DE179368C - - Google Patents

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DE179368C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F15/00Details of, or accessories for, apparatus of groups G01F1/00 - G01F13/00 insofar as such details or appliances are not adapted to particular types of such apparatus
    • G01F15/06Indicating or recording devices

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Recording Measured Values (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 179368 -KLASSE 42 e. GRUPPE
GUSTAV KNOLL in BUDAPEST.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 14. November 1905 ab.
Die Erfindung betrifft eine Neuerung an Zifferblättern von allerlei Meßapparaten (wie Wasser-', Gas-, Elektrizitätszähler u. dgl.), welche die Aufzeichnung" der verbrauchten Materialmenge oder der verbrauchten elektrischen Energie bewirken.
Zu diesem Zwecke ist ein durch die gedrehte Welle des Apparates hinter einem Schaufenster behufs unmittelbaren Ablesens ίο geführtes Zifferblatt mit einer Schreibvorrichtung versehen, die nach jeder Umdrehung des Zifferblattes an letzterem radial bewegt wird und so auf ein, am Zifferblatt befestigtes Zifferblatt konzentrische oder spiralförmige Kurvenlinien aufzeichnet, d. h. den Verbrauch graphisch darstellt.
Die Zeichnung zeigt einige schematische Figuren zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes.
Fig. ι zeigt einen Schnitt durch Scheibe, Papierblatt, Schreibvorrichtung und Gehäuse des Apparates,
Fig. 2 eine Vorderansicht des Apparates; Fig. 3 und 4 zeigen zwei beispielsweise Ausführungsformen der Vorrichtung, mittels welcher die Schreibvorrichtung weitergerückt wird, um auf das Papierblatt konzentrische Kreise zu zeichnen;
Fig. 5 zeigt die Einteilung der Anzeigescheibe und des an dieser angeordneten Papierblattes.
Von der gedrehten Welle des Meßapparates ■ beliebiger Art wird vermittels entsprechender Übersetzungen eine Scheibe α angetrieben, welche beim vollständigen Verbrauch einer ganzen Einheit des zu messenden Materials oder Stromes eine volle Umdrehung ausführt. Der Umfang dieser Scheibe ist ringsherum dementsprechend numeriert, wobei die Zahlen an einem am Gehäusedeckel angeordneten Schaufenster b vorübergehen und hierdurch den jeweiligen Verbrauch anzeigen, welcher also unmittelbar abgelesen werden kann. An der Scheibe α kann mittels einer Schraube c ein kreisförmiges Papierblatt d befestigt werden, dessen Durchmesser etwas kleiner ist als der Durchmesser der Scheibe a, damit dasselbe durch das Schaufenster b nicht gesehen werden kann. Dieses Papierblatt d ist mit einer mit der Scheibe α vollkommen übereinstimmenden Einteilung versehen, und der Verbrauch wird auf das Papierblatt in Form eines Kreisbogens oder Kreises durch eine scharfe Scheibe f aufgezeichnet, welche in einem am Gehäuse des Apparates befestigten gabelartigen Lager e angeordnet ist und durch ein Farbpolster g mit Farbstoff versehen wird.
Die Meßfähigkeit des Meßapparates wäre also nach einer einzigen Umdrehung der Scheibe α und des Papierblattes d erschöpft. Um diesem vorzubeugen, ist ein Übersetzungsmittel, von dem Fig. 3 und 4 beispielsweise Ausführungsformen darstellen, angeordnet, das die Summe der durch die einmalige Umdrehung gemessenen Einheiten niedriger
Ordnung durch eine Einheit höherer Ordnung anzeigt und die Schreibvorrichtung entweder eine kleine Strecke nach dem Mittelpunkt des Kreises hin verschiebt, damit sie einen neuen, zu dem vorher gezeichneten Kreis konzentrischen Kreis aufzeichnet oder sie spiralförmig führt. In Fig. 3 dreht sich mit der Scheibe α ein kleines Rad h, das mit einem Zahn versehen ist, der ein Zahnbogenstück j eine Zahnbreite verdreht. Das Zahnbogeristück j ist mit einem Schaltwerk k versehen, damit dasselbe in seiner jeweiligen Stellung festgestellt wird. Das Zahnbogen-Stück j ist ferner mit einem Zeiger / versehen, welcher auf der Einteilung m die Einheiten höherer Ordnung anzeigt. Bei der Ausführungsform nach Fig. 4 ist die Scheiben selbst mit einem Zahne versehen, welcher am Ende jeder Umdrehung eine Zahnstange η eine Zahnbreite nach unten verschiebt. Zum Festhalten der Zahnstange n. in ihrer jeweiligen Stellung dient eine feste Zahnstange 0 und eine in die Zähne derselben eingreifende Blattfeder ρ sowie eine Feder r.
Die Schreibvorrichtung t ist in Fig. 3 am Teil j und in Fig. 4 am Arm s der Zahn-. stange η befestigt.
Die Scheibe und das Papierblatt können entweder beide oder das Papierblatt allein mit einer solchen Einteilung versehen werden, daß die Vorrichtung gleich den für den Verbrauch zu zahlenden Betrag anzeigt.
Ein wesentlicher Vorteil der Erfindung gegenüber den bisherigen Zifferblättern besteht außer der bequemen Ablesung darin, daß das Papierblatt d durch die kontrollierende Person in entsprechenden Zeitabschnitten einfach herausgenommen wird, wodurch Irrtümer beim Ablesen vollkommen ausgeschlossen sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Neuerung an Zifferblättern von Meßapparaten, bei welchen das Zifferblatt behufs unmittelbaren Ablesens der verbrauchten Menge hinter einem Schaufenster bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Zifferblatt mit einer Einrichtung, z. B. Zahn versehen ist, wodurch nach jeder Umdrehung des Zifferblattes ein Zahnbogenstück oder eine Zahnstange derart bewegt wird, daß hierdurch eine am Bogenstück oder an der Stange befestigte Schreibvorrichtung auf einem am Zifferblatt befestigten Papierblatt senkrecht zu dessen Drehachse verschoben wird und dadurch die Schreibvorrichtung den Verbrauch in Form eines Kreisbogens, einer Spirale oder eines Kreises aufzeichnet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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