DE2718280A1 - Kapselsortiereinrichtung - Google Patents
KapselsortiereinrichtungInfo
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- Basic Packing Technique (AREA)
- Combined Means For Separation Of Solids (AREA)
- Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)
- Sorting Of Articles (AREA)
Description
D-8 München 71 HofbrunnstraBe 47
Telefon: (089) 7915050
Telegramm: monopolweber münchen
0 101
EABUSHIKI KA.ISHA OSAKA JIDOKI SEISAKUSHO
5, 1-cho, Ishihara-cho, Sakai-shi,
Osaka-fu, Japan
KapselSortiereinrichtung
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Die Erfindung betrifft eine Kapselsortiereinrichtung, mit
welcher einerseits ordnungsgemäße Kapseln in eine bestimmte Ausrichtung gebracht werden können und andererseits defekte
Kapseln aussortiert werden können, bevor sie mit Chemikalien gefüllt werden.
Herkömmlicherweise werden beim mechanischen Füllen von Kapseln solche Vorgänge wie das Ausrichten der Kapseln
in eine bestimmte Richtung, um sie jeweils mit derselben fiichtung einer bestimmten Anordnung zuzuführen, das vorübergehende
Entfernen der Deckel der Kapseln, um die Kapseln zu öffnen, das Füllen der Kapseln mit Chemikalien
und das erneute Verschließen der Kapseln mechanisch und automatisch ausgeführt. Somit ist eine entsprechende Kapselfüllmaschine
verhältnismäßig kompliziert, und wenn eine defekte Kapsel wie eine deformierte Kapsel während der
oben beschriebenen Vorgänge unter normalen Kapseln gemischt wird, wird ein bestimmter Durchgang verstopft, da unter
Umständen nur eine einzige defekte Kapsel vorhanden ist. Auf diese Weise wird der Wirkungsgrad der Maschine vermindert.
Es ist sehr schwierig, aufgestaute Kapseln zu entfernen, um die Maschine wieder zufriedenstellend arbeiten zu
lassen, weil die aufgestauten Kapseln sich im oberen Teil der Maschine befinden. Meistens sind derartige Teile schwer
zugänglich. Es besteht deshalb die Tendenz, ein derartiges Fehlverhalten zu ignorieren. Dadurch wird der Wirkungsgrad
der Maschine vermindert, was erfahrungsgemäß bei herkömmlichen Maschinen ein großer Nachteil ist.
Ee ist bereits versucht worden, solche Nachteile dadurch
zu überwinden, daß eine Maschine mit einer Einrichtung versehen wird, welche dazu dient, defekte Kapseln auszusor
tieren. Eine solche Maschine ist jedoch außerordentlich kompliziert und ist wegen ihrer unzureichenden Betriebs
sicherheit zur Überwindung dieses Problras nicht geeignet.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung
der eingangs näher erläuterten Art derart auszubilden, daß die Kapseln einerseits wohlgeordnet einer Kapselfüllmaschine
zugeführt werden und andererseits zugleich defekte Kapseln aussortiert werden können.
Zur Lösung dieser Aufgabe dienen insbesondere die im Patentbegehren niedergelegten Merkmale.
Durch das Aussortieren von defekten oder deformierten Kapseln wird ein störungsfreier Betrieb der Naschine gewährleistet.
Weiterhin wird durch die Erfindung die Kapselfüllmaschine stark vereinfacht, da sie keine Einrichtung zum Sortieren
und Aussortieren von Kapseln aufweisen muß.
Gemäß der Erfindung wird auch der Wirkungsgrad einer Kapselfüllmaschine
gesteigert.
Eine mit einer erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestattete Kapselfüllmaschine läuft besonders glatt und gleichförmig.
Da nach dem Grundgedanken der Erfindung eine separate Einrichtung dazu verwendet wird, defekte oder deformierte Kapseln
auszuwählen und zu entfernen, bevor sie einer Füllmaschine zugeführt werden, wird nicht nur die Füllmaschine
stark vereinfacht, sondern es wird auch sichergestellt, daß nur ordnungsgemäße Kapseln der Füllmaschine zugeführt werden,
so daß der Füllvorgang ungehindert und zügig mit einem besonders guten Wirkungsgrad durchgeführt werden kann.
