DE2654902A1 - Fuehrung fuer einen fuehrungsbolzen, insbesondere fuer einen fensterheber von kraftfahrzeugen - Google Patents
Fuehrung fuer einen fuehrungsbolzen, insbesondere fuer einen fensterheber von kraftfahrzeugenInfo
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Description
Patentanwälte Dipl.-Ing. H.Weickmann, Dipl.-Phys. Dr. K. Fincke
Dipl.-Ing. E AAVeickmann, Dipl.-Chem. B. Huber
8 MÜNCHEN 86, DEN
POSTI1ACH 860 820
MÜHLSTRASSE 22, RUFNUMMER 98 39 21/22
Metallwerk Max Brose & Co. , Ketschendorfer Straße 44, 8630 Coburg
Führung für einen Führungsbolzen, insbesondere für einen Fensterheber von Kraftfahrzeugen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Führung für einen Fülirungsbolzen,
insbesondere für einen Fensterheber von Kraftfahrzeugen, die ortsfest oder bewegbar angeordnet ist und einen Führungskörper aufweist, der
nach Art einer Stimmgabel mit zwei parallelen Schenkeln ausgebildet ist, die nur an einem Ende miteinander verbunden, am anderen Ende
unverbunden sind und zwischen denen der Schaft des Führungsbolzens gleitet, der quer zu den Schenkeln durch einen Kopf und/oder Sicherungsscheiben
in der Führung gesichert ist, wobei der Kopf des Führungsbolzens
und/oder die Sicherungsscheiben außen an den Schenkeln anliegen.
Führungen dieser Art, die aus Kunststoff bestehen, sind bekannt. Die
aus Kunststoff bestehenden Führungskörper werden entweder bei ortsfesten Führungen für den freien Arm eines Kreuzarmfensterhebers
oder bei Hebeschienen für den zweiten freien Arm eines Kreuzarm fensterhebers oder an den Hebearmen von Parallelogramm- oder Einarm fensterhebern
verwendet. Diese Führungskörper sollen ein möglichst reibungsarmes und geräuscharmes Funktionieren des Fensterhebers
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ermöglichen. Der Einbau des Führungs bolzens ist jedoch bei den bekannten
Führungskörpern sehr umständlich, denn der Führungsbolzen
wird mit seinem einen Ende, das keinen Kopf und vorerst auch keine
Siehe rungs scheibe trägt, in den Schlitz zwischen die beiden Schenkel
gesteckt, worauf an der Rückseite des Bolzens eine Sicherungsscheibe aufgesteckt wirds damit der Bolzen nicht mehr aus dem Schlitz herausfallen
kann. Diese Arbeiten sind deshalb so umständlich, weil sie hinter der Türinnenhaut ausgeführt werden müssen, wo eine Besichtigung der
Arbeitsstelle nicht mehr möglich ist. Der Monteur muß also blind arbeiten. Dabei besteht auch noch die Gefahr von Verletzungen, da das
Türblech oft scharfe Schnittkanten aufweist.
Aufgabe der Erfindung ist es, eine Führung der eingangs erläuterten
Art so auszugestalten, daß die Montage des Führungsbolzens wesentlich vereinfacht ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß der Führungs körper
an dem geschlossenen Ende, an dem die beiden Schenkel miteinander verbunden sind, eine Durchgangs öffnung für den Kopf und/oder
die Siehe rungs scheiben des Führung sbolzens aufweist. Durch diese
Ausgestaltung kann der fertig montierte Führungsbolzen durch die Durch gangsöffnung so weit hindurchgesteckt werden, bis der Schaft des Führungsbolzens
im Bereich der Schenkel· liegt, worauf der Bolzen in den Schlitz zwischen die Schenkel hineingedrückt wird. Der Führungskörper
ist dabei so larg ausgeführt, daß während des Betriebs der Führungsbolzen die Durchgangs öffnung nicht erreichen kann. Zwischen
den Schenkeln ist er durch seinen Kopf und die Sicherungs scheiben oder durch beidseitig angeordnete Sicherungs scheiben gesichert. Das lästige,
zum Teil gefahrvolle und zeitraubende Montieren der Sicherungs scheibe an einer durch die Türinnenhaut verdeckten Stelle entfällt somit.
