DE264252C - - Google Patents

Info

Publication number
DE264252C
DE264252C DENDAT264252D DE264252DA DE264252C DE 264252 C DE264252 C DE 264252C DE NDAT264252 D DENDAT264252 D DE NDAT264252D DE 264252D A DE264252D A DE 264252DA DE 264252 C DE264252 C DE 264252C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
gas turbine
explosion
explosion chambers
chambers
turbine according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT264252D
Other languages
English (en)
Publication of DE264252C publication Critical patent/DE264252C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02CGAS-TURBINE PLANTS; AIR INTAKES FOR JET-PROPULSION PLANTS; CONTROLLING FUEL SUPPLY IN AIR-BREATHING JET-PROPULSION PLANTS
    • F02C5/00Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion
    • F02C5/12Gas-turbine plants characterised by the working fluid being generated by intermittent combustion the combustion chambers having inlet or outlet valves, e.g. Holzwarth gas-turbine plants

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Gasturbine mit mehreren Explosionskammern, in welchen abwechselnd der Brennstoff periodisch verbrannt wird, und welche sowohl mit Organen zur Einführung des Brennstoffluftgemisches als auch zweckmäßig mit einem den Auslaß der Verbrennungsgase in die eigentliche Turbine beherrschenden Ventil ausgestattet sind.
ίο Da man solche Gasturbinen mit Vorteil in der Weise regelt, daß man die Zahl der Explosionen in der Zeiteinheit verringert oder vermehrt, indem man mehr oder weniger Explosionskammern aussetzen läßt, so ist der Körper der Gasturbine nicht nur als Ganzes beträchtlichen Formänderungen infolge Erwärmung unterworfen, sondern die einzelnen Explosionskammern der Gasturbine befinden sich auch noch in verschiedener und wechselnder Erwärmung.
Daher werden gemäß der Erfindung die einzelnen Explosionskammern sowohl voneinander getrennt, als auch noch für jede für sich in zwei Teile zerlegt, die sich gegeneinander verschieben können, und von denen der eine mit den Beschickungsorganen, der andere mit der Turbinenkammer bzw. der Düse und dem sogenannten Düsenventil starr, aber zweckmäßig lösbar verbunden ist.
Dadurch wird nicht nur der eine Vorteil erreicht, daß die ungleichmäßige Erwärmung keinerlei schädliche Spannungen hervorrufen kann, sondern auch der weitere Vorteil, daß die einzelnen Teile leichter zu bearbeiten sind und Materialfehler stets nur einen kleinen und verhältnismäßig billigen Teil der Maschine unbrauchbar machen können.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer Ausführungsform näher erläutert.
Fig. ι zeigt eine mit der Neuerung versehene Gasturbine in teilweise geschnittener Vorderansicht, während
Fig. 2 eine Draufsicht im Schnitt nach Linie A-B der Fig. 1 darstellt und die einzelnen getrennt voneinander angeordneten Explosionskammern erkennen läßt.
Die Gasturbine besteht im wesentlichen aus dem Mantel a, den Explosionskammern b, den Düsen c der Turbinenkammer d, dem auf der Welle 0 befestigten Laufrad e und zweckmäßig noch einem feststehenden Leitrad p.
Für jede Verbrennungskammer b ist ein gesteuertes doppeltes Einlaßventil f für Luft und Gas und als Abschlußorgan nach der Düse zu eine Ventilklappe g vorgesehen (Fig. 1).
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, sind die Explosionskammern δ im Kreise angeordnet und gemäß der Erfindung einzeln lösbar mit dem Mantel α und der Turbinenkammer d verbunden. Mit Rücksicht auf die starken Temperaturschwankungen, denen die Explosionskammern b unterworfen sind, ist der Hals h jeder Verbrennungskammer b von dieser ge-
trennt und für sich an der Turbinenkammer d befestigt. Jede gerade arbeitende Explosionskammer kann sich nun ungehindert von den benachbarten Kammern ausdehnen und wird infolge ihrer Zweiteilung daran auch nicht dadurch gehindert,, daß sie einerseits mit der Gas- und Luftzufuhr, andererseits mit der Turbinenkafnrner in starrer Verbindung steht.
An den Hals ist die irgendwie belastete, ίο gegebenenfalls . gesteuerte Klappe g mit besonderem Gehäuse i angesetzt.
Um eine-genügend dichte Verbindung zwischen Kammer und Hals h zu erzielen, ist eine Metalldichtung k eingeschaltet. Ebenso liegt zwischen der Verbrennungskammer b und dem Mantel des zweckmäßig zu verwendenden Kuhlraurnes 1 ein Dichtungsring m.
Bei Maschinen mit vertikaler Welle werden
die Explosionskammern zweckmäßig gegenüber ihren Auslässen durch Füße r abgestützt, welche den Reaktionsdruck aufzunehmen haben.
Die Arbeitsweise der Gasturbine ist kurz beschrieben folgende:
Durch das Einlaßventil f gelangen nacheinander Luft und Gas in die Verbrennungskammer b, von wo aus die Explosionsgase nach Zündung der Stoffe unter Öffnung der Klappe g durch die Düse c zu dem Laufrad e gelangen, dieses antreiben und alsdann in der üblichen Weise durch die Auspuffleitung η 3ο vorteilhaft in einen Regenerator austreten.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gasturbine mit mehreren periodisch gezündeten Explosionskammern, dadurch gekennzeichnet, daß jede Explosionskammer für sich einen besonderen Körper bildet, der wieder in zwei Teile zerlegt ist, von denen der eine mit dem Brennstoff- und Lufteinlaß, der andere mit dem Leitapparat in starrer Verbindung steht.
2. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile jeder Explosionskammer miteinander über eine Art Stopfbüchse in unstarrer Verbindung stehen.
3. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zweiteilung in der Weise durchgeführt ist, daß der eine Teil nur den eigentlichen Explosionsraum umfaßt, der andere Teil den Hals der Explosionskammern mit Abschlußorgan.
4. Gasturbine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einzelnen Explosionskammern in einem gemeinsamen Kühlraum sitzen und gegen dessen Wände einzeln unstarr abgedichtet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT264252D Active DE264252C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE264252C true DE264252C (de)

