DE2633372C2 - Stützkörper für Filtergewebe - Google Patents
Stützkörper für FiltergewebeInfo
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B01—PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
- B01D—SEPARATION
- B01D39/00—Filtering material for liquid or gaseous fluids
- B01D39/10—Filter screens essentially made of metal
- B01D39/12—Filter screens essentially made of metal of wire gauze; of knitted wire; of expanded metal
-
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- B01D—SEPARATION
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf einen Stützkörper für Filtergewebe nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1.
- Stützkörper dieser Art, die als zylindrische Stützkörper oder aber auch als ebene Roste ausgebildet sein können, sind bekannt. Die FR-PS 14 25 297 zeigt in Fig. 8 einen zylindrischen Stützkörper, der sich zusammensetzt aus mehreren auf den Umfang eines Kreises angeordneten parallelen Verbindungs- oder Tragstäben und diese in Form von Gewindegängen umgebenden Stützstäben, auf deren Außenseite das Filtergewebe aufliegt. Die Tragstäbe und die Stützstäbe sind im Querschnitt runde Stahldrähte, die an den Kreuzungspunkten miteinander verschweißt sind.
- Die bekannten Stützkörper haben den Nachteil, daß sich unter Belastung das Filtergewebe an die Rundung der stützenden Stützstäbe anschmiegt, so daß ein beachtlicher Teil des Filtergewebes für Filterzwecke ausfällt, weil die Stützstäbe im Bereich der abstützenden Flächen das Filtergewebe verschließen. Dieser Nachteil ist umso größer, je enger die Stützstäbe angeordnet sind, insbesondere bei Filtern, die mit hohen Druckdifferenzen zwischen Schmutzseite und Sauberseite arbeiten, muß das Filtergewebe zuverlässig unterstützt werden. Dabei haben die Stützstäbe einen relativ geringen Abstand voneinander, so daß bis zu 40% des Filtergewebes von den stützenden Stäben abgeschlossen wird und nicht wirksam sein kann.
- Der runde Querschnitt der Stützstäbe hat den weiteren Nachteil, daß auch dort, wo das Filtergewebe nicht unmittelbar auf den Stützstäben aufliegt, eine Einengung des freien Durchgangsquerschnittes erfolgt, weil der zwischen der Rundung der Stützstäbe und dem Filtergewebe sich bildende Spalt kleiner ist als die Filtereinheit des Filtergewebes. Dieser Spalt setzt sich sehr schnell zu durch Teilchen, die zwar das Filtergewebe noch passieren konnten, aber nicht mehr den engen Spalt zwischen Filtergewebe und den Stützstäben.
- Daher ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen Stützkörper für Filtergewebe zu schaffen, der bei zuverlässiger Abstützung des Filtergewebes auch unter großen Druckdifferenzen zwischen der Schmutzseite und der Sauberseite einen möglichst großen freien Durchtrittsquerschnitt des Filtergewebes freiläßt und bei dem die Schweißpunkte zuverlässig gebildet werden können.
- Diese Aufgabe wird durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.
- Das Filtergewebe liegt nun auf der von den spitzwinklig zusammenlaufenden Flächen der Stützstäbe gebildeten Außenkante, so daß auch unter starker Druckbelastung des Filtergewebes eine Flächenauflage nicht erfolgt.
- Die Stützstäbe haben einen rautenförmigen oder linsenförmigen Querschnitt, so daß nicht nur spitz zulaufende Außenkanten, sondern entsprechend spitz zulaufende Innenkanten entstehen, die wegen ihrer Punktberührung mit den kreuzenden Verbindungsstäben leicht mittels des elektrischen Widerstandspunktschweißverfahrens miteinander verbunden werden können.
- Der linsen- oder rautenförmige Querschnitt der Stützstäbe hat den weiteren Vorteil, daß die hochkant zum Filtergewebe angeordneten Stützstäbe in Belastungsrichtung ein hohes Widerstandsmoment aufweisen.
- Aus gleichen Gründen ist es vorteilhaft, auch den Verbindungsstäben einen dreieckförmigen, linsenförmigen oder rautenförmigen Querschnitt zu geben.
- Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen.
- In der folgenden Beschreibung wird die Erfindung unter Bezugnahme auf die Zeichnungen zweier Ausführungsbeispiele der Erfindung näher erläutert. Es zeigt
- Fig. 1 eine Draufsicht auf den erfindungsgemäßen Stützkörper im stark vergrößerten Maßstab (10; 1),
- Fig. 2 eine Ansicht nach der Schnittlinie II-II in Fig. 1 im Maßstab 20 : 1 mit einem auf die Stützstäbe aufgelegten Filtergewebe,
- Fig. 3 eine Schnittansicht entsprechend Fig. 2 mit linsenförmigen Stützstäben und rautenförmigen Tragstäben,
- Fig. 4 eine Ansicht nach der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3,
- Fig. 5 eine Draufsicht auf einen kreisrunden Stützkörper,
- Fig. 6 Seitenansicht eines zylindrischen Stützkörpers, und
- Fig. 7 eine Seitenansicht eines beidseitig mit Filtergewebe belegbaren Stützkörpers.
- Der Stützkörper nach Fig. 1, der als ebenes Rost oder aber auch als zylindrischer Körper ausgebildet sein kann, setzt sich zusammen aus den Verbindungsstäben 1 und den darauf aufgeschweißten Stützstäben 2.
