DE269828C - - Google Patents

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DE269828C
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bricks
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lifting
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DENDAT269828D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66CCRANES; LOAD-ENGAGING ELEMENTS OR DEVICES FOR CRANES, CAPSTANS, WINCHES, OR TACKLES
    • B66C1/00Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles
    • B66C1/10Load-engaging elements or devices attached to lifting or lowering gear of cranes or adapted for connection therewith for transmitting lifting forces to articles or groups of articles by mechanical means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Revetment (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 269828 KLASSE 81 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. November 1912 ab.
Die Erfindung betrifft ein Vorrichtung zum gleichzeitigen Transportieren großer Massen aufgestapelter Ziegelsteine.
Beim Transportieren von Ziegelsteinen von der Ziegelei oder vom Brennofen nach den Bauplätzen oder Schiffen ist es wünschenswert, gleichzeitig eine große Anzahl von Ziegelsteinen zu transportieren, anstatt diese durch Hand oder Schubkarren zu befördern. Die
ίο vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung, durch die ein Stapel von Ziegelsteinen angehoben und nach seinem Bestimmungsort transportiert werden kann, ohne daß ein Umladen der Steine auf Wagen, Schiffe usw. stattfindet. Derartige Transportvorrichtungen sind bereits bekannt geworden, doch sie hatten den Nachteil, daß die unten als Stapel dienende Reihe von dem Transportbehälter nicht mitgenommen wurde, sondern auf dem Stapelplatz liegen blieb. Die Erfindung hat eine Vorrichtung zum Gegenstand, mittels welcher es möglich ist, einen Stapel von Steinen mit einem Mal und ohne große Schwierigkeiten zu transportieren, wobei gleichzeitig die untere Reihe der Ziegelsteine, auf welcher die Steine aufgestapelt sind, mitgehoben wird. Gemäß der Erfindung werden nachgiebige Mittel angewendet, durch welche jeder Stein der unteren Lage seitlich gefaßt und mit ihm die aufgeschichteten Steine angehoben werden, so daß, wenn der Stapel von der Ziegelei beispielsweise in einen Wagen gehoben werden soll, die Ziegelsteine der unteren Reihe des Stapels mitbefördert werden.
Die Erfindung besteht aus einer Vorrichtung mit herausziehbaren Bodenstäben, deren wesentliches Merkmal darin besteht, daß die Bodenstäbe mit nachgiebig befestigten Rollen o. dgl. versehen sind, welche die unteren, als Schwellen für den Stapel dienenden Ziegelreihen zwisehen sich einklemmen.
Beim Anheben einer großen Menge von Ziegelsteinen in Stapelform muß die untere Lage der'Ziegelsteine in Reihen so gelegt sein, daß zwischen jeder Reihe von Steinen ein Zwischenraum zum Einschieben der Hebestangen vorhanden ist. Durch diese Hebestangen ist es möglich, die untere Reihe und die darüber aufgeschichteten anderen Reihen der Ziegelsteine gleichzeitig zu heben, da infolge der nachgiebig angeordneten, die Steine der unteren Reihe angreifenden Rollen das Einschieben und Herausziehen der Hebestangen erleichtert ist und so jede Gefahr einer Zerstörung des Stapels oder ein Verschieben der Steine zueinander ausgeschlossen ist. Gemäß der Erfindung wird ein offener, aus Eisen hergestellter Kasten verwendet, welcher über die aufgestapelten Steine gesetzt wird, worauf die mit einer Anzahl von nachgiebigen, zum Halten der unteren Steine dienenden Rollen versehenen Hebestangen in entsprechende Schlitze der unteren Lage eingeführt werden und sich die Rollen jeder Hebestange auto-
matisch gegen die Steine der unteren Reihe anpressen. Die Hebestangen können paarweise angeordnet und an einem Ende miteinander verbunden sein und greifen in geeignete j
Teile des über den Stapel gesetzten Kastens ein, so daß beim Anheben des Kastens die Hebestangen und die von den Rollen der letzteren umfaßten Ziegelreihen mit den darauf aufgestapelten Steinen gleichzeitig gehoben werden. Nachdem der Stapel auf dem Bestimmungsort niedergesetzt ist, werden die Hebestangen wieder herausgezogen, der Kasten wird abgehoben und der Stapel befindet sich in genau derselben Form, in welcher er ursprüng-Hch aufgestellt war.
Die beiliegende Zeichnung stellt eine Ausführungsform der Erfindung dar, und es ist: Fig. ι eine Seitenansicht der Ziegelsteintransportvorrichtung mit einem Stapel von Ziegeln,
Fig. 2 eine Stirnansicht der Vorrichtung, Fig. 3 eine Draufsicht in vergrößertem Maßstabe einer der Hebestangen mit den daran nachgiebig angeordneten Rollen oder Scheiben, die Art und Weise des Eingriffes mit den Ziegelsteinen der unteren Reihe des Stapels darstellend, während
Fig. 4 und 5 Ansichten in vergrößertem Maßstabe sind und die Anordnung der RoI-len oder Scheiben zu den Hebestangen dar-' stellen.
