DE2742863C2 - Elektronische Steuerschaltung für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine - Google Patents

Elektronische Steuerschaltung für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine

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DE2742863C2 DE2742863A DE2742863A DE2742863C2 DE 2742863 C2 DE2742863 C2 DE 2742863C2 DE 2742863 A DE2742863 A DE 2742863A DE 2742863 A DE2742863 A DE 2742863A DE 2742863 C2 DE2742863 C2 DE 2742863C2
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Description

35
d) die Steuerklemme der monostabilen Kippstufe (12) mit dem Ausgang eines ODER-Gliedes (26) verbunden ist, dessen einer Eingang mit den bei ^o vorgegebener Kurbelwellenstellung erzeugten Triggerimpulsen beaufschlagt ist und dessen anderer Eingang mit dem Ausgang eines UND-Gliedes (24) verbunden ist, bei dem der eine Eingang mit dem Ausgang des Komparators (22) verbunden ist, während der andere Eingang mit dem Ausgang des Drehzahldiskriminators (18) verbunden ist.
2. Steuerschaltung nach Anspruch 1, dadurch so gekennzeichnet, daß die monostabile Kippstufe (12) aufweist: einen Komparator (34), dessen Ausgangssignal zur Ansteuerung des Leistungsteils (40) verwendet wird, dessen eine Eingangsklemme ein Referenzsignal erhält und dessen andere Eingangsklemme mit einem Kondensator (50) verbunden ist; einen mit dem Ausgang des ODER-Gliedes (26) verbundenen steuerbaren Entladekreis (38, 42, 44) für den Kondensator (50); und einen, mit einem der Maschinendrehzahl zugeordneten Ansteuersignal beaufschlagten Ladekreis (32, 36, 46), für den Kondensator (50).
3. Steuerschaltung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Ladekreis einen Transistorverstärker (36, 46) und eine vorgeschalte- b5 te Stromspiegelschaltung (32) aufweist.
4. Steuerschaltung nach einem der Ansprüche 2 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzahldiskri-Die Erfindung bezieht sich auf eine elektronische Steuerschaltung für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine mit
a) einem Rampengenerator, welcher eine mit einem der Maschinendrehzahl zugeordneten Signal beaufschlagte erste Steuerklemme zur Einstellung der Rampensteilheit und eine zweite Steuerklemme zum Zurücksetzen des Rampensignals auf einen Ausgangswert aufweist, welche mit einem Kurbelwellenstellungsgeber verbindbar ist, der bei Erreichen einer vorgegebenen Kurbelwellenstellung jeweils einen Impuls erzeugt;
b) einem Komparator, der mit dem der Iststellung der Kurbelwelle zugeordneten Ausgangssignal des Rampengenerators und einem dem Sollzündwinkel zugeordneten Referenzsignal beaufschlagt ist;
c) sowie init einer monostabilen Kippstufe, durch die der Leistungsteil der Zündanlage angesteuert wird und deren Steuerklemme unter Verwendung eines auf die untere Grenze des normalen Drehzahlarbeitsbereichs der Brennkraftmaschine eingestellten Drehzahldiskriminators bei Drehzahlen im normalen Drehzahlarbeitsbereich mit Ausgangsimpulsen des Komparators beaufschlagt ist und bei unterhalb dieses Drehzahlarbeitsbereichs liegenden Drehzahlen mit Triggerimpulsen beaufschlagt ist, welche bei einer vorgegebenen Winkelstellung der Kurbelwelle bereitgestellt werden.
Derartige elektronische Steuerschaltungen sind bekannt (DE-OS 20 13 703). Der Leistungsteil der Zündanlage ist über einen Umschalter mit der Steuerschaltung verbunden, über den bei niedrigen Maschinendrehzahlen Ausgangsimpulse eines beim Erreichen des oberen Kolbentotpunktes ansprechenden Kurbelwellenstellungsgebers und bei Erreichen normaler Maschinendrehzahlen die Ausgangsimpulse eines Komparators zugeführt werden. Der Komparator ist eingangsseitig mit einem der Iststellung der Kurbelwelle zugeordneten Signal und einem dem Sollzündwinkel zugeordneten Signal beaufschlagt. Das letztere Signal wird unter Verwendung eines Analogrechners aus verschiedenen gemessenen Betriebsparametern der
Brennkraftmaschine erstellt Das der ersten Stellung der rCurbelwelle zugeordnete Signal wird von einem Rampengenerator bereitgestellt, der 40° vor Erreichen des oberen Kolbentotpunktes auf seinen Ausgangswert zurückgestellt wird und ein mit der Maschinendrehzahl 5 entsprechender Steilheit anwachsendes Rampensignal bereitstellt
Auf diese Weise wird ein sauberes Arbeiten der Zündanlage beim Anlassen der Brennkraftmaschine, also bei noch relativ unrundem Lauf derselben erhalten, d. h. unter Bedingungen, bei denen der Rampengenerator die Iststellung der Kurbelwelle nur unzulänglich nachbilden kann. 3ei normalen Betriebsbedingungen der Brennkraftmaschine, bei denen der Rampengenerator die Bewegung der Kurbelwelle zuverlässig extrapoliert, hat man dagegen eine elektronische Vorverlegung des Zündzeitpunkts gemäß den momentanen Arbeitsbedingungen der Brennkraftmaschine.
Bei einer Zündanlage, weiche ähnlich wie die oben beschriebene aufgebaut ist, ist zur Ansteuerung des Umschalters ein mit dem Maximalwert des Rampensignals beaufschlagter Komparator vorgesehen, dessen Ausgang mit der Steuerklemme des Umschalters verbunden ist (DE-OS 23 01 352).
Bei beiden bekannten Steuerschaltungen erfolgt mithin die Ansteuerung des Leistungsteils der Zündanlage entweder unter elektronischer Steuerung der Zündzeitpunktvorverlegung vom Ausgang des Komparators her, welcher die Iststellung der Kurbelwelle und den Sollzündwinkel vergleicht, oder direkt von einein Kurbelwellenstellungsgeber her, was einem festen Zündwinkel entspricht.
