DE2736393C2 - Einstellbares Zapfenlager für einen Fensterflügel in einem Stützrahmen - Google Patents
Einstellbares Zapfenlager für einen Fensterflügel in einem StützrahmenInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein einstellbares Zapfenlager für einen Fensterflügel in einem Stützi ahmen, mit einer
ortsfesten Grundplatte, die am Stützrahmen befestigt ist, einer auf der ortsfesten Grundplatte angeordneten
beweglichen Grundplatte, einem an der beweglichen Grundplatte angeordneten, von der ortsfesten Grundplatte
abgekehrten Lagerzapfen, Führungseinrichtungen zum Begrenzen der Bewegung der beweglichen
Grundplatte relativ zu der ortsfesten Grundplatte quer zur Zapfenachse längs des Stützrahmens, Einstelleinrichtungen
für die bewegliche Grundplatte und Befestigungseinrichtungen, mit denen die bewegliche Grundplatte
in einer gewünschten Relativstellung zu der ortsfesten Grundplatte über die ortsfeste Grundplatte
am Stützrahmen festlegbar ist.
Bei einem in der GB-PS 10 86 655 beschriebenen einstellbaren Zapfenlager dieser Gattung besteht die
Einstelleinrichtung aus einem Zahnrad, das mit einer an der Oberseite der beweglichen Grundplatte ausgebildeten
Zahnstange kämmt Dieses Zahnrad ist in einem gesonderten Bauteil drehbar gelagert, das an dem
Stützrahmen befestigt ist. Dieses Zapfenlager besteht
demzufolge aus verhältnismäßig vielen Einzelteilen, was sich auf die Herstellungskosten auswirken kann.
Außerdem ist bei diesem bekannten Zapfenlager die bewegliche Grundplatte relativ zu der ortsfesten
ίο Grundplatte nur in Längsrichtung des Stützrahmens versiellbar. Damit der Fensterflügel sanft und ruckfrei
zwischen der geschlossenen und der offenen Stellung verschwenkt werden kann, muß aber ein bestimmter
Abstand zwischen den beiden zusammenarbeitenden Zapfenlagern eingehalten werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein gattungsgemäßes Zapfenlager so auszugestalten, daß
eine zweidimensionale Verstellmöglichkeit, nämlich sowohl in Achsrichtung des Zapfens, als auch rechtwink-Hg
zum Zapfen in Rahmen- bzw. Grundplattenrichtung parallel zum Fenster möglich ist
Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß die Einstelleinrichtungen aus zwei an gegenüberliegenden
Enden der ortsfesten Grundplatte angeordneten Anschlagen
und aus zwei Gewindeelementen bestehen, die in Gewindebohrungen in entsprechenden Enden der
beweglichen Grundplatte eingeschraubt sind und mit den zugeordneten Anschlägen der ortsfesten Grundplatte
ir Anschlagberührung stehen, und daß die 3« Anschläge der ortsfesten Grundplatte unter einem
Winkel zu der Längsebene der beiden Grundplatten angeordnet sind und daß die Gewindeelemente
rechtwinklig zu den zugeordneten Anschlägen angeordnet sind.
Es wird so ein aus wenigen Bauteilen bestehendes und daher in der Herstellung billiges einstellbares Zapfenlager
geschaffen, bei dem eine zweidimensionale Verstellmöglichkeit gegeben ist, nämlich sowohl in Achsrichtung
des Zapfens als auch rechtwinklig zum Zapfen in Rahmen- bzw. Grundplattenrichtung parallel zum
Fenster. Um die Lagerzapfen der beiden Zapfenlager genau auf der vertikalen Achse anzuordnen, um die der
Fensterflügel gegenüber dem Stützrahmen verdrehbar sein soll, werden die beiden Gewindeelemente bei
gelösten Befestigungseinrichtungen betätigt, um die bewegliche Grundplatte in Längsrichtung des Stützrahmens
gegenüber der ortsfesten Grundplatte einzustellen. Falls der Abstand zwischen den sich gegenüberliegenden
Lagerzapfen zu groß sein sollte, dann werden beide Gewindeelemente gemeinsam eingeschraubt, um
den Lagerzapfen zusammen mit der beweglichen Grundplatte von der zugeordneten ortsfesten Grundplatte
bzw. vom Stützrahmen weg zu bewegen.
