DE274341C - - Google Patents

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DE274341C
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burner
bearings
rotating body
oxygen
bores
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DENDAT274341D
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English (en)
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23DBURNERS
    • F23D14/00Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
    • F23D14/38Torches, e.g. for brazing or heating
    • F23D14/40Torches, e.g. for brazing or heating for welding

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Gas Burners (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 274341 KLASSE 4g. GRUPPE
HEINRICH KNAPP in WEIMAR.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Gebläsebrenner mit mehreren Mischkanälen nebst zugehörigen Düsen, die nacheinander an die Zuleitungskanäle für das Brenngas und den Sauerstoff angeschlossen werden können. Derartige Gebläsebrenner sind bereits in mehreren Ausführungsformen bekannt. Während nun die früher ausgeführten Gebläsebrenner dieser Art den Mangel aufwiesen, daß für das
ίο nacheinanderfolgende Einschalten der einzelnen Brenner erst das Lösen einer Überwurfmutter ο. dgl. erforderlich ist, der Übergang von einer Brennerleistung auf eine andere, also eine nicht unerhebliche Zeit in Anspruch nimmt, sieht eine erst nach Anmeldung der vorliegenden Erfindung patentierte Einrichtung allerdings bereits die Möglichkeit vor, die einzelnen Brenner ohne Lösung besonderer Dichtungsmittel ruckweise nacheinander einzuschalten; indessen handelt es sich bei dieser erst neuerdings ausgeführten Konstruktion um einen Gebläsebrenner, bei dem die verschieden weiten Mischkanäle mit zugehörigen Düsen in einem gemeinsamen Teil untergebracht sind und auch einen gemeinsamen Brennerkopf aufweisen, wobei einerseits die Herstellung des Brenners gewissen Schwierigkeiten begegnet, andererseits aber auch der gemeinsame Brennerkopf, der bei der Arbeit jedes der einzelnen Brenner zur Benutzung gelangt, einer starken Beanspruchung unterworfen ist.
Von den früher bekannten Konstruktionen unterscheidet sich nun der Gegenstand der Erfindung dadurch, daß zwei Brenner um l8o° oder annähernd i8o° gegeneinander versetzt an einem Drehkörper angeordnet sind,
der zwischen zwei die getrennte Zuführung von Sauerstoff und Brennstoff vermittelnden Lagern gelagert und um eine zur Achse der Brennermundstücke senkrechte Achse drehbar ist, so daß durch jeweilige Drehung um i8o° entweder die in dem Drehkörper vorgesehenen Zuleitungskanäle des einen Brenners oder aber die Zuleitungskanäle des anderen Brenners an Bohrungen angeschlossen werden können, die in dem mit den vorerwähnten Lagern gekuppelten Verbindungsteil angebracht sind. Die für die Umstellung vorzunehmende Drehung erfolgt dabei -— im Unterschied zu den bekannten Konstruktionen ^- um eine Achse, die senkrecht zu der Längsachse der Brennermundstücke verläuft. Hierbei ist noch der besondere Vorteil geschaffen, daß jeweils der unbenutzte Brenner dem anderen arbeitenden Brenner als Handhabe zu dienen vermag, während weiterhin das Außerbetriebsetzen beider Brenner einfach dadurch erfolgt, daß man den Drehkörper um 90 ° gegen die die Zuführung des Sauerstoffes und des Brennstoffes besorgenden Lager dreht, oder aber umgekehrt eine entsprechende Drehung dieser Lager gegen den Drehkörper vornimmt. Die Verbindung zwischen dem Drehkörper und den beiden zur getrennten Zuführung des Brenngases und des Sauerstoffes dienenden Lagern erfolgt dabei durch zwei voneinander unabhängige Hahnkegel, die in zwei entsprechenden, über- bzw. nebeneinander angeordneten Bohrungen des Drehkörpers gelagert sind, so daß einerseits eine Mischung von Sauerstoff mit Brennstoff vor der Mischkammer vermieden, andererseits aber auch eine
Abdichtung der gegeneinander beweglichen Teile gewährleistet ist und die in den Lagern festgehaltenen Kegel eine kurbelzapfen förmige Bewegung ausführen.
