DE263165C - - Google Patents

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DE263165C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L3/00Measuring torque, work, mechanical power, or mechanical efficiency, in general
    • G01L3/02Rotary-transmission dynamometers
    • G01L3/14Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft
    • G01L3/1407Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft involving springs
    • G01L3/1421Rotary-transmission dynamometers wherein the torque-transmitting element is other than a torsionally-flexible shaft involving springs using optical transducers

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length Measuring Devices By Optical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-.JVi 263165-KLASSE 42 #. GRUPPE
KYOJI SUYEHIRO in TOKIO, Japan.
Vorliegende Erfindung bezweckt die direkte Beobachtung von Transmissionsdynamometern, indem das Bild der Skala oder des Anzeigers vermittels Spiegel, Prismen oder Linsen in
5 oder nahe der Mittelachse der Welle erscheint. Dieses Bild dreht sich nur um sich selbst und steht praktisch für die Beobachtung fest, so daß man die Ablesungen wie von einer festen Skala machen kann. Hierdurch vereinfacht sich die Konstruktion der Transmissionsdynamometer wesentlich.
Die Zeichnung veranschaulicht die Anwendung der den Erfindungsgegenstand bildenden Einrichtung bei verschiedenen Transmissionsdynamometern.
Fig. ι und 1 a zeigen die Einrichtung in Anwendung bei einem Dynamometer mit federnder Übertragung. Die Größe der Verdrehung zwischen den beiden Scheiben A und B kann
z. B. durch zwei Skalen ax und a2 angezeigt werden, doch ist die Ablesung nicht ohne weiteres möglich, da diese mit den Scheiben umlaufen. Um die Ablesung zu ermöglichen, wird in oder nahe der Mitte zwischen den Skalen ax,a2 und der Mittelachse c-c parallel zu letzterer ein Spiegel b angeordnet, welcher das Bild der Skalen in der Mittelachse erscheinen läßt. Dasselbe ist in Fig. 1 a bei i mit punktierten Linien angedeutet und steht für den Beobachter fest.
Bei Torsionsdynamometern nach Fig. 2, 2 a und 2b soll die Verdrehung zwischen zwei Punkten gleichfalls durch zwei Skalen ax und a2 angezeigt werden. Die Skala ax wird von einem an dem Ring d sitzenden Rohr β bzw. dem darauf befestigten Ständer f1 getragen, während der Ständer f2 der anderen Skala a2 an einem Ring g sitzt, der direkt auf der Achse befestigt ist. Der Spiegel b ist wieder, wie in ersterem Falle, in der Mitte zwischen den Skalen und der Mittelachse c-c angeordnet.
Fig· 3. 3a un<l 3 b zeigen die Anordnung schematisch. Die Entfernungen A1 und h2 des Spiegels b von der Skala α und der Mittelachse c-c sind einander gleich. Das Spiegelbild i bleibt daher stets in der Wellenmitte, obgleich die Skala α infolge der Drehung dauernd ihre Stellung ändert. Allerdings führt das Spiegelbild, wie schon erwähnt, eine Drehung um seine eigene Achse aus, so daß der Blick des Beschauers nur einen Moment auf den Spiegel b bzw. das darin erscheinende Bild trifft. Befindet sich die Skala z. B. in der in Fig. 3 b punktiert angedeuteten Stellung, so fallen die vom Spiegel b reflektierten Strahlen nicht mehr in das Auge des Beschauers. Die rasche Aufeinanderfolge der Bilderscheinungen in der Sehachse des Beschauers läßt das Spiegelbild aber in der Mitte der Welle k feststehend erscheinen, so daß es wie eine feste Skala oder Anzeigevorrichtung leicht beobachtet werden kann. Um das Bild recht deutlich sichtbar zu machen, empfiehlt es sich, die Skala α mittels einer elektrischen Glühlampe I zu beleuchten.
Bei der vorstehend erläuterten Anordnung ist es nötig, daß die Entfernung der Skala a ο. dgl. von der Wellenoberfläche größer ist als der Halbmesser der Welle, da das Spiegelbild sonst nicht in der Mitte der Welle k erscheinen würde. Um aber auch in solchen Fällen, wo die Erfüllung der vorstehenden Be-
dingung nicht wünschenswert ist, denselben Zweck zu erreichen, wird die Einrichtung gemäß Fig. 4 und 4a getroffen. Der Spiegel b ist hier in gleicher Entfernung von der Welle wie die Skala α dieser gegenüber an der Welle befestigt. Der Winkel a, c, b ist in bezug auf die Stellungen der Skala und des Spiegels so bemessen, daß das Bild i der Skala wieder in der" Mitte der Welle erscheint. Statt des Spiegels läßt sich bei dieser Einrichtung auch ein Prisma verwenden.
In solchen Fällen (Fig. 5, 5 a und 5b), wo es nicht möglich ist, zwischen Skala und Welle oder seitlich von der Skala einen Spiegel anzubringen, ordnet man z. B. vor der Skala eine Linse m an, und zwar wird die Entfernung derselben von der Linse so eingestellt, daß das Bild i wieder in der Mitte der Welle erscheint.
Statt eines Spiegels mit ebener Fläche kann auch ein solcher mit gekrümmter Fläche Verwendung finden, nur muß er eben in der richtigen Weise eingestellt werden, damit das Spiegelbild in der Mitte feststehend erscheint.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Einrichtung zur direkten Beobachtung von Transmissionsdynamometern, dadurch gekennzeichnet, daß das Bild der Skala oder Vorrichtung zum Anzeigen der Verdrehung mittels Spiegel, Prismen oder Linsen in oder nahe der Wellenmitte zum Erscheinen gebracht wird.
    ,,. Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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