Bei einer konstruktiv besonders einfachen Ausführungsform der Erfindung bestehen die Führungseinrichtungen
aus einer an der beweglichen Grundplatte angeordneten Führungsnase und aus einem in der
ortsfesten Grundplatte angeordneten Führungsschlitz für die Führungsnase.
Vorteilhafterweise weist die ortsfeste Grundplatte zumindest an einem Ende einen mit einer Skala
versehenen Bereich auf. Das Ausmaß der Bewegung der beweglichen Grundplatte relativ zu der ortsfesten
Grundplatte in Längsrichtung des Stützrahmens kann dann leicht beobachtet werden.
Um das Eindringen von Fremdkörpern in das Zapfenlager zu verhindern, ist vorgesehen, daß die
bewegliche Grundplatte einen integrierten Flansch
aufweist und daß die ortsfeste Grundplatte durch diesen Flansch von der beweglichen Grundplatte nahezu
vollständig umschlossen ist
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachstehend näher
erläutert Es zeigt
F i g. 1 eine Vorderansicht eines Schwenkfensters, das mit einstellbaren Zapfenlagern ausgerüstet ist
Fig.2 in größerem Maßstab eine perspektivische Explosionsdarstellung eines der bei dem Schwenkfenster
nach F i g. 1 verwendeten Zapfenlagers,
Fi£ 3 eine Draufsicht auf das zapfenlager nach
F i g. 2 im montierten Zustand,
Fig.4 eine teilweise geschnittene Seitenansicht des
montierten Zapfenlagers,
F i g. 5 einen Querschnitt nach der Linie V-V in F i g. 3,
wobei jedoch die ortsfeste Grundplatte und die Rundkopfschraube aus Gründen der Klarheit weggelassen
sind,
Fig.6 einen Querschnitt nach der Linie VI-VI in
Fig.3, wobei jedoch die ortsfeste Grundplatte aus
Gründen der Klarheit weggelassen ist, und
F i g. 7 in größerem Maßstab einen vertikalen Schnitt durch einen der mit Stufen versehenen Arme des
Zapfenlagers.
Das in F i g. 1 gezeigte Schwenkfenster besteht aus einem Stützrahmen 10 und einem Fensterflügel II, der
in dem Stützrahmen um eine vertikale Achse A-A schwenkbar gelagert ist. Der Stützrahmen 10 ist in der
üblichen Fensteraufnahmeöffnung einer (nicht gezeigten) Außenwand angeordnet und besteht aus einem
Kopfbalken 12, einem Grundbalken 13 und aus Seitenpfosten 14, die zu einer im allgemeinen rechteckigen
Form verbunden sind. Der Fensterflügel 11 besteht aus einer Scheibe oder Tafel 15 aus Glas oder einem
anderen geeigneten Material und aus einem Rahmen 16, der sich längs des Umfangs der Tafel erstreckt und diese
umgreift
Es sind zwei einstellbare Zapfenlager 17 vorhanden, die den Fensterflügel 11 innerhalb des Stützrahmens 10
gemeinsam zu einer Schwenkbewegung um die vertikale Achse A-A abstützen. Die beiden Zapfenlager
17 sind hinsichtlich ihrer Konstruktion identisch, so daß lediglich eines von ihnen, nämlich das auf dem
Grundbalken 13 des Stützrahmens 10 befestigte Zapfenlager nachfolgend an Hand der F i g. 2 bis 7 näher
erläutert wird.
Wie in F i g. 2 gezeigt, besteht das einstellbare Zapfenlager 17 aus einer ortsfesten Grundplatte 18, die
an dem Grundbalken 13 des Stützrahmens 10 befestigt ist, und aus einer beweglichen Grundplatte 19, die einen
Lagerzapfen 20 trägt und die über die ortsfeste Grundplatte 18 an dem Grundbalken 13 befestigt wird,
nachdem der Lagerzapfen 20 zumindest in Längsrichtung des Grundbalkens 13 positioniert ist.
