DE26098C - Kraftausgleicher für Dampf-, Luft- und Gasmaschinen ohne Schwungrad - Google Patents
Kraftausgleicher für Dampf-, Luft- und Gasmaschinen ohne SchwungradInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H33/00—Gearings based on repeated accumulation and delivery of energy
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
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- F16H2706/00—Rotary transmissions with mechanical energy accumulation and recovery without means for automatic selfregulation essentially based on spring action or inertia
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 47: Maschinenelemente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 14. August 1883 ab.
Die Vorrichtungen bezwecken, die aus der Anwendung von Expansion während des Hubes
auftretenden Kraftunterschiede in Dampf- und Gascylindern von Maschinen ohne Schwungrad
nach Möglichkeit auszugleichen, so dafs der im Anfang des Kolbenhubes vorhandene Kraftüberschufs
aufgestapelt und gegen Ende des Hubes wieder nutzbar gemacht wird.
Die Fig. 1 und 2 stellen die allgemeine Anordnung, Fig. 3 stellt die Einschaltung des Mechanismus
in eine Expansionsdampfpumpe, hier beispielsweise in eine direct wirkende Verbund-Dampfpumpe
dar.
In Fig. ι und 2 ist a ^1 die Kolbenstange
der Maschine, welche an passender Stelle das Kopfstück b O1 trägt. Mittelst kurzen Gliedes c
ist mit letzterem das obere Ende eines um den festen Punkt g schwingenden Hebels d dx derart
verbunden, dafs die Bewegung der Kolbenstange den Hebel in pendelnde Bewegung versetzt.
Der gleichmäfsigeren Beanspruchung wegen ist dieser Hebel d d^ als Doppelhebel
gebaut. Der feste Drehpunkt g ist an ,irgend einer passenden Stelle der Maschine angeordnet,
beispielsweise in Fig. 3 am Zwischenstück h, welches den Pumpencylinder mit dem Hochdruckcylinder
der Verbund-Dampfpumpe verbindet.
An demselben Zwischenstück h in einer durch g gehenden senkrechten Kolbenstange xy
befindet sich ein zweiter Drehpunkt, die Lagerung Zf1 , in welcher der durchbohrte Kreuzkopf/,
Fig. ι und 2, sich frei drehen kann. Durch diesen Kreuzkopf kann sich die mit
einem Ende d dem Hebel d O1 verbundene
Gleitstange e. verschieben, so dafs der Hebel
nach wie vor um g schwingen kann. Bei seiner Bewegung nimmt er die Gleitstange e
mit, deren Stück dfx sich nach der Mittelstellung
xy des Hebels mehr und mehr kürzt; daher wird eine Feder, die sich zwischen dem
Kopf der Stange e und dem durchbohrten Kreuzkopf//1 befindet, durch die Bewegung
des Hebels von rechts nach der Mittelstellung xy zusammengedrückt, giebt die empfangene Spannkraft
jedoch wieder heraus, wenn sich der Hebel aus der Mitte nach links dreht, wobei sie den
Hebel in dieser Bewegung antreibt.
Die Federspannung der Stange e kann verschieden gewählt werden. Zumeist ist schon in
der seitlichen Endstellung des Hebels d d-, die
Feder gespannt. Nun nimmt die Spannung stetig zu, so lange der Hebel sich gegen seine
Mittelstellung xy bewegt; der den Hebel beeinflussende treibende Druck ist in dieser Stellung
jedoch Null. Der gröfste treibende Druck liegt zwischen Mitte und Endstellung des Hebels.
Eine verwandte Einrichtung zu demselben Zweck der Kraftausgleichung während des Kolbenhubes
ist in den Fig. 4 und 5 dargestellt; hier jedoch ist an Stelle der Gleitstange e, des Kreuzkopfes
Zf1 und der Feder ein Kolben ο mit
schwingendem Cylinder m getreten. Die Kolbenstange 0 d entspricht der früheren Stange e.
