DE2648801C2 - Anlage zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren - Google Patents

Anlage zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren

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Description

Die Erfindung betrifft eine Anlage zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren mit einem Drehrohrofen, einer in Fließrichtung des Materials gesehen, vor dem Drehrohrofen angeordneten Verbrennungskammer, einem ersten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Vorwärmer, in welchem entweder nur die Abgase des Drehrohrofens oder die der Verbrennungskammer zirkulieren und einem zweiten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Verwärmer, in welchem entweder nur die Abgase der Verbrennungskammer oder die des Drehrohrofens zirkulieren.
Solche bekannten Anlagen sind in den deutschen Offenlegungsschriften 24 36 078 und 24 51 115 sowie in dem US-Patent 38 64 075 beschrieben. Die Abgase des Drehrohrofens durchwandern mehrere Zyklonstufen des einen Vorwärmers und die Abgase der Verbrennungskammer durchwandern die mehrere Zyklonstufen eines weiteren Vorwärmers, wobei wesentlich ist, daß diese von unterschiedlichen Quellen stammenden Abgase stets getrennt voneinander geführt sind. Gleiches gilt auch für das zu erwänr.ende und in die Verbrennungskammer bzw. in den Drehrohrofen zu befördernde Rohmaterial. Dieses wird an keiner Stelle zwischen den beiden separaten Vorwärmern miteinander vermischt oder ausgetauscht
Erst in der Verbrennungskammer werden die getrennt aufgewärmten Rohmaterial-Gruppen vereint und gemeinsam entsäuert
Dieje bekannten Anlagen zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren lassen keine bzw. keine teilweise Kombination der beiden Vorwärmer-Gruppen bezüglich Erwärmung des Rohmaterials zu, insbesondere können die beiden separaten Abgasströme nicht unterschiedlich hinsichtlich ihrer Wärmeenergie ausgebeutet und verwendet werden.
Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, den Kalorienbedarf einer Anlage zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren durch eine bessere Rückgewinnung der freien Wärme der Abgase zu reduzieren, ohne daß es erforderlich ist, spezielle Rückgewinnungseinrichtungen vorzusehen, wobei insbesondere die freie Wärme der Abgase zur Trocknung des Rohmaterials vor Einführung in den Vorwärmer gewonnen werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einer Anlage der eingangs genannten Art dadurch gelöst daß wenigstens eine Eingabestelle für das Rohmaterial am obersten Ende des ersten Vorwärmers vorgesehen ist, durch welche die Abgase strömen, daß der erste Vorwärmer im Bereich der ersten und/oder zweiten Zyklonstufe zweiwegig ausgebildet ist, daß im Bereich der ersten und/ oder zweiten Zyklonstufe von jedem der beiden Zyklone jeweils eine Abgabestelle für das vorgewärmte Rohmaterial vorgesehen ist, daß eine dieser zwischengeschalteten Abgabestellen mit einem, in Fließrichtung der Gase gesehen, vor dem Bereich der ersten und/oder zweiten Zyklonstufe gelegenen Zugang zum ersten Vorwärmer verbunden ist und daß die andere zwischengeschaltete Abgabestelle mit einem am obersten Ende des zweiten Vorwärmers gelegenen Zugang verbunden ist, durch welchen die Abgase strömen.
Vorteilhaft umfaßt die Anlage weiterhin einen Trockner, dessen Zugang mit dem Ausgang der Abgase des zweiten Vorwärmers verbunden ist
Diese Ausbildung der Anlage gewährleistet, daß die wärmeenergiemäßig weniger ausgeschöpften Abgase des zweiten Vorwärmers zur Vortrocknung der Rohmaterialien verwendet werden können.
In weiterer vorteilhafter Ausbildung der Erfindung ist der Ausgang für die Abgase des ersten mehrstufigen Vorwärmers mit der Ansaugseite eines Gebläses verbunden, dessen Druckseite wiederum mit einem vertikalen pneumatischen Beschickungsstrang verbunden ist,
welche die Eingabestelle für das Rohmaterial enthält, wobei die oberste Stelle des Beschickungsstranges in wenigstens einen Zyklonvorwärmer mündet, welcher den ersten mehrstufigen Vorwärmer mit Material beschickt Diese Ausbildung der Anlage ist möglich, da die Abgase aus dem ersten Vorwärme.· wärmeenergiemäßig wesentlich stärker ausgebeutet sind als diejenigen des 2. Vorwärmers, welche für die Vortrocknung des Rohmaterials verwendet werden.
