DE2628852C2 - Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von Digitalsignalen - Google Patents
Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von DigitalsignalenInfo
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Description
Beschreibung
Die Erfindung wird nun anhand der Zeichnungen beispielsweise näher erläutert. Es zeigt
F i g. 1 eine Zweidrahtleitung mit Endstellen, die Gabelschaltungen mit Übertragern enthalten,
F i g. 2 einen Zweidraht-Gabelverstärker, der Schaltungen mit Gabelübertragern enthält,
F i g. 3 eine als Widerstandsgabel ausgebildete Gabelschaltung verwendet in einer Endstelle.
Die Fig. 1 zeigt ein Übertragungssystem mit einer Endstelle A, einer Zweidrahtleitung Z, die über eine
oder mehrere Vermittlungen verlaufen kann, und einer Endstelle B. Wie bei der Niederfrequenz-Übertragungstechnik
wird an jeder Endstelle und gegebenenfalls Zwischenstelle (F i g. 2) zur Trennung der in den beiden
Übertragungsrichtungen zu übertragenden Signale eine Gabelschaltung verwendet. Es wird also beispielsweise
an der Endstelle B die Zweidrahtleitung Z mit Hilfe
eines Gabelübertragers TB in eine Vierdrahtleitung übergeführt. Im einen Stromkreis dieser Vierdrahtleiiung
liegt der Sender SB gegen Masse, wogegen die Empfangsspannung Ueb dieser Endstelle de*n anderen
Stromkreis am Schaltungspunkr a ebenfalls gegen Masse entnommen wird. Damit behr. Betrieb des
Senders SB der eigene Empfänger nicht gestört wird, ist für eine möglichst hohe Gabelübergangsdämpfung zu
sorgen.
Bei der Niederfrequenzübertragungstechnik für Analogsignale
genügt dazu eine geeignete Bemessung und gegebenenfalls eine einmalige Einstellung der Leitungsnachbildung
N. Mit der erfindungsgemäßen Gabelschaltung sollen dagegen Digitalsignale mit höheren
Frequenz und größeren Bandbreiten übertragen werden. Die neue Gabelschaltung weicht völlig von den
bekannten Gabelschaltungen ab, bei denen immer die Leitungsnachbildung auf den Scheinwiderstand Z der
Zweidrahtleitung eingestellt wird. Sie wird anhand der Endstelle B nachstehend erläutert. Die Endstelle A ist
gleich der Endstelle B aufgebaut und braucht daher nicht eigens erläutert zu werden.
Das vom Sender SB erzeugte digitale Signal habe eine konstante Spannungsamplitude Usb- Im folgenden
wird auch das Signal selbst mit Usb bezeichnet. Über den Gabelübertrager TB gelangt dieses Signal auf die
Zweidrahtseite und hat am Punkt b gegen Masst- eine
Amplitude k\ ■ Usb- Dieser Spannung wird vom Sender
SA der anderen Endstelle A eine Spannung überlagert, die eine Funktion der von diesem Sender SA erzeugten
Spannung Usa ist. Es liegt am Punkt b also eine Spannung von
Us
(U
= if [U3A) + It1 ■ USB)
w 3
= g(VSA)
L'sB >
+ Vx - A3 · USB = O,
= k3USB - g(USA) - k2US
(4)
μ·3
Es muß also die Amplitude des \om eigenen Sender stammenden Anteils von U& auf einen Wert geregelt
werden, der in einem festen, vorgegebenen Verhältnis zur Senderamplitude Usb steht. Dazu gibt es eine Reihe
von Möglichkeiten, von denen eine in F i g. 1 gezeigt ist Andere werden anhand der F i g. 2 und 3 später
erläutert.
Es sei im folgenden der Spezialfall der angepaßten, gleichseitigen Gabel betrachtet. Dabei .st R\ = Rj = R,
N = -^, w\ = w2 = w und w3 = \/2 · w. Für d'e
Widerstandswerte und Windungszahlen werden dabei die gleichen Bezugszeichen, wie für die Widerstände
und die Obertragungswicklungen verwendet. Es ist damit
und für den Idealfall, daß der Widerstand Z der Zweidrahtleitung gleich R ist,
also gleich
Auf die andere Seite des Gabelübertragers TB übersetzt ergibt dies über der Teilwicklung w\ eine
Spannung von
k2 wird nun dadurch gleich fa gemacht, daß mittels mi
einer Regelschaltung der vom Sender SB auf die Zweidrahtseite des Gabelübertragers TB gelangende
Anteil k\Usn der Senderspannung mit der Amplitude
ίΛ« auf einen Amplitudenwert von
η-3
so daß die Regelschaltung nicht aktiv zu werden braucht. Im Normalfall weicht jedoch Z aufgrund von
Toleranzen der Leitung, Frequenzabhängigkeiten und Temperaturschwankungen von diesem Nennwert R ab.