Die Erfindung wird vorzugsweise in Verbindung mit einem am Boden offenen, über den Stapel zu setzenden Kasten angewandt, so daß der Kasten über dem zu hebenden Stapel niedergelassen werden kann. Der zu hebende Stapel kann 500 oder 1000 Steine enthalten. Seine untere Lage besteht aus einer Anzahl quer zum Stapel gelegter Reihen von Ziegelsteinen. In der Zeichnung ist der aus Ziegelsteinen bestehende Stapel mit 1 und die Reihe der unteren Ziegelsteine, auf welche der Stapel aufgebaut ist, mit 2 bezeichnet. Der Kasten wird vorzugsweise in Eisenkonstruktion ausgeführt und besteht aus einer Anzahl horizontaler Kopfstangen 3, die an den Endgliedern 4 und 5 durch Niete befestigt sind. Jedes Endglied besteht aus Eisenplatten, welche durch die Winkeleisen 6 und 7 in geeigneter Weise verstärkt sind, wie dies aus Fig. 2 hervorgeht. Um das Eisengerippe des Kastens zu verstärken, sind die Eckplatten 9 und 10 vorgesehen und es sind, um den Kasten anheben zu können, Haken und ösen 11 in der Mitte des Kastens am Kopf desselben angeordnet. Letzterer ist durch die Versteifungen 12 und Seitenstangen 13 und 14 verstärkt, so daß der . ganze Kasten mit dem darin enthaltenen Stapel gehoben und weitertransportiert werden kann. Der untere Teil eines jeden Endgliedes 4 ist mit dem Haken 15 versehen, während jedes Endglied 5 mit einem hakenförmigen Gliede 16 versehen ist (s. Fig. 1), und zwar erstrecken sich beide hakenförmigen Glieder 15 und 16 über die ganze Länge der Seitenplatten, so daß, nachdem die Hebestangen eingesetzt . sind, beim Anheben des Kastens die Haken miteinander in Eingriff kommen und die ganze Vorrichtung mit den darin befindliehen Ziegelsteinen angehoben wird. Die hakenförmigen Glieder 15 und 16 kommen mit entsprechend hakenförmig ausgebildeten Teilen der Hebestangen unabhängig voneinander in Eingriff; die Hebestangen erstrecken sich in ihrer vollen Länge unterhalb des Stapels.
Die Hebestange 17 ist so ausgeführt, daß sie unterhalb des Stapels in die zwischen den unteren Ziegelreihen bleibenden Zwischenräume eingeführt werden kann. Sie wird aus Winkeleisen hergestellt und an einem Ende mit dem Handgriff 18 versehen. Das mit dem Handgriff versehene Ende der Hebestange 17 ist mit dem hakenförmigen Teil 19 ausgerüstet, welcher in den Haken 16 der Seite 5 des Kastens eingreift (s. Fig. 1). Das andere Ende einer jeden Hebestange endigt in einem leicht nach abwärts gebogenen Vorsprung 20, welcher wiederum in den Haken 15 der Seite 4 eingreift. Die Tragstangen 17 haben eine dem Stapel entsprechende Länge und dienen als Boden für den Kasten. Vorzugsweise werden zwei aus Winkeleisen hergestellte Tragstangen miteinander verbunden und das mit dem Handgriff versehene Ende zweier anschließender Tragstangen durch ein Knotenblech 21 verstärkt, so daß beide Tragstangen zusammen eingeführt und ausgezogen werden können. Durch die so paarweise miteinander verbundenen Tragstangen 17 wird jede untere Ziegelreihe des Stapels an zwei gegenüberliegenden Seiten von den Rollen der Tragstange gefaßt, wie dies aus Fig. 3 ersichtlich ist. Jeder vertikale Schenkel des Winkeleisens der Tragstange ist mit einer Anzahl Schlitze 22 für die Rollen 23 versehen. Diese Rollen 23 werden durch Federn 24, welche auf die kurzen Achsen 25 an jeder Seite der Rollen greifen und am Winkeleisen in geeigneter Weise durch Bolzen 26 befestigt sind, nach innen gedrückt (s. Fig. 4 und 5). Jedes Tragstangenpaar ist so geformt, daß der Abstand zwischen den beiden Winkeleisen etwas größer ist als die Breite. der Ziegelsteine, so daß infolge der Reibung der Rollen, unterstützt durch den Druck der Federn, die dazwischen liegenden Ziegelsteine getragen werden. Die Rollen 23 werden vorzugsweise so nahe als
möglich zueinander angeordnet, damit jeder Stein, auch wenn er zerbrochen ist, an mehreren Punkten mit den Rollen in Berührung steht. Wie aus Fig. 3 hervorgeht, sind die Rollen 23 der Stange 17 einander gegenüberliegend angeordnet, doch können auch die Rollen zueinander versetzt oder anderweitig angeordnet werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: Ziegelsteintransportvorrichtung mit herausziehbaren Bodenstäben, dadurch gekennzeichnet, daß die Bodenstäbe (17) mit nachgiebig befestigten Rollen (23) o. dgl. versehen sind, welche die unteren, als Schwellen für den Stapel dienenden Ziegelreihen (2) zwischen sich einklemmen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE269828C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907758C (de) * 1950-10-31 1954-03-29 Hans Still A G Greiferbacken fuer stapelnde Flurfoerdergeraete

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE907758C (de) * 1950-10-31 1954-03-29 Hans Still A G Greiferbacken fuer stapelnde Flurfoerdergeraete

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