DE2745375C2 - Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Bezugsschwingung aus einem zeitfehlerbehafteten Videosignal - Google Patents
Schaltung zur Erzeugung einer konstanten Bezugsschwingung aus einem zeitfehlerbehafteten VideosignalInfo
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Description
dieser Frequenz schwingt und der Phasenvergleich für die Phasenregelung mit der Vertikalfrequenz fv
oder einem Bruchteil
τι-*
in die Auftastzeit fällt
9. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet daß mit Hilfe eines ein- und ausschaltbaren
Tores (15) die Schaltung sowohl mit ständiger als auch mit getasteter Phasenregelung arbeiten kann,
und daß die getastete Regelung nur im eingeschwungcnen Zustand und bei störungsfreiem Betrieb eingeschaltet
ist
10. Schaltung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet daß der Übergang von der ständigen Regelung
auf die getastete Regelung und umgekehrt von einer Frequenzvergleichsstufe (14) gesteuert ist die
kontrolliert ob die von dem Oszillator (4) kommenden Impulse
— H
m 2
und die aus dem Videosignal (BAS\) abgeleiteten Impulse
dieser Frequenz erfolgt (F i g. 2).
3. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelung mit Signalen mit
der Zeilenfrequenz /«oder
genau abwechselnd auftreten (F i g. 3,5,7).
il. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet
daß bei Anwendung für ein Videoaufzeichnungsgerät (1) die Umschaltung auf die periodische
Regelung verzögert nach dem Einschalten des Gerätes (1) erfolgt
1 .f
erfolgt und im Weg der Phasenregelschleife ein periodisch geöffnetes Tor (15) liegt (F i g. 3,7).
4. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelung jeweils nur während
der Vertikalaustastzeit aufgetastet ist (F i g. 3).
5. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelung jeweils im Nulldurchgang
des Zeitfehlers aufgetastet ist (F i g. 7, 8).
6. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß für den Phasenvergleich in der Phasenregelschleife
Impulse oder Sägezahnspannungen mit einer Frequenz
verwendet werden (m = 1,2,3) (F i g. 3).
7. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Phasenvergleich mit einer Frequenz
aufgetastet wird (Tor 15), wobei fv die Vertikalfrequenz
und π = 1,2,3... ist.
8. Schaltung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Auftastdaucr so groß
ist, daß mindestens eine volle Periode der Frcauenz
Ein Videosignal, das von einem Video-Aufzeichnungsgerät z. B. einem Videobandgerät oder einem
Bildplattenspieler kommt, ist im allgemeinen mit Zeitfehlern behaftet. Diese entstehen durch unvermeidbare
Schwankungen in der Geschwindigkeit oder durch Dehnungen oder Verformungen des Aufzeichnungsträgers.
Zum Ausgleich solcher Zeitfehler ist es bekannt (Fernseh- und Kinotechnik Nr. 4/1976 Seite 109-112),
das Videosignal über eine elektronische steuerbare Laufzeitleitung zu führen, deren Laufzeit durch eine
Stellgröße in Abhängigkeit vom Zeitfehler geändert wird. Die Laufzeitleitung kann dabei ein elektronisch
getakteter Speicher, z. B. eine Eimerkette sein, deren Laufzeit durch eine von einem Taktoszillator kommende
Taktimpulsfolge steuerbarer Frequenz beeinflußt wird. Der Oszillator ist dabei durch eine Stellgröße gesteuert,
die durch Phasenvergleich der vom Videosignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse mit Bezugsimpulsen
konstanter Phase und Frequenz gewonnen wird.