Es kann jedoch geschehen, daß auch bei höheren Maschinendrehzahlen der Rampengenerator oder ein Teil des Zündzeitpunktrechners nicht einwandfrei arbeitet. Unter diesen Bedingungen stellt ein Umschalter der bekannten Schaltungsanordnungen weiterhin die Verbindung zwischen Komparalorausgang und Steuerklemme des Leistungsteils her, der Komparator liefert aber keine Ausgangsimpulse. Es kommt dann zu Fehlzündungen im Auspuffsystem, denn nur dann, wenn die Maschinendrehzahl unter die untere Grenze des normalen Drehzahlarbeitsbereichs absinkt, wird der Umschalter wieder in die andere Arbeitsstellung gebracht, in welcher der Leistungsteil der Zündanlage direkt mit von einem Kurbelwellenstellungsgeber bereitgestellten Triggerimpulsen angesteuert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine elektronische Steuerschaltung für eine Zündanlage zu schaffen, weiche auch im normalen Drehzahlarbeitsbereich (bei Drehzahlen oberhalb der beim Starten auftretenden Drehzahlen) immer die Abgahe eines Zündfunkens sicherstellt, auch wenn in den zur elektronischen Zündzeitpunktverstellung vorgesehenen Schaltungsteilen Fehler auftreten.
Diese Aufgabe wird erfindiingsgemäß dadurch gelöst, daß
d) die Steuerklemme der monostabilen Kippstufe mit dem Ausgang eines ODER-Gliedes verbunden ist, dessen einer Eingang mit den bei vorgegebener Kurbelwellenstellung erzeugten Triggerimpulsen beaufschlagt ist und dessen anderer Eingang mit dem Ausgang eines UND-Gliedes verbunden ist, bei dem der eine Eingang mit dem Ausgang des Komparator verbunden ist, während der andere Eingang mit dem Ausgang des Drehzahldiskriminators verbunden ist.
Bei der erfindungsgemäßen Steuerschaltung werden die bei festen Kurbelwellenwinkeln erzeugten Triggerimpulse stets auf die monostabile Kippstufe abgegeben, indem sie auf eine Eingangsldemmt' eines ODER-Gliedes geführt werden, welches am anderen Eingang die von der elektronischen Zündzeitpunktverstellung bereitgestellten Triggerimpulse erhält Da die erstgenannten Triggerimpulse erst zu einem späteren Zeitpunkt des Zyklus erzeugt werden als die letztgenannten, gegenüber dem oberen Kolbentotpunkt vorverlegten Triggerimpulse, führen die phasenkonstanten ersten Triggerimpulse normalerweise zu keiner Gemischzündung mehr, da das Gemisch schon verbrannt ist. Nur dann, wenn die in ihrer Phasenlage variablen zweiten Triggc-rimpulse ausfallen, führen die ersten Triggerimpulse zu einem Zünden von Gemisch. Die entsprechende Gemischverbrennung läuft dann zwar unter nicht optimalen Bedingungen ab, sie erfolgt aber auf jeden Fall im Zylinder und nicht im Auspuffsystem. Derartige Fehlzündungen sind nicht nur aus Gründen der Umweltbelästigung, sondern auch im Hinblick auf im Abgasstrom angeordnete Einrichtungen, wie abgasgetriebene Turbolader oder stoßempfindliche katalytische Abgasentgifter sehr nachteilig.
Durch das Vorsehen eines UND-Gliedes ist bei der erfindungsgemäßen Steuerschaltung zudem weiterhin sichergestellt, daß die vom Komparator erzeugten phasenvariablen Triggerimpulse beim Anlassen der Brennkraftmaschine nicht stören.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Ausführungsbeispiele der Erfindung v/erden nachfolgend anhand von Zeichnungen näher erläutert.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild einer Steuerschaltung nach der Erfindung;
F i g. 2 zeigt ein Blockschaltbild der monostabilen Kippstufe der Steuerschaltung nach F i g. 1;
Fig.3 zeigt ein Blockschaltbild des Drehzahldiskriminators der Steuerschaltung nach Fig. 1;
Fig.4 zeigt eine Schaltungsanordnung für einen Sägezahngenerator der Steuerschaltung nach F i g. 1;
Fig. 5 zeigt die Steuerschaltung nach Fig. i in Verbindung mit externen Schaltungsteilen sowie den Signalverlauf an ausgewählten Punkten der gezeigten Schaltung;
Fig.6 zeigt eine ähnliche Darstellung wie Fig.5, jedoch mit abgewandelten externen Schaltungsteilen;
F i g. 7 zeigt eine ähnliche Darstellung wie F i g. 5 oder 6, jedoch mit abgewandelten externen Schaltungsteilen.
F i g. 1 zeigt eine elektronische Steuerschaltung 10 für eine Zündanlage, die als integrierte Schaltung ausgeführt ist. Sie enthält 16 Klemmen Pi bis P16, über die sie an eine Zündanlage angeschlossen werden kann. Sie enthält ferner: eine monostabile Kippstufe 12, einen Verstärker 14, einen Sägezahngenerator 16, einen Drehzahldiskriminator 18, einen Additionsverstärker 20, einen Komparator 22, ein UND-Glied 24, ein ODER-Glied 26 mit einem invertierenden Eingang und ein Paar Widerstände 28 und 30. Diese Bauteile werden versorgt über eine externe Stromversorgung (nicht gezeigt), die eine geregelte Gleichspannung über die Klem.nen P16 und liefert. Die P8-Klemme ist geerdet, während die P16-Klemme an ein + Vrr-Potential angeschlossen ist, beispielsweise an +10 Volt Gleichspannung. Die volle Spannung und ausgewählte Bruchteile werden an ausgewählte Punkte der Schaltungsanordnung angelegt. Der Widerstand 28 dient als Einstellwiderstand für die Klemme PT; 0,8Vrc wird
direkt an den nicht invertierenden Eingang des Additionsverstärkers 20 gegeben, 0,4V^ wird direkt an den nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 14 gegeben; und der Widerstand 30 dient als Einstellwiderstand für die Klemme P14. r>
Für die monostabile Kippstufe 12 liefern die Klemmen PX und P15 eine Verbindung zur externen Schaltung, die im einzelnen später beschrieben werden. Für den Verstärker 14 liefern die Klemmen P3 und PA eine Verbindung zu einer noch zu beschreibenden externen Schaltung. Für den Sägezahngenerator 16 liefern die Klemmen P5 und P6 eine Verbindung zu noch zu beschreibenden externen Schaltungen. Für den Drehzahldiskriminator 18 liefern die Klemmen P9 und PlO eine Verbindung zu einer noch zu beschreibenden externen Schaltung. Die Klemmen P12 und P13 liefern eine Verbindung zu einer noch zu beschreibenden externen Schaltung mit dem Additionsverstärker 20.
