DE2731237A1 - Automatische einrichtung zum sortieren von flachteilen - Google Patents

Automatische einrichtung zum sortieren von flachteilen

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DE2731237A1 DE19772731237 DE2731237A DE2731237A1 DE 2731237 A1 DE2731237 A1 DE 2731237A1 DE 19772731237 DE19772731237 DE 19772731237 DE 2731237 A DE2731237 A DE 2731237A DE 2731237 A1 DE2731237 A1 DE 2731237A1
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    • B07C5/00Sorting according to a characteristic or feature of the articles or material being sorted, e.g. by control effected by devices which detect or measure such characteristic or feature; Sorting by manually actuated devices, e.g. switches
    • B07C5/36Sorting apparatus characterised by the means used for distribution
    • HELECTRICITY
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    • H01MPROCESSES OR MEANS, e.g. BATTERIES, FOR THE DIRECT CONVERSION OF CHEMICAL ENERGY INTO ELECTRICAL ENERGY
    • H01M10/00Secondary cells; Manufacture thereof
    • H01M10/06Lead-acid accumulators
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Description

  • Beschreibung: Die Erfindung betrifft die Akkumulatorfertigung, insbesondere eine automatische Einrichtung zum Sortieren von Flachteilen, vorzugsweise von Akkumulatorelektroden nach ihrer Stärke, ihrem Gewicht usw. zur Auswahl der Elektroden beim Zusammenbau.
  • Die erfindungsgemäße automatische Einrichtung zum Sortieren von Flachteilen ist für eine autorllatische Fertigungsstraße für Elektroakkumulatoren vorgesehen, bei der beim Zusammenbau eine Auswahl erfolgt; sie kann aber auch als eine vereinzelte beim Aussortieren der Einzelteile beliebiger Konfiguration in einzelne Gruppen nach ihrem Gewicht, Stärke, Länge und anderen Kenngrößen unter automatisch verlaufendem Einlegen dieser aussortierten Teile in eine entsprechende Kassette ausgenutzt werden.
  • Mit bestem Erfolg aber kann die erfindungsgemäße automatische Elektrodensortiereinrichtung zur Automatisierung des selektiven Zusammenbaus bei der Fertigung von Akkumulatoren mit einem erhöhten spezifischen Energiespeicherungsvermögen angewandt werden, die besonders dünne Elektrodenplatten von geringster Starrheit enthalten, wie beispielsweise Batterien, die in der Luftfahrt, bei Elektromobilen und anderen Fahrzeugen zur Verwendung kommen und bei deren Fertigung die Elektroden noch von Hand aussortiert werden.
  • Das Autörnatisierungsproblem beim Zusammenbau dieser Akkumulatoren besteht darin, daß der Zusammenbau eines Akkumulatorblocks mit einer erhöhten spezifischen Energieintensität unter einer vorgeschriebenen Einlegedichte dieses Blocks in den Blockkasten durchgeführt werden muß, die nur durch Auswahl von Elektroden einer erforderlichen Stärke erreicht werden kann, die zusammengestellt eine vorgeschriebene Stärke des Blocks mit einer gegebenen Zahl der Elektroden ergeben.
  • Da bei der Elektrodenfertigung die Elektrodenstärke sich in weiten Grenzen ändert,vlerden die Elektroden vorher in Gruppen aussortiert. Auch werden die zusammengesinterten Bänder von Elektrodenrohplatten vor deren Durchtränkung kalibriert; jedoch setzt das die Porösität der Bänder herab und führt zu einer Verminderung der spezifischen Elektrodenkapazität.
  • Bei bekannten Sortiereinrichtungen fallen gewöhnlich die zu sortierenden Teile in die Sammelkästen der entsprechenden Teilegruppen, was beim Sortieren dünner Elektrodenplatten mit geringer Festigkeit ausgeschlossen werden muß, da dadurch die Elektroden leicht deformiert werden. Außerdem muß noch Handarbeit zum Auseinandernehmen der in den Sammelkasten durcheinander aufgehäuften Elektroden zusätzlich aufgewandt werden.
