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Vielpoliger Kabelstecker.
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Die Erfindung bezieht sich auf einen vielpoligen Kabelstecker mit
in zumindest einer Reihe angeordneten Kontaktelementen, an welche auf der der Steckseite
abgewandten Rückseite einer Steckerleiste des Kabelsteckers die einzelnen Adern
eines Schaltkabels angeschlossen sind, dessen Endabschnitt im wesentlichen senkrecht
zur Steckrichtung und parallel zur Kontaktelementenreihe in ein Gehäuse des Kabelsteckers
durch eine Einführungsöffnung hineingeführt ist.
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Ein derartiger Kabelstecker ist z. B. durch die deutsche Offenlegungsschrift
2 224 326 bekannt geworden. Das Steckergehäuse weist eine Einführungsöffnung auf,
welches an einer der beiden Schmalseiten des Gehäuses angesetzt ist. Das Schaltkabelende
ist in dieser Öffnung gehalten und die aus dem Schaltkabel herausgeführten Einzeladern
sind an die Kontaktelemente des Kabel steckers angeschlossen. Die Bauhöhe eines
derartigen Kabelsteckers, das heißt, die Abmessung in Steckrichtung kann niedrig
gehalten werden. Jedoch ist der Raumbedarf für das aus dem Kabelstecker herausgeführte
Schaltkabel sehr groß. Dies wirkt sich insbesondere dann störend aus, wenn es sich
ein in ein 2dri ges Schaltkabel handelt, bei welchem ein bestimmter Biegeradius
nicht unterschritten werden darf. Es kann z. B. vorkommen, daß der Kabelstecker
mit seiner Einführungsöffnung in der Nähe
einer Gerätewand liegt
und daß der Zwischenraum enger als der kleinste zulässige Biegeradius ist. Das gleiche
gilt, wenn z. B. zwei Kabelstecker unmittelbar hintereinander anzuordnen sind. In
diesen Fällen wäre ein Kabelstecker mit einem in Steckrichtung abführenden Kabel
zu verwenden.
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Jedoch wäre es unvorteilhaft, zwei verschiedene Kabelsteckertypen
z B. in einer Rückwand eines Baugruppenrahmens zu verwenden.
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Durch die deutsche Offenlegungsschrift 2 240 331 ist ein Kabelstecker
mit zwei Einführungsöffnungen bekannt, durch welche das Schaltkabel in Steckrichtung
oder senkrecht zur Steckrichtung in den Kabelstecker hineingeftihrt werden kann.
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Um die Einführungsrichtung zu ändern muB der Kabel stecker jedoch
umgerüstet werden. Die Einführung des Schaltkabels in Steckrichtung bedingt außerdem
eine größere Bauhöhe als bei einem Kabelstecker, bei welchem das Schaltkabel nur
senkrecht zur Steckrichtung an den Kabelstecker herangeführt ist.
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Die deutsche Offenlegungsschrift 2 358 234 beschreibt einen Kabelstecker,
bei welchem sich die Einführungsöffnung in Steckrichtung des Kabelsteckers erstreckt.
Jedoch ist an der Rückseite des Kabelsteckers eine muldenförmige Vertiefung vorgesehen,
so daß das Schaltkabel seitlich abgebogen und in die Mulde hineingedrückt werden
kann. In dieser Lage wird es durch einen darüber gespannten Kabelbinder gehalten.
Auch diese Bauweise bedingt eine große Bauhöhe des Kabelsteckers in Steckrichtung.
Außerdem wird das Schaltkabel, wenn es senkrecht zur Steckrichtung abgebogen wird,
relativ scharf geknickt, was zu einer Beschädigung des Kabels führen kann.
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Insbesondere verändert sich an der Knickstelle die Querschnittsgeometrie
des Schaltkabels so stark, daß die vorgesehene Zuordnung der einzelnen Adern untereinander
nicht mehr gesichert ist. Dies kann zu elektrischen Störungen führen.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei Vermeidung der vorstehenden
Nachteile einen Kabelstecker zu schaffen,
dessen Abmessungen und
dessen Raumbedarf sowohl in Steckrichtung, als auch senkrecht zur Steckrichtung
gering sind.
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Diese Aufgabe wird bei einem Kabelstecker der eingangs genannten Art
dadurch gelöst, daß die Einftilirungsöffnung von der Schmalseite des Kabelsteckers,
in deren Richtung sie zeigt, um zumindest den kleinsten zulässigen Biegeradius des
Schaltkabels zurückgesetzt ist.