Die monostabile Kippstufe 12 lieferte an die Klemme P2 einen Ausgangsimpuls, der zur Erzeugung eines Zündfunkens verwendet wird. Die monostabile Kippstufe 12 wird über das ODER-Glied 26 angesteuert. Kurz gesagt, steuert das ODER-Glied 26 die monostabile Kippstufe 12 entweder durch ein Triggersignal von der Klemme P14 oder durch ein Signal, das vom Additionsverstärker 20 an der Klemme P13 erzeugt wird, wie weiter unten genauer erklärt wird. Wenn die Brennkraftmaschine läuft, verursacht das Signal an Klemme P13, daß die monostabile Kippstufe derart gesteuert wird, daß die Zündeinstellung optimal ist gemäß den Betriebsbedingungen wie z. B. Drehzahl, Motorbelastung, usw. Wenn die Maschine gestartet wird, führt das Triggersignal an Klemme P14 dazu, daß die monostabile Kippstufe die Zündung mit einem festen Zündwinkel ausführt, beispielsweise direkt bei oder kurz vor dem oberen Kolbentotpunkt (etwa 10° vor dem oberen Totpunkt). Der Drehzahldiskriminator 18 unterscheidet zwischen Start und Betrieb durch Erfassen der Frequenz eines Eingangssignals, das an Klemme Pl liegt. Der Diskriminator 18 liefert eine logische Eins am Eingang 24a des UND-Glieds 24, wenn die Frequenz des Signals an Klemme Pl einen bestimmten Wert überschreitet, der einer Drehzahl oberhalb der Anlaßdrehzahl entspricht. Dadurch wird die monostabile Kippstufe angesteuert. Wenn die «5 Frequenz des Signals an Klemme Pl unter einer Frequenz fällt entsprechend einer Drehzahl unterhalb der Leerlaufdrehzahl, liefert der Diskriminator 18 eine logische Null an den Eingang 24a des UND-Gliedes 24, wodurch eine Ansteuerung der monostabilen Kippstufe 12 verhindert wird, so daß das Triggersigna! an Klemme P14 die Zündung steuert. Das Triggersignal an Klemme P14 bringt die monostabile Kippstufe 12 vom stabilen in den instabilen Zustand, wodurch eine Zündung bewirkt wird. Wie es nachfolgend in Verbindung mit der Beschreibung der v/eiteren Figuren deutlicher wird, ermöglicht dieses Merkmal, daß die monostabile Kippstufe 12 die Zündanlage während des Betriebs der Maschine in dem Fall zündet, wenn das Signal von Drehzahldiskriminator nicht in der Lage ist, die Zündung in der üblichen Weise zu bewirken.
Das an den Klemmen Pl und P14 anliegende Triggersignal wird von einem Kurbelwellenstellungsgeber erhalten. Beispielsweise kann bei einer Acht-Zylinder-Maschine ein Triggersignal bei jeweils 90° der Kurbelwellendrehung abgegeben werden. Das an die Klemme P14 gelegte Triggersignal wird üblicherweise als Startsignal bezeichnet, da es zur Zündung bei einem festen Zündwinkel während des Startens verwendet wird. Das andere Triggersignal an Klemme Pl wird intern von Schaltung 10 sowohl an den Drehzahldiskriminator 18, wie oben erwähnt, als auch an den Sägezahngenerator 16 geliefert. Der Sägezahngenerator 16 wird dadurch bei vorbestimmten Kurbelwellenwinkeln zurückgesetzt, wodurch ein Sägezahn din Ausgang des Sägezahngenerators 16 erzeugt wird und an den nicht invertierenden Eingang des Komparators geliefert wird. Die Dauer des von dem Sägezahngenerator 16 an den Komparator 22 gelieferten Sägezahns ist proportional der Anzahl der Winkelgrade der Kurbelwelle zwischen den Zeitpunkten, zu denen der Sägezahngenerator 16 zurückgesetzt wird und entspricht demgemäß der Anzahl von Winkelgraden der Kurbelwelle zwischen den Zündungen bei einer konstanten Zündzeitpunktvorverstellung. Für einen Acht-Zylinder-Motor wäre dies beispielsweise 90°. Aus später erklärten Gründen besitzt der Sägezahn eine konstante Spitzenamplitude, die unabhängig von der Frequenz ist, mit der der Sägezahngenerator 16 zurückgesetzt wird. Sie ist dementsprechend auch unabhängig von der Drehzahl. Deshalb ist die Größe des Sägezahns repräsentativ für die Winkelstellung der Kurbelwelle. Das Signal, das vom Verstärker 20 an den Komparator 22 geliefert wird, ist ein analoges Signal, dessen Größe repräsentativ für den Kurbelwellenwinkel ist, zu dem die Zündung erwünscht ist. Diese Größe variiert gemäß den Betriebsbedingungen, die erfaßt werden, um die Zündverstellung zu bewirken. Der Komparator 22 vergleicht das Signal vom Verstärker 20 mit dem Sägezahn vom Sägezahngenerator 16. Das Ausgangssignal des Komparators schaltet von Null auf Eins, wenn der Sägezahn und das andere Signal gleich sind. Solange das UND-Glied 24 durch eine Eins am Eingang 24a eingeschaltet ist, wenn am Ausgang des Komparators 22 eine Eins erscheint (und unter Annahme, daß der Eingang an Klemme P14 Eins ist), schaltet der Ausgang des UND-Gliedes 24 von Null auf Eins, wodurch über das ODER-Glied 26 die monostabile Kippstufe 12 angesteuert wird.
F i g. 2 zeigt in größeren Einzelheiten den Aufbau der monostabilen Kippstufe 12. Die Stufe 12 enthält eine Stromspiegelschaltung 32, einen Komparator 34, drei npn-Transistoren 36, 38, 40, eine monostabile Stufe 42 und einen Komparator 44. Die Emitter-Kollektor-Strekke des Transistors 36 ist an den Eingang der Stromspiegelschaltung 32 angeschlossen, und die Emitter-Kollektor-Strecke des Transistors 36 empfängt ein Signal V von dem Ausgang des Verstärkers 14, und der nicht invertierende Eingang des Komparators 44 empfängt das Triggersignal vom Ausgang des ODER-Gliedes 26. Um die erwünschten Zeitcharakteristiken für die monostabile Kippstufe zu erzielen, wird die externe Schaltung mit den Klemmen Pl und P15 wie dargestellt verbunden. Ein Widerstand 46 liegt zwischen Erde und dem Emitter des Transistors 36 an der Klemme P15. Eine ßC-Serienschaltung mit einem Widerstand 48 und einem Kondensator 50 liegt zwischen + Vn; und Erde, wobei der Verbindungspunkt an den Kollektor des Transistors 38 an Klemme Pl angeschlossen ist. Die Klemme P 2 liegt an dem Kollektor des Transistors 40.