Schließ'ich können die, in Fließrichtung des Materials gesehen, vor den zwischengeschalteten Abgabestellen für das vorgewärmte Rohmaterial gelegenen Stufen des ersten Vorwärmers dergestalt aufgeteilt sein, daß sie zwei, sowohl für die Abgase als auch für die Materialien, unabhängige Kreisläufe bilden, welche unabhängig voneinander mit Rohmaterial beschickbar sind und die jede ihre eigene Abgabestelle aufweisen.
Diese Ausbildung der Erfindung erlaubt, daß die den jeweiligen Kreisläufen zuzuleitenden Mdterialmengen unterschiedlich geregelt werden können, und zwar im Hinblick auf einen optimalen Wärmeaustausch.
Die Erfindung nicht beschränkende Ausführungsbeispiele werden nachfolgend anhand der beigefügten Zeichnungen näher beschrieben. Es zeigt
F i g. 1 ein erstes Ausführungsbeispiel,
F i g. 2 ein zweites Ausführungsbeispiel,
F i g. 3 ein drittes Ausführungsbeispiel, jeweils in schematischer Darstellung.
Die in F i g. 1 dargestellte Anlage umfaßt im wesentlichen einen ersten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Vorwärmer 1, Γ, 2,2', 3 und 4 und einen zweiten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Vorwärmer 32 und 36, sowie eine Verbrennungskammer 10, einen Drehrohrofen 12 und einen Klinkerkühler 14.
Der erste Vorwärmer weist 4 Stufen auf, wobei die ersten beiden Stufen zweiwegig ausgebildet sind und jeweils die Zyklone 1, Γ bzw. 2,2' aufweisen. Die beiden anderen Stufen sind mit jeweils einem Zyklon 3 bzw. 4 ausgestattet. Der Zyklon 4 ist über ein Rohr 16 an den Auslaß der Verbrennungskammer 10 angeschlossen. Alle übrigen Zyklone 3,2,2', 1 und Γ sind miteinander über Rohre 18, 20, 22 und 22' verbunden, dergestalt, daß die Abgase der Verbrennungskammer 10 nacheinander die Zyklone 4 und 3 durchströmen, sich dann in zwei Ströme aufteilen, welche parallel laufend einerseits die Zyklone 2 und 1 und andererseits die Zyklone 2' und Γ durchströmen, um dann im Auslaß der Zyklone 1 und Γ wieder miteinander vereinigt zu werden. Diese/ Auslaßder Zyklone 1 und Γ ist mit der Saugseite eines Gebläses 24 verbunden, dessen Druckseite wiederum an eine pneumatische Versorgungsleitung 26 angeschlossen ist Das obere Ende dieser Versorgungsleitung 26 ist mit zwei Zyklonen 28 und 28' verbunden, von denen jeder wiederum mit einer der Leitungen 22 bzw. 22' verbunden ist.
Die Verbrennungskammer 10 wird über eine Leitung 30 mit Sekundärluft vom Klinkerkühler 14 versorgt und ist mit Zuführungen für die Einspritzung von Brennstoff versehen.
Der zweite Vorwärmer weist zwei hintereinander angeordnete Zyklone 32 und 36 auf. Der Einlaß des Zyklons 32 ist mit einem Rohr 34 an die Abgaskappe des Drehrohrofens 12 angeschlossen. Der Auslaß des Zyklons 36 ist wiederum durch eine Leitung 38 mit einem für die Trocknung des Rohmaterials zu verwendenden Trockners 40 verbunden.
Für die Zirkulation der Luft und der Abgase in der Gesamtanlage sind Sauggebläse 42 und 44 vorgesehen.
Ein Elektrofilter 46 sorgt für die Entstaubung der Abgase vor ihrem Austritt an die freie Atmosphäre durch das Gebläse 48.
Am Ende des an dem KlinkerküJiler 14 grenzenden Drehrohrofens 12 ist ein Brenner angeordnet, wobei ein Teil der zum Kühlen des Klinkers verwendeten Luft im Drehrohrofen als Sekundärluft und der andere Teil zur Verbrennungskammer 10 geleitet wird.