Diese Abweichung wird nun mittels der Regelschaltung so weit kompensiert, daß Αί gleich-^-wird und somit die
Anteile der eigenen Sendespannung Usb in der Empfangsspannung Ueb genügend unterdrückt werden.
Die Sollspannung UrCf, auf die der von SB stammende
Anteil von Ub geregelt werden soll, wird mittels einer
aus Widerständen R 3 und R 4 bestehenden Spannungsteilerschaltung von der Ausgangsspannung Usb des
Senders SB abgeleitet Beim betrachteten Beispiel wird das Widerstandsverhältnis so gewählt, daß
wobei wl und ^3 die Windungszahlen der entsprechenden
Wicklungen sind. a;
Die Spannung an der Leitungsnachbildung N hat andererseits eine Amplitude fa ■ Use, die bei einer
gleichseitigen Gabrl unabhängig vom jeweils vorhandenen
Scheinwiderstand Z der Zweidrahtleitung ist. Wenn nun dafür gesorgt wird, daß k2 gleich fa ist, dann ist die
am Punkt a gegen Masse abgegriffene Empfangsspannung Ueb unbeeinflußt von Anteilen der eigenen
Senderspannung Usb- Es ist nämlich
geregelt wird.
ist. Zusammen mit der am Punkt b vorliegenden Spannung L/t, wird die Sollspannung iyre/den Eingängen
eines Differenzverstärkers D zugeführt, dessen Ausgangsspannung einen steuerbaren Widerstand RB
derart steuert, daß die Amplitude Αϊ · Usb des von SB
stammenden Anteils von Ub gleich der Amplitude der
Sollspannung £/rff wird. Der vom Sender SA stammende
Anteil f(USA) der Steuerspannung Ub beeinflußt diesen
Regelvorgang nicht, da er keine Gleichspannungskomponente enthält und ein anderes Bitmuster als Urcr hat
Der steuerbare Widerstand ist im gezeigten Beispiel parallel zur Zweidrahtleitung Z an die Zweidrahtanschlüsse
P und Q der Gabel geschaltet. Er kann aber auch in Reihe mit dem Widerstand der Zweidrahtleitung
liegen. Es kommt nur darauf an, daß er die Zweidrahtleitung so abschließt, daß unmittelbar am
Gabeleingang der vorne erläuterte ideale Widerstand R wirksam ist. Mittels der Regelschaltung wird also der an
den Zweidrahtanschlüssen Pund ζ)der Gabel wirksame
Widerstand unabhängig vom jeweils vorhandenen Widerstand der Zweidrahtleitung Z, die definitionsgemäß
an diesen Anschlüssen P und Q endet, auf einen konstanten Wert eereeelt. der in einem solchen fest
■■BBGWK^
vorgegebenen Verhältnis zum Widerstand der Leitungsnachbildung
/V steht, daß die Gabelübergangsdämpfung maximal wird. Im betrachteten Falle der
angepaßten, gleichseitigen Gabel beträgt dieser Wert 2 N.
Zur Realisierung des steuerbaren Widerstandes RB können gebräuchliche Diodenschaltungen, Transistoren
oder Feldeffekttransistoren verwendet werden.
Das in F i g. 1 gezeigte Ausführungsbeispiel zeigt eine einseitig geerdete, d. h. eine unsymmetrische Zweidrahtleitung.
