DE2719640C2 - Dickteerkasten - Google Patents

Dickteerkasten

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DE2719640C2
DE2719640C2 DE19772719640 DE2719640A DE2719640C2 DE 2719640 C2 DE2719640 C2 DE 2719640C2 DE 19772719640 DE19772719640 DE 19772719640 DE 2719640 A DE2719640 A DE 2719640A DE 2719640 C2 DE2719640 C2 DE 2719640C2
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DE
Germany
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gas
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thicker
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DE19772719640
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DE2719640A1 (de
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Kurt Dr. 4321 Hattingen Lorenz
Horst 4640 Wattenscheid Rest
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Still Otto GmbH
Original Assignee
Carl Still & Co Kg 4350 Recklinghausen GmbH
Carl Still GmbH and Co KG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10CWORKING-UP PITCH, ASPHALT, BITUMEN, TAR; PYROLIGNEOUS ACID
    • C10C1/00Working-up tar
    • C10C1/02Removal of water

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Coke Industry (AREA)

Description

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Die Erfindung betrifft einen Dickteerkasten zum kontinuierlichen Abscheiden von Dickteer aus der Vorlagenflüssigkeit von Verkokungsofenbatterien mit senkrechten Seitenwänden, zumindest im oberen Teil, angetriebener Austragsvorrichtung für den Dickteer sowie einem Dunstabzugsschlot und einem Fallrohr für den abgeschiedenen Dickteer.
Solche Dickteerkästen haben bereits vor längerer Zeit Eingang in die Technik gefunden und die Konstruktion, insbesondere der Siebeinrichtungen zum Abscheiden der Dickteeranteile aus der Vorlagenflüssigkeit können als technisch ausgereift bezeichnet werden.
Bei der Ausführung gemäß der DE-PS 19 Ot 945 ist z. B. das Sieb als Siebtrommel ausgebildet, die mit dem Antrieb der Austragsvorrichtung verbunden und an die ein Schaber angedrückt ist
Die Oberfläche der Djckteerabscheider ist gewöhnlich ganz oder teilweise mit losen Brettern oder Bohlen abgedeckt und kann von dem Bedienungspersonal begangen werden. Dieser Belag ist jedoch nicht gasdicht
Der Schlot zum Abzug von Dünsten ist dabei oben offen und an der höchsten Stelle der Abdeckung, z. B. über dem Fallrohr für den abgeschiedenen Dickteer angeordnet und das Fallrohr selber ist nach unten offen.
Die Dünste aus dem Dickteerkasten können ungehindert in die Atmosphäre übergehen. Die Abdünstungen sind nun sehr geruchsintensiv und werden als stechend empfunden und sie rühren von den Inhaltsstoffen des wäßrigen und teerigen bzw. öligen Kondensates aus dem Kokereirohgas her und es liegt ein Gemisch vor, das vordringlich nach Ammoniak, Benzolkohlenwasserstoffen, sowie Phenolen und Pyridinen riecht Begreiflicherweise wird dieser Geruch als unangenehm und belästigend empfunden.
Im Zuge der Bestrebungen zur Reinhaltung der Atmungsluft auf dem Gelände von Kokereien stellt sich nun die Aufgabe, die Abdünstungen aus den Dickteerkästen abzustellen bzw. einzuschränken.
Der Erfindung liegt diese Aufgabe zugrunde und zu ihrer Lösung wird vorgeschlagen, daß die Dickteerkästen der eingangs definierten Art mit einer gasdichten oberen Abdeckung zu versehen sind, der Abzugsschlot mit einer Abzugsleitung verbunden und das Fallrohr mit einer Verschlußeinrichtung versehen ist Zweckmäßig wird dabei der Abzugsschlot mit der Rohgasleitung auf der Saugseite des Gassaugers verbunden.