Der Cylinder m ist durch ein Rohr η mit
irgend einef Kraftquelle: Dampfkessel, Behälter mit verdichteter Luft oder einer Wassersäule,
in Verbindung. Wenn der Hebel d O1 sich von
rechts nach der Mittelstellung xy bewegt, wird die auf den Kolben ο drückende Flüssigkeit
zurückgedrängt, die hierbei geleistete Arbeit wird jedoch bei der Bewegung von der Mittel-
Claims (1)
- nach der Endstellung des Hebels wieder nutzbar gemacht und treibt den Hebel an.Fig. 8 stellt eine andere Anordnung des schwingenden Cylinders dar. Während derselbe bei Fig. 4 und 5 sich um die einen Theil damit bildenden Zapfen ff\ dreht, erfolgt in der Anordnung Fig. 8 die Drehung um das Ende_/ der hohlen Kolbenstange. Durch / tritt gleichzeitig die treibende Flüssigkeit in den Cylinder ein. Bei d ist der Cylinder an den Hebel d dx gekuppelt.Der Grundgedanke der in Fig. 1 bis 5 und Fig. 8 dargestellten Anordnungen ist der, dafs ein schwingender Punkt d auf einen schwingenden, die Bewegung der Kolbenstange a (Z1 übertragenden Hebel d dx in wechselnde Entfernung zu einem anderen, fester in der Senkrechten xy liegenden Punkt / gebracht wird, zwischen welche Punkte eine Kraftquelle (Feder, Dampf, Wassersäule oder dergleichen) eingeschaltet wird, die bestrebt ist, die Punkte d und / stets von einander zu entfernen. Im ersten Theile des Hubes wird die überschüssige Kraft der Maschine benutzt, die Wirkung der eingeschalteten Kraftquelle zu überwinden, während im zweiten Theile des Hubes diese sich frei und den Hebel d dx antreibend äufsern kann.Von den bisher beschriebenen Vorrichtungen etwas verschieden sind die in Fig. 6, 7 und 9 dargestellten Anordnungen, und zwar darin, dafs der Punkt f nicht mehr in der durch g gehenden Senkrechten xy fest angenommen ist, sondern sich in dieser Linie oder in einem angenäherten Kreisbogen, dessen Radius i z, ist, bewegen kann.In Fig. 6 und 7 ist m ein feststehender Cylinder mit darin beweglichem Kolben, von der Oberseite durch das Rohr η mit irgend einer Kraft (Dampf, Prefsluft, Wassersäule, Feder) belastet.Die Wirkungsweise ist dieselbe wie bei den zu Fig. ι bis 5 beschriebenen Anordnungen.Wenn sich der Hebel d άλ gegen seine Mittelstellung bewegt, wird die im Hülfscylinder m wirkende Kraft durch den Kraftüberschufs der Maschine überwunden, während sie treibend zu der Bewegung des Hebels d dt hinzutritt, wenn dieser sich von der Mittelstellung entfernt, i, ist ein fester Drehpunkt des Hebels H1 iirDer in Fig. 6 und 7 dargestellte gerade Hebel i z, iu geht in Fig. 9 in den Winkelhebel pg]tq über. Die Kraftquelle ist hier beispielsweise eine gespannte Feder r, welche den Punkt /, so lange die Spannung der um die Gleitstange e gewickelten Feder kleiner als die von r ist, in Ruhe hält. Der Punkt f beginnt jedoch sich zu senken, sobald bei e gröfsere Spannung eintritt. Dadurch hat man es in der Hand, den Eintritt und die Rückäufserung der Kraftquelle zu wechseln.Patenτ-Anspruch:Die Verbindung von Hebeln zum Zweck der Kraftausgleichung während des Kolbenhubes direct wirkender Dampfmaschinen ohne Schwungrad in der Weise, dafs ein fester Punkt d auf einen schwingenden, die Bewegung der Kolbenstange übertragenden Hebel in wechselnde Entfernung zu einem anderen' festen, in der Senkrechten xy liegenden Punkt gebracht wird (bezw. in wechselnde Entfernung zu einem in der angenäherten Senkrechten schwingenden Punkt f), zwischen welche Punkte d und f eine Kraftquelle (Feder, Dampf, Wassersäule oder dergleichen) eingeschaltet wird, welche bestrebt ist, die ersteren stets von einander zu entfernen, dafs die Wirkung der Kraftquelle aufgestapelt wird, während der Hebel sich auf die Senkrechte xy zu bewegt, dagegen treibend den Hebel und somit die Kolbenstange beeinflufst, wenn derselbe sich von der Senkrechten xy entfernt, wie solches in den Fig. 1 bis 9 dargestellt ist.Hierzu I Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE26098C true DE26098C (de) |
Family
ID=302502
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
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| DENDAT26098D Active DE26098C (de) | Kraftausgleicher für Dampf-, Luft- und Gasmaschinen ohne Schwungrad |
Country Status (1)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE26098C (de) |
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0
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