DE264157C - - Google Patents

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DE264157C
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rib
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ribs
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V21/00Supporting, suspending, or attaching arrangements for lighting devices; Hand grips
    • F21V21/02Wall, ceiling, or floor bases; Fixing pendants or arms to the bases

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rod-Shaped Construction Members (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21/. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. Januar 1913 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Traghaken für Beleuchtungskörper. Das wesentliche Kennzeichen besteht darin, daß an dem in der Zementdecke bei Neubauten einzulegenden Stahlpanzerrohre für die Leitungsdrähte der elektrischen Lichtanlage eine mit geeigneten Rippen versehene Endmuffe angeordnet ist, derart, daß der Fortsatz der Rippe einen Haken zum Aufhängen von Beleuchtungskörpern
ίο bildet.
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in mehreren Ausführungsformen beispielsweise dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι einen Schnitt durch das in einer Betondecke eingelegte Stahlpanzerrohr mit Endmuffe und Haken,
Fig. 2 einen Schnitt durch das Rohr mit Muffe.
Fig. 3 bis 7 sind weitere Ausführungsformen.
Wenn es bisher möglich war, Leitungsrohre für elektrische Lichtanlagen in die Decke von Gebäuden bei Neubauten zu verlegen, so waren diese Rohre stets mit einer Endmuffe versehen. Um die Beleuchtungskörper aufhängen zu können, mußte in die Betondecke neben die Rohre ein besonderer an der Arbeitsstelle, also im Neubau anzufertigender Deckenhaken hergestellt und neben das Rohr in die Decke eingefügt werden. Die Herstellung besonderer Haken erforderte aber notwendig eine Aufstellung einer Schmiede am Arbeitsplatze; die Montage des Hakens selbst mußte stets in der Mitte der Zimmerdecke erfolgen. Das Rohr mußte also möglichst genau in die Mitte, also bis zum Haken hingeführt werden. Die Montage aber brachte es mit sich, daß gewisse Ungenauigkeiten stets mit unterlaufen mußten. Sei es, daß das Rohr zu kurz oder zu lang bemessen war, da man ja die ganz genaue Länge nicht immer einhalten konnte, so ergibt sich hieraus, daß der Haken und das Rohr manchmal mehr, manchmal weniger weit voneinander zu liegen kommen.
Die Übelstände werden in vorliegender Erfindung dadurch vermieden, daß Haken und Rohr zusammen aus einem Stück bestehen. Wo das Rohr liegt, ist also auch der Haken unmittelbar.
Neben der Festigkeit der Stahlpanzerrohre erfordert das Aufhängen von mehr oder weniger schweren Beleuchtungskörpern auch eine geeignete Sicherung des Traghakens gegen Zug und' gegen Lösen. Hierauf ist daher gleichfalls besondere Rücksicht genommen.
In die Betondecke q ist in bekannter Weise ein Stahlpanzerrohr b, das für Beleuchtungsanlagen besonders geeignet ist und unter anderem im Innern mit einer Isolation versehen ist, eingelegt, jedoch derart, daß das Rohr b noch unter der Fußbodenfläche p des oberen Stockwerkes liegt und nicht aus der Decke q hervorragt, also noch unter dem Verputze liegt.
Das Ende der Röhre ist mit Gewinde versehen, auf welches eine Muffe c aufgeschraubt ist.
Die Muffe c besteht aus dem Muffenrohr, der Isoliermuffe und der an der Muffe angegossenen oder angebrachten Rippe r mit Haken a.
Nach Fig. 1 und 2 besteht die Rippe r aus

Claims (5)

einer Vertikallängsrippe, die sich auf die ganze Länge der Muffe c erstreckt. Die Fortsetzung der Rippe r bildet der Haken a, welcher kräftig genug ist, um ganz erheblich schwere Beleuchtungskörper zu tragen. Auch das Rohr selbst genügt in dieser Beziehung sehr großen Anforderungen. Wesentlich und wichtig ist der Umstand, daß die Muffe c mit der Rippe r noch inner halb der Betondecke liegt und mit dem Beton sich fest verbindet. Dadurch ist die Muffe und die Rippe und somit auch der Haken α gegen selbsttätiges oder zwangläufiges Lösen einwandfrei gesichert. Unter der Decke bzw. unter dem Verputz ragt nur heraus die Isoliermuffe und der Haken. Der Haken α kann beliebig ausgestattet sein, wird jedoch zweckmäßig möglichst kurz gehalten werden, um die Leitung bzw. die Verbindung der Leitungsdrähte mit den Leuchtkörpern möglichst unsichtbar bzw. unauffällig machen zu können. Zur besseren Verstärkung der Rippe oder zum besseren Sitz der Muffe mit Rippe in der Decke kann man die Rippe noch mit weiteren Verstärkungsnasen oder Rippen o. dgl. versehen. In Fig. 2 ist beispielsweise die Rippe ν mit ihren Rippen r1 (s. auch r1 punktiert in Fig. 1) weiter ausgestattet. Die Rippen r können beliebige Formen besitzen, so zeigen Fig. 4 und 5 die Rippe als einen Teil eines Schraubgewindeganges. Zweckmäßig wird man diesen Gewindegang so wählen, daß er entgegengesetzte Drehrichtung aufweist als das in der Muffe c zum Aufschrauben auf das Rohr angewendete Gewinde. Durch diese besondere Ausbildung von zwei gegenläufigen Gewindeteilen wird ein Lösen des Hakens besonders gut verhindert. In Fig. 6 und 7 ist noch eine weitere Ausführungsform dargestellt, indem das untere Ende bzw. der Fuß der Muffe c als polygonartig gestaltete Platte (diesmal als/1 bezeichnet) ausgebildet und mit besonderen Verstärkungsrippen r versehen ist, während der Haken α wiederum die Fortsetzung einer der Rippen r bildet. Durch die polygonartige Ausgestaltung des unteren Muffenrandes ergibt sich ein wirksames Widerlager für den Zement um und über dieser Rippenanordnung. Auch hier ist die zweifache Sicherung in jeder Weise vollkommen. Unbeschadet des Wesens der Erfindung können noch andere im Prinzip sich an die beschriebenen Ausführungen anlehnenden Ausführungsformen der Muffe c mit Rippe r gewählt werden, sofern nur der Endzweck, nämlich die Sicherung der Muffe und die gleichzeitige Anordnung von Rohr, Muffe und Haken in einem Stück, erreicht wird. Va τ ε ν τ-Ansprüche:
1. Traghaken zum Aufhängen von elektrischen Beleuchtungskörpern, dadurch gekennzeichnet, daß er mit der auf das Stahlpanzerrohr aufzuschraubenden und noch in die Betonschicht der Decke hineinragenden, also unter Putz liegenden Endmuffe aus einem Stück besteht und mit geeigneter Rippe versehen ist, deren Fortsatz als Deckenhaken ausgebildet ist.
2. Traghaken nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Rippen Versteifungsrippen zu dem Zweck angeordnet sind, ein breites Widerlager der Rippe in der Betonmasse zu bilden.
3. Traghaken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rippe flachschraubenartige Gestalt besitzt.
4. Traghaken nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die flachschraubenartig gestaltete Rippe entgegengesetzte Drehrichtung als das an der Endmuffe befindliche Gewinde besitzt.
5. Traghaken nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das untere Ende der Abschlußmuffe als eine polygonartige Platte ausgebildet und mit geeigneten Versteifungsrippen versehen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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