DE266281C - - Google Patents

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DE266281C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D7/00Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal
    • B65D7/12Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls
    • B65D7/22Containers having bodies formed by interconnecting or uniting two or more rigid, or substantially rigid, components made wholly or mainly of metal characterised by wall construction or by connections between walls with double walls, e.g. double end walls

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

-"jrrjT
KAISERLICHES
PATENTAMT
Die Erfindung bezieht sich auf Metallbehälter für Flüssigkeiten, die eine innere und eine äußere Hülle besitzen, wobei die innere Hülle mit einer Schutzschicht aus Porzellan, Glas 5 oder Emaille versehen ist und die äußere Hülle als Schutzhülle gegen Verletzungen durch Stöße dienen soll. Zwischen beiden Hüllen befindet sich ein Luftzwischenraum.
Die Erfindung besieht in der Verbindung
ίο der inneren mit der äußeren Hülle. Der ganze Behälter besteht aus zwei gleichen Teilen.
■ Die innere Hülle jedes dieser Teile ist mit dem größeren Teile der äußeren Hülle aus einem Stück Blech hergestellt. Eine volle doppelwandige Hälfte wird dann dadurch hergestellt, daß auf den Rand der äußeren Wandung eine Kappe aufgesetzt wird.
Da das neue Gefäß aus Metallblech erzeugt wird, so kann die Schutzhülle durcli umlaufende, wulstförmige Ausbauchungen wellblechartig verstärkt werden, so daß das ganze Gefäß an Widerstandfähigkeit gewinnt. Durch geeignete Form und Abmessungen der Schutzwülste können die schwächeren Teile der Schutzhülle vor Verletzungen bewahrt werden. ' Ein weiterer Vorzug des neuen Behälters ist der, daß bei seiner Herstellungsweise nur eine durchgehende Fuge oder Naht erforderlich ist. Dank der Form der zur Herstellung dienenden Einzelteile liegen alle anderen Verbindungsstellen außen, so daß sie ohne Mühe verschweißt werden können. Die doppelwandigen Schweißstellen bilden außerdem eine Versteifung der Schutzhülle.
Auf der Zeichnung sind Fig. 1 bis 3 Längsschnitte dreier nur baulich voneinander abweichender Behälter. Fig. 4 und 5 zeigen Einzelteile des Behälters nach Fig. 1, Fig. 6 · und 7 Einzelteile des Behälters nach Fig. 2.
Der in Fig. 1 dargestellte Behälter hat ungefähr die Form eines Fasses. Seine Endstücke ι und 2, die in Fig. 4 noch einmal besonders dargestellt sind, sind einander gleich. Um ihre Steifigkeit zu erhöhen, besitzen sie einen aufgebogenen Rand 3 an ihrem äußeren Boden, der sich in eine Außenwand 4 fortsetzt. Die Wand 4 ist an ihrem inneren Ende bei 5 abgesetzt, um, wie aus Fig. 1 ersichtlich ist, die Endstücke 1 und 2 ohne äußere Unebenheiten mit den übrigen Behälterteilen 6 und 8 verbinden zu können. Sowohl die Teile 1 und 2 als die Teile 6 und 8 : sind so ausgebildet, daß sie durch Ziehen aus flachen Blechen hergestellt werden können.-. Die Einzelteile sind so geformt, "daß sie keine durchgehenden Nähte oder Verbindungsstellen besitzen außer bei 7, wo zwei gleiche Behälterteile stumpf aufeinanderstoßen. ,
In Fig. 5 ist einer der Hauptteile 6 und 8 besonders dargestellt. Er besteht aus dem inneren eigentlichen Behälter 9, dessen Wandung nach außen aufgekrempt ist, wobei bei 10 ein flanschartiger Übergang entsteht, der mit einer umlaufenden Nut 11 versehen ist. Der aufsteigende, umgekrempte Teil 12 besitzt ausgebauchte Wulste 13 und endigt in: einen glatten Rand 14, der über den Absatz 5 der Endstücke 1 und 2 übergestreift wird, so daß, wie bereits erwähnt wurde, die Verbindungsstelle 15 äußerlich glatt bleibt.
Die Hauptteile des Behälters 6 und 8 werden durch einen Ring τη, der in die Nut 11
■■> eingelegt wird, in solcher gegenseitigen Lagegehalten, daß auch diese Verbindungsstelle äußerlich glatt erscheint. Dieser Ring versteift außerdem die Verbindungsstelle und nimmt seitliche Kräfte auf, die die in. dec Berührungslinie 16 verschweißten Behälterhälften gegeneinander zu verschieben suchen. Nachdem die einzelnen Behälterteile zusammengesetzt worden sind, werden sie mit geeigneten Schweißapparaten (elektrischen oder Sauerstoff-Acetylenapparaten) verbunden. JIH-S §£liSSL%t!?ysS. s'n^ *n ^S- 3 durch jdie„Zci.h,len 18, ig und 20 angedeutet.^ Sie werden entwe3er 3axTuTcH*gebildet, daß man die zusammenliegenden Bleche einfach miteinander verschweißt oder dadurch, daß man den Zwischenraum zwischen ihnen mit geeignetem Metall ausfüllt und dieses mit den Einzelteilen verschweißt. Durch das Schweißen werden
