DE2730C - Neuerungen in der Befestigung von Messerund Gabelheften - Google Patents

Neuerungen in der Befestigung von Messerund Gabelheften

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DE2730C
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DE
Germany
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knife
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fork handles
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DENDAT2730D
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English (en)
Original Assignee
J. A. HENCKELS in Solingen
Publication of DE2730C publication Critical patent/DE2730C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26BHAND-HELD CUTTING TOOLS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B26B3/00Hand knives with fixed blades
    • B26B3/02Table-knives

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Knives (AREA)

Description

Um die Drehung im Hefte zu verhindern, wird an die Angel B unter dem Kröpfe a a eine Verstärkung b angeschmiedet, die in der einen Richtung die gewöhnliche Dicke der Angel unter dem Kropf besitzt, in der anderen dagegen, d. h. in der Querrichtung gegen die Messerklinge oder das Gabelschiff die ganze Dicke des Heftes einnimmt, so dafs die Seiten des Ansatzes b die Zwinge berühren (s. Fig. 1, 3 und 5).
An der Stelle, wo die Zwinge das Heft umschliefst und wo der Ansatz b sich befindet, ist das Heft c mittelst einer Fräse bei c durchgeschlitzt. In diesem Schlitz findet der Ansatz b Platz. Die umschliefsende Zwinge e, etwas stärker, als die gewöhnlich angewendeten, erhöht die Sicherheit und bedeckt den Schlitz c und somit den Ansatz b.
Eine Drehung ist nun nicht möglich, selbst mit grofser Gewalt nicht, wie sie ein Messer etc. auszuhalten haben könnte.
Um das Herausgehen der Angel zu verhüten, wird das runde Bohrloch des Heftes, am Ende durch eine Fräse erweitert und in diese Erweiterung eine Blei- oder Zinncomposition oder sonstige leichtflüssige, aber genügend harte Metallcomposition gegossen, nachdem die Angelspitze vorher verzinnt worden.
Die Kanten der Angel drücken sich schon so fest in die Wandung des Heftes ein, dafs um die Angel herum nicht viel oder gar kein Spielraum bleibt. Es kann daher auch kein oder nur unbedeutend wenig Metall an der Stelle zwischen Angel und Heft einfliefsen, wo die Erweiterung des letzteren nicht stattgefunden hat. Bei d aber haftet das eingegossene Metall so fest an der verzinnten Angel, dafs jede Bewegung derselben unmöglich ist.
Die Verzinnung der Angel verursacht weder bedeutende Schwierigkeiten, noch Arbeit, dafs die Fabrikation dadurch vertheuert werden könnte. Sie geschieht durch einfaches Eintauchen der Spitze in Löthwasser und nachheriges Eintauchen in Löthzinn.
Auch die Herstellung des Ansatzes b bietet nur unerhebliche Schwierigkeiten. Die schmalen Seiten desselben werden nämlich mit einer Fräse gleichzeitig bei Bearbeitung der unteren Fläche des Kropfes α bearbeitet. Die von der Fräse nicht berührten Flächen//, Fig. 6, welche nicht blank werden, werden vollständig von dem Hefte verdeckt. Die bearbeiteten, vollkommen regelmäfsigen schmalen Flächen des Ansatzes b liegen an der Metallzwinge an; die nur geschmiedeten breiten, etwas konischen Flächen berühren das Holz des Heftes, in welches sie fest eingeprefst sind.
Die Vortheile dieser Befestigungsweise sind folgende:
1. Vollkommene Verhütung des Drehens und des Herausgehens der Angel aus dem Heft.
2. Gröfsere Festigkeit, da das Messer unmittelbar unter dem Kropf an einem sehr starken und breiten Theil von dem harten Material des Heftes umfafst und nicht, wie früher, die dünne Angel hier nur den Widerstand des Harzes fand.
3. Gute Abbalancirung des Messers oder der Gabel durch das Gewicht des Eingusses d, so dafs das Tischtuch von der Klinge oder dem Schliff nicht berührt wird.
4. Durch die Nichtanwendung von Harz ist das so lästige Losewerden im heifsen Wasser beim Reinigen vermieden.
Patent-Ansprüche: Die oben beschriebene Befestigungsweise der Messer, Gabeln, Schürhaken, Feuerschippen und anderer Gegenstände, welche vermittelst einer langen spitzen Angel in dem Hefte von Holz, Horn, Bein oder ähnlichem Material befestigt werden, besonders der Ansatz b, die Verzinnung der Angelspitze bei d und den damit verlötheten Metalleingufs zum Zwecke, die Angel zu befestigen und das Messer oder die Gabel abzubalanciren.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.

Claims (1)

1878.
[ J/J\A& .· i 'vV !■
|! _' Klasse 69.
JOHANN ALBERT HENCKELS in SOLINGEN. Neuerungen in der Befestigung von Messer- und Gabelheften.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 31. März 1878 ab.
DENDAT2730D Neuerungen in der Befestigung von Messerund Gabelheften Active DE2730C (de)

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