Falls die erfindungsgemäße Gabelschaltung zusammen mit einer symmetrischen Leitung verwendet
werden soll, so wird die Regelgröße Ub zur Konstanthalbung
des an den Zweidrahtanschlüssen der Gabelschaltung vorhandenen Widerstandes nicht einfach der
Wicklung tv 3 entnommen, sondern wie später anhand der F i g. 2 gezeigt wird, einer zusätzlichen Übertragungswicklung
gegen Masse. Der steuerbare Widerstand RB kann dabei so an die Zweidrahtanschlüsse
angeschlossen sein, daß er parallel oder in Reihe mit der Zweidrahtleitung liegt, er kann jedoch auch außerhalb
dieses Stromkreises liegen.
Wie erwähnt, wird die am Punkt b vorhandene Spannung Ub in ihrer Amplitude durch die Regelschaltung
beeinflußt. Dies bedeutet, daß sowohl die vom Sender SB zur Endstelle A übertragenen Digitalsignale
als auch die vom Sender SA in der Endstelle B empfangenen Digitalsignale in ihrer Amplitude geändert
werden. Dies ist jedoch bei Digitalsignalen im Gegensatz zu Analogsignalen für die übertragene
Information unerheblich, solange die Amplitude oberhalb bzw. unterhalb der Schwelle bleibt, die »1« bzw. »0«
bedeutet.
Die Fig.2 zeigt einen Gabelverstärker, der zur
Regenerierung der übertragenen Digitalsignale als Zwischenstelle in die zwischen die Endstellen A und B
der F i g. 1 geschaltete Zweidrahtleitung Zeingeschaltet werden kann. Wie in der Niederfrequenz-Übertragungstechnik
ist mittels Gabelübertragern Tt und 7~2 ein kurzer Vierdrahtabschnitt in die Zweidrahtleitung
geschaltet, der den Sendeweg vorn Empfangsweg trennt. Damit die Ausgangssignale des Regenerators
REGX der von T2 nach Tt weisenden Übertragungsrichtung
nicht über den Gabelübertrager Π in die entgegengesetzte Übertragungsrichtung auf den Eingang
des Regenerators REG 2 fließen können, ist dafür zu sorgen, daß der Gabelübertrager Tt eine genügend
hohe Gabelübergangsdämpfung hat. Das gleiche gilt für den Gabelübertrager T2, damit über diesen keine
Signale vom Ausgang von REG 2 auf den Eingang von REG 1 gelangen. Die dazu vorgesehenen Maßnahmen
sind für beide Gabelübertrager Tt und T2 identisch, so
daß sie im folgenden nur anhand von Tt erläutert werden.
Wie bei F i g. 1 wird wiederum mittels einer Regelschaltung dafür gesorgt, daß die auf der
Zweidrahtseite des Gabelübertragers vorhandene Spannung eine derartige Amplitude hat, daß der Anteil
der Ausgangsspannung des Regenerators REG 1, der auf die Teilwicklung w V übertragen wird, durch den an
der Nachbildung N' liegenden konstanten Anteil der Ausgangsspannung von REGt kompensiert wird.
Somit bleibt die Eingangsspannung des Regenerators REG 2 genügend frei von der Ausgangsspannung von
REGt. Als Regelschaltung läßt sich die in Fig. 1 gezeigte ebenso verwenden wie die gegenüber dieser
leicht abgewandelte Schaltung, die in F i g. 2 gezeigt ist Diese Regelschaltung enthält wie die in F i g. 1
gezeigte einen steuerbaren Widerstand RB, einer Differenzverstärker D, dessen eine Eingangsspannung
Ure/ von der Ausgangsspannung U\ des Regenerator·
REG\ mittels einer aus Widerständen R 3' und RA bestehenden Spannungsteilerschaltung abgeleitet wird
Der steuerbare Widerstand RB wird jedoch nicht an die Zweidrahtleitung angeschaltet, sondern ist einer zusatz
liehen Ubertragerwicklung w4 parallel geschaltet. Die
am Verbindungspunkt der Wicklung wA und de.'
