DE264678C - - Google Patents
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- DE264678C DE264678C DENDAT264678D DE264678DA DE264678C DE 264678 C DE264678 C DE 264678C DE NDAT264678 D DENDAT264678 D DE NDAT264678D DE 264678D A DE264678D A DE 264678DA DE 264678 C DE264678 C DE 264678C
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/006—Self interrupters, e.g. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
Landscapes
- Ac-Ac Conversion (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 264678 KLASSE 21 g. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. März 1913 ab.
Soll ein elektrolytischer Stromunterbrecher von gegebener Beschaffenheit überhaupt ansprechen
(stromunterbrechend wirken), so darf weder die Stromstärke in ihm noch die Selbstinduktion
in seinem Stromkreis unter eine bestimmte untere Grenze sinken. Dasselbe gilt entsprechend für jeden Betrag der Frequenz
der von dem elektrolytischen Unterbrecher erzeugten Stromunterbrechungen. Wollte man
ίο deshalb bisher eine Verbrauchseinrichtung,
etwa ein Transformationsgerät (z. B. ein Induktorium), mit dem durch den elektrolytischen
Unterbrecher beeinflußten Strom betreiben, so mußte man einerseits bei der Wahl der Stromstärke in der Verbrauchseinrichtung,
also etwa in der Primärwicklung des Transformationsgerätes, auf den Strombedarf des
elektrolytischen Unterbrechers Rücksicht nehmen, während andererseits jede beispielsweise
zur Regelung der Leistung des Transformationsgerätes vorgenommene Änderung der Stromstärke
in dessen Primärwicklung eine Änderung der Selbstinduktion des Stromkreises oder eine Änderung der Einstellung des elektrolytischen
Unterbrechers erforderlich machte. Diese Nachteile werden durch die Erfindung beseitigt, die darin besteht, daß die Verbrauchseinrichtung
in einen von zwei einander parallel geschalteten, selbst den elektrolytisehen
Unterbrecher nicht enthaltenden Stromwegen gelegt wird, deren anderer induktiven
Widerstand besitzt. Dadurch ist bei genügend großer Selbstinduktion dieses zweiten
Stromweges die Verbrauchseinrichtung von dem Strombedarf des elektrolytischen Unterbrechers
unabhängig [gemacht. Vorteilhaft ist es, den. Selbstinduktionskoeffizienten des
zweiten Stromweges so groß zu wählen, daß der elektrolytische Unterbrecher anspricht, selbst
wenn die Verbrauchseinrichtung gänzlich fehlt. Dann ist nämlich auch der Betrieb des elektrolytischen
Unterbrechers von der Beschaffenheit, ja sogar von dem Vorhandensein der Verbrauchseinrichtung unabhängig. Bringt
man noch in dem die Verbrauchseinrichtung enthaltenden der beiden Stromwege eine Stromregelungsvorrichtung,
beispielsweise einen regelbaren Widerstand an, so läßt sich die Stromstärke in der Verbrauchseinrichtung, also etwa
in der Primärwicklung des Transformationsgerät es, und damit die Leistung dieses Gerätes
bei gleichbleibender Frequenz der Unterbrechungen beliebig abstufen, ohne daß außer
dem regelbaren Widerstand irgend etwas an dem ganzen System geändert zu werden braucht.
Eine Ausführungsform der neuen Schaltungsanordnung ist in der Zeichnung schematisch
dargestellt. In Hintereinanderschaltung mit dem elektrolytischen Unterbrecher α befinden
sich die beiden unter sich parallel geschalteten Stromwege b und c. Der Stromweg b
enthält außer der Primärwicklung d des Induktoriums e den regelbaren Widerstand f,
der Stromweg c den induktiven Widerstand g.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Schaltungsanordnung für Stromkreise mit elektrolytischen Stromunterbrechern,dadurch gekennzeichnet, daß die Verbrauchseinrichtung in einem von zwei einander parallel geschalteten, selbst den elektrolytischen Unterbrecher nicht enthaltenden Stromwegen liegt, deren anderer induktiven Widerstand besitzt.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine derartige Bemessung des zweiten Stromweges, daß der elektrolytische Unterbrecher auch beim Fehlen der Verbrauchseinnchtung anspricht.
- 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Regelung der Stromstärke in der Verbrauchseinrichtung lediglich durch eine in • dem die Verbrauchseinrichtung enthaltenden Stromweg angebrachte Stromregelungsvorrichtung erfolgt.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264678C true DE264678C (de) |
Family
ID=521967
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264678D Active DE264678C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264678C (de) |
-
0
- DE DENDAT264678D patent/DE264678C/de active Active
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