  • Aus diesen Gründen werden die Elektroden bei der Fertigung von Akkumulatoren mit erhöhter Energiekapazität in der UdSSR und in den Betrieben auslandischer führender Firmen hauptsächlich von Hand unter Benutzung einer technischen Waage oder mit Hilfe von Geräten zur Messung der Elektrodenstärke, beispielsweise einer Feinmeßschraube, durchgeführt, wobei die Elektroden nachfolgend in Gruppen zu Stapeln aufeinandergelegt werden.
  • Es ist auch eine automatische Einrichtung zur Kontrolle und zum Aussortieren von Einzelteilen nach ihren Längenmaßen bekannt (s. beispielsweise SU-PS 425 671), die ein Meßgerät mit einer jtellwerk, eine Sortiertrommel mit Speicherzellen, die in Form von Hebeln ausgeführt ist, die Signale vom genannten Stellwerk wahrnehmen, und welche Trommel von einem Antrieb um ihre Eigenachse von einer Station zu der anderen schrittweise gedreht wird, einen mit der Trommel synchron drehenden Scheibenförderer und Sortierer enthält, der in Form eines in Axialrichtung abgefederten Stabes mit einem Anschlagstück ausgeführt ist, welcher mit einer entsprechenden Speicherzelle der Sortiertrommel in Wechselwirkung tritt. Die Sortiertrommel ist auf einer Welle in Axialrichtung verstellbar angeordnet, die dabei einen gemessenen Einzelteil an einer dessen Größe entsprechenden Station in eine Rutsche herausstößt. Ein Einzelteil wird zum Sortieren in dieser Sortiereinrichtung in einen Schlitz des Scheibenförderers eingegeben. An der nächsten Station werden die Abmessungen gemessen. Hierfür wird ein Elektromagnet des Stellwerks eingeschaltet, der das Anschlagstück hervorschiebt. Bei Hin-und Herbewegung der Trommel längs der Welle wird der Hebel der entsprechenden Speicherzelle nach dem Auftreffen des Anschlagstucks in eine andere fixierte Stellung übergeführt, bei der das gegebene Einzelteil mit dem Sortierer an der entsprechenden Station in die Rutsche herausgestoßen wird.
  • Diese Sortiereinrichtung weist folgende Nachteile auf; Ihre konstruktive Gestaltung ermöglicht das Aussortieren der Einzelteile nur in zwei Gruppen.
  • Eine Vermehrung der Zahl von Sortiergruppen stellt bei diesem Aufbau eine unlösbare Aufgabe dar, da der Hebel Jeder Speicherzelle nur in zwei Stellungen verschvlenkt werden kann, in deren einer das Einzelteil durch den Sortierer und in deren anderer es mit einem besonderen Stößel oder unter dr Einwirkung des Eigengewichtes ausgeladen wird. Darüberhinaus ist die Anwendung des Scheibenförderers nur für Einzelteile in Form von Rotationskörpern wie Rollen, Kugeln, Ringen u. a. m. möglich.
  • Flache Einzelteile wie Akkumulatorelektroden können in dieser Sortiereinrichtung nicht aussortiert werden.
  • In der betreffenden Sortiereinrichtung werden die Einzelteile nach deren Messung in die Rutschen aufgeladen und ebenfalls angehäuft, was für die dünnen und schwachen Akkumulatorelektroden nicht zulässig ist.
  • Alle diese Nachteile geben keine Möglichkeit, die betreffende Sortiereinrichtung zum Sortieren dünner, schwacher Akkumulatorelektroden oder flacher Einzelteile zu nutzen.
  • Es ist das Ziel der Erfindung, die oben aufgez ihlten Nachteile der bekannten Sortiereinrichtungen zu vermeiden.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine einfach aufgebaute und zuverlässige automatische Einrichtung zum Sortieren flacher Einzelteile, insbesondere von Akkumulatorelektroden zu schaffen, die durch Veränderung des Aufbaus der Sortiertrommel und des Speichers das Sortieren und Einlegen der Flachteile in die Kassetten der entsprechenden Gruppen unter genügender Leistung und Zuverlässigkeit selbst bei der Arbeit mit dünnen, schwachen Elektroden ermöglicht.