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An einen solchen Kabelstecker kann das Schaltkabel senkrecht zur Steckrichtung
herangeführt werden, ohne die höchsten Stellen der RUckseite des Kabelsteckers zu
überragen. Dies ist insbesondere dann von Vorteil, wenn der freie Raum in Steckrichtung
begrenzt ist. Dies ist unter anderem der Fall, wenn zwei Schaltkabel durch Kabelstecker
in einem Muffengehäuse miteinander verbunden werden sollen. Es ist aber auch möglich,
das Schaltkabel in Steckrichtung an den Kabelstecker heranzuführen und seinen Endabschnitt
kreisförmig zur Einführungsöffnung hin abzubiegen, ohne daß das Schaltkabel die
Schmalseite des Kabel steckers überragt , in deren Richtung die Einführungsöffnung
zeigt. Auf diese Weise kann der Kabelstecker auch dann eingesetzt werden, wenn die
Schmalseite eine Gehäusewand unmittelbar benachbart ist.
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Zwar endet das Schaltkabel über den Kontaktelementen, an welche seine
einzelnen Adern angeschlossen werden, Jedoch ist der Biegeradius der Adernenden
weitaus geringer als der des Schaltkabels. Die einzelnen Adern können daher eng
am Schaltkabel zurückgebogen und zu den Kontaktelementen geführt werden, die zwischen
dem Schaltkabel und der Steckerleiste liegen, so daß der dafür benötigte Raum sehr
klein gehalten werden kann. Vorteilhaft ist es, die Einführungsöffnung für das Schaltkabel
ungefähr in der Mitte der RUckseite des Kabelsteckers anzuordnen. Die aus dem Schaltkabel
herausragenden Adern können dann in ihrer Länge nahezu symmetrisch abgeschnitten
werden.
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Im folgenden wird die Erfindung anhand eines in der Zeichnung dargestellten
Ausführungsbeispieles näher erläutert.
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Die dargestellte Figur zeigt einen Kabelstecker 1, an welchen ein
Schaltkabel senkrecht zur durch den Pfeil angedeuteten Steckrichtung herangeführt
ist. Das Schaltkabel 2 weist einzelne Adern 3 auf, deren Endabschnitte aus dem Schaltkabel
2 herausgeführt sind. Der Kabelstecker 1 ist mit einer Steckerleiste 4 versehen,
in welche Kontaktelemente 5 eingesetzt sind und auf der der Steckseite abgewandten
Rückseite der Steckerleiste 4 aus dieser herausragen. Die einzelnen Adern 3 sind
an die Kontaktelemente 5 angelötet.
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Die Steckerleiste 4 ist in einem Gehäuse 6 des Rabelsteckers 1 befestigt.
Das Gehäuse 6 weist eine Einführungsöffnung 7 für das Schaltkabel 2 auf, welche
sich senkrecht zur Steckrichtung und parallel zu den Kontaktelementenreihen erstreckt.
Die Einführungsöffnung 7 ist von einer Schmalseite 8 des Kabelsteckers 1, in deren
Richtung sie zeigt, um zumindest den kleinsten zulässigen Biege radius des Schaltkabels
2 zurückgesetzt. Das Schaltkabel 2 überragt nicht die Rückseite 9 des Kabelsteckers
1. Das Ende des Schaltkabels 2 ist mit Kabelbindern 10 an dem Gehäuse 6 gehalten.
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Durch die strichpunktierten Linien ist dargestellt, wie das Schaltkabel
2, ohne den kleinsten zulässigen Biegeradius zu unterschreiten und ohne über die
Schmalseite 8 des Kabelsteckers 1 hinauszuragen, in Steckrichtung an den Kabelstecker
1 herangeführt werden kann. Das Schaltkabelende ist aus der Steckrichtung kreisförmig
zur Einführungsöffnung 7 hin abgebogen. Der Kabelstecker kann daher auch als Rückwandstecker
verwendet werden, wenn andere Rückwandstecker unmittelbar benachbart sind. Selbstverständlich
kann das Schaltkabel 2 auch einen Verlauf einnehmen, der zwischen den beiden dargestellten
Möglichkeiten liegt.
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2 Patentansprüche 1 Figur
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