Family

ID=521584

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT264252D Active DE264252C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE264252C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754236C (de) * 1939-11-29 1945-01-12 Franz Schweiger Gasturbine

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754236C (de) * 1939-11-29 1945-01-12 Franz Schweiger Gasturbine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2303280C2 (de) Brenner für fließfähige Brennstoffe
DE2043162A1 (de) Lufteinlaß fur die Brennkammer eines Gasturbinentriebwerks
DE102010061292A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zur Brennstoffzufuhr
EP0012308B1 (de) Keramischer Brennerkopf zur getrennten Zufuhr von Brenngas und Oxidationsmittel zum Verbrennungsraum
DE6800313U (de) Generator zur erzeugung von heissgas
DE264252C (de)
DE2622546C2 (de) Einlaßventil für eine Brennkraftmaschine
DE1278176B (de) Brennkammer
DE2851401A1 (de) Verbrennungskrafteinheit fuer die verwendung von gasartigen brennstoffen
DE767491C (de) Waermekraftanlage mit Gasturbinen mit Gleichdruckverbrennung
DE543591C (de) OElbrenner mit einem ueber der Vergaserschale liegenden Gasentwicklungsraum und einem seitlich sich anschliessenden Mischraum
DE3915676A1 (de) Verbrennungsvorrichtung
CH710507B1 (de) Einspritzsystem für Brennstoff und Trägergas.
AT45954B (de) Gasturbine.
DE181619C (de)
DE941397C (de) Ringbrennkammer fuer Strahltriebwerke
DE573832C (de) Einrichtung zur Kuehlung von luftgekuehlten Sternmotoren in Fahrzeugen
DE620718C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von gespannten Treibgasen
DE547481C (de) Durch Rueckstoss wirkende Vorrichtung zum Antrieb von Fahrzeugen, insbesondere Luftfahrzeugen
DE383287C (de) Verpuffungsturbine
DE374357C (de) Brenner fuer Gasfeuerungen
DE187950C (de)
AT40255B (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Arbeitsgas durch Verbrennung eines Gemisches von Brennstoff und Luft unter Druck.
DE551238C (de) Verfahren zum Betriebe von Kohlenstaubfeuerungen
DE294615C (de)