DE265709C - - Google Patents

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DE265709C
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capsule
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B67OPENING, CLOSING OR CLEANING BOTTLES, JARS OR SIMILAR CONTAINERS; LIQUID HANDLING
    • B67BAPPLYING CLOSURE MEMBERS TO BOTTLES JARS, OR SIMILAR CONTAINERS; OPENING CLOSED CONTAINERS
    • B67B3/00Closing bottles, jars or similar containers by applying caps
    • B67B3/02Closing bottles, jars or similar containers by applying caps by applying flanged caps, e.g. crown caps, and securing by deformation of flanges
    • B67B3/10Capping heads for securing caps
    • B67B3/16Capping heads for securing caps characterised by having resilient deforming elements, e.g. resilient sleeves or collars

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Sealing Of Jars (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vr 265709 KLASSE 64 b. GRUPPE
Vorrichtungen zum Verschließen von Flaschen mittels einer doppelwandigen Verschlußkapsel, bei denen die letztere durch komprimiertes Gas an die Innen- und Außenwandung des Flaschenkopfes angedrückt wird, sind bereits bekannt. Auch ist es bekannt, weiche Stanniolkapseln auf bereits verkorkte Flaschen mittels einer elastischen Kappe aufzuziehen.
ίο Diesen Apparaten gegenüber betrifft die Erfindung eine Vorrichtung, welche bei erheblich einfacherer und billigerer Herstellung in erster Linie ein dichtes Aufziehen der doppelwandigen Verschlußkapsel auf den FIaschenkopf, und zwar auf ihre ganze Ausdehnung ermöglicht. Als weiterer Vorteil der ersteren ist die überaus bequeme Handhabung . hervorzuheben, welche ein rasches
. und genaues Arbeiten mit der Vorrichtung gestattet. Ferner sei erwähnt, daß die letztere bei jedem Flaschenkopf gewöhnlicher und beliebiger Art angewendet werden kann, daß derselbe also keineswegs besondere Rillen, Aussparungen o. dgl. oder von vornherein eine besondere Form aufweisen muß.
Das neue der Erfindung besteht im wesentlichen in der Anordnung eines mit dem elastischen Druckorgan versehenen Widerlagers, welches als Matrize für die Kapsel ausgebildet ist, derart, daß beim Aufpressen der Matrize die Kapsel auf die Innen- und Außen wandung das Flaschenkopfes aufgezogen wird.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer solchen Vorrichtung dargestellt.
Mit d ist der matrizenförmige Stempel und mit f das elastische Futter bezeichnet, das in eine Ringnut e des ersteren zu liegen kommt. Die Ringnut, welche das Futter dabei bildet, ist etwas enger, als der Flaschenkopf dick ist, so daß dasselbe nur mit elastischem Druck auf den Flaschenkopf aufgezo·? gen werden kann.
Nach dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1 und 2 besteht das elastische Futter aus einer entsprechend dicken und widerstandsfähigen Gummi- o. dgl. Platte f, welche an der Matrize, und zwar nur in der Mitte derselben befestigt ist, was auf beliebige Weise (z. B. durch Einlassen, wie gezeichnet, oder mittels Schrauben) geschehen kann; oder die Matrizennut e kann mit dem elastischen Material ausgefüttert sein, welche Ausfuhrungsforn* die Fig. 3 zeigt.
. Die Wirkungsweise dieses Werkzeuges ist die folgende:
Der Stempel d mit seinem elastischen Futter e wird auf den mit der Verschlußkapsel α versehenen Flaschenkopf gepreßt, wie in Fig. 2 durch den Pfeil angedeutet ist. Beim Übergreifen der Kapselform b, l·1 durch die Matrize e, f erfolgt eine Pressung des elastischen Materials, das infolgedessen einen Druck gleichmäßig nach allen Seiten auf die dünnwandige Kapsel ausübt, unter dem die letztere nachgibt und auf diese Weise dicht
gegen die Innen- und Außenwandung des Flaschenkopfes gepreßt wird. Bei dem allmählichen Niedergehen der Matrize unter ziehendem Preßdruck wird die Doppelwand der Kapsel von' oben nach unten auf den Flaschenkopf aufgezogen, indem das elastische und infolge des Druckes mit großer Reibung arbeitende Material eine ziehende Wirkung auf die Wandungen b, b1 ausübt und
ίο so ein straffes, festes Anliegen der Kapsel auf den Flaschenkopf bedingt. Dabei ist das Anpressen der letzteren an die Glaswandung auf die ganze Fläche ein vollkommenes, da durch die in dem elastischen, zusammengedrückten Material aufgespeicherte Spannkraft des Kapselblech in die kleinsten Unebenheiten des Glases eingepreßt wird, so daß die Wände b auf ihren ganzen Flächen am Glas anhaften und abdichten.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung zum Verschließen von Flaschen mittels doppelwandiger Verschlußkapseln, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandung des mit einer dem Flaschenrande entsprechenden Ringnut versehenen Matrizenkörpers von elastischem Material gebildet wird, um ein Festziehen der Kapsel durch Druck zu erzielen und alle Unebenheiten des Flaschenmündungsrandes an der Innen- und Außenwandung gleich fest abdichten zu können.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das aus einer Gummiplatte bestehende elastische Futter die Ringnut des Widerlagers überdeckt, derart, daß beim Aufpressen des Werkzeuges auf die Verschlußkapsel die Gummiplatte in die Aussparung des Widerlagers hineingezogen wird und dabei allseitig ein dichtes Anpressen der Kapselwandungen an die innere und äußere Flaschenkopfwandung bewirkt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das elastische Futter in der Matrizenaussparung eingebettet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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