Die Schaltung in F i g. 2 arbeitet wie folgt Das Signal V ist eine Spannung, deren Größe repräsentativ für die Drehzahl der Machine ist Die Art, in der das V-Signal erzeugt wird, wird später erklärt. Unter der Annahme, daß der Transistor 38 nicht leitend ist und der
Kondensator 50 voll auf + V11- aufgeladen ist, ist die Stromspiegelschaltung 32 unwirksam und kein Strom fließt am Ausgang. Wenn der Ausgang des ODER-Gliedes 26 von Null auf Eins schaltet, wird der Ausgang des !«Comparators 44 Eins und die monostabile Kippstufe 42 angesteuert. Der Transistor 38 wird für die Dauer des inonoMabilen Impulses leitend. Die Dauer dieses Impulses und somit der leitende Zustand des Transistors 38 dauert gerade lange genug an, um den Kondensator 50 zu entladen. Demgemäß fällt dabei die Spannung an dem nicht invertierenden Eingang des !Comparators 34 auf etwas über das Nullpotential ab, wodurch der Ausgang des Komparators 34 Null wird und den Transistor 40 abschaltet. Wenn der Transistor 38 in seinen nicht leitenden Zustand zurückkehrt beginnt der Kondensator 50 sofort, sich wieder über den Widerstand 48 von + Vn- und über die Stromspiegelschaltung 32 aufzuladen. Die Rate, mit der sich der Kondensator 50 auflädt, ist eine Funktion des V-Signals. Wenn die Spannung am Kondensator 50 auf eine Höhe anwächst, die reicht, um den Komparator 34 zurück in seinen ursprünglichen Zustand zu schalten, wird der Transistor 40 wieder durchgeschaltet. Der Transistor 40 bleibt leitend, bis das nächste Mal das ODER-Glied 26 von Null auf Eins schaltet. Die Dauer, für die der Transistor 40 leitend ist, stellt die Ladezeit des Kondensators 50 dar. Die folgenden Gleichungen beschreiben den Betrieb der Schaltung:
Vbe)
+ y j _g(-'/Ä,O
- VJ + V
= R1C \ η
wobei
Vc von ^die Spannung am Kondensator 50
Ri der Widerstand 48
Vom/m, die Spannung V
Vbe die Basis-Emitterspannung des Transistors 36
Rd der Widerstand 46 und
C die Kapazität des Kondensators 50 ist.
54, einen Komparator 56, ein Flip-Flop 58 und einen npn-Transistor 60. Auch hier sind drei äußere Anordnungen mit der Schaltung verbunden: ein Kondensator 62 und ein Paar Widerstände 64 und 66, die, wie dargestellt, mit den Klemmen P9 und P10 verbunden sind. Die monostabil Kippstufe 52 empfängt das Triggersignal, das an die Klemme Pl gelegt wird, und erzeugt in Ansprache auf die Flanke einen Ausgangsimpuls, der zu dem Takt-Eingang C des
ίο Flip-Flops 58 geführt wird. Das Verzögerungsglied 54 verzögert diesen Impuls etwas, und der verzögerte Impuls wird auf die Basis des Transistors 60 gegeben. Der verzögerte Impuls hält den Transistor 60 im leitenden Zustand gerade so lange, daß alle Ladung vom Kondensator 62 abfließen kann, so daß ein Signai, das eine Spannung aufweist, die gerade etwas über dem Nullpotential liegt, nur an einem nicht invertierenden Eingang des Komparators 56 anliegt. Wenn der verzögerte Impuls endet und der Transistor 60 zurück in einen nicht leitenden Zustand schaltet, beginnt der Kondensator 62, sich über den Widerstand 64 auf -I- Vcc aufzuladen. Die Spannung an dem (p-Ausgang des Flip-Flops 58 wird über den Widerstand 66 an den Kondensator 62 geliefert, so daß die Aufladerate des Kondensators 62 auch von der Ausgangsspannung an dem (^-Ausgang und von dem Wert des Widerstands 66 abhängt. Die folgende Gleichung beschreibt die Zeit, die erforderlich ist, um den Kondensator 62 auf 0,5 Vcc aufzuladen, was die Spannung ist, die erforderlich ist, um den Komparatorausgang von Eins auf Null zu schalten.
Gleichung (2) gilt für V größer als Vi^ Aus diesen Gleichungen kann gesehen werden, daß die Verweildauer variabel gemäß der Größe des Vcejrfw.-Signals ist. Demgemäß dürfte einleuchten, daß mit Anwachsen der Drehzahl die Ladezeit proportional anwächst, während eine entsprechende Abnahme der Zeit dazwischen gegeben ist. Die Aufgabe des Widerstands R, ist es, die Ladezeit zu senken, bevor irgendeine verwendbare Spannung aus der Drehzahl resultiert, d. h. also während des Startens. Somit kann für V kleiner als Vte die Gleichung reduziert werden auf:
T=RiC 1/7(2) (3)
Es ist auch zu beachten, daß durch die Auswahl der tfC-Zeitkonstante des Widerstands 48 und des Kondensators 50 eine Anpassung an die Erfordernisse einer gegebenen Maschine und deren Zündanlage vorgenommen werden kann.
F i g. 3 zeigt einen möglichen Aufbau des Drehzahldiskriminators 18. Die Schaltung nach Fig.3 besitzt eine monostabile Kippstufe 52, ein Verzögerungsglied
T= RC1In
vji,,+VJi1
V1Jt1
Wobei
R = R„
RsRh
R1 + R1, '
der Widerstand 66;
die Spannung am Q-Ausgang des Flip-Flops 58;
der Widerstand 64 und
die Kapazität des Kondensators 62 ist.