Als Verschlußeinrichtung haben sich Wassertauchverschlüsse bewährt, oder z. B. solche, die durch die Schwerkraft von fallenden Teerbrocken geöffnet und durch Gegengewichte wieder verschlossen werden.
Durch den erfindungsgemäß ausgeführten Dickteerkasten wird eine Geruchsbelästigung ausgeschlossen. Es versteht sich, daß dabei auch die Zuführung der Flüssigkeiten zum Dickteerkasten durch eine geschlossene Leitung erfolgt
Die Erfindung wird durch die Fig. 1 und 2 beispielsweise erläutert
F i g. 1 ist ein schematisierter Längsschniu durch den eriindungsgemäßen Dickteerkasten.
F i g. 2 ist ein vergrößerter Schnitt nach der Linie I-I von F i g. 1.
In den Figuren ist 6 das Eintrittsrohr für das den Dickteer enthaltende Teer-Wasser-Gemisch in den Dickteerkasten 1. Durch die Tauchwand 7 werden die gröbsten Dickteeranteile nach unten gezwungen, während die feineren Anteile mit dem Gemisch jenseits der Tauchwand 7 wieder mit hochsteigenden und auf der in der Richtung des Pfeiles a angetriebenen Siebtrommel 3 mit den Sieböffnungen 3a zurückgehalten mit durch den Schaber 10 abgeschabt werden. Das von Dickteer befreite Teer-Wasser-Gemisch wird durch das Innere der Siebtrommel 3 über den abgedichteten Stutzen |i3i abgezogen und einem Teer-Wasser-Scheider (nicht dargestellt) zur weiteren Aufarbeitung zugeführt Der durch den Schaber 10 von der Siebtrommel 3 abgeschabte Dickteer sinkt auf den Boden des Dickteerkastens 1. Es sammelt sich in der Rinne 27 und wird dort von der in Richtung der Pfeile b angetriebenen, im wesentlichen aus Schabern 14 bestehenden Austragvorrichtung 2 bis an das Fallrohr 4 transportiert und abgeworfen. In dem Fallrohr 4 ist eine aus zwei Klappen 5a und 5b mit Gegengewichten Ua und Wb bestehende, schleusenartige Verschlußeinrichtung angeordnet Die Klappen 5a und 5b werden durch das Gewicht von darauf fallenden Teerbrocken geöffnet und durch die Gegengewichte lla und 116 wieder geschlossen. 8 ist die gasdichte Abdeckung des Dickteerkastens und 9 der Däpfeabzug :, der z. B. mit der Saugleitung des Gassaugers für das Kokereigas verbunden werden kann. 12 ist eine Arbeitsplattform. 15 und 16 sind die Lagerungen der Siebtrommel 3.17 ist die untere Lagerung der-Austragsvorrichtung 2 mit der Welle 18,19 ist die obere Lagerung mit der Antriebswelle 20. 21 ist das Fundament für den Antriebsmotor 22 auf der Arbeitsplatte 12. 23 ist der Antriebsmotor für die Siebtrommel 3, die mit ihm über die Keilriemenscheiben 24,25 und den Keilriemen 26 verbunden ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Dickteerkasten zum kontinuierlichen Abscheiden von Dickteer aus der Vorlagenflüssigkeit von Verkokungsofenbatterien mit senkrechten Seitenwänden zumindest im oberen Teil, angetriebener Austragsvorrichtung für den Dickteer sowie einem Dunstabzugsschlot und einem Fallrohr für den abgeschiedenen Teer, dadurch gekennzeichnet, daß der Dickteerkasten (1) mit einer gasdichten oberen Abdeckung (8) versehen ist, der Dunst- und Gasabzug (9) mit einer Abzugsleitung verbunden und in dem Fallrohr (4) eine Verschlußeinrichtung angeordnet ist
2. Dickteerkästen nach Anspruch 1, dadurch <5 gekennzeichnet, daß der Gasabzug (9) mit der Rohrggsleitung auf der Saugseite des Gassaugers als Abzugsleitung verbunden ist
3. Dickteerkasten nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschlußeinrichtung des Fallrohres (4) schleusenartig mit zwei Klappen (5a, 5b) mit Gegengewichten (11 a, 11 b) ausgebildet ist
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