DE266281C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266281C DE266281C DENDAT266281D DE266281DA DE266281C DE 266281 C DE266281 C DE 266281C DE NDAT266281 D DENDAT266281 D DE NDAT266281D DE 266281D A DE266281D A DE 266281DA DE 266281 C DE266281 C DE 266281C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- container
- protective cover
- parts
- metal container
- metal
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 230000001681 protective effect Effects 0.000 claims description 13
- 239000002184 metal Substances 0.000 claims description 11
- 230000003014 reinforcing effect Effects 0.000 claims 1
- 210000003298 dental enamel Anatomy 0.000 description 7
- 239000007788 liquid Substances 0.000 description 6
- 238000003466 welding Methods 0.000 description 6
- 239000011324 bead Substances 0.000 description 3
- 208000027418 Wounds and injury Diseases 0.000 description 2
- 230000006378 damage Effects 0.000 description 2
- 208000014674 injury Diseases 0.000 description 2
- 239000010410 layer Substances 0.000 description 2
- 238000004519 manufacturing process Methods 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 description 1
- LNSPFAOULBTYBI-UHFFFAOYSA-N [O].C#C Chemical group [O].C#C LNSPFAOULBTYBI-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000010425 asbestos Substances 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 238000009713 electroplating Methods 0.000 description 1
- 230000008020 evaporation Effects 0.000 description 1
- 238000001704 evaporation Methods 0.000 description 1
- 239000011521 glass Substances 0.000 description 1
- JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N iron(III) oxide Inorganic materials O=[Fe]O[Fe]=O JEIPFZHSYJVQDO-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 229910052573 porcelain Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000011241 protective layer Substances 0.000 description 1
- 229910052895 riebeckite Inorganic materials 0.000 description 1
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 1
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 1
- 239000010959 steel Substances 0.000 description 1
- 238000003860 storage Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D7/00—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
- B65D7/12—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
- B65D7/22—Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls with double walls, e.g. double end walls
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Packages (AREA)
Description
-"jrrjT
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Metallbehälter für Flüssigkeiten, die eine innere und eine
äußere Hülle besitzen, wobei die innere Hülle mit einer Schutzschicht aus Porzellan, Glas
5 oder Emaille versehen ist und die äußere Hülle als Schutzhülle gegen Verletzungen durch
Stöße dienen soll. Zwischen beiden Hüllen befindet sich ein Luftzwischenraum.
Die Erfindung besieht in der Verbindung
ίο der inneren mit der äußeren Hülle. Der ganze
Behälter besteht aus zwei gleichen Teilen.
■ Die innere Hülle jedes dieser Teile ist mit dem größeren Teile der äußeren Hülle aus
einem Stück Blech hergestellt. Eine volle doppelwandige Hälfte wird dann dadurch hergestellt,
daß auf den Rand der äußeren Wandung eine Kappe aufgesetzt wird.
Da das neue Gefäß aus Metallblech erzeugt wird, so kann die Schutzhülle durcli umlaufende,
wulstförmige Ausbauchungen wellblechartig verstärkt werden, so daß das ganze
Gefäß an Widerstandfähigkeit gewinnt. Durch geeignete Form und Abmessungen der Schutzwülste
können die schwächeren Teile der Schutzhülle vor Verletzungen bewahrt werden. ' Ein weiterer Vorzug des neuen Behälters
ist der, daß bei seiner Herstellungsweise nur eine durchgehende Fuge oder Naht erforderlich
ist. Dank der Form der zur Herstellung dienenden Einzelteile liegen alle anderen Verbindungsstellen
außen, so daß sie ohne Mühe verschweißt werden können. Die doppelwandigen
Schweißstellen bilden außerdem eine Versteifung der Schutzhülle.
Auf der Zeichnung sind Fig. 1 bis 3 Längsschnitte dreier nur baulich voneinander abweichender
Behälter. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelteile des Behälters nach Fig. 1, Fig. 6 ·
und 7 Einzelteile des Behälters nach Fig. 2.
Der in Fig. 1 dargestellte Behälter hat ungefähr
die Form eines Fasses. Seine Endstücke ι und 2, die in Fig. 4 noch einmal
besonders dargestellt sind, sind einander gleich. Um ihre Steifigkeit zu erhöhen, besitzen sie
einen aufgebogenen Rand 3 an ihrem äußeren Boden, der sich in eine Außenwand 4 fortsetzt.
