überdruckteiles eintritt. Die
Eintrittsstelle des Niederspannungsdampfes wird so gewählt, daß für die Expansion des
hochgespannten Dampfes so viele Stufen vorhanden sind, als im Interesse eines guten
Wirkungsgrades erforderlich sind. Der Hochdruckteil der Zweidruckturbine besteht also
jetzt nicht nur aus einem Curtisrad, sondern er ist für sich eine vereinigte Turbine, deren
Überdruckteil so gewählt wird, daß das Curtisrad mit dem wirtschaftlichsten Gefälle arbeitet.
Damit bei dieser Ausführung die Entlastung vom achsialen Schub erzielt wird, sitzt
derjenige Teil der Überdruckschaufelung, der nur vom Frischdampf durchströmt wird, auf
einem Wellendurchmesser, der kleiner ist als der
Durchmesser der Labyrinthe und größer als der Durchmesser des anschließenden Überdruckteiles.
Dadurch wird die Entlastungsfläche am Übergang vom Gleichdruck- zum Überdruckteil
in zwei Teile geteilt, so daß die beiden Entlastungsflächen α und b entstehen. Bei
reinem Abdampfbetrieb stehen beide Flächen unter demselben Druck, nämlich dem Druck
des Abdampfes hinter dem Regelventil. Kommt
ίο Frischdampf dazu, so wird die Fläche b unter
höherem Druck stehen als die Fläche a. Der entsprechende größere Schub nach links muß
gerade dem Schub der Uberdruckschaufelung f das Gleichgewicht halten. Der Wellendurchmesser,
auf dem die Schaufelung f sitzt, kann so bemessen werden, daß der Druckausgleich
bei jeder Belastung und bei jeder Verteilung der Last auf Frisch- und Abdampf erzielt
wird.
In der Zeichnung tritt bei c der Hochspannungs-, bei d der Niederspannungsdampf
in die Turbine ein. β und f stellen diejenigen Teile der Schaufelung dar, in denen der Hochspannungsdampf
bis auf den Druck des Niederspannungsdampfes ausgenutzt wird. Die weitere Ausnutzung des Gesamt dampfes erfolgt
in der Schaufelung g und h.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Entlastungsvorrichtung für vereinigte Gleichdruck- und Überdruckturbinen mit Abdampf- und Frischdampfbetrieb, dadurch gekennzeichnet, daß die für den Abdampfbetrieb erforderliche Entlastungsfläche durch einen hinter den Gleichdruckteil eingeschalteten Uberdruckteil, dessen Trommeldurchmesser größer ist als der Durchmesser des nachgeschalteten Uberdruckteiles, so unterteilt wird, daß die Entlastung bei allen Betriebszuständen mit Frischdampf und. Abdampf erzielt wird.Hierzu -i Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE274640C true DE274640C (de) |
Family
ID=530992
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT274640D Active DE274640C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE274640C (de) |
-
0
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