  • Die gestellte Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der automatischen Sortiereinrichtung zum Sortieren von Flachteilen, vorzugsweise von Akkumulatorelektroden zum selektiven Zusammenbau der Blöcke, die ein Gerüst enthält, in dessen Mitte eine Sortiertrommel mit Stützen senkrecht angeordnet ist, die am Umfang der Trommel verteilt sind, die mit einem Antrieb periodisch in Drehung gesetzt wird und mit Speicher zellen in Form von mit dem Stellwerk in Wechselwirkung tretenden Hebeln versehen ist, und ein Kontrollgerät enthält, durch das über das Stellwerk ein Signal zu den Speicherzellen übertragen wird, erfindungsgemäß Jede Stütze mit einem an dieser frei gleitendem Manipulator ausgerüstet ist, der eine Elektromagnetsperre zu dessen Festlegung in seiner oberen Grenzstilung trägt, während jede Speicherzelle des Speichers als ein durch Elektromagneten des Stellwerks betätigter Block von Hebeln, die an einer senkrechten Achse unter Jedem Stützenpaar in der Menge aufgesetzt werden, die mit der Zahl der Sortiergruppen von Elektrodenplatten übereinstimmt, und als Anschlagstücke ausgeführt ist, die an Jeder Sortierstation in der Höhe des Hebels angeordnet sind, der zur Nummer der Sortiergruppe gehört, wobei Jede Sperre mit jedem Hebel der Speicherzelle betätigt werden kann, wobei die sortierten Plattenteile zu Stapeln am Umfang des Gerüsts nach deren Kenngrößen aufeinandergelegt werden.
  • Die erfindungsgemäße automatische Einrichtung zum Sortieren flacher Teile ermöglicht das Sortieren von Akkumulatorelektroden, die besonders dünne, hinsichtlich ihrer Festigkeit schwache Plattenelektroden aufweisen, zur Automatisierung des selektiven Zusammenbaus eines Akkumulatorblocks mit vorgeschriebener Einlegedichte des Blocks in den Blockkasten. Dabei werden die Produktivität, die Betriebssicherheit der automatischen Sortiereinrichtungen sowie die überwachungsgenauigkeit der Kenngrößen während des Sortierens erhöht, und zwar dadurch, daß die Sortiertrommel mit den frei gleitenden Manipulatoren ausgerüstet ist, die eine Sperre zum Sperren Jedes Manipulators in dessen oberer Totlage aufweisen. Darüberhinaus enthält Jeder Manipulator eine Speicherzelle des Speichers, die als Block von Hebeln ausgeführt ist, deren Anzahl gleich der Zahl der zu sortierenden Gruppen ist. Jeder dieser Hebel betätigt die Sperre nach dem Signal des Stellwerks des Kantrollgerts, während an Jeder Sortierstellung ein Anschlagstück in der Höhe einer Jeweiligen Nummer der Sortiers-;-llung des Speicherzellenhebels des Speichers angeordnet ist. Hierdurch wird die betreffende Kenngröße der Elektrodenplatte automatisch gemessen und die Elektrode wird in die Jeweilige auswechselbare Kassette in der zu deren Kenngröße gehörenden Sortierstation eingelegt.
  • Durch Anwendung der frei gleitenden Manipulatoren mit einem Magnet-, Unterdruckgreifer usw., die durch ihr Eigengewicht auf den Stapel der flachen Elektroden herabgleiten, wird, von der Elektrodenstapelhöhe in der Kassette abgesehen, ein minimaler Druck auf die Elektroden ausgeübt.
  • Da der Speicher sehr einfach als Block von die Sperre betätigenden Hebeln mit einer kleinstmöglichen Anzahl einem Abrieb unterworfener Bauteile ausgeführt ist, ist ein Dauerbetrieb der automatischen Einrichtung zum Sortieren flacher Teile und ein zuverlässiges und exaktes Aussortieren der Elektroden bei hoher Sortiergeschwindigkeit möglich, die nur durch die Meßzeit der Jeweiligen Kenngröße der Elektrode eingeschränkt wird. Hierdurch wird eine hohe Betriebsleistung der automatischen Sortiereinrichtung zum Sortieren flacher Teile gehrleistet.