Dabei ist es bekannt, den die Bezugsimpulse liefernden Oszillator mit den vom Videosignal abgetrennten
Zeilensynchronimpulsen über eine Phasenregelschleife mit großer Zeitkonstante zu synchronisieren. Diese Lösung
hat den Vorteil, daß die Bezugsimpulse die richtige mittlere Phasenlage zu den Impulsen des Videosignals
haben und die Frequenz des Oszillators in erwünschter
b1) Weise langsamen Frequenzänderungen im Videosignal
folgen kann. Das ist /.. B. wichtig, wenn der Aufzeichnungsträger ständig mit einer zu geringen oder /u hohen
Geschwindigkeit läuft. Dann hätte ein absolut kon-
stanter Bezugsoszillator eine falsche Frequenz. Die hohe
Zeitkonstante soll bezwecken, daß die im Videosignal vorhandenen Zeitbasisschwankungen, die im folgenden
mit Zeitfehler bezeichnet werden, Frequenz und Phase der Bezugsimpulse möglichst nicht beeinflussen.
Es hat sich gezeigt, daß in der Praxis der Vergleichsoszillator doch im geringen Maße den Zeitfehler folgt,
also nicht in erwünschter Weise Bezugsimpulse mit konstanter Phase abgibt Dieser Fehler würde zwar nicht
auftreten bsi einem konstanten, freischwingenden, vom Videosignal nicht beeinflußten Oszillator. Dieser kann,
wie bereits erläutert, jedoch wegen der stets vorhandenen geringen Frequenzunterschiede nie eine konstante
mittlere Phasenlage zu den Impulsen des Videosignals einnehmen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die unerwünschte
Phasenänderung der im Vergleichsoszillator erzeugten Vergleichsimpulse in Abhängigkeit von den
Zeitfehlern zu beseitigen, also trotz der Synchronisierung durch die Impulse des mit Zeitfehlern behafteten
Videosignals vom Zeitfehler unbeeinflußte Bezugsimpulse zu erzeugen.
Diese Aufgabe wird durch die im Anspruch 1 beschriebene Erfindung gelöst Vorteilhafte Weiterbüdungen
der Erfindung sind in den Unteransprüchen beschrieben.
Die Erfindung beruht auf folgender Erkenntnis. Der beschriebene Zeitfehler hat in der Praxis im allgemeinen
einen periodischen Verlauf. Diese Periode benagt z. B. bei einem Bildplattenspieler, bei dem auf einem Umfang
der Bildplatte ein vollständiges Bild aufgezeichnet ist, 25 Hz. Das läßt sich dadurch erklären, daß z. B. bei einer
Exzentrizität oder einer Beule der Bildplatte wegen der Umdrehungszahl von 1500 Upm ein Zeitfehler sich mit
der Frequenz von 25 Hz wiederholt. Synchronimpulse des zeitfehlerbehafteten Videosignals, die nur entsprechend
der Periode der Zeitfehler kurz aufgetastet werden, enthalten keine Informationen mehr über den Zeitfehler,
da sie stets die gleiche Zeitabweichung gegenüber dem als fehlerfrei gedachten Signal besitzen. Der
zeitliche, sich periodisch ändernde Verlauf des Zeitfehlers wird bei der Erfindung also periodisch immer zum
selben Zeitpunkt der Periode abgetastet, so daß sich praktisch immer derselbe Wert ergibt. Wenn jetzt mit
diesen periodisch aufgetasteten Impulsen der Vergleichsoszillator über eine Phasenregelschleife synchronisiert
wird, so liefert dieser konstante, von den tatsächlichen Zeitfehlern unabhängige Bezugsimpulse.
Die Erfindung wird anhand der Zeichnung an einem Ausführungsbeispiel erläutert. Darin zeigt
F i g. 1 im Prinzip eine bekannte Schaltung zum Zeitfehlerausgleich,
Fig. 2, 3 zwei verschiedene Ausführungsbeispiele der Erfindung,
F i g. 4 die Ausführung eines Phasend'skrimi lators für
den Vergleichsoszillator,
Fig.5 eine Frequenzvergleichsschallung für die
Überwachung des phasengeregelten Betriebszustandes,
Fig. 6 Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Schaltung nach F i g. 5,
F i g. 7 eine weitere Ausführungsform der Erfindung und
F ι g. 8 Kurven zur Erläuterung der Wirkungsweise
der Schaltung nach F i g. 7.