Die Wand 4 ist an ihrem inneren Ende bei 5 abgesetzt, um, wie aus Fig. 1 ersichtlich
ist, die Endstücke 1 und 2 ohne äußere Unebenheiten mit den übrigen Behälterteilen
6 und 8 verbinden zu können. Sowohl die Teile 1 und 2 als die Teile 6 und 8 :
sind so ausgebildet, daß sie durch Ziehen aus flachen Blechen hergestellt werden können.-.
Die Einzelteile sind so geformt, "daß sie keine durchgehenden Nähte oder Verbindungsstellen
besitzen außer bei 7, wo zwei gleiche Behälterteile stumpf aufeinanderstoßen. ,
In Fig. 5 ist einer der Hauptteile 6 und 8 besonders dargestellt. Er besteht aus dem
inneren eigentlichen Behälter 9, dessen Wandung nach außen aufgekrempt ist, wobei bei 10
ein flanschartiger Übergang entsteht, der mit einer umlaufenden Nut 11 versehen ist. Der
aufsteigende, umgekrempte Teil 12 besitzt ausgebauchte Wulste 13 und endigt in: einen
glatten Rand 14, der über den Absatz 5 der Endstücke 1 und 2 übergestreift wird, so daß,
wie bereits erwähnt wurde, die Verbindungsstelle 15 äußerlich glatt bleibt.
Die Hauptteile des Behälters 6 und 8 werden durch einen Ring τη, der in die Nut 11
■■> eingelegt wird, in solcher gegenseitigen Lagegehalten,
daß auch diese Verbindungsstelle äußerlich glatt erscheint. Dieser Ring versteift
außerdem die Verbindungsstelle und nimmt seitliche Kräfte auf, die die in. dec
Berührungslinie 16 verschweißten Behälterhälften gegeneinander zu verschieben suchen.
Nachdem die einzelnen Behälterteile zusammengesetzt worden sind, werden sie mit geeigneten Schweißapparaten (elektrischen oder
Sauerstoff-Acetylenapparaten) verbunden. JIH-S §£liSSL%t!?ysS. s'n^ *n ^S- 3 durch jdie„Zci.h,len
18, ig und 20 angedeutet.^ Sie werden entwe3er
3axTuTcH*gebildet, daß man die zusammenliegenden
Bleche einfach miteinander verschweißt oder dadurch, daß man den Zwischenraum zwischen ihnen mit geeignetem
Metall ausfüllt und dieses mit den Einzelteilen verschweißt. Durch das Schweißen werden
ao die Einzelteile des Behälters so gut miteinander verbunden, daß sie praktisch ein Stück
bilden und sehr widerstandsfähig sind. Es bleibt eigentlich nur eine wirkliche Naht,
übrig, die als schwache Stelle bezeichnet wer-(Ten* könnte": -—-—=»»»-~»»--■—««.·..
Beim Emaillieren der Innenwand des eigentlichen Behälters wird der flanschartige Übergang
10 bis zur äußeren Schweißstelle mit Emaille bedeckt. Es kann also die in dem
Behälter enthaltene Flüssigkeit das nackte Metall der Schweißstellen kaum erreichen,
selbst nicht bei der in Fig. 3 dargestellten Form, wo an der Stelle 32' die Emailleschicht
die Flansche größtenteils überdeckt. Man könnte aber auch den fertigen Behälter innen
mit Emaille überziehen, so daß eine vollkommen lückenlose, gegen die Einwirkungen
der Flüssigkeit widerstandsfähige Innenfläche entsteht.
Die Wulste 13 sind in Fig. 1 etwa in der
Mitte jeder Behälterhälfte dargestellt. Sie müssen dann so weit hervorragen, daß der
größte Durchmesser der Wulste den größten Durchmesser der Außenhülle an der Stelle 21
etwas übersteigt. Auf diese Weise wird der mittlere Teil des Behälters vor Stößen im
normalen Gebrauch bewahrt.
Buchsen 22 und 23 sind durch den Zwischenraum zwischen Schutzhülle und eigentlichem
Behälter hindurchgeführt und dienen zum Einfüllen der Flüssigkeiten. · Sie werden mit
Spunden in üblicher Weise verschlossen.
Die Bauart des in Fig. 2 dargestellten Behälters ist der des in Fig. 1 gezeigten ähnlich.
Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, daß die Wulste 24, 25, 26 und ζγ gleichmäßig
über die Außenfläche des Behälters verteilt · sind, wobei einer der Wulste im Deckel 28
liegt. Während bei dem Behälter der Fig. 1 der Zwischenraum zwischen Schutzhülle und
eigentlichem Behälter mit Luft gefüllt dargestellt ist, kann er, wie in Fig. 2 bei 29 für
die untere Behälterhälfte gezeigt wird, auch mit geeignetem Material, z. B. Asbest, gefüllt
werden.
