DE266366C - - Google Patents

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DE266366C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B23MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B23QDETAILS, COMPONENTS, OR ACCESSORIES FOR MACHINE TOOLS, e.g. ARRANGEMENTS FOR COPYING OR CONTROLLING; MACHINE TOOLS IN GENERAL CHARACTERISED BY THE CONSTRUCTION OF PARTICULAR DETAILS OR COMPONENTS; COMBINATIONS OR ASSOCIATIONS OF METAL-WORKING MACHINES, NOT DIRECTED TO A PARTICULAR RESULT
    • B23Q16/00Equipment for precise positioning of tool or work into particular locations not otherwise provided for
    • B23Q16/02Indexing equipment
    • B23Q16/08Indexing equipment having means for clamping the relatively movable parts together in the indexed position
    • B23Q16/10Rotary indexing
    • B23Q16/102Rotary indexing with a continuous drive

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cutting Tools, Boring Holders, And Turrets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 266366 KLASSE 49«.'. GRUPPE
THEBULLARDMACHINETOOLCOMPANY in BRIDGEPORT, V. St. A.
und ähnliche Werkzeugmaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Mai 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung bilden drehbare Werkzeughalter jener Art, wie. sie bei vertikalen Revolverdrehbänken, Drehbänken -mit horizontaler Planscheibe und ähnlichen Werkzeugmaschinen anzutreffen sind. Im besonderen bezieht sich die Erfindung auf den Dreh- und Einstellmechanismus sowie auf den Mechanismus zum Festhalten des in. die erforderliche Lage gebrachten, drehbar in seinem ίο Lager angeordneten Revolver kopf es.
Die Erfindung bezweckt im allgemeinen, die Konstruktion eines derartigen Revolverkopfes zu verbessern und im besonderen einen Drehmechanismus für den auf einem Supporte ruhenden Kopf zu schaffen, so daß ein bestimmtes Werkzeug in die Arbeitsstellung gebracht werden kann. Ferner bezweckt die Erfindung, Einstell- und Sperrvorrichtungen für den eine bestimmte Lage einnehmenden Kopf zu schaffen.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht eines gemäß vorliegender Erfindung konstruierten, von einer Gleitbahn, einer Drehscheibe, einem Supporte und einem Querschlitten getragenen Revolverkopfes,
Fig. 2 eine Draufsicht auf den Kopf,
Fig. 3 ein horizontaler Querschnitt nach der Linie 3-3 der "Fig. 5, wobei der Hebel die in ■ Fig. 5 in gestrichelten Linien angedeutete Lage einnimmt,
Fig. 4 eine gewisse Teile im Schnitt zeigende Draufsicht auf das außen gelegene Ende des dem Kopf als Stützpunkt dienenden Zapfens und die auf demselben angeordnete Kappe und Hülse, - " .
Fig. 5 die Stirnansicht eines Revolverkopfes gemäß vorliegender Erfindung, und
Fig. 6 die Seitenansicht eines Paares von ineinandergreifenden Stiften.
Der Revolverkopf und die denselben tragenden Teile werden längs eines Querschlittens 10 gewöhnlicher Bauart verschoben. Der Support 11 is^. auf dem Schlitten 10 verschiebbar angeordnet und trägt die mittels Bolzen 13 an ihm befestigte Drehscheibe 12. Ein in vertikaler Richtung einstellbarer Schlitten 14 kann an den in der Drehscheibe 12 vorgesehenen Führungen entlang bewegt werden und dient zum Tragen des gemäß vorliegender Erfindung in neuer Weise mit ihm verbundenen Revolverkopfes 15.
Der Zapfen 16 ist mit dem in vertikaler Richtung einstellbaren Schlitten 14 zwecks Bildens eines Drehzapfens verkeilt. Der Revolverkopf ist auf dem dickeren Teil 14® dieses Zapfens drehbar angeordnet. Wie gezeigt, ist dieser Teil 14® etwas verjüngt, und zwar wird das innen gelegene Ende stärker als das außen gelegene ausgeführt. Auf diese Weise kommt der in der Arbeitsstellung sich befindende Kopf mit dem Zapfen in innige Berührung, während er, wenn "er zwecks Drehens nach außen bewegt wird, nur lose auf demselben
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sitzt. Eine mit dem abgesetzten Teil 18 des Zapfens verkeilte Kappe 17 wird durch die an ihrer Innenseite angeschraubte Platte 19 zwangläufig mit dem Kopf verbunden. Die Platte 19 kommt mit der unteren Seite der an der hinteren Seite des Zahnrades 21 vorgesehenen Schulter 20 in Berührung. Dieses Zahnrad 21 bildet den innen gelegenen Teil des Ringes 22, welcher mittels Schrauben 23 an dem dünneren Teil des Revolverkopfes befestigt ist. Die Kappe, der Ring und die Platte verdecken den außen gelegenen Teil des Kopfes. Diese Teile sowie der Kopf können auf dem Zapfen in der Längsrichtung verschoben werden; die Kappe kann sich jedoch relativ zum Zapfen nicht drehen, da der Keil
24 eine solche Bewegung verhindert.' In der in der Kappe vorgesehenen Aussparung 26 kommt eine aus gehärtetem Stahl hergestellte, mit einer daumenförrnigen Stirnseite versehene Hülse 25 zu liegen, in die ein entsprechend geformter Teil· der Nabe 27 eingreift.