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Um den in die Durchgangs öffnung eingeführten Führungsbolzen leichter
in den Schlitz zwischen den Schenkeln einführen zu können, weist J.n
weiterer Ausgestaltung der Erfindung der Rand der Durchgangs öffnung insbesondere in dem dem Schlitz zwischen den Schenkeln angrenzenden
Bereich eine Abschrägung auf, wodurch die Sicherungsscheiben, die im
fertig montierten Zustand zu beiden Seiten der Schenkel eng anliegen, leichter auf die Ränder der Schenkel aufgeschoben werden können. Das
Einfädeln des Führungsbolzens wird also dadurch wesentlich erleichtert.
Um den Führungskörper in einfacher Weise entweder in einer Hebeschiene
oder im Falle einer ortsfesten Anordnung im Tür blech festlegen zu können, weist in weiterer Ausgestaltung der Erfindung jeder Schenkel
des Führungskörpers an seiner Außenseite einen sich in Längsrichtung des Schenkels erstreckenden Schlitz zur Aufnahme eines Haltesteges
für den Führungskörper auf. Als Haltesteg kann dabei das innere Blech einer Kraftfahrzeugtür dienen, die eine entsprechende Aussparung aufweist,
in die der Führungskörper eingeschoben ist, wobei die Blechränder der Aussparung in der Tür in die Schlitze der Schenkel eingreifen.
Die Erfindung ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt. In dieser
zeigen:
Fig. 1 eine Ansicht eines Kreuzarmfensterhebers, bei welchem eine
ortsfeste Führung und eine bewegbare Führung nach der Erfindung ausgebildet ist;
Fig. 2 eine Ansicht einer ortsfest angeordneten Führung nach der Erfindung;
Fig. 3 eine Ansicht in Richtung des Pfeiles ΓΠ in Fig. 2; und
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV in Fig. 1.
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Wie aus Fig. 1 ersichtlich, weist ein Kreuzarmfensterheber zwei Arme
1 und 2 auf, die mittels eines Gelenkes 3 miteinander verbunden sind. Ein Ende des Armes 1 ist mit einer Antriebsvorrichtung 4 verbunden,
die den Arm verschwenkt. Das andere Ende des Armes 1 greift mit einem Führungs bolzen 5 in eine Führung 6 ein, die in einer Hebeschiene
gehalten ist, welche an der Unterseite eines Fensters 8 befestigt ist. Der andere Arm 2 ist einerseits durch ein ortsfestes Gelenk 9 schwenkbar
gelagert, während das gegenüber liegende Ende des Armes 2 mit einem Führungsbolzen 1 0 in eine der Führung 6 entsprechende Führung
eingreift, die an der Tür des Kraftfahrzeuges ortsfest angeordnet ist. Wird das mit der Antriebsvorrichtung 4 verbundene Ende des Armes 1
verschwenkt, so tritt eine Bewegung nach Art einer Schere auf, wobei die Führungsbolzen 5 und 10 in ihren Führungen 6 und 11 gleiten. Da
die Führung 11 ortsfest angeordnet ist, wird die Führung 6 zusammen mit der Hebeschiene 7 angehoben und abgesenkt.
Da die Führung 11 in gleicher Weise wie die Führung 6 ausgebildet ist,
wird nachfolgend nur auf die Führung 6 eingegangen, die in den Fig. 2 bis 4 näher erläutert ist.