In Fig. 3 ist ein innen mit Emaille überzogener Behälter dargestellt, dessen Emailleschicht mit 30 bezeichnet ist. Sie überzieht
sowohl die von der Flüssigkeit berührte Behälterwand 31 in üblicher Weise als auch bei
32 die flanschartigen Verbindungen, die zur Schutzhülle überleiten. Es liegen dort gewissermaßen
bei 32' zwei Emailleflansche aufeinander. Der in Fig. 3 dargestellte Behälter ist im wesentlichen so hergestellt wie die vorher
beschriebenen.
Vorteilhaft werden die beschriebenen Behälter aus dünnem Stahlblech hergestellt und
nach dem Zusammensetzen und Verschweißen die äußere Schutzhülle durch Galvanisieren
oder auf ähnliche Weise gegen Rost geschützt. Der so erzeugte Behälter hat eine sehr große
Lebensdauer und ist trotzdem sehr-billig.
Die eigentlichen Behälterhälften 6 und 8 stehen oder hängen nur an den_ mittleren
flanschartigen Verbindungen 10 mit der Außenhülle, außerdem stehen sie mit dieser nur
durch die Buchsen 22 und 23 in Verbindung. Daher ist der beschriebene Behälter zum Aufbewahren
solcher Flüssigkeiten besonders geeignet, die gegen Temperaturwechsel geschützt
werden müssen. Auch Verluste durch Verdunsten oder Lecken des Behälters werden
sicher verhütet.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:. ■ i. Metallbehälter mit durch einen Zwischenraum von diesem getrennter Schutzhülle aus Metall, gekennzeichnet durch 1Q" zwei je einen doppelwandigen und auf einer Seite offenen Hohlkörper bildende Hälften (6, 8), bei denen der nach der Faßmitte zu liegende Teil der Schutzhülle mit der Wand des Metallbehälters aus einem i°5 : Stück besteht und durch eine aufgesetzte Kappe (1 bzw. 2) zur geschlossenen Schutzhülle vervollständigt ist.
- 2. Metallbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der die Schutz- "» hülle mit dem Innengefäß verbindende Wandteil als Nut (11) füi; die Aufnahme eines Verstärkungsringes (17) ausgebildet ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266281C true DE266281C (de) |
Family
ID=523423
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266281D Active DE266281C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266281C (de) |
-
0
- DE DENDAT266281D patent/DE266281C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1511998A1 (de) | Behaelter | |
| DE112007003721B4 (de) | Abgedichteter Verbundbehälter zum Aufnehmen und Ausliefern von Pulver-oder Partikelmaterial | |
| DE4016600C2 (de) | ||
| DE69535682T2 (de) | Druckbehälter | |
| DE2350825A1 (de) | Vorrichtung zur aufbewahrung und abgabe von fluessigkeit | |
| DE1909528A1 (de) | Fluessigkeitsspeicherbehaelter,der an Stelle dickerer unterer Ringe ein ringfoermiges Metallband verwendet | |
| DE2719060A1 (de) | Druckspeicher und verfahren zu seiner herstellung | |
| DE266281C (de) | ||
| DE1958365A1 (de) | Druckbehaelter | |
| DE3308112C2 (de) | Behälter aus kaschiertem Karton od. dgl. insbesondere für fließfähiges Gut | |
| DE2409736A1 (de) | Druckbehaelter | |
| DE3924597A1 (de) | Behaelter aus blech, wie eimer, hobbock oder dergleichen | |
| DE10261975B4 (de) | Gefäß für liquide, pastöse und/oder feste Stoffe | |
| DE1486698B1 (de) | Fass fuer die Lagerung und den Transport von unter Druck stehenden Fluessigkeiten | |
| DE562373C (de) | Doppelwandiges Metallfass | |
| DE1586801C3 (de) | Flüssigkeitsbehälter | |
| DE3240681A1 (de) | Serviersatz | |
| DE202007018924U1 (de) | Getränkebehälter, insbesondere in Faßbauweise | |
| DE312039C (de) | ||
| DE2107200A1 (de) | Geschlossener Metallbehälter und Verfahren zu seiner Herstellung | |
| AT215347B (de) | Transport- und Aufbewahrungsbehälter für schüttbares Gut | |
| DE3919455A1 (de) | Ausgiessvorrichtung fuer behaelter | |
| DE1926354A1 (de) | Druckbehaelter | |
| DE8624810U1 (de) | Druckausgleichsbehälter | |
| DE1782577C (de) | Doppelwandiger Behälterkörper sowie Verfahren und Vorrichtung zu dessen Herstellung |