Die Erfindung bedient sich somit der Erkenntnis, daß es
außerordentlich vorteilhaft ist, zum Sortieren von Kapseln und zum Aussortieren von nicht ordnungsgemäßen Kapseln eine
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getrennte Einrichtung zu verwenden, so daß der eigentlichen
Füllmaschine nur ordnungsgemäße Kapseln zugeführt werden. Mit der erfindungsgemäßen Einrichtung werden
sämtliche Kapseln aussortiert, die zur Verarbeitung in der Füllmaschine nicht geeignet sind, beispielsweise ovale
Kapseln oder in anderer Weise deformierte Kapseln. Weiterhin wird gemäß der Erfindung auch verhindert, daß es einen
Kapselstau geben kann, so daß eine gleichförmige Arbeitsweise der erfindungsgemäßen Maschine bzw. der mit einer
erfindungsgemäßen Einrichtung ausgestatteten Füllmaschine gewährleistet ist.
Die Erfindung wird nachfolgend beispielsweise anhand der Zeichnung beschrieben; in dieser zeigen:
Fig. 1 einen Längsschnitt durch die gesamte Anordnung einer sich drehenden Aufnahmeplatte,
Fig. 2 einen Schnitt entlang der Linie X-X in der Fig. 1 und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch das Vibrationselement der
Aufnahmeplatt e.
Gemäß der Darstellung in der Zeichnung ist ein Zuführungstrichter 1 stationär im oberen Bereich der Anordnung angebracht
und enthält leere, mit einem Verschluß versehene Kapseln in statistischer Verteilung. Ein Ausgang 2 ist im
unteren mittleren Bereich des Zuführungstrichters 1 vorgesehen. Ein Umfangseiement ist zur Mitte hin nach unten
geneigt. Eine äußere Abdeckung 4- umgibt den Ausgang 2 des Zuführungstrichters 1 und hat eine zylindrische Form, und
diese äußere Abdeckung wird von einem Haltearm 7 getragen.
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Eine Schraube 5 und eine Mutter 6 ermöglichen dem Haltearm
7i sich frei aufwärts und abwärts zu bewegen. Mit dem
Bezugszeichen 8 ist eine freie Lagerung für den Zuführungstrichter 1 bezeichnet. Die Schraube 5 ist an einem Maschinenrahmen
stationär angebracht. Eine Mutter 10 ist auf die Schraube 5 derart aufgeschraubt, daß sie aufwärts und abwärts
bewegt werden kann. Der untere Teil einer Schiene 11 ist direkt oder indirekt an der Mutter 10 angebracht, und
zwar an einer Stelle, die mit 11' bezeichnet ist. Mit 9 ist ein Staueinstellstück bezeichnet. Das andere Ende der
Schiene 11 ist mit einem Innengewinde 9a ausgestattet, und am oberen Teil des Staueinstellstückes 9 ist ein Außengewinde
9b vorgesehen. Das Außengewinde 9b ist in das Innengewinde 9a derart eingeschraubt, daß das Staueinstellstück
9 gehalten wird. Wenn das Staueinstellstück durch entsprechende Drehung verschoben wird, ist es so eingestellt, daß
es aufwärts und abwärts zu bewegen ist.
Wenn auf einer sich drehenden Aufnahmeplatte 12 Kapseln angeordnet sind, wandern die Kapseln weiter, während sie
von den Staueinstellelementen 9 berührt werden, welche jeweils in ihrem Bewegungsweg liegen. Ein dabei entstehender
Druck versetzt den angeschlossenen Teil 11 * des Arms 11 in Drehung und läßt dadurch den unteren Teil des Staueinstellelementes
9 eine Pendelbewegung ausführen. Durch diese Vorgänge wird der Stau von Kapseln abgebaut. Auf diese
Weise werden die Kapseln gleichförmig in die Öffnung 18 eines langgestreckten Rohres 17 geführt.