Die Schaltung ist so ausgelegt, daß das Flip-Flop 58 immer dann Spannung liefert, um eine logische Eins am Ausgang P9 zu erzeugen, wenn der Zündschalter betätigt wird. Auch ist die Schaltung so ausgelegt, daß bei einem Starten der Maschine die niedrige Frequenz des Triggersignals, das an Klemme Pl anliegt, eine genügend lange Dauer zwischen den Takten des Flip-Flops 58 liefert, daß der Kondensator 62 sich auf über das 0,5fache der Vs-Spannung auflädt, wodurch das Ausgangssignal am Q-Ausgang des Flip-Flops 58 Eins bleibt, d. h. etwa auf der Spannung VO> Somit liefert der Drehzahldiskriminator eine Eins an der Klemme P 9 während des Startens. Wenn die Maschine mit eigener Kraft zu laufen beginnt und auf eine Drehzahl beschleunigt, die etwas über der Startdrehzahl liegt, reduziert das entsprechende Anwachsen der Frequenz des Triggersignals an Klemme Pl dementsprechend das Zeitintervall zwischen dem aufeinanderfolgenden Takten des Flip-Flops 58 auf einen Wert, bei dem der Ausgang des Komparators 56 nicht von Eins auf Null schalten kann und demzufolge Eins bleibt Wenn dies eintritt, wird das Signal am (^-Ausgang des Flip-Flops 58
Null, das Signal am (^-Ausgang dementsprechend Eins, und dieses letztere Signal wird dazu verwendet, das UND-Glied 24 derart anzusteuern. Wenn das (^Signal Null wird, wird der Aufladestrom für den Kondensator 62 verringert. Dies erzeugt eine gewisse Hysterese in der Charakteristik des Drehzahldiskriminators 18, die zur Erzielung guter Betriebsbedingungen erwünscht ist. Die Hysterese bedeutet, daß eine niedrigere_Frequenz des Triggersignals erforderlich ist, um den (^-Ausgang von Null auf Eins zu schalten im Vergleich zu dem Signal, das erforderlich war, um ihn ursprünglich von Eins auf Null zu schalten. Durch eine Auswahl der Werte der Schaltkomponenten unter den üblichen Berechnungsmethoden kann die Frequenz des Triggersignals, die notwendig ist, um den (?-Ausgang von Null auf Eins zu schalten, entsprechend einer Drehzahl bestimmt werden, die etwas geringer als die Leerlaufdrehzahl ist.
Der Verstärker 14 und der Sägezahngenerator 16 sollen zusammen betrachtet werden. Ein externer variabler Widerstand soll zwischen Klemme P5 und Erde gelegt werden, und ein externer Kondensator zwischen Klemme P6 und Erde, um den erwünschten Sägezahn zu liefern. Der Eingang des Sägezahngenerators 16 ist mit der Klemme P 7 derart verbunden, daß der Anstieg durch das Triggersignal wieder gelöscht wird, das an Klemme P 7 liegt. Der Sägezahn erscheint avf der Klemme Pll. Die externe Schaltungsanordnung ist an die Klemme P3, P4 und Pll angeschlossen. Der an die Klemme P 6 angeschlossene Kondensator 78 wird derart aufgeladen, daß die Spitze des Sägezahns auf eine konstante Amplitude geregelt wird, die unabhängig von der Frequenz ist, mit der der Sägezahngenerator 16 durch das Triggersignal an Klemme P 7 sein Rücksetzsignal erhält. Auf diese Weise ist die Größe des Anstiegs zu jedem Zeitpunkt stets repräsentativ für die Iststellung der Kurbelwelle in Winkelgraden. Die Rückkopplungsverbindung von Klemme Pll an Klemme P3 liefert eine Regelung in geschlossener Schleife, um die konstante Amplitude des Sägezahns zu erhalten. Die externe Schaltungsanordnung, die mit den Klemmen P3, P4 und Pll verbunden ist, bestimmt die frequenzabhängige Charakteristik. Abhängig von dem zu überdeckenden Frequenzbereich können entweder ein oder zwei Polfilter verwendet werden. Das Einpolfilter besitzt weniger Komponenten, das Zweipolfilter hat jedoch eine bessere Ansprache gegenüber Brummen und Störungen. Der Verstärker 14 liefert das V-Signal, welches intern an beide Stufen 12 und 16 geliefert wird und welches einen analogen Spannungswert darstellt, der die Kurbelwellenstellung repräsentiert. Der variable Widerstand, der an die Klemme P5 angeschlossen ist, ist so eingestellt, daß eine exakte Kalibrierung des Signals V nach der Frequenz vorgenommen werden kann, mit der der Sägezahngenerator 16 durch das Triggersignal an der Klemme P 7 sein Rücksetzsignal erhält. Dies sorgt für eine Kompensation der Toleranzen des Kondensators.
F i g. 4 zeigt einen möglichen Aufbau des Sägezahngenerators 16. Er weist eine monostabile Kippstufe 100, eine Stromspiegelschaltung 102, einen Pufferverstärker 104, einen Widerstand 106 und drei npn-Transistoren 108, 110 und 112 auf, die in der gezeigten Weise miteinander verbunden sind. Ein externer Kondensator 78 liegt zwischen Klemme P6 und Erde, und ein externer variabler Widerstand 80 zwischen Klemme PS und Erde. Der Eingang der monostabilen Kippstufe 100 liegt an Klemme P 7 zum Empfang des Triggersignals. Der Emitter des Transistors 108 ist intern zur Aufnahme des V-Signals an den Verstärker 14 angeschlossen. Dessen Ausgang liegt an Klemme Pll, an die der Ausgang des Pufferverstärkers 104 angeschlossen ist. In Ansprache auf jeden negativen Übergang im Triggersignal an der Klemme P 7 liefert die monostabile Kippstufe 100 einen Ausgangsimpuls von kurzer Dauer, der den Transistor 112 in leitenden Zustand; schaltet. Die Dauer dieses Impulses und somit der leitende Zustand des Transistors 112 ist gerade kurz genug, um den
to Kondensator 78 zu entladen. Wenn der Impuls beendet ist und der Transistor 112 in den nicht leitenden Zustand zurückkehrt, wird der Kondensator 78 durch den Ladestrom von der Stromspiegelschaltung 102 aufgeladen. Die Größe dieses Ladestroms wird bestimmt durch die Größe des V-Signals und des Wertes des Widerstands 80. Die Schaltanordnung ist derart, daß das V-Signal am Emitter des Transistors 110 gespiegelt wird. Die Größe des Kollektor-Emitterstroms durch den Transistor 110 ist direkt proportional zur Größe des V-Signals und umgekehrt proportional zum Wert des Widerstands 80. Die Stromspiegelschaltung 102 ihrerseits spiegelt eine entsprechende Größe des Ladestroms für die Aufladung des Kondensators 78. Wenn das V-Signal anwächst und abnimmt, nimmt die Größe des Stroms durch den Widerstand 80 gleichermaßen zu oder ab. Dadurch wird der Kondensator 78 wiederum schneller oder langsamer aufgeladen. Wie in Verbindung mit der Beschreibung der nachfolgenden Zeichnungen und Figuren gesehen werden kann, triggert das Signal an der Klemme P7 die monostabile Kippstufe 100, um dem Sägezahngenerator 16 bei vorbestimmten Kurbelwellenwinkeln ein Rücksetzsignal zukommen zu lassen. Demgemäß erscheint der Sägezahn an den Klemmen P6 und Pll und besitzt eine Periode, die gleich 720° ist entsprechend der Anzahl der Zylinder bei einer Viertakt-Verbrennungskraftmaschine. Vermöge der Regelschleife, wodurch der Verstärker 14 das V-Signal liefert, wächst der Betrag des Ladestroms für den Kondensator 78, wenn die Motordrehzahl zunimmt,
■w und nimmt ab, wenn die Motordrehzahl abnimmt. Der Widerstand 80 sorgt für die Einstellung des V-Signals in folgender Weise. Es soll angenommen werden, daß die monostabile Kippstufe 100 mit einer konstanten Triggerfrequenz getriggert wird, in diesem Fall hat die Anstiegsspannung an Klemme Pll eine konstante Steigung als Funktion der Zeit für einen gegebenen Wert des Widerstands 80. Wenn der Widerstand 80 in seiner Größe anwächst, wird ein geringerer Ladestrom von der Stromspiegelschaltung 102 zur Aufladung des Kondensators 78 erhalten. Dies bedeutet, daß die Steigung der Sägezahnflanke abnimmt. Demgemäß lädt sich der Kondensator 78 schneller auf und der Sägezahn besitzt eine größere Neigung, wenn der Wert des Widerstands 80 zunimmt Aufgrund der Rückkopplung, wodurch der Sägezahn auf eine konstante Amplitude geregelt wird, sichert die Einstellung des Transistors 80 eine Einstellung des V-Signals, während keine Beeinträchtigung der Amplitudenregelung des Sägezahns erhalten wird. Auf diese Weise ist der einstellbare Widerstand 80 vorteilhaft zur Sicherstellung eines exakten V-Signals.
