DE27040C - Mikrophon - Google Patents

Mikrophon

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Publication number
DE27040C
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DE
Germany
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charred
microphone
retort
plate
disk
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Active
Application number
DENDAT27040D
Other languages
English (en)
Original Assignee
A. F. ST. GEORGE in London
Publication of DE27040C publication Critical patent/DE27040C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04RLOUDSPEAKERS, MICROPHONES, GRAMOPHONE PICK-UPS OR LIKE ACOUSTIC ELECTROMECHANICAL TRANSDUCERS; DEAF-AID SETS; PUBLIC ADDRESS SYSTEMS
    • H04R21/00Variable-resistance transducers
    • H04R21/02Microphones

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Acoustics & Sound (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Audible-Bandwidth Dynamoelectric Transducers Other Than Pickups (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21: Elektrische Apparate.
ARTHUR FRENCH ST. GEORGE in LONDON. Mikrophon.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 2. September 1883 ab.
Auf der beiliegenden Zeichnung stellt Eig. 1 im Schnitt und Fig. 2 in der Hinteransicht das Mikrophon dar.
Die verkohlte Platte α ist in der noch zu beschreibenden Weise hergestellt und in dem Gehäuse c zwischen den Scheiben c1 c1 von Kautschuk gelagert und durch den Ring / festgehalten.
Die Kugel b von der härtesten Kohlensorte ist mittelst eines dünnen Metalldrahtes oder auch eines nicht metallischen Fadens aufgehängt, so dafs sie leicht die Oberfläche der verkohlten Scheibe α berührt.
Die Kugel b ist mit der Mikrophonleitung durch den Draht e und den Aufhängedraht d verbunden.
Ist aber ein nicht metallischer Faden zur Aufhängung verwendet, so dient der sehr biegsame, punktirt dargestellte Draht h zur Verbindung mit der Leitung.
Die Leitung wird vervollständigt durch den Draht g, der mit der Scheibe α verbunden ist.
Dies geschieht am besten in der Weise, dafs ein Theil der Scheibe α mit einem galvanischen Kupferniederschlag überzogen und mit diesem der Draht verlöthet wird.
Sobald Töne durch das Mundstücke auf die Scheibe α fallen, wird diese und die anliegende Kugel in Bewegung versetzt. Hierbei macht die Kugel kleine Bewegungen auf der Oberfläche der Scheibe, so dafs bei jeder Vibration der letzteren eine geringe Rollung der Kugel eintritt und dabei, neue Berührungspunkte zwischen Kugel und Scheibe zur Geltung kommen.
Dieses Mikrophon ist in bekannter Weise mit einer Batterie und Leitungsdrähten verbunden, so dafs die durch Töne hervorgerufenen Schwingungen der Scheibe an irgend einer Stelle der Leitung durch den telephonischen Empfänger aufgefangen werden können.
Statt die Kugel b aus Kohle zu fertigen, kann dieselbe auch aus einem Metall hergestellt werden, wie sich auch statt der Kugel ein anderer Drehkörper anwenden läfst. Nur mufs derselbe bei seinen kleinen Bewegungen immer mit dem gleich grofsen Theil seiner Fläche die Scheibe α berühren.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Mikrophon dargestellt, bei dem statt einer einzigen Kugel b eine gröfsere Anzahl derselben verwendet ist, die wieder an Drähten d aufgehängt sind. Der verkohlten Scheibe α ist die viereckige Form gegeben.
Um die' Scheibe α aus Holz oder anderem geeigneten organischen Material zu verkohlen, so dafs eine stark resonirende und gut die Elektricität leitende Platte entsteht, füllt man in eine Retorte von geeignetem Querschnitt Knochenkohle, legt auf diese die zu verkohlende Platte, auf letztere eine Metallplatte, dann wieder eine zu verkohlende Platte, hierauf eine Metallplatte u. s. f., bis die Retorte nahezu voll ist. Der obere Raum wird noch mit Knochenkohle ausgefüllt, und dann der Deckel fest auf die Retorte geschraubt, s.o dafs sich die zu verkohlenden Platten nicht mehr werfen können.
Die so gefüllte Retorte wird nun genügende Zeit lang einer beträchtlichen Hitze ausgesetzt, wobei der Hitzegrad und die Zeit' des Glühens

Claims (2)

von dem zu verkohlenden Material und dem gewünschten elektrischen Widerstand abhängt. Bei Mahagoniholz ist beispielsweise lebhafte Rothglut und etwa 3 stündiges Glühen ent- : sprechend, bei Leder nur 1 '/2 stündiges Glühen ausreichend. Nach der Entfernung vom Feuer läfst man die Retorte langsam abkühlen, öffnet dieselbe dann und nimmt die Platten heraus, die vollkommen verkohlt sind, dabei aber die Fähigkeit, unter der Einwirkung von Tönen zu schwingen, bewahrten und in ihrer Umwandlung zur reinen Kohle die Eigenschaft, die Elektricität zu leiten erwarben. Patent-An s ρ rüche:
1. An einem Mikrophon die Anwendung einer resonirenden Scheibe oder Platte α aus verkohlter organischer Substanz.
2. In einem Mikrophon die Verbindung der resonirenden. Scheibe α aus verkohlter Substanz mit einer oder mehreren Kugeln b aus Kohle oder Metall, die, pendelnd aufgehängt, die Platte α leicht berühren.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT27040D Mikrophon Active DE27040C (de)

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DE27040C true DE27040C (de)

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