Widerstandes RB, deren andere Anschlüsse an Masse liegen, vorhandene Spannung Ub' ist ein Maß für die ar
der Übertragcwicklung w3' liegende Spannung unc
wird daher zum Vergleich mit UrJ dem anderer
Eingang des Differenzverstärkers D zugeführt. Da> Ausgangssigna! des Differenzverstärkers bestimm! nur
den Wert des Widerstandes RB und damit die an dei Wicklung w4 liegende Spannung und damit auch die ar
der Übertragerwicklung w 3' liegende Spannung derart daß die auf die Teilwicklung ηΊ' übersetzte Spannung
einen Anteil der Spannung Ut enthält, der vom an dei
Leitungsnachbildung N" liegenden Anteil der Spannung Ut kompensiert wird. Diese Regelschaltung regelt alsc
den auf die Zweidrahtseite gelangenden Anteil k\ U1
der Ausgangsspannung Ut von REGl nicht direkt sondern mittelbar auf den Wert, der bei ideale:
Anpassung des Widerstandes Z der Zweidrahtleitung vorhanden wäre. Bei gleicher Bemessung der Wider
stände und Windungszahlen wie bei Fig. 1 betrag
dieser Wert wiederrum-L^L/l.
4
4
Die Funktion der Regelschaltung mit dem steuerba ren Widerstand und der zusätzlichen Übertragerwick
lung läßt sich auch anders als bisher erklären. Die Wicklung w4 und der Widerstand RB bilden ein<
steuerbare zusätzliche Bedämpfung des Gabelübertra gers. Dadurch wird auch der an den Zweidrahtanschlüs
sen P und Q vorhandene Widerstand der Gabelschal tung steuerbar und läßt sich unabhängig vom jeweil:
vorhandenen Widerstand der Zweidrahtleitung Z, di< definitionsgemäß an den Anschlüssen P und Q endet
auf einen konstanten Wert einregeln, der in einen festen vorgegebenen Verhältnis zum Widerstand dei
Leitungsnachbildung /V steht. Im Falle der erwähnter angepaßten, gleichseitigen Gabel beträgt dieser Wer
2ΛΛ
Ein Zweidraht-Gabelverstärker nach F i g. 2 hat dei
Vorteil, daß auf der Zweidrahtseite keine zusätzlicher Schaltungsmaßnahmen erforderlich sind. Selbstver
ständlich läßt sich diese Regelschaltung auch für die it F i g. 1 gezeigten Endstellen verwenden. Dieses Über
tragungssystem ermöglicht es daher, daß die für di< analoge Übertragung vorhandenen Zweidraht-Leitun
gen mit nur geringfügigen Änderungen der End- un< Zwischenstellen zur Übertragung von Digitalsignalei
im Vollduplex verwendet werden können. Somit ist eini
einfache Digitalisierung bis zum Teilnehmer und dami eine optimale Leitungsentdämpfung möglich.
Die Fig.3 zeigt nun ein Ausführungsbeispiel de
Erfindung für ein Zweidraht-Übertragungssysten, da: Widerstandsgabeln enthält Abgesehen von der aus den
steuerbaren Widerstand RB", dem Differenzverstärke
D" und der Spannungsteilerschaltung A3", A4'
bestehenden Regelschaltung handelt es sich bei de gezeigten Schaltung um eine Brückenschaltung. En
Brückenwiderstand wird durch den Eingangswiderstam Z der Zweidrahtleitung Z und ein anderer durch dii
Leitungsnachbildung N" gebildet. Zwischen der Zwei drahtleitung und der Nachbildung liegt die Reihenschal
tung der Brückenwiderstände Λ 5 und Rb. Die
Zweidrahtleitung Z liegt zwischen dem Brückenwiderstand R 5 und Masse, die Leitungsnachbildung N"
zwischen dem Brückenwiderstand /?6 und Masse. Im
Diagonalzweig der Brücke liegt zwischen dem Verbindungspqunkt der Widerstände R 5 und R 6 und Masse
der Sender Smit einem Widerstand R 7.
