DE266548C - - Google Patents

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DE266548C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B29WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29DPRODUCING PARTICULAR ARTICLES FROM PLASTICS OR FROM SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE
    • B29D30/00Producing pneumatic or solid tyres or parts thereof
    • B29D30/02Solid tyres ; Moulds therefor

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)
  • Tyre Moulding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266548 KLASSE 63 e. GRUPPE
ALBERT WITZEL in LUDWIGSBURG.
versehenen Radreifens.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Dezember 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung solcher Radreifen aus Gummi, die mit Queraussparungen sowie mit Bandeinlagen versehen sind. Zur Ausübung des Verfahrens wird eine mehrteilige Form benutzt, in welche Kerne eingesetzt werden können, die nach- dem Vulkanisieren des Ganzen die Queraussparungen ergeben.
Das Verfahren wird in der Weise ausgeübt,
ίο daß zunächst der Gummi in profilierten Stücken zwischen die innersten Kerne gelegt und dann mit bandförmigen Gummilagen fest umwickelt wird, so daß er eingedrückt bleibt, worauf nochmals Kerne eingesetzt und zwisehen diese profilierte. Gummistücke gebracht werden, auf welche wieder die Bandlagen kommen usf., bis der Reif die gewünschte Stärke besitzt, der dann wie üblich nach Schließen der Form vulkanisiert wird. Die bisher zum Vulkanisieren von Reifen verwendeten Formen waren für Reifen mit Queraussparungen ungeeignet, weil sie nicht genügend unterteilt waren, und es konnten dort nur Reifen mit abwechselnden Gummi schichten und Bändern hergestellt werden.
Das neue Verfahren gestattet, Reifen mit größerer Widerstandsfähigkeit und Elastizität zu erzeugen, wie bisher, indem durch das gesonderte Einlegen profilierter Gummistücke errnöglicht ist, für diese zur Erhöhung der Wider-■ Standsfähigkeit eine härtere Gummisorte zu wählen, während für die Bandlagen, welche in erster Linie für die Elastizität in Frage kommen, weicheres Material benutzt wird.
Die Einrichtung zur Ausübung des Verfahrens vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung in einer beispielsweisen Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι ist ein Längsschnitt durch einen Teil der Form mit fertiger Bereifung, Fig. 2 ein Querschnitt.
Die Form, welche zur Ausübung des Verfahrens dient, besteht im wesentlichen aus einzelnen Ringpaaren a, a1, a2 usf., die zusammengesetzt mit dem den Boden bildenden Ring b einen Hohlraum einschließen, welcher der herzustellenden Form der Bereifung entspricht. An denjenigen Stellen, an welchen die Hohlräume entstehen sollen, wie dies auf der Zeichnung abgebildet ist, werden Kerne c und c1, c2 usf. eingesetzt, die quer durchgehen und von denen die Kerne c auf dem Ring b in dichter Folge liegen, während die Kerne c1, c2 usf. zwischen den Ringen et1, a2 usf. z. B. mit Hilfe der Zapfen oder in sonstiger Weise ausnehmbar angeordnet sind. Die Kerne c, c1, c2 usf. sind nach außen gewölbt, und es liegen die Kerne c2 versetzt zu den Kernen c1 usw.
Die ganze Form wird dann noch durch Schraubenbolzen d,. Klammern o. dgl. zusammengespannt.
Mit dieser Einrichtung wird das Verfahren in folgender Weise ausgeübt:
Es werden auf den Felgenring b, also den innersten Ring, der gewissermaßen den Boden bildet, zunächst die Ringe a des ersten Paares aufgesetzt, die Kerne c eingelegt und der Gummi in entsprechend profilierten Stücken 1 eventuell
aus härterem Gummi in unvulkanisiertem, weichem Zustand zwischen die Kerne eingelegt, worauf sie durch geeigneterweise weicheren Gummi 2 in Bandform, der möglichst straff aufgewickelt wird, fest eingedrückt und eingedrückt gehalten werden. Es ist dann so viel Gummiband 2 aufgewickelt, bis der Kanal vollständig ausgefüllt ist. Nun werden die nächsten Ringe a1 aufgesetzt, und zwar zunächst der Ring auf der einen Seite, und dann Bänder 3 aus Stoff o. dgl. aufgewickelt, bis die Bandschicht die Stelle erreicht hat, an welcher sich später die durchgehenden Aussparungen befinden sollen, worauf die Kerne c1 eingesetzt werden, sowie der zweite Ring a1 auf der anderen Seite aufgebracht wird. Der dadurch gebildete Kanal wird wieder in der geschilderten Weise mit Gummi 1, 2 ausgefüllt sowie Band 3 darüber gewickelt, worauf sich der Vorgang entsprechend oft wiederholt, bis die Form gefüllt ist. Sie wird dann geschlossen und fest zusammengespannt, wonach in der üblichen Weise das Vulkanisieren stattfindet.
Die Zahl der verwendeten Ringe und deren besondere Ausgestaltung ist für das Wesen der Erfindung gleichgültig.

Claims (2)

Pate nt-Ansprüche:
1. Verfahren zur Herstellung eines mit Queraussparungen und Bandeinlagen versehenen Radreifens aus Gummi, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummi in einer mehrteiligen Form in profilierten Stücken zwischen die zur Bildung der Queraussparungen dienenden Kerne gelegt und mit bandförmigen Gummilagen fest umwickelt wird, worauf wieder eine weitere Lage von profilierten Gummistücken mit zwischen ihnen angeordneten Kernen aufgebracht wird, bis der Reifen die gewünschte Stärke erreicht hat und vulkanisiert werden kann.
2. Ausführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen den Kernen eingefügten Gummistücke aus härterem Gummi bestehen, während die aufgewickelten Gummibänder aus weicherem Material hergestellt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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