Die Beschreibung erfolgt am Beispiel eines Bildplattenspieler.
b(·'! dem auf einem Umfang der Bildplatte ein vollständiges Fernsehbild aufgezeichnet ist, die mit
150(1 Upm abgespielt w ird.
In Fig. 1 kommt von dem Bildplattenspieler 1 das zeitfehlerbehaftete Videosignal BASu das mit der elektrisch
steuerbaren Eimerkette 2 in das von Zeitfehlern befreite Videosignal BASi umgewandelt wird. Die mit
der Abtrennstufe 3 vom Videosignal abgetrennten Zeilensynchronimpulse S\ und die vom Vergleichsoszillator
4 kommenden zeilenfrequenten Vergleichsimpulse Hz
werden in der Phasenvergleichsstufe 5 miteinander verglichen. Die dadurch gewonnene Stellgröße Ur \ ist vom
to Zeitfehler abhängig und steuert die Frequenz der in dem Taktosziilator 6 erzeugten Taktimpulse, die ihrerseits
die Laufzeit der Eimerkette 2 bestimmen. Die Laufzeit der Eimerkette 2 wird durch die Stellgröße Ur \ so
gesteuert, daß am Ausgang der Eimerkette 2 ein von den Zeitfehlern befreites Videosignal BAS2 steht Die
Stellgröße Ur 1 wirkt über das Siebglied 7 mit einer gegenüber der Zeilendauer großen Zeitkonstante als Regelspannung
Ur 2 auf den Oszillator 4 und synchronisiert diesen auf die mittlere Frequenz und Phase der Zeilen-Synchronimpulse
S\ des Signals BASu Bei dieser Schaltung können die Vergleichsimpulse H2 auch bei großer
Zeitkonstante des Siebgliedes 7 noch in geringem Maße den Zeitfehlern im Signal BAS] folgen, so daß die Stellgröße
Ur 1 nicht genau ihren richtigen Wert hat. Bei dieser Schaltung erfolgt also eine ständige Regelung
von Frequenz und Phase des Oszillators 4 durch die kontinuierliche Folge der Zeilensynchronimpulse S\ von
der Abtrennstufe 3.
In F i g. 2 erfolgt die Synchronisierung des Oszillators
4 nur durch die Vertikalsynchronimpulse V, die in der Abtrennstufe 3 aus dem zeitfehlerbehafteten Videosignal
BAS\ gewonnen werden. Diese Impulse werden mit dem Frequenzteiler 8 in Übereinstimmung mit der
Grundfrequenz der Zeitfehler gebracht. Da diese Grundfrequenz bei der Bildplatte 25 Hz beträgt, ist in
diesem Beispiel η — \. Die Phasenvergleichsstufe 9 erhält
somit Synchronimpulse mit der Bildfrequenz von 25 Hz. Der Phasenvergleichsstufe 9 werden außerdem
die Vergleichsimpulse Hi über den Frequenzteiler 10
zugeführt, der um den Faktor 625 teilt und somit ebenfalls an die Phasenvergleichsstufe 9 Impulse mit einer
Wiederholfrequenz von 25 Hz liefert. Es ist ersichtlich, daß bei dieser Schaltung die Auswertung der Frequenz
des Signals BAS\ nur zu Beginn eines jeden Bildes erfolgt und somit sämtliche Zeitfehler, die während der
Dauer eines Bildes auftreten, auf Frequenz und Phase der Vergleichsimpulse W2 vom Oszillator 4 keinen Einfluß
haben können. Die Stellgröße Ur \ indessen, die wie in F i g. 1 in der Phasenvergleichsstufe 5 gewonnen wird,
ist von den Zeitfehlern weiterhin abhängig und dient wie in F i g. 1 zum Ausgleich dieser Fehler.