Fig.5 zeigt eine elektronische Zündanlage mit der Schaltungsanordnung 10, z. B. für eine Acht-Zylinder-Maschine. Die Stellungsgeber können übliche Vorrich-
&5 tungen sein, die zur Lieferung von Triggersignalen bei bestimmten Winkelstellungen der Kurbelwelle vorgesehen sind. Beispielsweise kann ein Signal für den Normalbetrieb über einen Transistor 68 geliefert
werden, wodurch eine Rechteckwelle an Klemme P7 liegt. Der Stellungsgeber für den Start liefert ein Signal über einen Transistor 70, wodurch sein Signal am Kollektor des Transistors 70 liegt. Der Kollektor des Transistors 70 wird auf + Vn. über den Widerstand 74 eingestellt, und das Startsignal wird über einen Kopplungskondensator 72 an die Klemme P14 geliefert. Das als P 14-Signal bezeichnete Signal liegt an Klemme P14 und besitzt die Form von Impulsen in 90°-Abständen. Das Pll-Signal, das in der Zeichnung als Sägezahn dargestellt ist, wird an die Klemme PW durch den Sägezahngenerator 16 geliefert. Wie aus einem Vergleich mit dem P7-Signal ersehen werden kann, wird das Pll-Signal auf etwa Null in Ansprache auf jeden Übergang des P7-Signals von + 10 Volt (V~) auf etwa Null Volt zurückgesetzt. Zusätzlich zu diesen Externkomponenten, die vorgehend beschrieben sind, ist ein Widerstand 76 vorgesehen, der zwischen den Klemmen P13 und P12 angeschlossen ist, ein Kondensator 82, der zwischen den Klemmen P3 und P4 liegt, und ein Widerstand 84, der zwischen den Klemmen Pll und P3 angeschlossen ist. Der Widerstand 76 ist so ausgewählt, daß er den gewünschten Verstärkungsgrad für den Additionsverstärker 20 liefert. Der Kondensator 82 und der Widerstand 84 sind so gewählt, daß sie die erwünschten Frequenzcharakteristiken für die Sägezahnamplitudenregelung liefern. Die Klemme P12 ist ein Verbindungspunkt für die Zündzeitpunktsignale. Die Grundzeiteinstellung kann durch einen einstellbaren Widerstand 86 geliefert werden, der von + Vcc an den Verbindungspunkt führt. Die Klemme P2 ist an eine Vortreiberstufe 88 angeschlossen, die ihrerseits wieder zu einer Zündspulentreiberstufe (nicht dargestellt) führt und zur Zündspule (nicht dargestellt). Die Impulsfolgen zeigen einen Betriebszustand, bei der die Drehzahl der Maschine genügend hoch ist, so daß der Drehzahldiskriminator 18 ein Signal an das UND-Glied 24 liefert, wodurch die monostabile Kippstufe 12 die Zündung bewirkt. Dies wird gezeigt für die beiden ersten Zündungen, bei denen das P13-Signal das Referenzsägezahnsignal P11 schneidet. Die dritte Zündung jedoch wird durch ein anderes Signal bewirkt, da das P13-Signal abrupt seinen Zustand geändert hat, wodurch es nicht mehr das Pll-Signal schneidet. In dem dargestellten Beispiel sind die Triggerimpulse für eine Zündung bei einer Kolbenstellung von 10° vor dem oberen Totpunkt ausgelegt. Durch Auslegen der verschiedenen Eingangsschaltungsanordnungen kann der Zündwinkel mindestens 10° vor dem oberen Totpunkt, beispielsweise bei einem Zündwinkel von 35° bis 10° liegen. Während des Übergangs oder eines Fehlers, bei dem eine Zündung entsprechend einer Vorverstellung von mehrmals 10° nicht erfolgt, zünden die für eine Drehzahl unterhalb des normalen Arbeitsbereichs vorgesehenen Triggerimpulse bei einem festen Zündwinkel von 10°. Dadurch wird das Gemisch in dem Zylinder immer gezündet, wenn auch nicht zum optimalen Zeitpunkt. Jedoch geschieht ein solches Zünden lediglich unter unüblichen Übergangsbedingungen oder bei einem Fehler der elektronischen Schaltungsanordnung. Unterhalb einer vorgesehenen Drehzahl zündet die Steuerschaltung mit einem bestimmten Zündwinkel. Wenn einmal die Maschine läuft, wird sie auf eine Drehzahl beschleunigt, die durch den Drehzahldiskriminator 18 erfaßt wird. Diese Drehzahl führt zu einer Übergabe der Zündsteuerung zum variablen Zündsignal. Sollte jedoch ein unüblicher Übergangszustand oder ein Fehler eintreten, bei dem das P13-Signal das Pll-Signal nicht schneidet, bevor der Kolben in dem Zylinder, der gezündet werden soll, den Zündwinkel 10 erreicht hat, bewirken die entsprechenden Triggerimpulse für kleine Drehzahlen die Zündung. Die Hysterese, die der Drehzahldiskriminator durch den Widerstand 66 hat, bildet einen Notbehelf, wodurch, falls ein Fehlverhalten vorkommt, eine Drehzahl, die geringer als die Leerlaufzahl ist, erfaßt wird, selbst dann, wenn die Maschine noch läuft,
ίο wodurch die Maschine bei einem festen Kurbelwellenwinkel von 10° gezündet wird. Dies ermöglicht es, daß ein Fahrzeug noch gefahren werden kann, obwohl eine optimale Zündung nicht mehr gewährleistet ist.