Um einen entsprechenden Stau von Kapseln einzustellen, ist
es möglich, das langgestreckte Rohr 17 eine Aufwärts- und
eine Abwärts-Bewegung ausführen zu lassen. Eine entsprechende
Anordnung ist jedoch verhältnismäßig kompliziert, und ihre
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Herstellung ist mit Schwierigkeiten verbunden. Um anstatt einer solchen komplizierten Anordnung die Konstruktion zu
vereinfachen, sieht die Erfindung ein Staueinstellstück 9 vor, welches sehr einfach ist und dazu in der Lage ist,
gemäß der obigen Beschreibung eine Pendelbewegung auszuführen. Wenn ein derartiges Stück in dem Weg der Kapseln
angeordnet wird, läßt sich der angestrebte Zweck in vorteilhafter Weise erreichen.
Da das Staueinstellstück 9 aufwärts und abwärts in beliebiger Weise bewegt werden kann, läßt es sich genau auf die
Größe der verwendeten Kapseln einstellen. Außerdem ist der Arm 11 mit einer Mutter 10 verbunden, welche dazu in der
Lage ist, beliebig aufwärts und abwärts verstellt zu werden. Wenn es daher erwünscht ist, verschiedene Staueinstellstücke
9 gleichzeitig einzustellen, so läßt die Aufwärts- und die Abwärts-Bewegung der Mutter 10 eine derartige gleichzeitige
Einstellung zu.
Die drehbare Aufnahmeplatte 12 wird über eine Welle 14- angetrieben,
welche mit einem Motor 13 mit veränderlicher
Geschwindigkeit gekuppelt ist. Der zentrale Bereich der Aufnahmeplatte 15 ist erhöht. Die Aufnahmeplatte 15 ist
derart ausgebildet, daß ihre Oberfläche unterhalb des Ausgange 2 des Zuführungstrichters 1 ist. Auf der Oberseite
des Außenumfangs der Aufnahmeplatte 15 6ind viele Öffnungen
18 für langgestreckte Rohre 17 angeordnet, von denen jedes
eine runde rohrförmige Öffnung hat, die etwas größer ist
als der Durchmesser des Deckels einer Kapsel. Mit 19 ist ein äußerer Rahmen bezeichnet, welcher derart ausgebildet
ist, daß er den Außenumfang der Aufnahmeplatte 15 umgibt.
Eine geneigte Führungsplatte 20 ist in einer Richtung unterhalb des langgestreckten Rohres 17 geneigt angebracht. Der
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abfallende untere Rand 21 der ebenfalls abfallenden Führungsplatte 20 führt über eine entsprechende Vertiefung
22 zu einer Kapselzuführungseinrichtung. Ein Schutzelement
23 umgibt den Außenumfang der geneigten Führungsplatte 20
und bewirkt, daß die nach unten bewegten Kapseln aus der Maschine herausfallen. Mit 25 ist ein Abstandsstück für
Lager bezeichnet, welches durch den mittleren Teil der geneigten Führungsplatte 20 hindurchgeführt ist. Anstatt
der oben beschriebenen drehbaren Aufnahmeplatte 15 kann auch eine Anordnung vorgesehen sein, bei welcher die Kapseln
durch eine Vibration der Aufnahmeplatte bewegt werden, indem ein Vibrator 24 angeschlossen wird.
Leere, mit einem Deckel versehene Kapseln, die in einer zufälligen Anordnung in den Zuführungstrichter 1 angeordnet
sind, werden von dem Ausgang 2 durch die Schwerkraft auf die Oberseite der Aufnahmeplatte 15 geführt. Sann bewegen
sie sich entlang dem Außenumfang der Aufnahmeplatte 15· Die Bewegung wird glatter und gleichmäßiger ausgeführt,
wenn eine Drehung oder eine Vibration erfolgt. Während die Kapseln sich in einer entsprechenden Reihe wohlgeordnet
bewegen, haben sie die Tendenz, sich ohne Stau weiter zu bewegen. Somit kann eine beliebige Größe von Kapseln in
einer entsprechenden gleichmäßigen, geordneten Bewegung geführt werden, indem der Abstand zwischen dem Boden der
äußeren Abdeckung oder des äußeren Mantels 4 und der Oberseite der Aufnahmeplatte 15 der Größe der Kapseln angepaßt
wird, indem der äußere Mantel 4 als Funktion der Größe der Kapseln angehoben oder abgesenkt wird. Sie Kapseln haben
dann die Tendenz, in einem Bereich zwischen der Öffnung 18