Wie aus den Fig. 2 bis 4 ersichtlich, umfaßt die Führung 6 einen Führungs·
körper 12, der zwei Schenkel 13 und 14 umfaßt, die an einem Ende miteinander verbunden sind. An dem gegenüber liegenden Ende sind die
Schenkel unverbunden, so daß der F ührungs körper 12 die Form einer
Stimmgabel aufweist. Die Schenkel 13 und 14 weisen, wie dies aus Fig. besonders deutlich hervorgeht, Schlitze 15 und 16 auf, in die einander
gegenüber liegende Haltestege 17 und 18 der Hebeschiene 7 eingreifen. Um den F ührungs körper 12 in seine Betriebslage bringen zu können,
ist die Hebeschiene 7 bzw. das Türblech 20 mit einer Aussparung 19 versehen. Um die Enden 30, 31 des Führungskörpers 12 auf Distanz
zu halten, greift ein stehengebliebenes Stück 32 des Türblechs 20 zwischen die Enden 30, 31, wie aus Fig. 2 ersichtlich.
Entsprechend kann auch die Ausbildung der Hebeschiene 7 sein. In dem mit 21 bezeichneten Schlitz zwischen den Schenkeln
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und 14 gleitet nun während dos Betriebs des Fensterhebers der Führungsbolzen 5, der einen Kopf 22, einen Schaft 23
und einen sich hieran anschließenden Nietzapfen 24 aufweist, der zur Befestigung des Führungsbolzens 5 am Arm 1 dient. Im fertig montierten
Zustand liegt der Kopf 22 an der einen Seite der Schenkel 13 und 14 des Führungskörpers 12 an, während an der gegenüber liegenden Seite eine
Sicherungsscheibe oder Gleitscheibe 25 vorgesehen ist,, die zwischen dem
Arm 1 und den Schenkeln 13 und 14 des Führungskörpers 12 liegt. Damit
der Führungsbolzen 5 in die Betriebslage gebracht werden kann, nachdem
er an dem Arm 1 befestigt ist, ist an dem geschlossenen Ende des Führungskörpers 12 eine Durchgangsöffnung 26 vorgesehen, die so groß
ausgeführt ist, daß der Kopf 22 des Führungsbolzens 5 hindurchpaßt.
Der Fülirungs bolzen wird also in die Durchgangs öffnung 26 hineingesteckt und anschließend in den Schlitz 21 eingefädelt. Um dieses Einfädeln zu
erleichtern, d.h. um zu verhindern5 daß der Kopf 22 und die Scheibe 25
an den Schenkeln anstoßen, ■weist der Rand der Durchgangs öffnung 26
eine Abschrägung 27 auf, die insbesondere aus Fig. 3 ersichtlich ist.
-Patentansprüche -
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Claims (4)
- Pate nt ansprücheFührung für einen Führungsbolzen, insbesondere für einen Fensterheber von Kraftfahrzeugen, die ortsfest oder bewegbar angeordnet ist und einen Führungskörper aufweist, der nach Art einer Stimmgabel mit zwei parallelen Schenkeln ausgebildet istj die nur an einem Ende miteinander verbunden, am anderen Ende unverbunden sind und zwischen denen der Schaft des Führungsbolzens gleitet, der quer zu den Schenkeln durch einen Kopf und/oder Sicherungs scheiben in der Führung gesichert ist j wobei der Kopf des Führungsbolzens und/oder die Sicherungsscheiben außen an den Schenkeln anliegen, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungskörper (12) an dem geschlossenen Ende, an dem die beiden Schenkel (13, 14) miteinander verbunden sind, eine Durchgangsöffnung (26) für den Kopf (22) und/oder die Sicherungs scheiben des Führungsbolzens (5) aufweist.
- 2. Führung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Rand der Durchgangs öffnung (26), insbesondere in dem dem Schlitz (21) zwischen den Schenkeln (13, 14) angrenzenden Bereich eine Abschrägung (27) aufweist.
- 3. Führung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Schenkel (13, 14) des Fuhrungskörpers (12) an seiner Außenseite einen sich in Längsrichtung des Schenkels erstreckenden Schlitz (15, 16) zur Aufnahme eines Haltesteges (17, 18) für den Führungskörper (12) aufweist.809823/0289
- 4. Führung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Schenkel (13, 14) des Führungskörpers (12) durch einen zwischen ihre Enden (3 0, 31) greifenden Ansatz (32) am Träger (7, 20) des Führungskörpers (12) in konstantem Abstand gehalten sind.80982 3/0289
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