Die Zeichnung veranschaulicht den Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform, wobei
Fig. ι den neuen Brenner in einer Seitenansicht zeigt, während
ίο Fig. 2 einen Schnitt durch den Brenner darstellt.
Fig. 3 endlich ist ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. 2.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, sieht die Erfindung einen Drehkörper 1 vor, an dem zwei vollständig fertige Brenner -za und 2* angeordnet sind. Bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel weist der Drehkörper 1 zwei über- bzw. nebeneinanderliegende Bohrungen 3 und 4 auf, in denen zwei vollständig voneinander unabhängige Konusse 5 und 6 aufgenommen werden, die ihrerseits in zwei Lagern 7 und 8 befestigt sind. Diese Lager 7 und 8 sind mit den Bohrungen 9 und 10 und mit Anschlüssen, entweder Schläuchen oder aber — wie bei dem gezeichneten Ausführungsbeispiel — Rohren 11 und 12, versehen, von denen das Rohr 11 den Brennstoff, also beispielsweise das Azetylen, das Rohr 12 dagegen den Sauerstoff zuführt. Die in den Lagern 7 und 8 für die getrennte Zuführung von Brennstoff und Sauerstoff vorgesehenen Bohrungen 9 und 10 finden ihre Fortsetzung in den in den beiden Konussen 5 und 6 angeordneten Bohrungen 13 und 14. In dem Drehkörper 1 sind dann zu beiden Seiten der konischen Bohrung 3 die beiden Wege 15^ und 15*, zu beiden Seiten der konischen Bohrung 4 dagegen die beiden Wege ΐ6α nnd 16 b vorgesehen, derart, daß jeweils durch Drehung des Drehkörpers um 180 ° entweder die Wege ΐ5α und 163 des einen Brenners 2a oder aber die Wege 15* und 16* des anderen Brenners %b auf die Mündungen der in den beiden voneinander unabhängigen Konussen 5 und 6 vorgesehenen Bohrungen 13 und 14 eingestellt werden können, wonach also entweder der eine oder aber der andere der beiden vollständig fertigen und miteinander verbundenen Brenner die getrennte Zuführung der beiden Gase erfährt. Während die Bohrungen i6a und x6b zu den beiden Düsen xya und 17* führen, reichen die beiden Bohrungen 15" und 15* in die die Düsen iya und 17* umgebenden Kammern 18" und 18*, an die sich die eigentlichen Mischkammern jga und 19* mit den Mundstücken 2Oa und 20* anschließen. Zweckmäßig werden zwischen dem Drehkörper ι und den beiden Lagern 7 und 8 noch Federn 21 angeordnet, damit die beiden voneinander unabhängigen Konusse jeweils soweit wie möglich in die konischen Bohrungen 3 und 4 des Drehkörpers hineingezogen werden, um so die erforderliche Abdichtung hervorzubringen. Fernerhin werden zwischen den beiden Konussen 5 und 6 und den beiden Lagern 7 und 8 noch Dichtungsscheiben 22 vorgesehen, um auch ein etwaiges Heraustreten der beiden Gase an diesen Stellen unmöglich zu machen.