. Diese auf dem außen gelegenen Teil des Zapfens drehbar angeordnete Nabe 27 des Hebels 28 kann in der Längsrichtung nicht verschoben werden, da das Innenende der in unbefestigten Schraube 29 in eine ringförmige Nut 30 des Zapfens ragt. Die auf dem mit Gewinde versehenen Teil des Zapfens 18 geschraubte Mutter 31 kann der Nabe 27 beim Drehen des Hebels 28 als Stützfläche dienen. Am Umfang der Nabe 27 ist eine Daumennr.t 32 vorgesehen, in welche ,die in der Kappe 17 befestigte Schraube 33 ragt. Auf diese Weise werden die Kappe und der Kopf zwangläufig verbunden und je nach· der Bewegung des Hebels ein- oder auswärts verschoben.
Die Hebelnabe kommt teilweise in der Aussparung 26 der Kappe zu liegen, und damit sie in die daumenförmige Vorderseite der Hülse
25 eingreifen kann, wird ihre innen gelegene Seite entsprechend der genannten Hülsenseite geformt und nach einer Seite hin abgeschrägt. Werden dann der Hebel und dessen Nabe 27 nach rechts gedreht und in die in Fig. 5 in voll ausgezogenen Linien angedeutete Lage gebracht, so bewegen sich die Hülse 25, die Kappe und der Kopf auf dem Drehzapfen nach einwärts und der Revolverkopf wird dem Schlitten 14 genähert.
Um beim Bewegen des Hebels zwecks Verschiebe.ns des Kopfes auf dem Drehzapfen ein gleichmäßiges Arbeiten der einzelnen Teile zu sichern, muß die in der Nabe 27 anzubringende, das Ende der Schraube 33 aufnehmende Nut 32 entsprechend den daumenförmigen Flächen der Hülse und Nabe ausgebildet werden. Im unteren Teil des Schlittens 14 werden zwei Stifte 34 vorgesehen (Fig. 3 und 6). Wie veranschaulicht ist, wird am vorderen Ende dieser Stifte eine mit Bezug auf die Kopflängsachse an die außen gelegene Seite angrenzende Vertiefung 35, ein an die' innen gelegene Seite angrenzender Vorsprung 36 und eine schwach geneigte, mit entsprechend geformten Flächen der in. geeigneten Einsatzstücken des Kopfes 15 befestigten Stifte 38 zusammenarbeitende Fläche 37 vorgesehen. Die Stifte werden von der vorderen Seite des Kopfes aus eingesetzt und können mittels der sie deckenden Schrauben 39 zwecks Beseitigung eines vorhandenen Spieles in der Längsrichtung eingestellt werden. Die innen gelegenen Enden dieser Stifte 38 besitzen entsprechend denjenigen des Schlittens einen vorspringenden, einen vertieften und einen geneigten Teil 40. Beim Zurückschieben des Revolverkopfes 15 arbeiten diese geneigten Flächen 40 mit den geneigten Flächen 37 der Stifte 34 zusammen. Es wird auf diese Weise eine zwangläufige Einstellvorrichtung geschaffen, welche den Kopf und den Schlitten derart verbindet, daß eins der im Kopf befestigten Werkzeuge beim Drehen des Kopfes nach unten in die Arbeitsstellung gebracht werden "kann. Für jede am Umfang des Revolverkopfes vorgesehene Fläche werden zwei in demselben befestigte Stifte vorgesehen, deren geneigte Flächen mit Bezug auf die entsprechenden Flächen der -im Schlitten be- go festigten beiden Stifte derart angeordnet sind, daß die beim Einwärtsschieben des Kopfes von ihnen ausgeübte Keilwirkung der j enigen der vom Schlitten.ausgeübten entgegengesetzt gerichtet ist, so daß die Teile besser zentrieren und fester in der erforderlichen Lage gehalten werden.