Die Grundplatte 18 ist in Längsrichtung des Grundbalkens 13 länglich, und sie ist an diesem mittels
zweier Senkkopfschrauben 21 befestigt, die durch angesenkte Bohrungen 22 in der ortsfesten Grundplatte
18 und durch Gewindebohrungen 23 in dem Grundbalken 13 hindurchragen. In der Mitte der ortsfesten
Grundplatte 18 ist ein verhältnismäßig breiter Führungsschlitz 24 ausgebildet, der sich in Längsrichtung
der ortsfesten Grundplatte 18 und demzufolge in Längsrichtung des Grundbalkens 13 erstreckt, um die
Bewegung der beweglichen Grundplatte 19 zumindest in Längsrichtung des Grundbalkens 13 zu begrenzen.
Zwei Schraubenaufnahmeschlitze 25, die eine geringere
Breite als der mittlere Führungsschlitz 24 aufweisen, sind an gegenüberliegenden Seiten des
Führungsschlitzes 24 in der ortsfesten Grundplatte ausgebildet wobei sich jeder Schraubenaufnahmeschlitz
gleichfalls in Längsrichtung der ortsfesten Grundplatte 18 erstreckt Diese Schrp.ubenaufnahmeschlitze 25
erlauben es jeweils zwei Gewindeelementen, wie z. B. Rundkopfschrauben 26, dur :h dieselben hindurchzutreten,
um die bewegliche Grundplatte 19 über die
ίο ortsfeste Grundplatte 18 gegenüber dem Grundbalken
13 festzulegen.
Zwei Anschläge 27 sind an gegenüberliegenden Enden der ortsfesten Grundplatte 18 vorgesehen, wobei
an den Anschlägen 27 zugeordnete Gewindeelemente 28, wie z. B. mit Rundköpfen versehene Einstellschrauben
zur Anlage gelangen, wodurch die bewegliche Grundplatte 19 gegenüber der ortsfesten Grundplatte
18 in Längsrichtung des Grundbalkens 13 verstellbar ist Die Anschläge 27 sind unter einem Winkel zu der
Hauptebene des Grundbalkens 13 angeordnet damit die bewegliche Grundplatte 19 zu der ortsfesten Grundplatte
18 hin, oder von dieser weg bewegt werden kann.
Die ortsfeste Grundplatte 18 hat in den Bereichen 29 zwei Arme oder Verlängerungen, die an jedem Ende der
ortsfesten Grundplatte in paralleler Anordnung über die Anschläge 27 hinausragen. Wie dies am besten aus
Fig.7 ersichtlich ist, sind die Armpaare jeweils mit einer Reihe von Kerben, in Form einer Skala 30
versehen. Die Skala dient zur Beobachtung des Ausmaßes der Bewegung der beweglichen Grundplatte
19 gegenüber der ortsfesten Grundplatte 18 in Längsrichtung des Grundbalkens 13.
Wie aus den F i g. 2 bis 4 hervorgeht, erstreckt sich die bewegliche Grundplatte 19 ebenfalls in Längsrichtung
des Grundbalkens 13, und sie hat näherungsweise die gleiche Länge wie die ortsfeste Grundplatte 18. Der
Lagerzapfen 20 ragt vom Mittelpunkt der beweglichen Grundplatte 19 aus von der ortsfesten Grundplatte 18
weg und besteht aus einem auf der beweglichen
w Grundplatte 19 aufragenden Auflagerständer 31 und aus
einer Kugel 32, die in die Spitze des Ständers teilweise eingebettet ist. Dieser Lagerzapfen 20 steht mit dem
Fensterflügel 11 in üblicher Weise in Eingriff, um denselben in Zusammenarbeit mit dem Lagerzapfen des
gegenüberliegenden Zapfenlagers schwenkbar abzustützen.
Eine Führungsnase 33 ist an der Unterseite der beweglichen Lagerplatte 19 mittig angeordnet und
greift mit Schiebesitz in den Führungsschlitz 24 der
so ortsfesten Grundplatte 18 ein. Die bewegliche Grundplatte 19 ist innerhalb der durch die Längen des
Führungsschlitzes 24 und der Nase 33 bestimmten Grenzen in Längsrichtung beweglich, und sie ist von
dem Grundbalken 13 weg und zu diesem hin beweglich.