Zweckmäßig werden die beiden Zuführungen 11 und 12 für den Sauerstoff und Brennstoff als Rohre ausgebildet, die in geeigneten Führungen 25 und 26 geführt sind, wobei diese beiden Führungen 25 und 26 vorteilhaft dadurch drehbar miteinander verbunden sind, daß der eine Teil 25 eine Hülse 25^, der andere Teil 26 aber einen Bolzen oder aber ein dünneres Rohr 26Λ aufweist, das in das Rohr 25" hineingeführt ist. Der eine der beiden Teile weist dann noch einen Stift 27 und der andere einen Schlitz 28 auf. Dadurch wird der bei der Drehung des Drehkörpers stattfindenden kurbelartigen Bewegung der beiden voneinander unabhängigen Konusse und der damit gleichzeitig stattfindenden Bewegung der Lager 7 und 8 Rechnung getragen. Andererseits kann dies aber auch dadurch herbeigeführt werden, daß man bei fest miteinander verbundenen Führungsteilen 25 und 26 kugelförmige oder doppelkegelförmige Führungsflächen in diesen Teilen 25 und 26 vorsieht, damit die beiden Rohre 11 und 12 die erforderliche schubstangenartige Bewegung bei der Drehung des Drehkörpers auszuführen vermögen.
Die fertigen Brenner 2a und 2b werden vorteilhaft durch Verschraubung ο. dgl. mit dem Drehkörper 1 verbunden, so daß man bei der Fabrikation bzw. Lieferung des Erfindungsgegenstandes Brenner von ganz verschiedenen Leistungsunterschieden an ein und demselben Drehkörper anbringen kann.
In solchen Fällen, wo die Zuführungsmittel 11 und 12 nicht als miteinander verbundene Rohre ausgebildet sind, sondern vielmehr von Schläuchen gebildet werden, dient dann jeweils der nicht benutzte Brenner als Handhabe für den arbeitenden Brenner, wobei die Umstellung des einen auf den anderen Brenner einfach durch entsprechende Drehung der beiden Lager 7 und 8 um 180 ° und das Außerbetriebsetzen der Brenner durch Drehung der vorerwähnten Lager 7 und 8 um go° erfolgt.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Gebläsebrenner mit mehreren Mischkanälen nebst zugehörigen Düsen, die nacheinander an die Zuleitungskanäle für das Brenngas und den Sauerstoff angeschlossen werden können, dadurch gekenn-
    zeichnet, daß zwei Brenner (za und 2*) um i8o° oder annähernd i8o° gegeneinander versetzt an einem Drehkörper (i) angeordnet sind, der zwischen zwei die getrennte Zuführung von Sauerstoff und Brennstoff vermittelnden Lagern (7 und 8) gelagert und um eine zur Achse der Brennermundstücke senkrechte Achse drehbar ist, so daß durch jeweilige Drehung um i8o° entweder die in dem Drehkörper vorgesehenen Zuleitungskanäle (15" und ι6α) des einen Brenners, oder aber die Zuleitungskanäle (15* und 16*) des anderen Brenners an Bohrungen (13 und 14) angeschlossen werden können, die in dem mit den Lagern (7 und 8) gekuppelten Verbindungsteil angebracht sind.
  2. 2. Gebläsebrenner nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei voneinander un-
    ao abhängige Hahnkegel (5 und 6), welche die drehbare Verbindung zwischen dem Drehkörper (1) und den beiden Lagern (7 und 8) vermitteln und in zwei entsprechenden, über- bzw. nebeneinander angeordneten Bohrungen des Drehkörpers (1) gelagert sind, so daß einerseits eine Mischung von Sauerstoff mit Brennstoff vor der Mischkammer vermieden, andererseits aber auch eine Abdichtung der gegeneinander beweglichen Teile gewährleistet ist, und die in den Lagern (7 und 8) festgehaltenen Kegel (5 und 6) bei der Drehung des Körpers (1) eine kurbelzapfenförmige Bewegung ausführen.
  3. 3. Gebläsebrenner nach Anspruch 1 und 1, dadurch gekennzeichnet, daß an die Lager (7 und 8) Rohre (11 und 12) angeschlossen sind, welche in bzw. mit ihren Führungen (25 und 26) die bei Drehung des Körpers (1) durch die Lager (7 und 8) hervorgerufene schubstangenförmige Bewegung ausführen.
  4. 4. Gebläsebrenner nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der jeweils nicht benutzte Brenner dem arbeitenden Brenner als Handhabe dient.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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