Fig. 6 zeigt eine elektronische Zündanlage mit der
is Steuerschaltung !0. Diese Anlage ist sehr ähnlich der nach F i g. 5, und gleiche Bauteile sind mit den gleichen Bezugszeichen dargestellt. Sie unterscheiden sich insofern, als F i g. 6 dargestellt ist für eine Sechszylindermaschine und lediglich eine einzige Komponente für die Ermittlung der Drehzahl hat. Sie weist eine Hall-Vorrichtung auf mit einem Treibertransistor 118, dessen Kollektor sowohl direkt an die Klemme P 7 als auch über den Kondensator 72 an die Klemme P14 angeschlossen ist. Der Transistor 118 wird leitend und nicht leitend gemäß der Kurbelwellenstellung, um das P7-Signal zu liefern, das in der Zeichnung dargestellt ist und das am Kollektor des Transistors 118 auftritt. Dieses Signal wird über den Kondensator 72 angeschlossen, so daß die dargestellte Wellenform, die als P 14-Signal bezeichnet ist, an der Klemme P14 liegt. Der einzige weitere Unterschied zwischen den Schaltungen nach den F i g. 5 und 6 liegt darin, daß in F i g. 6 ein zusätzliches Filter vorgesehen ist, das aus einem Widerstand 114 und einem Kondensator 116 gebildet ist und das in die Rückkopplungsschleife von Klemme Pll zu den Klemmen P3 und P4 eingefügt ist. Die Impulsfolgen nach Fig.6 zeigen die Zündzeitpunktsteuerung. Wenn die Maschine unter normale.- Bedingungen läuft, steuert das Triggersignal an Klemme P13
to den Zündzeitpunkt. Jedesmal wenn der Sägezahn Pll das Signal P13 schneidet, wird die monostabile Kippstufe 12 aktiviert, um das P2-Signal zu liefern, das die Zündung bewirkt. Wenn dieses Triggersignal variiert, wird der Zündzeitpunkt gleichermaßen geän-
"5 dert. Die P7-Signalimpulsfolge ist bezüglich der Kurbelwellenstellung derart in Phase, daß die hintere Flanke jedes positiven Impulses des P7-Signals mit der 10°-Stellung zusammenfällt. Da die hintere Flanke verwendet wird, um an die Klemmen P14 anzulegendes Triggersignal zu liefern, wird der Starttriggerimpuls (d. h. die Spitze des P 14-Signals) auch in der 10°-Stellung der Kurbelwelle geliefert. Falls aus irgendeinem Grund das P13-Signal während des Betriebs die monostabile Kippstufe 12 nicht ansteuert, wird das P14-Triggersignal direkt über das ODER-Glied 26 geliefert, um die monostabile Kippstufe 12 anzusteuern. Während des Startens Hefen das P 14-Signal ebenfalls die Zündimpulse. In allem anderen ist der Betrieb der Schaltung nach F i g. 6 gleich der nach Fig.5.
F i g. 7 zeigt ein drittes Beispiel einer Zündschaltung unter der Verwendung der Steuerschaltung 10. Sie ist für eine Vierzylindermaschine vorgesehen. Abwechselnde Impulse des Sägezahns an der Klemme Pll können ausgeschaltet werden, um das erforderliche 180°-Intervall zwischen den Zündungen zu erzielen, das für einen Vierzylindermotor erforderlich ist. Um dies zu erreichen, wird die externe Schaltuns mit den beiden
Klemmen Pl und P14 verbunden. Diese Schaltung enthält drei npn-Transistorsn 120, 122, und 124, ein Kondensatorenpaar 126 und 128, ein Diodenpaar 130a und 1306 und die Widerstände 132,134a, 1346,136,138 und 139. Diese Schaltungsteile sind wie in Fig.7 dargestellt, miteinander verbunden. Im Betrieb wird eine Rechteckwelle an die Basis des Transistors 124 gelegt. Dieses Signal entspricht dem P 14-Signal, das in der Zeichnung dargestellt ist mit der Ausnahme, daß es bezüglich diesem um 180° phasenverschoben ist. Die Transistoren 122 und 124 sind miteinander derart verbunden, daß, wenn der eine leitend ist, der andere sich im nicht leitenden Zustand befindet, und umgekehrt Deshalb ist wenn der Transistor 124 nicht leitend ist, der Transistor 122 leitend, und das Signal an der Klemme P14 ist Eins. Wenn der Transistor 124 leitet, ist der Transistor 122 nicht leitend, und das Signal an der Klemme P14 ist Eins. Die Kondensatoren 126 und 128 stellen eine Verbindung von den Kollektoren der Transistoren 124 und 122 über die Dioden 130a und 130b zu dem Emitter des Transistors 120 her. Jedesmal, wenn einer der beiden Transistoren 124 oder 122 vom nicht leitenden Zustand in den leitenden schaltet, wird die Verminderung der Kollektorspannung des Transistors durch den entsprechenden Kondensator und die Diode weitergeleitet, um den Transistor 120 kurz in den leitenden Zustand zu schalten. Dadurch wird ein Rücksetzimpuls an die Klemme Pl geliefert, wie durch die Impulsfolge Pl in Fig. 7 bezeichnet. Mit dieser Anordnung wird der Sägezahngenerator 16 bei 90°-Intervallen der Kurbelwellendrehung jeweils zurückgesetzt. Jede Diode 130a und 130b ist als Schutz für den Transistor 120 gedacht. Die Widerstände 132 und 134a arbeiten zusammen, um eine Durchlaßpolung für die Diode 130a zu bilden, und die Widerstände 132 und 1346 gleichermaßen für die Diode 1306. Da der Komparator 22 jeweils die Sägezahnspannung des Sägezahngenerators 16 dem Signal an Klemme P13 vergleicht, liefert der Komparator 22 an seinem Ausgang alle 90° der Kurbelwellendrehung ein Zündsignal. Da das P 14-Signal Eins ist bei abwechselnden Perioden der Sägezahnimpulse, wird das Ausgangssignal des ODER-Gliedes 26 während der abwechselnden Perioden der Sägezahnimpulse auf Eins gehoben, die koinzident mit dem P 14-Signal sind. Mit dieser Anordnung ist es für den Komparator 22 nicht möglich, die monostabile Kippstufe während dieser abwechselnden Perioden anzusteuern, selbst wenn eine Triggerung der monostabilen Kippstufe aufgrund der 90°-Sägezahnperiode eintreten würde. Deshalb verursacht bei normalem Betrieb das Triggersignal ein Zünden nur bei abwechselnden Perioden des Sägezahns, wobei das P14-Signal zugleich Null ist. Wenn gestartet wird, triggert das P 14-Signal die monostabile Kippstufe in 180°-Intervallen, und wegen der Anordnung der Schaltung 10 ist ein Zünden durch das Signal /Ί3 während des Startens ausgeschlossen. Deshalb ist es wünschenswert das Triggersignal derart in Phase zu setzen, daß die hintere Flanke jedes negativen Impulses des P 14-Signals, das dieses Zünden verursacht, in einem Bereich liegt, der etwas vor dem oberen Totpunkt, beispielsweise bei 10°-Kurbelwellenstellung liegt.