ao die Einzelteile des Behälters so gut miteinander verbunden, daß sie praktisch ein Stück bilden und sehr widerstandsfähig sind. Es bleibt eigentlich nur eine wirkliche Naht, übrig, die als schwache Stelle bezeichnet wer-(Ten* könnte": -—-—=»»»-~»»--■—««.·..
Beim Emaillieren der Innenwand des eigentlichen Behälters wird der flanschartige Übergang 10 bis zur äußeren Schweißstelle mit Emaille bedeckt. Es kann also die in dem Behälter enthaltene Flüssigkeit das nackte Metall der Schweißstellen kaum erreichen, selbst nicht bei der in Fig. 3 dargestellten Form, wo an der Stelle 32' die Emailleschicht die Flansche größtenteils überdeckt. Man könnte aber auch den fertigen Behälter innen mit Emaille überziehen, so daß eine vollkommen lückenlose, gegen die Einwirkungen der Flüssigkeit widerstandsfähige Innenfläche entsteht.
Die Wulste 13 sind in Fig. 1 etwa in der Mitte jeder Behälterhälfte dargestellt. Sie müssen dann so weit hervorragen, daß der größte Durchmesser der Wulste den größten Durchmesser der Außenhülle an der Stelle 21 etwas übersteigt. Auf diese Weise wird der mittlere Teil des Behälters vor Stößen im normalen Gebrauch bewahrt.
Buchsen 22 und 23 sind durch den Zwischenraum zwischen Schutzhülle und eigentlichem Behälter hindurchgeführt und dienen zum Einfüllen der Flüssigkeiten. · Sie werden mit Spunden in üblicher Weise verschlossen.
Die Bauart des in Fig. 2 dargestellten Behälters ist der des in Fig. 1 gezeigten ähnlich.
Der Unterschied besteht hauptsächlich darin, daß die Wulste 24, 25, 26 und ζγ gleichmäßig über die Außenfläche des Behälters verteilt · sind, wobei einer der Wulste im Deckel 28 liegt. Während bei dem Behälter der Fig. 1 der Zwischenraum zwischen Schutzhülle und eigentlichem Behälter mit Luft gefüllt dargestellt ist, kann er, wie in Fig. 2 bei 29 für die untere Behälterhälfte gezeigt wird, auch mit geeignetem Material, z. B. Asbest, gefüllt werden.
In Fig. 3 ist ein innen mit Emaille überzogener Behälter dargestellt, dessen Emailleschicht mit 30 bezeichnet ist. Sie überzieht sowohl die von der Flüssigkeit berührte Behälterwand 31 in üblicher Weise als auch bei 32 die flanschartigen Verbindungen, die zur Schutzhülle überleiten. Es liegen dort gewissermaßen bei 32' zwei Emailleflansche aufeinander. Der in Fig. 3 dargestellte Behälter ist im wesentlichen so hergestellt wie die vorher beschriebenen.
Vorteilhaft werden die beschriebenen Behälter aus dünnem Stahlblech hergestellt und nach dem Zusammensetzen und Verschweißen die äußere Schutzhülle durch Galvanisieren oder auf ähnliche Weise gegen Rost geschützt. Der so erzeugte Behälter hat eine sehr große Lebensdauer und ist trotzdem sehr-billig.
Die eigentlichen Behälterhälften 6 und 8 stehen oder hängen nur an den_ mittleren flanschartigen Verbindungen 10 mit der Außenhülle, außerdem stehen sie mit dieser nur durch die Buchsen 22 und 23 in Verbindung. Daher ist der beschriebene Behälter zum Aufbewahren solcher Flüssigkeiten besonders geeignet, die gegen Temperaturwechsel geschützt werden müssen. Auch Verluste durch Verdunsten oder Lecken des Behälters werden sicher verhütet.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    . ■ i. Metallbehälter mit durch einen Zwischenraum von diesem getrennter Schutzhülle aus Metall, gekennzeichnet durch 1Q" zwei je einen doppelwandigen und auf einer Seite offenen Hohlkörper bildende Hälften (6, 8), bei denen der nach der Faßmitte zu liegende Teil der Schutzhülle mit der Wand des Metallbehälters aus einem i°5 : Stück besteht und durch eine aufgesetzte Kappe (1 bzw. 2) zur geschlossenen Schutzhülle vervollständigt ist.
  2. 2. Metallbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß. der die Schutz- "» hülle mit dem Innengefäß verbindende Wandteil als Nut (11) füi; die Aufnahme eines Verstärkungsringes (17) ausgebildet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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