Bei dieser Schaltung arbeitet also oie Phasenvergleichsstufe
9 bei Vb25 der Frequenz der Phasenvergleichsstufe
5. Diese Schaltung ist besonders dann geeignet, wenn keine höheren Frequenzen des Zeitfehlers
vorhanden sind, so daß es zulässig ist, die Impulse S\ und
H2 der Phasenvergleichsstufe 5 über Frequenzteiler zuzuführen.
Bei Teilung beider Frequenzen durch zwei wird der zulässige Zeitschwankungsbereich verdoppelt.
In Fig. 3 erhalten beide Phasenvergleichsstufen 5 und 9 dieselbe hochlineare Sägezahnspannung H^1. Diese
Spannung kann dem Oszillator 4 bei geeigneter Ausführung direkt entnommen werden.
F i g. 4 zeigt ein Beispiel für den Aufbau der Phasen-
tv) vergleichsstufe 5, 9. Die Phasenvergleichsstufe 5 oder 9
enthält jeweils den Schalter 11, der durch die Impulse S\
bzw. H] kurzzeitig geschlossen wird, so daß der jeweilige
Momentanwert der Sägezahnspannung H7/ auf den
Kondensator C\ am Ausgang des Schalters ί 1 übertragen
wird. Bei der Phasenvergleichsstufe 5 vird dieser Spannungswert bis zum nächsten Tastmoment gespeichert.
Bei der Phasenvergleichsstufe 9 erfolgen die Tastungen in wesentlich größeren Abständen, aber auch
hier ist die Schaltung am Ausgang des Schalters 11 so hochohmig, daß die Gesamtladungsmenge der Kondensatoren
C], C2, Cj bis zum nächsten Schließen des Schalters
11 praktisch unverändert bleibt. Wegen der Übereinstimmung der Tastperiode mit der Zeitfehlerperiode
erfolgt das Schließen des Schalters 11 stets an derselben
Stelle der Sägezahnspannung.
Daher fließt über den Schalter praktisch kein Strom. Die Spannungen Ur0 und Ur 2 am Eingang des Oszillators
4 und damit die Frequenz der Vergleichsimpusle H2
bleiben daher in erwünschter Weise konstant.
In der Schaltung nach F i g. 3 enthält die Abtrennstufe
3 einen Schwungradoszillator mit kleiner Zeitkonstante, der die Impulse H] liefert. Dieser Hi-Oszillator dient zur
Störimpulsunterdrückung. Er folgt aber den Zeitschwankungen von Si unmittelbar, so daß aus seiner
Schwingung auch die verschiedenen Auslast-, Tor-, und Klemmimpulse, die in der Schaltung benötigt werden,
abgeleitet werden können.
Für die Erläuterung der Wirkungsweise wird angenommen, daß der Teilerfaktor m der Frequenzteiler 12,
13 gleich 1 ist. In diesem Fall können diese Teiler weggelassen werden. Der Oszillator 4 schwingt daher direkt
mit der Zeilenfrequenz.
Beim Anlegen des Videosignals BAS] an die Schaltung nach F i g. 3, also z. B. beim Starten einer Bildplatte,
nimmt H] sofort die Frequenz der Impulse Si an. H2
braucht wegen der größeren Zeitkonstante des Siebgliedes 7 eine längere Zeit. Die Frequenzvergleichsstufe
14 stellt fest, daß der Oszillator 4 noch nicht phasensynchronisiert
ist und steuert mit der Spannung Us 1 das Tor
15 ständig durchlässig, so daß die Phasenvergleichsstufe 9 die kontinuierliche Folge der Impulse H] ohne jede
Unterbrechung erhält. Fig.5 zeigt den praktischen Aufbau der Frequenzvergleichsstufe 14. Der Oszillator
4 kann also in normaler Weise in den synchronisierten Zustand gelangen. Sobald dies erreicht ist, können die
Impulse an den beiden Eingängen der Frequenzvergleichsstufe 14 nur noch abwechselnd erscheinen. Das
hat zur Folge, daß Us0 auf L-Pegel bleibt. Mit der Verzögerung
rgeht dann Us 1 auf den //-Pegel.