Die bewegliche Grundplatte 19 hat ferner einen Flansch 34, der sich längs des Umfangsrandes der
beweglichen Grundplatte erstreckt und von diesem nach unten ragt, um die Führungsnase 33 unter
Freilassung von Zwischenräumen zu u;ngeben. Wenn die bewegliche Grundplatte 19 über der ortsfesten
Grundplatte 18 angeordnet ist, wie dies in den Fig.3 und 4 gezeigt ist, dann umschließt sie mit ihrem Flansch
die ortsfeste Grundplatte nahezu vollständig, wodurch die Gleitflächen der ortsfesten und der beweglichen
Grundplatte gegen Staub oder andere Fremdkörper geschützt sind, die deren Relativverschiebung behindern
könnten.
An den gegenüberliegenden Seiten des Lagerzapfens
An den gegenüberliegenden Seiten des Lagerzapfens
20 sind in der beweglichen Grundplatte 19 zwei längliche Vertiefungen 35 ausgebildet, wobei die
Vertiefungen 35 rnit den zugeordneten Schraubenaufnahmeschlitzen
25 in der ortsfesten Grundplatte 18 fluchten, wenn die beiden Grundplatten zusammengebaut
sind. In jeder Vertiefung 35 sind zwei durch die bewegliche Grundplatte 19 hindurchgehende Schraubenaufnahmeschlitze
36 derart angeordnet, daß sie mit der Längsrichtung: des Grundbalkens 13 fluchten. Die
Schraubenauf nahraeschlitze 36 nehmen die Rundkopf- ι ο schrauben 26 auf, die durch die Schlitze 25 in der
ortsfesten Grundplatte 18 hindurch in Gewindebohrungen 37 im Grundbalken 13 eingeschraubt werden, um
die bewegliche Grundplatte 19 gegenüber dem Grundbalken festzulegen.
Die bewegliche Grundplatte 19 hat an ihren gegenüberliegenden Enden 38 zwei Schrägflächen, die
zu den zugeordneten geneigten Anschlägen 27 der ortsfesten Grundplatte 18 parallel sind. In den
abgeschrägten Enden 38 der beweglichen Grundplatte 19 sind Gewindebohrungen 39 angeordnet (F i g. 2). Die
vorstehend genannten Einstellschrauben sind in die Gewindebohrungen 39 der beweglichen Grundplatte 19
eingeschraubt, wobei sich die Schrauben zu den zugeordneten Anschlägen 27 rechtwinklig erstrecken
und mit ihren flachen Vorderenden an diesen anliegen. Der Flansch 34 ist an jedem Ende der beweglichen
Grundplatte 19 mit zwei Ausschnitten 40 versehen, wobei die Ausschnitte 40 die abgestuften Arme der
ortsfesten Grundplatte 18 verschiebbar aufnehmen. Die abgestuften Arme sind in den zugeordneten Ausschnitten
40 verdeckt, wenn die ortsfeste und die bewegliche Grundplatte 18 und 19 in Längsrichtung miteinander
genau fluchten.
Zum Zusammenbau und Justieren des einstellbaren Zapfenlagers 17 wird zunächst die ortsfeste Grundplatte
18 an dem Gmndbalken 13 befestigt mittels der Senkkopfschrauben 21, die durch die Gewindebohrungen
22 in der ortsfesten Grundplatte hindurch in die Bohrungen 23 in dem Gmndbalken 13 eingeschraubt
werden. Die bewegliche Grundplatte 19 wird sodann auf die ortsfeste Grundplatte 18 aufgelegt, und die an
beiden Enden der beweglichen Grundplatte angeordneten beiden Einstellschrauben werden sodann bei lose
eingesetzten Rundkopfschrauben 26 derart betätigt, um die bewegliche Grundplatte in Längsrichtung des
Grundbalkens 13 gegenüber der ortsfesten Grundplatte 18 einzustellen. Das Ausmaß de Bewegung der
beweglichen Grundplatte 19 in jeder Richtung kann durch Beobachtung der Kerben der Skala 30 an jedem
der Armpaare der Bereiche 29 festgestellt werden.