  • Das automatische Einlegen der flachen Elektroden in die Kassetten nach deren Größengruppen ermöglicht es, eine automatische Produktionsstraße zum Zusammenbau von Akkumulatoren zusammenzustellen, die aus einzelnen Zusammenbau-Automaten besteht, die mit einer einheitlichen Kassette verbunden sind. Dabei werden die Aufwendungen für die Zwischenbeförderung der Elektroden von einer Station zur anderen eingespart.
  • Anhand des in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels wird die Erfindung näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 die schematische Gesamtansicht einer automatischen .s.rtiereinrichtung für Flachteile, und Fig. 2 eine schematische Darstellung des Zusammenwirkens der Manipulatoren mit den Elektromagneten des Stellwerks einer Speicherzelle.
  • Als Ausführungsbeispiel sei eine automatische Einrichtung mit einer Sperre betrachtet, die mit einem Elektromagneten ausgestattet ist.
  • Die erfindungsgemäße automatische Einrichtung zum Sortieren flacher Teile enthält ein Gerüst 1 (Fig. 1), in dessen Mitte eine stehende Stange 2 unbeweglich befestigt ist. An ihrem oberen Ende ist Drucklager 3 montiert, mit dessen Ifilfe an der Stange 2 eine Sortiertrommel 4 angeordnet ist. An der unteren Stirnfläche der Sortiertrommel 4 ist ein Zahnrad 5 starr befestigt, in das ein anderes Zahnrad 6 eingreift und somit unter der Einwirkung eines Antriebes die Sortiertrommel 4 abwechselnd von einer Sortierstellung zur anderen dreht (der Antrieb ist nicht dargestellt). Das Zahnrad 5 sitzt in seinem Gleitlager auf einer Rohrhülse 7 auf, die längs der Stange 2 frei gleiten kann und periodisch vom gleichen Antrieb angetrieben in senkrechter Richtung hin-und herbeweglich ist. Die Rohrhülse 7 endet an ihrem oberen Ende mit einem Teller 8. Der Antrieb hebt nach einem vorgeschriebenen Programm die Rohrhülse 7 an und senkt sie ab; er dreht ferner die Sortiertrommel 4 um einen Winkel, der den Kreisumfang des Tisches des Gerüsts 1 in die Sortierstationen so oft teilt, daß viren Anzahl gleich der Zahl der Sortiergruppen plus einer Station ist, also z.B. sechs Sortierstationen bei fünf Sortiergruppen. Am Umfang der Sortiertrommel 4 stehen z.B. paarweise die Stützen 9 (Fig. 1, 2), deren Zahl gleich der der Sortiergruppen ist.
  • Statt der Stützen können Fiihrungen einer anderen Konstruktion vorgesehen werden.
  • Auf die Stützen 9 sind in Gleitlagern 10 gelagerte Manipulatoren aufgesetzt, die mit ihren Rollen 12 auf den Teller 8 der Rohrhülse 7 drücken. Dabei weist Jeder Manipulator 11 Je einen Arm auf, der aus dem Umfang der Sortiertrommel 4 herausragt und zusammen mit dem Manipulator 11 und dem Teller 8 der Rohrhülse 7 eine senkrechte Hin- und Herbewegung über der Oberfläche des oberen Stirnendes des Gerüstes 1 ausübt. Jeder Manipulator 11 ist mit einer elektromagnetischen Raste 13 ausgestattet, die den Manipulator 11 bei stromlosem Elektromagneten in einer Nut 14 (Fig. 2) absperrt, die am oberen Ende einer der Stützen 9 ausgespart ist. An dem aus der Sortiertrommel 4 herausragenden Arm des Manipulators 11 ist ein Greifer 15 befestigt, der beispielsweise als Magnet-, Unterdruck-Luftgreii#er oder dgl.
  • ausgeführt ist.
  • Im unteren Teil der Sortiertrommel 4 ist unterhalb der oberen Stirnfläche des Gerüsts 1 gegenüber jedem Manipulator 11 ein Block von Hebeln 17 auf einer vertikalen Achse 16 montiert, deren Anzahl gleich der der Sortiergruppen ist, die eine Speicherzelle des Speichers darstellen.
  • Jeder Hebel 17 im Hebelblock weist an seinen beiden Rollen 18 und 19 (Fig. 2) eine Stellfeder 20 auf, durch die der Hebel 17 in seinen beiden Endstellungen zurückgehalten werden kann.