- Wie insbesondere Fig. 2 zeigt, ist die Breite b des Querschnitts der Stützstäbe 2 geringer als deren Höhe a und die von den Verbindungsstäben 1 abgewandte und dem Filtergewebe 3 zugewandte Seite der hochkant zur Filterfläche angeordneten Stützstäbe 2 wird von spitzwinklig zusammenlaufenden Flächen 4 und 5 gebildet, so daß eine Außenkante 6 entsteht, auf die das Filtergewebe 3 aufliegt, ohne daß deren Filteröffnungen in nennenswertem Maße geschlossen werden. Der Querschnitt der Stützstäbe 2 ist in den Fig. 1 und 2 rautenförmig. Die untere spitz zulaufende Kante 7 der Stützstäbe 2 ist auf Verbindungsstäbe 1 aufgeschweißt, die ebenfalls zur Ebene des Filtergewebes 3 hochkant angeordnet sind und eine schmale Außenkante 10 aufweisen, die durch spitzwinklig zusammenlaufende Flächen 8 und 9 gebildet ist. Die Verbindungsstäbe 1 und die Stützstäbe 2 berühren sich vor ihrer Fixierung an ihren Kreuzungsstellen nur punktweise. Durch elektrische Widerstandsschweißung werden die Stützstäbe 2 auf den Verbindungsstäben 1 fixiert. Da an den Berührungsstellen der elektrische Widerstand groß ist, erfolgt die Verschweißung sehr zuverlässig und mit geringem Aufwand. An den Schweißstellen 12 greifen die Stäbe 1 und 2 etwas ineinander.
- Sofern die Verbindungsstäbe 1 höhere Lasten aufzunehmen haben, wie beispielsweise bei einem freitragenden, ebenen Stützkörper, ist es vorteilhaft, die Verbindungsstäbe als Tragstäbe auszubilden und ihnen durch größeren Querschnitt und entsprechender Formgebung ein hohes Widerstandsmoment in Belastungsrichtung zu geben. Bei dem Stützkörper nach Fig. 3 und 4 sind die Querschnitte der Stützstäbe 2 linsenförmig, während die Querschnitte der Tragstäbe 1 rautenförmig sind, so daß deren Außenkanten 10 und Innenkanten 11 spitzwinklig sind.
- Fig. 4 zeigt einen plattenförmigen, kreisrunden Stützkörper, bei dem die Verbindungsstäbe 1 radial verlaufend angeordnet sind, während die Stützstäbe 2 von kreisrunden, konzentrisch zueinander angeordneten Ringen gebildet sind. Die Stützstäbe 2 können auch von den Windungen einer entsprechend gebogenen Spirale gebildet werden.
- Bezugszeichenliste
1 Verbindungs- oder Tragstäbe
2 Stützstäbe
3 Filtergewebe
4 spitzwinklig zusammenlaufende Flächen der Stützstäbe 2
5 spitzwinklig zusammenlaufende Flächen der Stützstäbe 2
6 Außenkante der Stützstäbe 2
7 Innenkante der Stützstäbe 2
8 spitzwinklig zusammenlaufende Flächen der Tragstäbe 1
9 spitzwinklig zusammenlaufende Flächen der Tragstäbe 1
10 Außenkante der Tragstäbe 1
11 Innenkante der Tragstäbe 1
12 Schweißstellen
Claims (5)
1. Stützkörper für Filtergewebe, mit einer Vielzahl von in einem größeren Abstand voneinander angeordneten Verbindungsstäben, und mit einer Vielzahl von in einem geringeren Abstand voneinander angeordneten, in Verbindungsstäbe in Schweißstellen kreuzenden, im wesentlichen parallelen Stützstäben, auf deren von den Verbindungsstäben abgewandten Seite das zu stützende Filtergewebe aufliegt, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstäbe (2) einen rauten- oder linsenförmigen Querschnitt mit zwei gegenüberliegenden, von den spitzwinklig zusammenlaufenden Flächen der Stützstäbe (2) gebildeten Kanten (6, 7) aufweisen, wobei das Filtergewebe (3) auf den von den Verbindungsstäben (1) abgewandten Kanten (6) aufliegt, während die Schweißstellen (12) an den gegenüberliegenden Kanten (7) gebildet sind.
2. Stützkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstäbe (1) einen Querschnitt aufweisen, dessen Breite (d) geringer ist als deren Höhe (c), und daß eine den Stützstäben (2) zugewandte Außenkante (10) der hochkant zum Filtergewebe (3) angeordneten Verbindungsstäbe (1) von spitzwinklig zusammenlaufenden Flächen (8, 9) gebildet ist.
3. Stützkörper nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Verbindungsstäbe (1) rauten- oder linsenförmig ist.
4. Stützkörper nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Querschnitt der Verbindungsstäbe (1) gleich ist dem Querschnitt der Stützkörper (2).
5. Stützkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zu beiden Seiten der Verbindungsstäbe (1) Stützstäbe (2) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
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| DE19762633372 DE2633372C2 (de) | 1976-07-24 | 1976-07-24 | Stützkörper für Filtergewebe |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762633372 DE2633372C2 (de) | 1976-07-24 | 1976-07-24 | Stützkörper für Filtergewebe |
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| DE2633372A1 DE2633372A1 (de) | 1978-01-26 |
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Family
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Family Applications (1)
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