DE268317C - - Google Patents
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- DE268317C DE268317C DENDAT268317D DE268317DA DE268317C DE 268317 C DE268317 C DE 268317C DE NDAT268317 D DENDAT268317 D DE NDAT268317D DE 268317D A DE268317D A DE 268317DA DE 268317 C DE268317 C DE 268317C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F27—FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
- F27D—DETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
- F27D11/00—Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
- F27D11/08—Heating by electric discharge, e.g. arc discharge
-
- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/18—Heating by arc discharge
- H05B7/22—Indirect heating by arc discharge
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Physics & Mathematics (AREA)
- Plasma & Fusion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Furnace Details (AREA)
Description
Die Erfindung ^betrifft einen elektrischen Ofen, in welchem die Hitze durch Lichtbögen
erzeugt wird.
Mittels der Erfindung wird folgendes erzielt: Die Höhenlage der Heizquelle im Ofen
kann nach Belieben geändert werden. Den Ofen kann man nach Belieben entweder durch
von der Beschickung unabhängige Bögen oder durch Bögen zwischen der Beschickung und
ίο den Elektroden betreiben. Das Innere des
Ofens wird dadurch leicht zugänglich, daß die Elektroden und ihre Tragvorrichtungen derart
angeordnet sind, daß die Elektroden von den für sie in den Ofenwänden vorgesehenen Öff-
>5 nuhgen gänzlich zurückgezogen werden können.
Das Schmelzgut kann selbsttätig umgerührt werden. Die Elektroden werden derart angeordnet,
daß der Öfen mit jedem Systein der Stromzufuhr, sowohl mit Gleichstrom als auch
ao mit Wechselstrom von jeder Phasenzahl oder Frequenz betrieben werden kann.
Die Erfindung besteht hauptsächlich darin, daß der elektrische Ofen, welcher in bekannter
Weise aus einer drehbaren, zweckmäßig zylindrischen Schmelzkammer besteht,.sowohl
mit genau oder ungefähr wagerechten Elektroden, die durch die Seitenwände der Schmelzkammer
eingeführt sind, als auch mit einer oder mehreren radialen Elektroden, die durch
den zylindrischen Mantel der Schmelzkammer hindurchgehen, versehen ist. Die wagerechten
Elektroden sind zweckmäßig derart angebracht, daß sie in sich selbst paralleler Lage
hochgehoben und herabgesenkt oder um eine Achse geschwenkt werden können, die rechtwinklig
zu der Längsrichtung der Elektrode liegt, wodurch die elektrischen Bögen in bezug
auf das Schmelzbad gehoben öder gesenkt werden können.
In den Zeichnungen zeigt Fig. ι einen lotrechten
Schnitt durch einen Ofen mit Elektroden, die teils lotrecht, teils ungefähr wagerecht
angeordnet sind. Fig. 2 ist ein Schnitt durch den Ofen nach x-x der Fig. 1. Fig. 3
ist ein lotrechter Teilschnitt durch einen Ofen mit wagerechten Elektroden, die in verschiedene
Winkellagen gedreht werden können, während die Elektroden nach den Fig. 1 und 2
in der Höhenrichtung dadurch einstellbar sind, daß sie senkrecht zu ihrer Längsrichtung und
parallel zu ihrer Ausgangsstellung bewegt werden. Fig. 4 zeigt ein Schaltungsschema mit
aus dem Bade gehobenen Elektroden und Fig. 5 die herabgesenkten Elektroden. Fig. 6
zeigt den Schnitt einer Vorrichtung zum Zusammenfügen von aufeinanderfolgenden Elektroden,
die in der nämlichen Führung beweglich sind. Fig. 7 zeigt im Schnitt eine drehbare
Seitenelektrode und eine Vorrichtung zum Längsverschieben derselben. Fig. 8 ist ein
Querschnitt und Fig. 9 eine Endansicht, welche ein Verfahren zur Herstellung der Schmelzkammer
veranschaulichen.