  • Er enthält ferner eine Druckklinke 21, die in der Mitte des Hebels 17 befestigt ist und über eine gemeinsame Leiste 23 (Fig. 1) mit einem in die Speiseschaltung der elektromagnetischen Sperre 13 geschalteten Kontakt 22 zusammenwirkt.
  • Dabei ist zu beachten, daß die Art der Wechselwirkung der Sperre mit den Hebeln des Speicherblocks unterschiedlich sein kann, und zwar elektromagnetisch, elektromechanisch, mechanisch usw. Dabei ist wichtig, daß die Manipulatoren 11 in der oberen Lage fixierbar sind und unter Betätigung jedes beliebigen Hebels des Jeweiligen Speicflerblocks heruntergefahren werden können.
  • An einer der Sortierstationen des Gerüstes 1 ist ein Kontrollgerät 24 : i in dessen Nähe eine Vorrichtung 25 zur stückweisen Herausgabe der flachen Elektroden 26 vom Kontrollgerät 24 befestigt. An derselben Sortierstation ist unter dem Kontrollgerät 24 ein Stellwerk vorgesehen, das Elektromagneten 27 (Fig. 1, 2) mit Stößeln 28 enthält, deren Anzahl gleich der der Sortiergruppen ist, die in den Höhen montiert sind, die denen der Hebel 17 jedes Hebelblocks des Speichers der Sortiertrommel 4 entsprechen. In diesem Zusammenhang wird an Jeder weiteren Sortierstation des Gerüstes 1 Je ein ortsfestes Anschlagstück 29 in der Höhe Jedes entsprechenden Hebels 17 des Speichers festgelegt, dessen Nummer der der Sortiergruppe von oben nach unten, an den Hebeln 17 zählend, entspricht. Im Unterteil der Sortiertrommel 4 sind zwei Kontaktringe 30 (Fig. 2) befestigt, die über stromabnehmende Bürsten 31 mit der Spannungsquelle in Verbindung stehen.
  • Der Kontakt 22 ist mit dem unteren Kontaktring 30 über einen Draht 32 und über die elektromagnetische Sperre 13, sowie die Drähte 33 und 34 mit dem oberen Kontaktring 30 verbunden.
  • Es sei betont, daß die elektromagnetische Sperre 13 in verschiedenerlei Ausführungsformen abgeändert werden kann. Bei der Ausführung gemäß Fig. 2 werden die Drähte 33, 34 wie die Stromkabel einer Aufzugskabine beweglich verlegt. Die elektromagnetische Sperre 13 kann beispielsweise gegenüber der Sortiertrommel 4, beispielsweise durch Befestigung auf der oberen Stirnfläche der Trommel 4, unbeweglich bleiben, während der Elanipulator 11 mittels eines an diesem befestigten und in der Nähe der Sperre vorbeitretenden Stockes mit einer Nut abgesperrt wird. Dabei bleiben die Drähte 33, 34 unbeweglich, so daß deren Lebensdauer verlängert wird.
  • Auch die Greifer 15 können in verschiedenerlei Weise abgeändert werden; so können sie beispielsweise mit einem Dauer-, einem Elektromagneten, einem Unterdruckansauger und dgl. auegeführt werden. Der Greifer 15 darf grundsätzlich nach dem Hochheben der flachen Elektrode 26 vom Kontrollgerät 24 diese nur nach wiederholtem Drücken mit der Elektrode 26 am Elektrodenstapel an einer der Sortierstationen freigeben.
  • Die erfindungsgemäße Sortiereinrichtung arbeitet folgendermaßen: Nach dem Messen einer Kenngröße der flachen Elektrode 26, beispielsweise des Gewichtes, der Stärke oder der Längsabmessung und dgl. wird durch das Kontrollgerät 24 (Fig. 1) einer der Elektromagneten 27 des Stellwerks eingeschaltet, der für diese Gruppe der Elektroden 26 nach der gemessenen Kenngröße vorgesehen ist. Hiernach drückt der Stößel 28 des Stellwerks über die Rollen 19.(Fig. 2) auf einen entsprechenden Hebel 17. Der Hebel 17 der betreffenden Speicherzelle des Speichers wird mittels der Stellfeder 20 in der gedrückten Stellung zurückgehalten. Die Druckklinke 21 öffnet den Kontakt der elektromagnetischen Sperre 13, die damit stromlos wird. Die Sperre 13 wird dabei an die Stütze herangedrückt und gleitet an dieser beim Hochheben des Manipulators 11 unter der Einwirkung des sich nach oben bewegenden Tellers 8 der Rohrhülse 7 über die Rolle 12.
