DE269152C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D1/00—Controlling fuel-injection pumps, e.g. of high pressure injection type
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02D—CONTROLLING COMBUSTION ENGINES
- F02D2700/00—Mechanical control of speed or power of a single cylinder piston engine
- F02D2700/02—Controlling by changing the air or fuel supply
- F02D2700/0269—Controlling by changing the air or fuel supply for air compressing engines with compression ignition
- F02D2700/0282—Control of fuel supply
- F02D2700/0297—Control of fuel supply by control means in the fuel conduit between pump and injector
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Description
KAISERLICHES.
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVr 269152 -■ KLASSE 466. GRUPPE
HANS OTTEN in HAMBURG.
Verfahren zur Regelung von Verbrennungskraftmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Juni 1911 ab.
Bei Verbrennungskraftmaschinen hängen Wirtschaftlichkeit, stoßfreie Verbrennung des
Brennstoffes, gute Regelungsfähigkeit, Geruchlosigkeit der Abgase zum Teil von der Art
und Weise ab, wie der Brennstoff in den Verbrennungsraum eingeführt wird. Im besonderen
ist es bei solchen Maschinen, die den Brennstoff zugleich mit hochgespannter Einblaseluft
in den Arbeitszylinder eintreten lassen,
ίο wichtig, daß die Spannung der Einblaseluft
eine ganz bestimmte Höhe hat, und daß das Brennstoffeinblaseventil einen ganz bestimmten
Öffnungsquerschnitt und eine gewisse Öffnungsdauer besitzt. Dabei muß dem jeweiligen Be-
lastungsgrad der Maschine Rechnung getragen werden.
Eine bekannte Art der Regelung dieser Verhältnisse besteht nun darin, den Einblasedrack
konstant zu halten und die Bewegung des Brennstoff einblaseventils so zu beeinflussen,
daß bei kleiner bzw. großer Belastung das Ventil kürzere bzw. längere Zeit offen bleibt.
Diese Regelungsart hat aber den Nachteil, daß die Einblaseluft auch bei kleiner Belastung
sehr hoch komprimiert werden muß, wodurch der mechanische Wirkungsgrad und damit die
Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt wird.
Bei einer anderen Regelungsart wird die Ventilbewegung für alle Belastungsverhältnisse
unverändert belassen, wogegen der Einblaseluftdruck für große Belastungen hoch, für
kleine Belastungen niedrig eingestellt wird. Hierbei nimmt man aber den Ubelstand in
Kauf, daß bei kleiner Belastung die Einblasedauer verhältnismäßig zu lang wird, wodurch
der thermische Wirkungsgrad sich verschlechtert, indem der Brennstoff zum Teil zu spät
in den Verbrennungsraum gelangt. Ferner ist es auch bekannt, die Bewegung des Brennstoffeinblaseventils
in Abhängigkeit vom Einblasedruck zu regeln, doch wird hierbei die Einblaseluftspannung vor der Einblaseluftpumpe
durch Drosselung geregelt. Die vorliegende Erfindung besteht nun darin, daß bei einem derartigen Regelungsverfahren, bei dem
der Brennstoff gleichzeitig mit hochgespannter Einblaseluft in den Verbrennungsraum eingeführt
und die Bewegung des Brennstoffeinblaseventils in Abhängigkeit vom Einblaseluftdruck
geregelt wird, der Druck der Einblaseluft in der Zuleitung zum Brennstoffeinblaseventil
geregelt wird, wodurch eine schnellere und wirksamere Einstellung des Einblasedruckes
erreicht wird.
Die Ausführung des Verfahrens ist in der Weise gedacht, daß durch Ausprobieren für
jeden Belastungsgrad die günstigste Brennstoffeinblaseventilbewegung und der günstigste
dazugehörige Einblasedruck ermittelt wird. Dieses Abhängigkeitsverhältnis wird dann durch
besondere mechanische Mittel festgelegt, d. h. es wird eine Kupplung der Brennstoffventilsteuerung
mit dem den Einblasedruck regelnden Organ so eingerichtet, daß ζ. B. für jede
Brennstoffventilsteuerungseinstellung sich ein bestimmter Einblasedruck einstellt.
Fig. ι zeigt die Bewegung des Brennstoffeinblaseventils
für drei verschiedene Belastungen. tv t2, t3 bezeichnen die Zeitdauer der
Ventilbewegungen, E1, E2, E3 die zugehörigen
Einblasedrücke. Es ist hier angenommen, daß der Ventilhub veränderlich sei, ebensogut kann
er auch konstant sein. Fig. 2 stellt ein sogenanntes Regulierdiagramm dar, und zwar
sind drei Belastungen angenommen, welche den in Fig. ι dargestellten drei Ventilbewegungen
entsprechen.
Die Regelung kann auch derart erfolgen, daß für kleine oder große Belastungen der
Maschine eine verhältnismäßig stärkere Veränderung des Einblasedruckes vorgenommen
ίο wird bzw. eine geringere Veränderung der
Ventilbewegung. Hierdurch ergibt sich für kleine Belastungen der Vorteil einer geringeren
Verdichtungsarbeit für die Einblaseluft. Bei großer Belastung aber wird ein für den Arbeitsprozeß
ungünstiges zu spätes Eintreten des Brennstoffes vermieden.
Das Verfahren kann auch darauf beschränkt werden, daß das Abhängigkeitsverhältnis nur
für einen bestimmten Belastungsbereich besteht. Hierbei würde die Regelung der Ventilbewegung
innerhalb zweier bestimmter Einblasespannungen erfolgen. Eine weitere Veränderung
des Einblasedruckes über diese Punkte hinaus soll dann keine Beeinflussung
der Ventilbewegung mehr zur Folge haben. Diese Einrichtung hat z. B. an solchen Verbrennungskraftmaschinen,
bei welchen bei kleiner Belastung die Möglichkeit bestehen soll, zweierlei Arten von Brennstoff anzuwenden,
den Vorteil, daß für jeden Brennstoff
der günstige Einblasedruck hergestellt werden kann.
Claims (3)
1. Verfahren zur Regelung von Verbrennungskraftmaschinen,
bei welchen der Brennstoff gleichzeitig mit hochgespannter Einblaseluft in den Verbrennungsraum ein-
- geführt und die Bewegung des Brennstoffein blaseventils in Abhängigkeit vom Einblaseluftdruck
geregelt wird, dadurch gekennzeichnet, daß der Druck der Einblaseluft in der Zuleitung zum Brennstoffeinblaseventil
geregelt wird.
2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung für mittlere
Belastungen proportional erfolgt, für kleine oder große Belastung dagegen die
Veränderung des Einblasedruckes in größerem Maße als die Veränderung der Ventilbewegung
stattfindet.
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Ventilbewegung
innerhalb zweier bestimmter Spannungen der Einblaseluft erfolgt, bei weiterer Veränderung des Druckes über
bzw. unter dieser Grenze eine Veränderung der Einblaseventilbewegung aber nicht mehr
erfolgt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen!
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE269152C true DE269152C (de) |
Family
ID=526043
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT269152D Active DE269152C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE269152C (de) |
-
0
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