Eine derartige manuelle Einstellung ist notwendigem die Lagerzapfen 20 der beiden Zapfenlager 17 genau auf
der vertikalen Achse A-A anzuordnen, um die der Fensterflügel 11 gegenüber dem Stützrahmen 10
verdrehbar sein soll. Falls zwischen dem Fensterflügel 11 und dem Gmndbalken 13 ein zu großer Abstand
bestehen sollte, dann werden beide Einstellschrauben 28 gemeinsam eingeschraubt, um den Lagerzapfen 20
zusammen mit der beweglichen Grundplatte 19 von dem Gmndbalken 13 weg zu bewegen. Nach dei
erforderlichen Lageeinstellung des Lagerzapfens 2C wird die bewegliche Grundplatte 19 befestigt, indem die
vier Rundkopfschrauben 26 durch die Schlitze 36 in dei beweglichen Grundplatte und durch die Schlitze 25 ir
der ortsfesten Grundplatte 18 hindurch in die Gewindebohrungen 37 des Grundbalkens 13 eingeschraubi
werden.
Um die bewegliche Grundplatte 19 in Längsrichtung des Gmndbalkens 13 relativ zu der ortsfester
Grundplatte 18 zu führen, kann der Führungsschlitz 24 wahlweise auch in der beweglichen Grundplatte
angeordnet sein, und die Führungsnase 33 kann dafür ir der ortsfesten Grundplatte angeordnet sein. Da:
einstellbare Zapfenlager kann in Verbindung mit einerr Zapfenlager irgendeiner herkömmlichen Konstruktior
verwendet werden, um ein Fenster bei einer Bewegung entweder um eine vertikale oder eine horizontale Achs«
abzustützen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1
Patentansprüche:
Patentansprüche:
ι. Einstellbares Zapfenlager für einen Fensterflügel
in einem Stützrahmen, mit einer ortsfesten Grundplatte, die am Stützrahmen befestigt ist, einer
auf der ortsfesten Grundplatte angeordneten beweglichen Grundplatte, einem an der beweglichen
Grundplatte angeordneten, von der ortsfesten Grundplatte abgekehrten Lagerzapfen, Führungseinrichtungen zum Begrenzen der Bewegung der
beweglichen Grundplatte relativ zu der ortsfesten Grundplatte quer zur Zapfenachse längs des
Stützrahmens, Einstelleinrichtungen für die bewegliche Grundplatte und Befestigungseinrichtungen, mit
denen die bewegliche Grundplatte in einer gewünschten Relativstellung zu der ortsfesten Grundplatte
über die ortsfeste Grundplatte am Stützrahmen festlegbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß die Einstelleinrichtungen aus zwei an gegenüberliegenden Enden der ortsfesten Grundplatte
(18) angeordneten Anschlägen (27) und aus zwei Gewindeelementen (28) bestehen, die in
Gewindebohrungen (39) in entsprechenden Enden (38) der beweglichen Grundplatte (19) eingeschraubt
sind und mit den zugeordneten Anschlägen (27) der ortsfesten Grundplatte (18) in Anschlagberührung
stehen, und daß die Anschläge der ortsfesten Grundplatte unter einem Winkel zu der Längsebene
der beiden Grundplatten (18, 19) angeordnet sind und daß die Gewindeelemente (28) rechtwinklig zu
den zugeordneten Anschlägen (27) angeordnet sind.
2. Zapfenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungseinrichtungen aus einer
an der beweglichen Grundplatte (19) angeordneten Führungsnase (33) und aus einem in der ortsfesten
Platte angeordneten Führungsschlitz (24) für die Führungsnase (33) bestehen.
3. Zapfenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die ortsfeste Grundplatte (18) zumindest
an einem Ende einen mit einer Skala (30) versehenen Bereich (29) aufweist.
4. Zapfenlager nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die bewegliche Grundplatte (19) einen
integrierten Flansch (34) aufweist und daß die ortsfeste Grundplatte (18) durch diesen Flansch (34)
von der beweglichen Grundplatte (19) nahezu vollständig umschlossen ist.
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ID=14501327
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