  • In ihrer oberen Totlage fällt die elektromagnetische Sperre 13 in die Nut 14, die Trommel 4 dreht sich zur nächsten Station und der Teller 8 bewegt sich nach unten, während der Manipulator 11 zusammen mit dem angedrückten Hebel 17 mit der Elektrode 26 am Greifer 15 in der oberen Totlage hängen bleibt. Der folgende Manipulator 11 fährt herunter an das Kontrollgerät 24, greift die nächste Elektrode 26 und hebt sie hoch, wonach er in seiner oberen Totlage durch einen weiteren Hebel 17 der Speicherzelle im Speicher der Sortiertrommel 4 zurückgehalten wird. Ein in seiner oberen Totlage zurückgehaltener Manipulator 11 mit der Elektrode 26 beginnt sich an der Sortierstation nach unten zu bewegen, wo die Rolle 18 des angedrückten Hebels 17 auf das entsprechende A:'chlagstück 29 (Fig. 1, 2) trifft, das gegen die Rolle drückend den Kontakt wieder einschaltet. Bei dieser Einschaltung des Kontakts löst sich die elektromagnetische Sperre 13 aus der Nut 14, während der Manipulator 11 bei der Abwärtsbewegung des Tellers 8 die Elektrode auf den entsprechenden Elektrodenstapel auflegt. Bei Beginn eines weiteren Drehschrittes der Sortiertrommel 4 läuft die Rolle 18 vom Anschlag 29 ab und die Stellfeder 20 stellt den Hebel 17 in seine vorherige Stellung zurück, wobei der Kontakt 22 wieder geöffnet wird. Dabei wird der Manipulator 11 widerum in seiner oberen Totlage zurückgehalten, bis er die Station des Kontrollgeräts 24 erreicht und sich hier nach unten bewegt, wo ein nicht gezeigtes gemeinsames Anschlagstück befestigt ist, durch das alle Hebel 17 in ihre Anfangsstellung zurückgeschwenkt werden. Auf diese Weise wird bei abwechselnden Bewegungsgängen folgende Reihenfolge von Bewegungen durchgeführt, die unter der Einwirkung eines gemeinsamen, nicht dargestellten Antriebes mit der Nockenwelle zustande kommen. Im einzelnen folgen aufeinander: die Beladung des Kontrollgeräts 24 mit einer der flachen Elektroden 26, Abwärtsbewegung des Tellers 8 in seine untere Endstellung, Hochheben des Tellers 8 in seine obere Endstellung, ein Drehschritt der Sortiertrommel 4 zu einer folgenden Stellung, Abwärtsbewegung des Tellers 8, Messung der Kenngröße der flachen Elektrode und deren Fixierung im Speicher, Hängenbleiben der Elektrode 26 in der oberen Totlage, Herunterlegen der Elektrode 26 an der Station der gegebenen Sortiergruppe, erneutes Hängenbleiben des Manipulators 11 in seiner oberen Totlage, Abwärtsbewegung desselben und Ergreifen einer neuen flachen Elektrode 26 an der Kontrollstation. Dabei wird die Dauer des Aussortierens durch die Zeitspanne der Hin- und Herbewegung des Tellers 8 und des Drehschrittes der Sortiertrommel 4 in deren nächste Stellung bestimmt. Alle anderen Arbeitsvorgänge verlaufen parallel in der gleichen Zeit.
