DE265274C - - Google Patents

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DE265274C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D85/00Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials
    • B65D85/30Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure
    • B65D85/302Containers, packaging elements or packages, specially adapted for particular articles or materials for articles particularly sensitive to damage by shock or pressure for carboys

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
·- Ju 265274 — KLASSE 81c. GRUPPE
ALFONS MAUSER in CÖLN-EHRENFELD.
Metallenes Transportgefäß, insbesondere für Säurebehälter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Oktober 1911 ab.
Bei metallenen Transportgefäßen, insbesondere bei den zur Aufnahme und zum Transport von Säureballons bestimmten, aus Eisenblech hergestellten Körben, tritt eine baldige Zerstörung der unteren Gefäßteile ein, die ihren Anfang meist an den Anschlußstellen des Bodenrandes mit dem Korbumfang nimmt. Der Grund dieser Erscheinung liegt darin, daß die in das Korbinnere eindringende Feuchtigkeit (Regen, Schnee, übergelaufene, an der Ballonwand herabgenossene Säure usw.) auf den Boden des Korbes gelangt und von dort in die meist durch Einfalzen bewirkten Anschlußstellen des Bodens mit dem Korbumfang dringt. Diese Anschlußstellen wirken wie eine Auffangrinne; die Feuchtigkeit hat also Zeit, sich hier zu sammeln und bewirkt bzw. begünstigt so eine baldige Rostbildung bzw. ein Zerfressen des Eisens, welches sich nach oben hin fortsetzt.
Um diese Mißstände zu beseitigen, wird gemäß vorliegender Erfindung vorgeschlagen, den Boden für die in Betracht kommenden Transportgefäße derart zu bemessen, daß ringsum zwischen dem Außenrande des Bodens und dem inneren Fußrande des Transportgefäßmantels ein Luftspalt bestehen bleibt, der einen Übertritt der auf den Boden gelangten Feuchtigkeit auf den Gefäßumfang vermeidet und eine wirksame Lüftung, also ein baldiges Verdunsten der eingedrungenen, hauptsächlich auch in dem zwischen Behälter und Ballon eingeschalteten Verpackungsmaterial angesammelten Feuchtigkeit bewerkstelligt, sowie die diesen Luftspalt überbrückenden, den Boden mit dem Mantel des Behälters verbindenden Stege so anzuordnen, auszubilden oder an den Anschlußstellen zu schützen, daß der ausfließende Behälterinhalt nicht an den Stegen entlang zu dem Mantel übertreten kann, vielmehr vorher abfließen, d. h. zu Boden träufeln muß.
In den Fig. ι bis 4 der anliegenden Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele einer derartigen Einrichtung zur Darstellung ge- 4-5 bracht. Gemäß der Ausführung nach Fig. 1 und 2 besteht der Boden des als Vollmantel ausgeführt gedachten, d. h. am Umfange keinerlei Durchbrechungen aufweisenden Metallblechkorbes α aus einer in an sich bekannter Weise konkav nach unten gebogenen, kreisrunden Blechscheibe b, die in ihrer Größe etwa der Ausdehnung des Bodens des in den Korb eingesetzten Säureballons c entspricht. Es bleibt somit zwischen dem Boden b und der Innenwandung des Korbes α ein ringförmiger Luftspalt d bestehen, durch welchen die aus dem zwischen Behälter und Ballon eingeschalteten Stroh abträufelnde bzw. an den Wandungen des Ballons abfließende Flüssigkeit hindurchtreten, und durch den gleichzeitig Luft von unten her in das Korbinnere eindringen und die Feuchtigkeit zum Verdunsten bringen kann. Die Befestigung des Bodenbleches b am Gefäße α erfolgt zweckmäßig durch Tragstege e, die den Spalt d überbrücken und am Boden bzw. Gefäßrand angeschweißt, genietet oder angefalzt sind.
Um einen Übertritt der auf den Boden b geflossenen Flüssigkeit durch die Stege e auf den Rand des Gefäßes α zu vermeiden, können die Anschlußstellen h der Stege e am Boden b
Schnabel- oder schnauzartig aufgebogen sein, so. daß die abträufelnde Feuchtigkeit neben der durch den Schnabel begrenzten Stelle am Rande des Bodenbleches abfließt (siehe Fig. 2 und 4). Dem gleichen Zwecke kann gemäß Fig. 3 aber auch eine bogenförmige, d. h. erst nach unten und dann wieder nach oben gerichtete Abkröpfung e1 der Stege β dienen; die Feuchtigkeit läuft in diesem Falle zwar von dem Stege e nach dem unteren Krümmungspunkt der Abkröpfungsstelle e1, kann aber naturgemäß nicht wieder hochsteigen und auf den Gefäßrand übertreten. Für gleiche Zwecke genügt aber auch ein gerader, vom Boden nach dem Mantel hin schräg aufwärts gerichteter Verlauf der Stege.

Claims (3)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Metallenes Transportgefäß, insbesondere für Säurebehälter, dadurch gekennzeichnet, daß der Tragboden (b) für den Säurebehälter ο. dgl. einen kleineren Durchmesser als der innere Fußrand des Transportgefäßmantels (a) besitzt und mit diesem * durch nur wenige Stege (β) verbunden ist, so daß ein Übertreten der am Säurebehälter herabfließenden Säure oder sonstigen auf den Boden gelangenden Feuchtigkeit zum Mantel des Transportgefäßes nicht oder nur in unbedeutendem Maße stattfinden kann.
  2. 2. Ausführungsform des Transportgefäßes nach Anspruch 1,. dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlußstellen der Tragstege (e) am Boden schnabel- oder schnäuzartig nach oben gebogen sind, so daß die Feuchtigkeit seitlich dieser Abbiegungen (h) durch den . Spalt (d) nach unten fließen muß.
  3. 3. Ausführungsform des Transportgefäßes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tragstege (e) des Bodens mit nach unten gerichteten Abbiegungen (e1) versehen sind. . ' .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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