DE264652C - - Google Patents
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- DE264652C DE264652C DENDAT264652D DE264652DA DE264652C DE 264652 C DE264652 C DE 264652C DE NDAT264652 D DENDAT264652 D DE NDAT264652D DE 264652D A DE264652D A DE 264652DA DE 264652 C DE264652 C DE 264652C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A46—BRUSHWARE
- A46B—BRUSHES
- A46B3/00—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier
- A46B3/16—Brushes characterised by the way in which the bristles are fixed or joined in or on the brush body or carrier by wires or other anchoring means, specially for U-shaped bristle tufts
Landscapes
- Brushes (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 9. GRUPPE
JOSEF ARNDT in BERLIN.
Patentiert im Deutschen Reiche vom !.Oktober 1912 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft ein Borstenbündel zur Herstellung von Bürsten u. dgl.,
welches in an sich bekannter Weise in der Mitte zusammengefaltet ist. Solche Borstenbündel
werden dadurch in dem Borstenträger befestigt, daß sie mit ihren freien Enden durch
zwei nebeneinander liegende Löcher hindurchgezogen werden, und daß dann mit dem Borstenträger
eine Platte o. dgl. verbunden wird,
ίο welche das Zurückschieben der Borstenbündel
verhindert.
In dieser Weise hergestellte Bürsten sind an sich bekannt; es bestehen aber Schwierigkeiten,
eine Auswechselung schadhaft gewordener Borsten im Betriebe vorzunehmen. Es
handelt sich hierbei hauptsächlich um größere Maschinenbürsten, z. B. die im Brauereibetriebe
verwendeten großen Ringbürsten. Bei solchen Bürsten werden meistens die Borstenbündel
mit Hilfe von Drähten in dem Borstenkörper befestigt. Beim Betriebe kommt es häufig vor, daß die Drähte durchrosten und
die Borstenbündel herausfallen, oder auch daß einzelne Borstenbündel abgenutzt sind, so daß
sie durch neue ersetzt werden müssen. Um eine solche Ausbesserung vornehmen zu können,
ist es bei der bisherigen Herstellung der Bürsten notwendig, den Borstenkörper von
der zügehörigen Scheibe abzunehmen und in die Bürstenfabrik zu schicken, um die schadhaften
Borstenbündel erneuern zu lassen. Dies macht natürlich viel Umstände und hat zur
Folge, daß die betreffende Bürste längere Zeit im Betriebe nicht benutzt werden kann.
Mit Hilfe des den Gegenstand der Erfindung bildenden Borstenbündels soll es nun ermöglicht
werden, derartige Reparaturen selbst im Betriebe vornehmen zu können. Hierzu ist
es erforderlich, daß nach dem Herausnehmen der schadhaft gewordenen Borstenbündel neue
Borstenbündel in den Borstenträger eingezogen werden. ' Ohne weiteres ist ein solches Einziehen
der Borstenbündel aber nicht möglich, da die in der Mitte zusammengefalteten Borstenbündel sich an ihren freien Enden auseinanderspreizen
und kaum in die nebeneinander liegenden Löcher des Borstenträgers einschieben
lassen.
Um nun ein solches Einschieben auch durch in der Bürstenfabrikation unbewanderte Arbeiter
zu ermöglichen, sind die freien Enden des den Gegenstand der Erfindung bildenden
zusammengefalteten Borstenbündels je mit einer dünnen abziehbaren Umhüllung versehen, ■
welche die Borsten beim Einschieben in die Löcher des Borstenträgers zusammenhält und
nach dem Einsetzen des Borstenbündels von den freien Enden abgezogen wird.
Auf der Zeichnung ist die Benutzung des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht eine Bürste im Schnitt nach Linie A-B in Fig. 2.
Fig. 2 ist eine Oberansicht auf die Bürste mit abgenommener Deckplatte, und
Fig. 3 ist eine Unteransicht der Deckplatte allein.
Fig. 4 ist ein Schnitt nach Linie C-D in Fig. i.
Fig. 5 veranschaulicht ein Borstenbündel vor dem Einziehen in den Borstenträger.
Die Borstenbündel sind in der üblichen Weise in der Mitte zusammengefaltet und ihre
freien Enden α sind je mit einer Hülse b, z. B. aus Seidenpapier, umgeben. Mit diesen von
der Seidenpapierhülse umgebenen Enden werden die Borstenbündel durch zwei nebeneinander
liegende Löcher c des Borstenträgers d geschoben, so daß der mittlere Teil a1 des
Borstenbündels sich gegen das zwischen den beiden Löchern c liegende Material des Borstenträgers
d stützt. Nach dem Einschieben der Borstenbündel in die Löcher c des Borstenträgers
werden die Papierhülsen b abgezogen, und es wird dann eine zweckmäßig mit Rillen
f1 versehene Deckplatte f durch Schrauben
g mit dem Borstenträger d verbunden, so daß die Deckplatte die Borstenbündel α gegen
Herausschieben aus den Löchern c nach oben hin sichert.
Anstatt der Papierhülsen b können auch andere Mittel zum Zusammenhalten der einzelnen
Borsten der Enden α der Borstenbündel beim Einschieben dieser Enden in die Löcher c
des Borstenträgers d verwendet werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Borstenbündel zur Herstellung von Bürsten u. dgl., bei welchem die in der Mitte zusammengefaltetenBorstenbündel mit ihren freien Enden durch zwei nebeneinander liegende Löcher im Borstenträger hindurchgezogen sind, dadurch gekennzeichnet, daß die freien Enden der in der Mitte zusammengefalteten Borstenbündel mit einer dünnen abziehbaren Umhüllung versehen sind, welche die Borsten beim Einschieben in die Löcher des Borstenträgers zusammenhält und nach dem Einsetzen der Borstenbündel von den freien Enden abgezogen wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE264652C true DE264652C (de) |
Family
ID=521945
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT264652D Active DE264652C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE264652C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0197384A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-15 | CORONET-WERKE Heinrich Schlerf GmbH | Verfahren zur Herstellung von Borstenwaren |
-
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- DE DENDAT264652D patent/DE264652C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0197384A1 (de) * | 1985-03-29 | 1986-10-15 | CORONET-WERKE Heinrich Schlerf GmbH | Verfahren zur Herstellung von Borstenwaren |
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