Rohmaterial wird an der Eingabestelle F in die Versorgungsleitung 26 eingebracht und durch die aus dem ersten Vorwärmer austretenden Abgase pneumatisch zu den Zyklonen 28 und 28' gefördert In diesen Zyklonen wird das Rohmaterial von den Abgasen getrennt und in die Rohre 22 und 22' des ersten Vorwärmers eingebracht, wo sie wiederum durch die Abgase der Verbrennungskammer 10 bis zu den Zyklonen 1 und Γ mitgenommen werden. Das von den Abgasen in den Zyklonen 1 and Γ getrennte Rohmaterial wird in das Rohr 20 eingeführt, wo es von neuem in den aus dem Zyklon 3 austretenden Abgasen der Verbrennungskammer 10 verteilt und danach in zwei, zu den Zyklonen 2 und 2' geführten Ströme aufgeteilt wird.
Das in Zyklon 2 abgeschiedene Rohmaterial wird in das die Zyklone 32 und 36 miteinander verbindende Rohr 18' eingeführt, wo es mit den dort zirkulierenden Abgasen des Drehrohrofens 12 in Berührung kommt. Danach gelangt es in Zyklon 36, von dort in das Rohr 34 und in den Zyklon 32, bevor es in die Verbrennungskammer 10 geleitet wird.
Nach dem Durchgang durch die Zyklone 32 und 36 werden die Abgase des Drehrohrofens zur Trocknung des Rohmaterials in den Trockner 40 geleitet.
Durch diese Anordnung ist es möglich. Gase mit hoher Temperatur zum Trocknen des Rohmaterials zu verwenden und für diesen Zweck folglich eine kleinere Gasmenge als in den herkömmlichen Anlagen zu verwenden. Der thermische Wirkungsgrad dieses Verfahrens ist also höher und deshalb nicht erforderlich, die Trocknungsgeräte überzudimensionieren, um dadurch annehmbare Gasgeschwindigkeiten zu erreichen.
Bei der vorstehend näher beschriebenen Anlage treten beispielsweise die aus dem Zyklon 36 austretenden Abgase in den Trockner mit einer Temperatur von ca. 640°C ein und verlassen ihn mit einer Temperatur von ca. 1200C. Die Abgase der Verbrennungskammer 10 haben bei ihrem Austritt aus den Zyklonen 28 und 28' eine Temperatur von ca. 190" C.
Wenn, wie in der hier beschriebenen Anlage der Fall, ein im Gegenstrom betriebener Klinkerkühler 14 verwendet wird, wobei die gesamte Kühlluft als Sekundärluft im Drehrohrofen 12 und in der Verbrennungskammer 10 verwendet wird, ist der Kalorienbedarf der Gesamtanlage 10 — 12% niedriger als in einer herkömmlichen Anlage.
Bei dem in der F i g. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Anlage wird der erste Vorwärmer mit den Zyklonen 1, Γ, 2,2', 3 und 4 durch die Abgase des Drehrohrofens 12 erhitzt, während die den zweiten Vorwärmer bildenden Zyklone 32 und 36 von den Abgasen der Verbrennungskammer 10 durchströmt werden.
Wie bei der Anlage gemäß F i g. 1 wird auch hier das gesamte Rohmaterial an der Eingabestelle Fin die Versorgungsleitung 26 eingebracht und pneumatisch bis zur oberen Zyklonstufe des ersten Vorwärmers gefördert.
Am Auslaß der zweiten Zyklonstufe dieses Vorwärmers wird das Rohmaterial in zwei Gruppen aufgeteilt, von denen die eine vor Einführung in die Verbrennungskammer 10 in den beiden letzten Zyklonstufen 3 und 4 des
Hi - .. 1 Ii
ersten Vorwärmers erhitzt wird, während die andere Gruppe vor ihrer Einführung in die Verbrennungskammer to in der ersten Zyklonstufe 36 des zweiten Vorwärmers erhitzt wird. Am Auslaß der Verbrennungskammer 10 gelangt das gesamte Rohmaterial in den Zyklon 32 und danach in den Drehrohrofen 12. Die aus dem Zyklon 36 austretenden Abgase werden im angeschlossenen Trockner 40 zur Trocknung des Rohmaterials verwendet.
Das in der F i g. 3 schematisch dargestellte Ausführungsbeispiel der Anlage unterscheidet sich gegenüber den vorbeschriebenen Ausführungsbeispielen, abgesehen von der möglichen unterschiedlichen Zuordnung der Abgase des Drehrohrofens 12 einerseits und der Verbrennungskammer 10 andererseits zu dem ersten rs und zweiten Vorwärmer, dadurch, daß der obere Teil des ersten Vorwärmers mit den Zyklonstufen 62, 62', 1 und Γ streng zweigeteilt ausgebildet ist und darüber hinaus zwei Eingabestellen Fund F'für das Rohmaterial vorgesehen sind, so daß zwei gänzlich voneinander getrennte Rohmaterialkreisläufe und Abgaskreisläufe vorhanden sind.