Dadurch wird das Tor 15 wirksam, das bei jedem 2n-ten Impuls Veinen oder einige Impulse H\ zur Phasenvergleichsstufe
9 durchläßt Die Zeit ί ist so groß, daß sich in dieser Zeit der mechanische Antrieb des Bildplattenspieler*
1 eingependelt hat Diese Pendelungen liegen in ihrer Frequenz unterhalb der tiefsten Frequenz
der Zeitfehler und können daher zu Störungen bei der getasteten Betriebsart der Phasenregelschaitung führen.
Etwaige Störungen werden von der Frequenzvergleichsstufe 14 festgestellt, dadurch wird das Tor 15 unverzögert
wirkungslos geschaltet, so daß sofort wieder eine Synchronisierung mit einer kontinuierlichen Folge
von Impulsen Hx erfolgt Eine Bildstörung tritt dabei
kaum auf, weil auch in dieser Betriebsart bereits ein weitgehender Ausgleich der Zeitfehler vorhanden ist
F i g. 6 dient zur näheren Erläuterung der Wirkungsweise der Schaltung nach F i g. 3. Bei Synchronisierung
mit jedem Impuls H] stellt sich die Spannung Ur 1 am
Ausgang beider Phasenvergleichsstufen 5,9 unabhängig davon ein, wie die Exzentrizität, die die Grundschwingung
des Zeitfehlers erzeugt relativ zu den auf der Bildplatte gespeicherten Impulsen Vliegt
Ungünstige Verhältnisse können sich nach der Umschaltung von dem normalen Betrieb, also der Synchronisierung
des Oszillators 4 mit einer ununterbrochenen Impulsfolge S, auf den getasteten Betrieb ergeben, wenn
die Bildplatte nur zwei Teilbilder je Umdrehung liefert und die Impulse V zufällig mit den Extremwerten des
Zeitfehlers zusammenfallen. Abhängig davon, wie der Teiler 8 einrastet, müßte sich dann am Ausgang der
Phasenvergleichsstufe 5 die Spannung Ur\ bzw. Ur]"
ergeben. Die Spannung Uro am Ausgang der Phasenvergleichsstufe
9 im getasteten Betrieb muß mit Ur2
zusammenfallen. Der Tastpunkt liegt also immer auf der Mitte der Sägezahnflanke. In den in Fig.6 gezeigten
Fällen b) und c) würde die Dauer der Sägezahnflanke dann für die Schwankung nicht mehr ausreichen, und die
Frequenzvergleichsstufe 14 würde auf ungetasteu-n Betrieb
zurückschalten. Bei einer derart großen Schwankung kann Abhilfe geschaffen werden dadurch, daß der
Phasenvergleich mit halber Zeilenfrequenz erfolgt, also m = 2 ist. Der Oszillator 4 schwingt also mit der Frequenz
1/2. fn, und im Weg der Impulse Si und H] ist je
ein Teiler mit dem Teilerfaktor 2 wirksam.
Die Einführung derartiger Frequenzteilungen ist auch dann zweckmäßig, wenn mehr als zwei Halbbilder je
Umdrehung der Bildplatte aufgezeichnet sind, z. B. vier oder acht Halbbilder pro Umdrehung. Bei gleicher relativer
Frequenzschwankung des zeitfehlerbehafteten Videosignals BAS] ist nämlich die Zeitschwankung Jt der
Schwankungsperiodendauer proportional. Bei vier und mehr Halbbilder je Grundschwingung des Zeitfehlers
ergibt sich jedoch der Vorteil, daß für die Tastung ein Impuls Vausgesucht werden kann, der so liegt, daß der
Phasenregelbereich höchstens geringfügig vergrößert wird~So kann z. B. dem Frequenzteiler 8 für den Impuls
V bei jedem Ansprechen der Frequenzvergleichsstufe 14 ein zusätzlicher Impuls zugeführt werden. Auf diese
Weise wandert der getastete Phasenvergleich schließlich auf einen Impuls V, bei dem dann die Regelung
stabil bleibt. Der in F i g. 3 dargestellte Trennkondensator 16 am Eingang des Oszillators 6 ist deshalb erforderlich,
weil der Gleichspannungswert von Um, wie aus
F i g. 6 hervorgeht bei Betrieb mit ständiger und getasteter Phasenregelung unterschiedlich sein kann.