Die beschriebene Abschaltung ermöglicht eine bessere Frequenzansprache, da das zweifache an Informationen für die Drehzahldiskriminierung geliefert wird, und es ergibt sich eine größere Auflösung, da der Anstieg eine doppelt so hohe Spannung pro Grad Kurbelwellenwinkel besitzt, als es ohne die gezeigte Maßnahme der Fall wäre.
Indem die Klemmen P13 und P i2, wie oben erklärt, vorgesehen werden, kann der Wert des Widerstands 76 so ausgewählt werden, daß er die Verstärkung des Additionsverstärkers 20 vorgibt. Dies bestimmt den Betrag der Zünd' oreinstellung. Es ist auch möglich, eine Temperaturkompensation vorzusehen, indem eine auf die Temperatur ansprechende Vorrichtung, zum Beispiel ein Thermistor mit dem Verstärker 20 verbunden wird. Eine Möglichkeit, dies durchzuführen, ist die Verbindung eines Thermistors zwischen den Klemmen P12 und P13, vorzugsweise in Reihe mit einem Widerstand, um die Verstärkung gegenüber der Temperaturkurve besser der linearen Kurve anzugleichen. Der Thermistor überwacht die Temperatur und dient dazu, die Verstärkung abzuschwächen, wenn die Temperatur ansteigt, um so beispielsweise mögliche Zündprobleme zu überwinden. Wenn diese Temperaturkompensation verwendet wird, erhält man einen weiteren Vorteil, der nützlich für die Temperaturkompensation ist dadurch, daß man den nicht invertierenden Eingang des Verstärkers 20 an das gleiche Potential wie
-»ο die Spitze des Sägezahns (d.h. 0,8 Vcc) anschließt Dadurch wird die Spannung an dem invertierenden Eingang auf das gleiche Potential (d. h. 0,8 VCT) gebracht Falls das Triggersignal an Klemme P13 so eingerichtet ist, daß die Zündung an der Spitze des Sägezahns erfolgt, ist das Potential am Ausgang des Verstärkers 2C 0,8 Vcc. Der Widerstand 86 kann nun eingestellt werden um die Grundzündzeitpunkteinstellung ohne Rücksicht auf die tatsächliche Temperatur vorzunehmen, da nur kein Strom durch den Thermistor geht. Dies vereinfachi die Justierung.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen

Claims (1)

  1. Patentansprüche:
    1. Elektronische Steuerschaltung für die Zündanlage einer Brennkraftmaschine mit
    a) einem Rampengenerator, welcher eine mit einem der Maschinendrehzahl zugeordneten Signal beaufschlagte erste Steuerklemme zur Einstellung der Rampensteilheit und eine zweite Steuerklemme zum Zurücksetzen des Rampensignals auf einen Ausgangswert aufweist, welche mit einem Kurbelwellenstellungsgeber verbindbar ist, der bei Erreichen einer vorgegebenen Kurbelwellenstellung jeweils einen Impuls erzeugt;
    b) einem Komparator, der mit dem der Iststeilung der Kurbelwelle zugeordneten Ausgangssignal des Rampengenerators und einem dem Sollzündwinkel zugeordneten Referenzsignal beaufschlagt ist
    c) sowie mit einer monostabilen Kippstufe, durch die der Leistungsteil der Zündanlage angesteuert wird und deren Steuerklemme unter Verwendung eines auf die untere Grenze des normalen Drehzahlarbeitsbereichs der Brennkraftmaschine eingestellten Drehzahldiskriminators bei Drehzahlen im normalen Drehzahlarbeitsbereich mit Ausgangsimpulsen des Komparators beaufschlagt ist und bei unterhalb dieses Drehzahlarbeitsbereichs liegenden Drehzahlen mit Triggerimpulsen beaufschlagt ist, welche bei einer vorgegebenen Winkelstellung der Kurbelwelle bereitgestellt werden.
    dadurch gekennzeichnet, daß
    minator (18) eine bistabile Kippschaltung (58) aufweist, deren erste Steuerklemme (C) mit dem Ausgang des Kurbelwellenstellungsgebers (52) verbunden ist und deren zweite Steuerklemme (D) mit einpm Impulsabstandsdiskriminator (54, 56, 60, 62, 64, 66) verbunden ist, der ein Ausgangssignal bereitstellt, wenn der Abstand zweier auf seinen Eingang gegebener aufeinanderfolgender Impulse größer ist als eine vorgegebene Zeitspanne, und der über ein Verzögerungsglied (54) ebenfalls mit dem Ausgang des Kurbelwellenstellungsgebers (52) verbunden ist
    5. Steuerschaltung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Impulsabstandsdiskriminator einen Komparator (56) aufweist, dessen eine Eingangsklemme mit einem Kondensator (62) verbunden ist, dem em steuerbarer Entladeschalter (60), dessen Steuerklemme mit dem Ausgang des Verzögerungskreises (54) verbunden ist, sowie ein Ladekreis (64,66) zugeordnet sind.
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