Die Mengen des zugeführten Rohmaterials können dann mittels Dosiereinrichtungen 60 und 60' geregelt werden, wobei die Zyklone 1, Γ, 62 und 62' sowie die Rohre 22, 22', 64 und 64' in Abhängigkeit von den dort zirkulierenden Mengen des Rohmaterials dimensioniert sind.
Bei den vorbeschriebenen Anlagen kann anstelle des Klinkerkühlers 14 auch ein Drehkühler oder ein Rostkühler verwendet werden.
Wird der Trockner 40 nicht mit Material gespeist, insbesondere während der V/artungszeiten für den Brecher, kann er als Kühlkammer benutzt werden, wobei er dann mit Wasser-Zerstäubungsdüsen ausgerüstet ist und welche zur Herabsetzung der Temperatur der aus dem Zyklon 36 austretenden Abgase dienen.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
40
45
50
55
60
65

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Anlage zur Herstellung von Zement im Trokkenverfahren mit einem Drehrohrofen einer in Fließrichtung des Materials gesehen vor dem Drehrohrofen angeordneten Verbrennungskammer, einem ersten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Vorwärmer, in welchem entweder nur die Abgase des Drehrohrofens oder die der Verbrennungskammer zirkulieren und einem zweiten, mehrere Zyklonstufen enthaltenden Vorwärmer, in welchem entweder nur die Abgase der Verbrennungskammer oder die des Drehrohrofens zirkulieren, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens eine Eingabestelle (F, F') für das Rohmaterial am obersten Ende des ersten Vorwärmers (1,1', 2,2', 3 und 4) vorgesehen ist, durch welche die Abgase strömen, daß der erste Vorwärmer im Bereich der ersten und/oder zweiten Zyklonstufe (1, Γ, 2,2') zweiwegig ausgebildet ist, daß im Bereich der ersten und/oder zweiten Zyklonstufe (1,1', 2,2',) von jedem der beiden Zyklone (1,1', 2,2') jeweils eine Abgabestelle für das vorgewärmte Rohmaterial vorgesehen ist, daß eine dieser zwischengeschalteten Abgabestellen mit einem, in Fließrichtung der Gase gesehen, vor dem Bereich der ersten und/oder zweiten Zyklonstufe gelegenen Zugang (18) zum ersten Vorwärmer verbunden ist und daß die andere zwischengeschaltete Abgabestelle mit einem am obersten Ende des zweiten Vorwärmers (32,36 bzw. 50,52) gelegenen Zugang (18) verbunden ist, durch welchen die Abgase strömen.
2. Anlage nach Anspruch 1 dadurch gekennzeichnet, daß sie weiterhin einen Trockner (40) umfaßt, dessen Zugang mit dem Ausgang der Abgase des zweiten Vorwärmers (32,36) verbunden ist.
3. Anlage nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgang für die Abgase des ersten Vorwärmers (1, Γ, 2, 2', 3 und 4) mit der Ansaugseite eines Gebläses (24) verbunden ist, dessen Druckseite wiederum mit einem vertikalen pneumatischen Beschickungsstrang (26) verbunden ist, welcher die Eingabestelle (F) für das Rohmaterial enthält, wobei die oberste Stelle des Beschickungsstranges (26) in wenigstens einen Zyklonvorwärmer (28 bzw. 28') mündet, welcher den ersten Vorwärmer (1, Γ, 2, 2', 3 und 4) mit Material beschickt.
4. Anlage nach einem der vorgenannten Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die, in Fließrichtung des Materials gesehen, vor den zwischengeschalteten Abgabestellen für das vorgewärmte Rohmaterial gelegene(n) Stufe(n) (1,1', 2, 2', 62, 62') des ersten Vorwärmers dergestalt aufgeteilt sind, daß sie zwei, sowohl für die Abgase als auch für die Materialien, unabhängige Kreisläufe bilJen, welche unabhängig voneinander mit Rohmaterial beschickbar sind und die jede ihre eigene Abgabestelle aufweisen.
60
DE2648801A 1975-10-28 1976-10-27 Anlage zur Herstellung von Zement im Trockenverfahren Expired DE2648801C2 (de)

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