Die Schmelzkammer 1 des Ofens besitzt zylindrische Form und ruht auf Rollen 2. so daß
sie leicht gedreht werden kann, um die
Schlacke und das Metall durch die Öffnungen 3 abzulassen. Die Beschickung, die z. B. aus
geschmolzenem Stahl und Schlacke bestehen kann, ist mit 4 bezeichnet. Ein oder mehrere
Vorsprünge 5 am unteren Teile der Schmelzkammer dienen zum Umrühren oder Mischen
der Beschickung, sobald die Schmelzkammer schnell hin und her gedreht wird. Während
des Schmelzens wird die Schmelzkammer zweckmäßig langsam hin und her gedreht.
Die Schmelzkammer wird zweckmäßig, wie die Fig. 8 und 9 zeigen, hergestellt. 19 ist
ein Zylinder, -z. B. aus Eisenblech, der innen mit einem Futter 20 z. B. aus Dolomit oder
Magnesit ausgekleidet ist. Dieses Futter kann durch Einstampfen der genannten Stoffe in
den auf seinem einen Ende stehenden Zylinder 19 gebracht werden, während ein Kern zum
Formen des inneren Hohlraumes der Schmelzkammer in die Mitte des Zylinders eingesetzt
ist. Die Endwände der Schmelzkammer bestehen aus dem nämlichen Stoff, welcher in
besondere Formen eingestampft wird, die mit Kernen für die zum Einführen der Elektrodenin
den Ofen bestimmten Öffnungen 22 versehen sind. Die Endwände werden dann mit dem zylindrischen Teil mittels eines feuerfesten
Zementes vereinigt, der aus ungefähr den nämlichen Bestandteilen wie das Futter und die
Endwände hergestellt ist. Falls erwünscht, können die Fugen zwischen den Endwänden
und dem zylindrischen Futter ein wenig konische Form besitzen.
Geheizt wird durch elektrische Lichtbögen zwischen der radialen Elektrode 6 und den
genau oder ungefähr wagerechten Elektroden 7, die durch Deckel oder Schilde 18 hindurchgehen, welche achsiale Öffnungen der Schmelz^
kammer 1 verschließen (Fig, 1). Die radialen Elektroden sind nur in der Längsrichtung einstellbar.
Die wagerechten Elektroden werden von Vorrichtungen getragen, welche das Heben
und Senken der Elektroden je nach der Stelle, wo die Lichtbögen erforderlich sind, ermögliehen.
Die Einstellvorrichtungen können entweder in einem mit einem Wagen 10 verbundenen
Hißtau 9 oder z. B. in auf dem Boden stehenden hydraulischen oder pneumatischen Hebezeugen bestehen, die mit den Deckeln iS
verbunden sind.
Die radiale Elektrode kann mit dem mittleren Leiter eines Dreileiter-Gleichstrom- oder
Einphasen-Wechselstromsystems verbunden sein oder sie wird mit dem Mittelleiter eines z. B.
in bekannter Weise aus einem Dreiphasensystem umgewandelten Zweiphasensystems verbunden.
Die wagerechten Elektroden bilden , in allen Fällen die Außenleiter (Fig. 4).
Die radiale Elektrode bedarf keiner besonderen Isolation, erhält aber einen Kühlmantel
11. Die wagerechten Elektroden besitzen ähnliche Kühlmäntel ir und sind gegeneinander
und gegen die radialen Elektroden sorgfältig isoliert.
Vorrichtungen zur Regelung der Lichtbogenlänge sind in Fig. 7 gezeigt; sie bestehen in
einem Rohr 12, das gegen den Kühlmantel mittels einer Packung 13 aus Asbest oder ähnlichem
Stoff isoliert ist. Innen am Rohr befindet sich eine elastische Packung aus Kupferdrahtnetz
14, welches gegen die Elektrode einen Gleitkontakt bildet, der genügenden Reibungswiderstand
besitzt, um die Elektrode zu zwingen, die Bewegungen des Rohres mitzumachen. Diese Bewegungen werden mittels'einer nicht
dargestellten Vorrichtung, z. B. einer Schraube, eines hydraulischen Kolbens o. dgl., bewirkt.
