DE2631981B2 - Hydraulisches Servostellgerät für die Übersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes - Google Patents

Hydraulisches Servostellgerät für die Übersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes

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DE2631981B2
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Karlmann Ing.(Grad.) 7992 Tettnang Hamma
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16HGEARING
    • F16H61/00Control functions within control units of change-speed- or reversing-gearings for conveying rotary motion ; Control of exclusively fluid gearing, friction gearing, gearings with endless flexible members or other particular types of gearing
    • F16H61/38Control of exclusively fluid gearing
    • F16H61/40Control of exclusively fluid gearing hydrostatic
    • F16H61/4157Control of braking, e.g. preventing pump over-speeding when motor acts as a pump
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
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    • F16H61/46Automatic regulation in accordance with output requirements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Umsteuern eines hydrostatischen Antriebes nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1.
Bei beKannten Getrieben der im Oberbegriff des Anspruches 1 aufgeführten Gattung (DE-AS 15 55 480) ist ein gesteuertes Abbremsen der Getriebeausgangswelle dadurch möglich, daß entweder durch Gaswegnehmen die Getriebeeingangsdrehzahl verringert wird (Motorbremsung) oder daß über ein Bremspedal ein Ablaßdrosselventil betätigt wird und den Stelldruck für das hydraulische Pumpenstellgerät absenkt. Durch diese Druckabsenkung wandert das Pumpenstellglied aufgrund seiner Vorspannung gegen Null. Wird bei einem solchen Getriebe das für die Drehrichtungsumkehr dienende Umsteuerventil während eines solchen Bremsvorganges betätigt, entfällt für den Fahrer jede Möglichkeit die Stellgeschwindigkeit durch Betätigung der Ablaßdrossel zu verändern, da die Verschwenkung der Pumpe zumindest in die Neutrallage allein unter dem Einfluß der Verstell- und Rückstellkräfte des Pumpenstellgliedes ohne weitere Eingriffsmöglichkeiten von außen erfolgt.
Der Rückstellvorgang der ausgeschwenkten Hydroverstellpumpe in ihre Neutralstellung ist in diesem Fall aufgrund der wirksamen Rückslellkräfte meist mit einer Vollbremsung verbunden. Das heißt bei beladenen, vorwärtsfahrenden Gabelstaplern z. B. besteht die Gefahr, daß die Last von der Gabel rutscht, das Ladegut beschädigt und u. U. Personal gefährdet wird.
Durch Dämpfen der Verstellzeit wurde versucht, eine teilweise Verbesserung zu erreichen, jedoch müssen damit andere Nachteile in Kauf genommen werden.
Nimmt der Fahrer die Umschaltung erst nach Erreichen des Reversierpunktes vor, kommt der weitere Nachteil hinzu, daß der Fahrer z. B. bei Rangierbewegungen, wie sie bei Verladearbeiten auftreten, durch das Zusammentreffen mehrerer gleichzeitig auszuführender Schalt- oder Bedienungsvorgänge momentan überfordert wird. Gerade hier erfordert der Reversiervorgang wegen seiner fehlenden Eingriffsmöglichkeit in den Ablauf erhöhte Aufmerksamkeit.
Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe besteht somit darin, den Reversiervorgang so zu verbessern, daß nach dem Schaltbefehl zur Umsteuerung der Fahrtrichtung des Fahrzeugs der Fahrer die Möglichkeit hat, den Ablauf des Reversiervorganges selbst zu steuern.
Diese Aufgabe wird durch die im Kennzeichen des Anspruches 1 aufgeführten Merkmale gelöst.
Es ist bereits bekannt (DE-OS 19 15 107 urd DE-OS 21 29 830), einen Umsteuerschieber für den Hauptarbeitskreis eines hydrostatischen Getriebes mit der Pumpeneinstellung derart zu koppeln, daß eine Umschaltung erst bei Nullstellung der Pumpe erfolgt. Jedoch handelt es sich dabei um Hydropumpen, die nur in einer Richtung fördern und deshalb ein zusätzliches Wegeventil im Hauptstromkreis des Hydrostaten erfordern. Den Ablauf des Reversiervorganges in allen Phasen selbst zu steuern ist dabei nicht möglich.
Weiterhin ist es bei Getrieben allgemein bekannt, den Gangwechsel durch Betätigung eines Vorwählschalters einzuleiten, wobei eine Umschaltung durch ein Sperrorgan erst dann ausgelöst wird, wenn ein Umschaltventil betätigt wird (DE-OS 14 26 450).
Demgegenüber wird durch die Erfindung in vorteilhafter Weise ermöglicht, daß der Fahrer die Verzögerung bis zum Stillstand und die nach dem Umschalten im Stillstand folgende Beschleunigung des Antriebes sowohl vom Zeitpunkt als auch von der Größe her selbst beeinflussen und einstellen kann und sie so optimal an den Betriebszustand, die zu transportierende oder bewegende Last und an die Umgebung anpassen kann Durch die Vorwahl der Fahrtrichtungsänderung ist er dabei am Reversierpunkt selbst von einem zusätzlich auszuführenden Umschaltvorgang entlastet.
Als vorteilhaft erweist sich der erfindungsgemäße Vorschlag auch bei Arbeitsmaschinen, Winden, Dreh- und Schwenkantrieben.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen aufgeführt.
Zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung seien anhand von F i g. 1 und I erläutert.
F i g. 1 zeigt eine Verstelleinrichtung mit Vorwählein-
richtung und mechanischer Verriegelung,
Fig. 2 zeigt sinngemäß die gleiche Verstellvorrichtung nur mit hydraulischen Bauelementen.
Das Ausfühmngsbeispiel der F i g. 1 zeigt einen hydrostatischen Antrieb 1 bestehend aus Hyiiroverstellpumpe 1 und Hydromotor 3. Der Antrieb erfolgt durch einen nicht dargestellten Antriebsmotor, vorzugsweise einer Verbrennungskraftmaschine über die Antriebswelle 4. Mit der Welle 4 sind auch die Speisepumpe 5 und die Steuerpumpe 6 verbunden. Die Verstellung der Hydropumpe 2 erfolgt durch eine Verstellvorrichtung 7, die über ein Verbindungsglied 10 mit einem Stellungsmelder 11 verbunden ist. Über Leitungen 12 und 13 ist die Verstellvorrichtung 7 mit einem Umsteuerventil verbunden, das eine aus den Teilen 14,15,16 bestehende Vorwähleinrichtung und eine aus den Teilen 17, 18, 19, 20 bestehende mechanische Verriegelung aufweist. Über eine Leitung 9 ist das Umsteuerventil mit der Druckseite der Steuerpumpe 6 und einer, im Bypass zu dieser liegenden verstellbaren Drossel 21 verbunden. Die Drossel ist über ein Ceslänge 22 mit dem Bremspedal 23 verbunden.
Anhand der Fig. 1 sei der Vorwählgang für die mechanische Verriegelung beschrieben. Die Positionen der in ihrer Funktion gleichbedeutenden Teile in F i g. 2, in der eine hydraulische Verriegelung dargestellt ist, wurden mit um 100 erhöhten Zilfern bezeichnet.
Der hydrostatische Antrieb 1 wird durch die Verstellvorrichtung 7, die durch das Umsteuerventil 8 angesteuert wird, verstellt. Die gewünschte Schaltstellung des Umsteuerventils 8 wird mit der Einstellvorrichtung 14, 15, 16 für eine bestimmte Fahrtrichtung vorgewählt.
Die Stellungsmeldung 11 der Verstellpumpe 2 löst nur in Neutralstellung der Pumpe den Riegel 17 der Verriegelung 17,18,19, 20, so daß nur in dieser Stellung das Uinsteuerventil 8 und damit über die hydraulische Verstellvorrichtung 7 der Hydrostat I reversiert werden kann.
Die Steuerpumpe 6 erzeugt über Stelldrossel 21 einen drehzahlabhängigen Druck, der an der Verstellvorrichtung 7 anliegt. Mit dem Bremspedal 23 wird die Stelldrossel 21 geöffnet und damit der Steuerdruck reduziert. Die Hydropumpe 2 wird zurückgestellt und das Fahrzeug hydrostatisch gebremst. Mit Hilfe des Bremspedals bzw. dessen VersteJJgeschwindigkeit lsi also das zeitliche Steuerdruckgefälle und damit die Fahrzeugverzögerung einstellbar. Durch Lüften des Bremspedals 23 wird der Steuerdruck wieder aufgebaut und das Fahrzeug wieder beschleunigt.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Hydraulisches Servostellgerät für die Ubersetzungseinstellung eines hydrostatischen Getriebes, insbesondere für Arbeitsfahrzeuge, dessen in zwei Förderrichtungen umsteuerbare Stellpumpe ein in Nullförderlage vorgespanntes hydraulisches Stellglied aufweist, das über ein 3/2-Wegesteuerventil wechselseitig mit einem einstellbaren Servostelldruck beaufschlagbar ist, wobei ein Ablaßdrosselventi! veränderlichen Ablaßquerschnitts an die Stelldruckleitung zwischen einer mit Getriebeeingangsdrehzahl getriebenen Steuerpumpe und dem 3/2-Wegesteuerventil angeschlossen ist, um den vor der Getriebeeingangsdrehzahl abhängigen Stelldruck zum Bremsen willkürlich absenken zu können, dadurch gekennzeichnet, daß durch die Betätigung eines Drehrichtungswählhebels (Fahrtrichtungshebel 15; 115) eine in Umschaltrichtung wirkende Vorspannkraft (Feder 14 bzw. hydraulischer Druck) am 3/2-Wegeumsteuerventil (8, 108) wirksam wird, wobei eine Sperrvorrichtung (17 bis 20 bzw. 117 bis 119) eine Umschaltung solange verhindert, bis das Stellglied (10) der Stellpumpe — aufgrund einer willkürlichen Stelldruckabsendung in der Stelldruckleitung (9) — eine bestimmte Lage erreicht hat.
2. Servostellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß cias Umsteuerventil (8) mit einer mechanischen Verriegelung (17,18,19,20) und mit einer mechanischen Drchriehtungs-Wähleinrichtung (14, 15, 16) zum Vorwählen der Schaltstellung des Umsteuerventils verbunden ist, derart, daß nach erfolgter Verriegelung und darauffolgender Betätigung der Drehrichtungs-Wähleinrichtung (15) das Umsteuerventil (8) unter Federvorspannung (Feder 14) gesetzt und bei Erreichen der Neutrallage der Stellpumpe die Verriegelung gelöst wird.
3. Servostellgerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umsteuerung des Umsteuerventils (108) hydraulisch erfolgt, ivobei das Ventil über ein Sperrventil (117) mit einem Schaltventil (114) zur Vorwahl der Schaltstellung verbunden ist und die Betätigung des Sperrventils (117) in Abhängigkeit von der Verstellung der Hydroverstellpumpe (2) erfolgt, derart, daß bei Erreichen der Neutralstellung der Stellpumpe die hydraulische Verriegelung des Umsteuerventils (108) aufgehoben ist.
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DE2631981C3 DE2631981C3 (de) 1979-05-03

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