Die Empfangsspannung Ui wird an einem den Widerständen Λ 5 und R β parallel geschalteten
Widerstand R% abgenommen. Wenn der Widerstand zur Leitungsnachbildung N" und der Leitungswiderstand
Z gleich sind, und wenn die Brücke symmetrisch ist, wenn also R 5 = R 6 ist, so bleibt die Empfangsspannung
Ue von den eigenen Sendesignalen des Senders S
unbeeinflußt. Beim eriindungsgemäßer. Übertragungssystem
ist nun eine Regelschaltung R 3", /?4", D' und RB' vorgesehen, die dafür sorgt, daß der Anteit der an
der Zweidrahtleitung Z am Punkt P' gegen Masse bestehenden Spannung Ub, der von der Senderspannung
Us stammt, auf eine solche Amplitude geregelt wird, die gleich der Aplitude vom Sender Sauf die Leitungsnachbildung
N" gelangenden Spannung ist. In diesem Fall ist die Brücke abgeglichen und die Empfangsspannung Ui
genügend frei von Anteilen der Senderspannung Us- Die Vergleichsspannung UrJ' für die zu regelnde Ist-Spannung
Ui, wird mittels der Spannungsteilerschaltung Ri"-R 4" auf eine Amplitude eingestellt, die gleich der
Amplitude der vom Sender 5 auf den Widerstand N"
gelangenden Spannung ist. Die Regelschaltung hält damit den zwischen dem Schaltungspunkt b" und Masse
wirksamen Widerstand unabhängig vom jeweils vorhandenen Widerstand der an den Zweidrahtanschlüsseri
P' und Q' endenden Zweidrahtleitung auf einem konstanten Wert, der gleich dem Widerstand der
Leitungsnachbildung N" ist, so daß die Brücke abgeglichen ist.
Der steuerbare Widerstand RB" ist im gezeigten Fall
parallel an die Zweidrahtleitung Zangeschaltet. Je nach
den gegebenen Widerstandsverhältnissen kann er auch in Reihe mit der Zweidrahtleitung geschaltet werden
Falls die Zweidrahtleitung eine symmetrische Leitung ist, sind alle geerdeten Punkte zu einem nicht geerdeter
Schaltungspunkt zusammenzufassen.
Hierzu 2 Blatt Zcichnunucn
Claims (6)
1. Gabelschaltung mit einer Leitungsnachbildung für Zweidraht-Vollduplex-Übertragungssysteme für >
Digitalsignale zum Anschluß eines Senders und eines Empfängers an die Zweidrahtleitung, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Regelschaltung (R3, A4, D, RB; A3', RA', D, RB; A3", A4", D",
RB') vorgesehen ist, die den an den Zweidrahtan- κι
Schlüssen (P, Q-, P, Q; P', Q') der Gabelschaltung
wirksamen Widerstand unabhängig vom jeweils vorhandenen Widerstand der Zweidrahtleitung (Z)
auf einen konstanten Wert einregelt, der in einem festen, vorgegebenen Verhältnis zum Widerstand
der unverändert bleibenden Leitungsnachbildung /Ansteht
2. Gabelschaltung nach Anspruch 1, die Gabelübertrager enthält oder eine Widerstandsbrückenschaltung
ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Konstanthalten durch Veränderung eines steuerbaren
Widerstandes (RB, RB') erfolgt, der an die Zweidrahtseite der Gabelschaltung angeschlossen
ist, wobei die Regelschaltung (R 3, R 4, D, RB; R 3",
R 4", D", RB') die an den Zweidrahtanschlüssen (P,
Q-, P', Q') bestehende Spannung (Ub, W) mit einer
in einem festen Verhältnis zur Ausgangsspannung (Usb\ Us) des Senders (SB; S) stehenden Spannung
(Urefi Ure/') vergleicht und in Abhängigkeit vom
Vergleichsergebnis den steuerbaren Widerstand (RB; RB') regelt (F i g. 1; F i g. 3).
3. Gabelschaltung nach Ansprich 1, die einen Gabelübertrager enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konstanthalten durch Veränderung eines steuerbaren Widerstandes (A*'; Fig.2) erfolgt, der y,
parallel zu einer zusätzlichen Wicklung (V 4) des Gabelübertragers liegt, wobei die Regelschaltung
(R3', A4', D, RB, wA) die an der zusätzlichen
Wicklung (wA) bestehende Spannung (Ub') mit einer
in einem festen Verhältnis zur Ausgangsspannung (UX) des Senders (REGX) stehenden Spannung
(Uni) vergleicht und in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis
den steuerbaren Widerstand steuert (F ig. 2).
4. Gabelschaltung nach Anspruch 1, die einen Gabelübertrager enthält, dadurch gekennzeichnet,
daß das Konstanthalten durch Veränderung eines steuerbaren Widerstandes erfolgt, der an die
Zweidrahtseite der Gabelschaltung angeschlossen ist, wobei die Regelschaltung die an einer zusätzli- w
chen Wicklung des Gabelübertragers bestehende Spannung mit einer in einem festen Verhältnis zur
Ausgangsspannung des Senders stehenden Spannung vergleicht und in Abhängigkeit vom Vergleichsergebnis
den steuerbaren Widerstand steuert (F ig-2).