F i g. 7 zeigt eine Schaltung für einen besonders ein-
wandfreien Übergang von der ständigen Phasenregelung des Oszillators 4 auf die getastete Phasenregelung.
Die Teiler 12, 13 von Fig. 3 sind in dieser Schaltung
weggelassen. Um das Tor 15 entsprechend der längsten Schwankungsperiode des Zeitfehlers nach jeweils π
vollständigen Bildern für die Impulse H] durchlässig zu
steuern, wird der Torimpuls aus den Impulsen H\ mit dem Frequenzteiler 17 mit dem Teilerfaktor π ■ 625 erzeugt.
Dieser Impuls kann auf eine beliebige Phase der Schwankung des Zeitfehlers gelegt werden, indem der
Teiler 17 zu den betreffenden Zeitpunkt gestartet wird
F i g. 8 zeigt eine Schaltung für den Start des Teilers 17 in F i g. 7. Das Flip-Flop 18 wird durch die Spannung
Us 1 freigegeben, sobald die Regelung des Oszillators 4 durch ständigen Phasenvergleich eingeschwungen ist
Dann geht bei dem ersten Impuls H\, der z. B. genau auf
die Mitte der Sägezahnflanke fällt (r = V2 · tH, einstellbar),
die Spannung U52 auf den //-Pegel und startet den
Teuer 17. Dabei wird der erste Torimpuls für das Tor 15 abgegeben. Sodann folgt nach jeweils π - 625 Impulsen
Hu also jeweils nach einer vollen Periode des Zeitfehlers,
ein weiterer Torimpuls für das Tor 15. Diese Schaltung ergibt einen weitestgehend störungsfreien Übergang
zwischen der ständigen und der getasteten Rege-
lung des Oszillators 4 und erfordert im getasteten Betrieb nicht mehr Aussteuerungsbereich der Phasenvergleichsstufen
5, 9 als bei einer ständigen Phasenregelung.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
>5
20
25
30
35
40
45
50
55
60
65
Claims (2)
1. Schaltung zur Erzeugung einer möglichst konstanten
Bezugsschwingung aus einem zeitfehlerbehafteten Videosignal, insbesondere zum Zeitfehlerausgleich
bei einem Aufzeichnungsgerät mit einem Oszillator, der durch vom Videosignal abgetrennte
Synchronimpulse über eine Schwungrad-Phasenregelschleife synchronisiert ist wobei der Zeitfehler
einen periodischen Verlauf aufweist dadurch gekennzeichnet, daß die Phasenregelung des
Oszillators (4) periodisch mit der Periodendauer des Zeitfehlers oder einem ganzzahligen Vielfachen davon
erfolgt
2. Schaltung nach Anspruch !, dadurch gekennzeichnet
daß der Oszillator (4) mit der Zeilenfrequenz /«oder einem Bruchteil
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Family
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Family Applications (1)
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
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| OI | Miscellaneous see part 1 | ||
| 8128 | New person/name/address of the agent |
Representative=s name: EINSEL, R., DIPL.-ING., PAT.-ANW., 3100 CELLE |
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| 8110 | Request for examination paragraph 44 | ||
| 8125 | Change of the main classification |
Ipc: H04N 5/95 |
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| D2 | Grant after examination | ||
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Owner name: TELEFUNKEN FERNSEH UND RUNDFUNK GMBH, 3000 HANNOVE |
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| 8365 | Fully valid after opposition proceedings | ||
| 8320 | Willingness to grant licences declared (paragraph 23) | ||
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