Im Verein mit den bereits beschriebenen Mitteln, welche den Revolverkopf auf dem Drehzapfen zu verschieben und mit dem Schlitten in und außer Eingriff zu bringen gestatten, wird noch ein Mechanismus vorgesehen, mittels dessen der auf dem Zapfen ruhende Kopf gedreht und die verschiedenen, in den Einsatzstücken 41 des Kopfes befestigten Werkzeuge (nicht dargestellt) in die Lage gebracht werden können, bei der sie das auf dem Tisch der Maschine ruhende Arbeitsstück bearbeiten können.
Wie in den Fig. 3, 4 und 5 gezeigt ist, besteht die Vorrichtung zum Drehen des auf dem Zapfen ruhenden Kopfes aus einem Zahnrad 21, dessen Zähne in den Seitenwandungen des an dem Kopfe befestigten Ringes 22 hergestellt sind und einem mit diesem kämmenden Zahnrad 42, das an dem Innenende des in der Kappe 17 gelagerten Zapfens 43 befestigt ist. An dem Außenende dieses Zapfens wird der mit einem Handgriff 45 versehene Arm 44 befestigt. Mittels des Handgriffes 45 kann der Arm zwecks Drehens des Zapfens 43, der Zahnräder und des Kopfes bewegt werden.
Die Übersetzung der Zahnräder 21 und 42 wird derart gewählt, daß einer vollständigen Umdrehung des Armes 44 eine bestimmte Teildrehung des Kopfes entspricht und bei jeder vollständigen Umdrehung des Armes ein anderes, in dem Kopfe befestigtes Werkzeug in seine Arbeitsstellung gebracht wird. Es erhellt, daß gemäß vorliegender Ausführungs-' form der Kopf gedreht und die in /ihm befestigten Stifte in der erforderlichen Weise mit denjenigen des Schlittens zusammenarbeiten können, ohne daß es nötig wäre, immer die gleichen Stifte miteinander in Eingriff zu bringen. Die Stifte werden dadurch nicht nur weniger leicht beschädigt, sondern ■auch weniger abgenutzt, und ein eine ungenaue Einstellung des Kopfes verursachendes Spiel kann kaum entstehen. An der hinteren Seite des Armes wird ein Ansatz 46 vorgesehen; die in dem Bohrloch dieses Ansatzes angebrachte Feder 47 drückt auf den nachgiebig angeordneten vorstehenden Stift 48, welcher seinerseits in den Zapfen 49 ragt. Dieser hält den Arm, wenn er in die in den Fig. 3 und 5 gezeigte Lage gebracht wird, an und bildet für denselben eine nachgiebige Stütze. .
Soll die Vorrichtung bewegt werden, so muß der Hebel 28 zuerst nach links bewegt und von der in. Fig. 5 in voll ausgezogenen Linien angedeuteten Lage in die in gestrichelten Linien angedeutete gebracht werden, so daß der Revolverkopf und dessen Stifte 38 auf dem Drehzapfen nach vorn geschoben und von den Stiften 34 des Schlittens entfernt werden und der Kopf mit dem letzteren nicht mehr in Eingriff steht. Nachdem das geschehen ist, wird der Arm 44 gedreht und der Kopf in irgendeine der verschiedenen Lagen, welche er einnehmen kann, gebracht, wobei der Stift 48 in der Aussparung des Stiftes 49 zu liegen kommt. Damit der in die erforderliche Lage eingestellte Revolverkopf in derselben festgehalten wird, muß der Hebel 28 nach rechts bewegt werden, da dabei der Kopf nach hinten gegen den Schlitten hin geschoben wird, und die Stifte des Kopfes mit denjenigen des Schlittens in Eingriff gebracht werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Drehbarer, auf einem von dem Schlitten getragenen konischen Zapfen gelagerter ' Werkzeughalter für Revolverdrehbänke, Drehbänke mit horizontaler Planscheibe und ähnliche Werkzeugmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das Einstellen des Werkzeughalters durch Drehen eines das Schaltgetriebe (21, 42) beeinflussenden in bestimmter Lage feststellbaren Hebels (44) und das sichere Feststellen des Werkzeughalters (15) durch die Längsverschiebung einer auf den Zapfen (16) gekeilten, von einem Hebel (28) beeinflußten Kappe (17) bewirkt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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