5. Gabelschaltung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Widerstand
(RB; RB') parallel zur Zweidrahtleitung (Z) an
die Zweidrahtanschlüsse (P, Q; P', Q') der wi
Gabelschaltung angeschlossen ist (F i g. 1; F i g. 3).
6. Gabelschaltung nach Anspruch 2 oder 4, dadurch gekennzeichnet, daß der steuerbare Widerstand
derart an die Zweidrahtseite der Gabelschaltung angeschlossen ist, daß er mit der Zweidrahtlei- h>
tung in Reihe liegt.
Die Erfindung betrifft eine Gabelschaltung mit einer
Leitungsnachbildung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung
von Datensignalen zum Anschluß eines Senders und eines Empfängers an die Zweidrahtleitung.
Stand der Technik
Derartige Gabelschaltungen sind bekannt und können Übertrager enthalten oder überwiegend aus
Widerständen bestehen. In der DT-AS 24 54 108 ist eine Widerstands-Gabelschaltung beschrieben, mit der an
den Endstellen der Zweidrahtleitung der Sender und der Empfänger angeschlossen sind und die nach Art einer
Brückenschaltung arbeitet Ein Brückenwiderstand ist der Eingangswiderstand der Zweidrahtleitung, und ein
anderer die diesem gegenüberliegende Leitungsnachbildung. Um den Sender und den Empfänger derselben
Endstelle möglichst gut voneinander zu entkoppeln, so daß beim Betrieb des Senders der eigene Empfänger
nicht gestört wird, müssen die Leitung und ihre Nachbildung möglichst genau aufeinander abgestimmt
sein. Dies geschieht bei der bekannten Gabelschaltung durch eine aufwendige veränderliche Nachbildungsschaltung zum Abgleich der Brückenschaltung.
Aufgabe
Es ist die Aufgabe der Erfindung eine Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von Digitalsignalen
anzugeben, die mit einfachen Mitteln die Sende- und Empi'angssigna!e genügend voneinander entkoppelt
Lösung
Die Aufgabe wird mit den im Patentanspruch 1 angegebenen Mitteln gelöst. Weiterbildungen ergeben
sich aus den Unteransprüchen.
Vorteile
Es hat sich gezeigt, daß die für die Übertragung von Digitalsignalen an die Gabelübergangsdämpfung gestellten
Forderungen über einen weiten Variationsbereich des Leitungswiderstandes bereits mit einer
verhältnismäßig einfachen Regelschaltung einzuhalten sind. Somit ermöglicht es die Erfindung, die Digitalisierung
der Nachrichtenübertragung mit geringem Aufwand bis in die unterste Netzebene, d. h. bis zum
Teilnehmer voranzutreiben. Bei der neuen Gabelschaltung entfallen alle Einstellarbeiten, da diese sich
selbsttätig auf den Widerstand der jeweils angeschlossenen Zweidrahtleitung einstellt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762628852 DE2628852C2 (de) | 1976-06-26 | 1976-06-26 | Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von Digitalsignalen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762628852 DE2628852C2 (de) | 1976-06-26 | 1976-06-26 | Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von Digitalsignalen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2628852B1 DE2628852B1 (de) | 1977-11-10 |
| DE2628852C2 true DE2628852C2 (de) | 1978-06-22 |
Family
ID=5981567
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762628852 Expired DE2628852C2 (de) | 1976-06-26 | 1976-06-26 | Gabelschaltung zur Zweidraht-Vollduplex-Übertragung von Digitalsignalen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2628852C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4236244A (en) | 1978-02-23 | 1980-11-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Digital communications transmission system |
Families Citing this family (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE2916576C3 (de) * | 1979-04-24 | 1981-12-10 | Siemens AG, 1000 Berlin und 8000 München | Digital-Fernmeldesystem für Zweidraht-Getrenntlage-Betrieb |
-
1976
- 1976-06-26 DE DE19762628852 patent/DE2628852C2/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4236244A (en) | 1978-02-23 | 1980-11-25 | Siemens Aktiengesellschaft | Digital communications transmission system |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2628852B1 (de) | 1977-11-10 |
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