Der Strom wird den Elektroden durch an der Elektrode oder dem umgebenden Rohre befestigte
Klemmen 15 zugeleitet. Das Rohr besteht wie die Packung zwischen demselben
und der Elektrode aus Kupfer oder anderem · leitenden Stoff. Die wagerechten Elektroden
(Fig. 3 und 7) ruhen auf Zapfen 16, welche eine Winkelbewegung der Elektrode um eine
zur Längsrichtung derselben senkrechte Achse ermöglichen. Die Elektrode wird gegen die
Ofenhitze durch ein Schild 17 aus sehr feuerfestem Material geschützt, welches von Zapfen
16 getragen wird und die Bewegungen der Elektrode mitmacht.
Die aneinandergereihten Elektroden, die in ein und. derselben Führung angeordnet sind,
können miteinander mittels der in Fig. 6 gezeichneten Vorrichtung vereinigt werden. Die
Stoßenden 23 und 24 der Elektroden sind mit Gewinde versehen und in eine Graphitmuffe 25
geschraubt. Um die Längseinstellung der Elektrode zu ermöglichen, auch wenn die Muffe 25 die Kante 27 passiert hat, ist die
Führung mit einer Rinne oder Röhre 26 versehen, die die Bewegungen der Elektrode mitmacht
und in den Ofen eingeführt werden kann. Anstatt jener Rinne oder Röhre kann Kohlenpulver o. dgl. in die Führung 28 eingebracht
werden, oder es kann auch die Elektrode mit einer Rippe oder einem Vorsprunge versehen sein. Mit Hilfe der genannten Rinne
oder Röhre wird die Erschütterung verhütet, welche entstehen würde, wenn die Elektrode, no
nachdem die Muffe 25 die Kante 27 passiert hat, herabfiele.
Dadurch, daß den Enden der Elektroden 7 (Fig. i) eine geeignete Neigung gegen die Beschickung
4 gegeben wird und jene Enden dann mittels der Hebevorrichtung nebst der radialen
Elektrode 6 genügend nahe an die Oberfläche der Beschickung herabgesenkt werden, wird es
ermöglicht, das Bad direkt mittels solcher Lichtbögen zu beheizen, welche die Beschickung
selbst berühren, indem diese einen Teil der Stromleitung bildet (Fig. 5). Die nämliche
Claims (3)
1. Elektrischer Ofen mit um eine wagerechte oder ungefähr wagerechte Achse
drehbarer, z. B. zylindrischer Schmelzkammer, dadurch gekennzeichnet, daß die Schmelzkammer sowohl mit einer oder
mehreren wagerechten oder ungefähr wagerechten als auch mit einer oder mehreren radial oder ungefähr radial zur Drehachse
in die Schmelzkammer eingeführten Elektroden versehen ist.
2. Elektrischer Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die wagerechten
oder ungefähr. wagerechten Elektroden in die Schmelzkämmer durch Schilde
eintreten, welche in an sich bekannter Weise verstellbar, z. B. sich selbst parallel
verschiebbar oder (und) um eine Achse drehbar sind, die einen rechten Winkel mit der Achse der im Schild sitzenden
Elektrode bildet.
3. Elektrischer Ofen nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die
radial oder ungefähr radial angeordneten Elektroden mit dem Mittelleiter, die wagerechten
oder ungefähr wagerechten Elektroden mit den Außenleitern eines z. B. in bekannter Weise aus einem Dreiphasensystem
umgewandelten Zweiphasensystems verbunden sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE268317C true DE268317C (de) |
Family
ID=525299
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT268317D Active DE268317C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE268317C (de) |
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0
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