und dem äußeren Rahmen 19 aufgestaut zu werden. Um diesen Nachteil zu überwinden, sieht die Erfindung Staueinstell
stücke vor, welche in der Bewegungebann der Kapseln in vertikaler Richtung verschiebbar sind, eo daß die Kapseln
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sich, ohne jegliche Stauung gleichförmig weiterbewegen. Somit
laufen leere, mit einem Deckel versehene Kapseln, die aus der öffnung 18 austreten, einzeln weiter. Diese Kapseln
gehen dann das langgestreckte Rohr 17 hinunter und werden durch die geneigte Führungsplatte 20 und die Führungsvertiefung
22 weitergeleitet, um anschließend einer Kapselfüllmaschine zugeführt zu werden. Venn ein Deckel ohne Kapsel
vorhanden ist, so kann dieser Deckel deswegen, weil seine Höhe größer ist als sein Durchmesser, nicht durch das langgestreckte
Bohr 17 hindurchgehen und wird an der öffnung 18 aufgehalten. Weiterhin kann auch eine Kapsel, welche eine
ovale Form aufweist oder deformiert ist, nicht durch das langgestreckte Rohr 17 hindurchgehen und wird ebenfalls an
der öffnung 18 aufgehalten. Dadurch wird ein Stau an Kapseln hervorgerufen. Somit können derartige defekte Kapseln von
Hand von Zeit zu Zeit herausgenommen werden, um wieder einen normalen Betrieb herbeizuführen.
Auf diese Weise wird der Vorteil erreicht, daß nur ordnungsgemäße Kapseln einer Kapselfüllmaschine zugeführt werden.
Auf diese Weise ermöglicht die Erfindung, die Konstruktion einer Kapselfüllmaschine zu vereinfachen. Während die maximale
Füllkapazität herkömmlicher Hochleistungsfüllmaschinen 2300 Kapseln pro Minute beträgt, wohingegen die Kapazität
von Füllmaschinen gemäß der Erfindung trotz geringerer Größe bei 2500 bis 3000 Kapseln pro Minute liegt. Somit
wird gemäß der Erfindung ein wesentlicher technischer Fortechritt erreicht.
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Claims (8)
- Patentansprüche2S Vorrichtung zum Sortieren von Kapseln, die einer Kapselfülleinrichtung zuzuführen sind, dadurch gekennzeichnet, daß ein stationärer Zuführungstrichter (1) im oberen Bereich der Maschine vorgesehen ist, daß unterhalb des stationären Zuführungstrichterε (1) eine Aufnahmeplatte (15) angeordnet ist, daß auf dem Umfang der Aufnahmeplatte (15) verteilt eine Mehrzahl von langgestreckten Rohren (17) angeordnet sind, daß jedes der langgestreckten Rohre (17) eine kreisförmige öffnung (18) aufweist, deren Durchmesser etwas größer ist als der Außendurchmesser des Deckels jeder Kapsel, daß die Oberseite der kreisförmigen Öffnung auf derselben Höhe liegt wie die Oberseite des Plattenumfangs, daß weiterhin eine stationäre geneigte Führungsplatte (20) unter der öffnung(16) jedes langgestreckten Rohres (17) angeordnet ist,so daß nur ordnungsgemäße Kapseln einer Kapselfüllmaschine zugeführt werden.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeplatte (15)» welche die langgestreckten Rohre(17) aufweist, in Drehung versetzbar ist.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahmeplatte (15), welche die langgestreckten Rohre (17) aufweist, durch einen Vibrator (24) in Vibration versetzbar ist.
- 4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein äußerer Mantel (4) Torgesehen ist, daß der äußere Mantel (4) die Aufnahmeplatte (15) mit den langgestreckten Rohren (17) uagibt und daß der äußere Mantel (4) anhebbar fexw. absenkbar ist.
- 809815/0515
- ORIGINAL INSPECTED
- 5· Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Staueinstellstücke (9) in vertikaler Richtung oberhalb der Öffnung (18) vieler langgestreckter Bohre (Ί7) angeordnet sind, daß die Staueinstellstücke (9) derart ausgebildet sind, daß sie anhebbar bzw. absenkbar sind, und daß die Staueinstellstücke (9) in eine Schwingbewegung oder eine Pendelbewegung versetzbar sind.
- 8 0 9 815/0515
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