  • Die erfindungsgemäße automatische Sortiereinrichtung für flache Teile ermöglicht eine Automatisierung des Sortiervorganges der besonders dünnen, schwachen Akkumulatorelektroden mit erhöhter spezifischer Energiekapazität, und zwar dadurch, daß die Sortiertrommel 4 mit den Manipulatoren 11 versehen ist, die die Sperre 13 zum Zurückhalten jedes Manipulators in seiner oberen Totlage aufweisen. Dabei ist Jeder Manipulator 11 mit einer Speicherzelle des Speichers versehen, der einen Block der Hebel 17 darstellt, die nach dem Signal des Stellwerks des Kontrollgeräts 24 mit der Sperre 13 in Wechselwirkung treten, während an Jeder Sortierstation das Anschlagstück 29 montiert ist, das in Übereinstimmung mit der betreffenden Sortiergruppe den jeweiligen Hebel 17 betätigt. Dabei gewährleistet es die automatische Messung der betreffenden Kenngröße der flachen Elektrode 26 und deren Anheben und Ablegen in eine der auswechselbaren Kassetten an der der gemessenen Kenngröße entsprechenden Sortierstation.
  • Durch Anwendung der an den Stützen 9 frei gleitenden Manipulatoren 11 mit dem Greifer 15, die sich nur unter der Einwirkung ihres Eigengewichts auf den Stapel der flachen Elektroden 26 auflegen, wird ein minimaler Druck auf die Elektroden 26, abgesehen von der Stapelhöhe der Elektroden 26, gewährleistet.
  • Der einfache Aufbau des Speichers in Form des Blocks der Hebel 17 mit einer minimalen Anzahl einem Verschleiß unterworfener Bauteile wird die Lebensdauer der Sortiereinrichtung beträchtlich verlängert und ein zuverlässiges und exaktes Aussortieren der flachen Elektroden mit hoher Geschwindigkeit erreicht, die nur durch die Dauer der Messung der Jeweiligen Kenngröße der Elektrode eingeschränkt wird.
  • Hierdurch erhält die Sortiereinrichtung eine hohe Produktivität.
  • Durch das automatische Einlegen der Elektroden in die Kassetten nach Gruppen der gemessenen Kenngröße wird eine sachgemäße Kontrolle und ein sachgemäßes Aussortieren gewährleistet und die Möglichkeit gegeben, eine automatische Produktionsstraße zum Zusammenbau der Akkumulatoren zusammenzustellen, die aus einzelnen Montageautomaten besteht, die durch eine einheitliche Kassette miteinander verbunden sind. Hierdurch werden die Aufwendungen für die Zwischenbeförderung der Elektroden von einer Fertigungsstation zur anderen herabgesetzt.

Claims (1)

  1. Automatische Einrichtung zum Sortieren von Flachteilen Patentanspruch: Automatische Einrichttmg zum Sortieren von Plachteilen, vorzu>3;sweise Elektroden für Akkumulatoren zum Zusammenbau von Alikumulatorblöcken unter Auswahl der flachen Teile, mit einem Gerüst, in dessen Mitte eine Sortiertrommel mit an deren Umfang verteilten Stützen senkrecht montiert ist, die mittels eines Antriebs periodisch von einer Sortierstation zur anderen drehbar ist und mit einem Speicher mit den Speicherzellen in Form von mit dem Stellwerk zusammenwirkenden Hebeln versehen ist, und mit einem Kontrollgerät, das über das Stellwerk ein Signal zu den Speicherzellen entsendet, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t , daß jede Stütze (9) der Sortiertrommel (4) mit einem daran fre. ,-;leitenderlt1anipulator ausgestattet; ist, der eine Sperre (13) zum Zurückhalten des Manipulators (11) in seiner oberen Totlage aufweise, daß jede Speicherzelle des Spcichers in Form eines mit den Elektromagneten (27) des Stellwerks betätigten Blocks von Hebeln (17) ausgeführt ist, die auf einer senkrechten Achse (16j unter Jeder Stütze (9) in einer Menge vorgesehen sind, die gleich der Anzahl der Sortiergruppen der flachen Teile ist, und Ans.chl2gstücke (29) aufweist, von denen Je eines an der Sortierstation in der Höhe des Hebels (17) befestigt ist, der mit der Nummer der Sortiergruppe übereinstimmt, und daß Jede Sperre (13) mit Jedem Hebel (17) der Speicherzelle des Speichers betätigbar ist, wodurch die zu sortierenden flachen Teile am Umfang des Gerüsts (1) entsprechend ihren gemessenen Kenngrößen zu Stapeln aufeinandergelegt werden.
    Beschreibung
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