DE2607463C2 - Schaltungsanordnung zum Schutz eines Schwingkreises gegen Überlast - Google Patents
Schaltungsanordnung zum Schutz eines Schwingkreises gegen ÜberlastInfo
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Description
Die Erfindung betrifft eine Schaltungsanordnung zum Schutz eines Schwingkreises gegen Überlast. Insbesondere
überwacht die Schutzschaltung den Spannungszustand an der Basis eines Leistungstransistors, wobei diese
Spannung eine Anzeige für den im Kollektor fließenden Strom darstellt, während die Kollektorspannung
des Schalttransistors zur Steuerung des Wandlers dient. Wenn beide Spannungen gleichzeitig hochpegelig sind,
d. h., wenn der Transistor für eine bestimmte Zeitspanne um einen bestimmten Betrag überlastet ist. wird der
Schwingkreis abgeschaltet.
Eine Schwierigkeit beim Betrieb von Schwingkreisen oder Stromversorgungen für elektroakustische Wandler
besteht in dem großen am Wandler auftretenden Lastbereich. Der Schwingkreis muß ohne Ausfall des
einen Transformator steuernden Schalttransistors Leistung abgeben, wobei der Transformator seinerseits den
Wandler beaufschlagt. Die höchstzulässige Belastbarkeit des Schalttransistors liegt in seiner Konstruktion
und Fertigung begründet. Diese höchstzulässige Belastbarkeit ist dem Produkt aus Kollektor-Emitterspannung,
im folgenden als Kollektorspannung bezeichnet, und dem Kollektorstrom proportional.
Die Beschallung eines Schwingkreises mit einer
Oberlastschutzschaltung ermöglicht es, eine größere Leistung an den Wandler abzugeben als bei einem herkömmlichen
Schwingkreis. Der Schwingkreis, insbesondere
der Schalttransistor, kann näher am höchstzulässigen Belastungszustand betrieben werden, da die Schutz- s
schaltung im Falle einer Überlastung den Schwingkreis abschaltet Bei früheren Schwingkreisen wurde der
Schalttransistor in Abhängigkeit von sich ändernden Lastbedingungen weit unterhalb des höchst zulässigen
Belastungszustandes betrieben. Schutzschaltungen für \o
Transistoren sind recht aufwendig. Bekannte Schutzschaltangen (Funk-Technik 1974, Seiten 459—462) erfordern
Transistoren und weitere Bauelemente.
Beispielsweise werden fCollektorspannung und Koiieklorstrom
überwacht und der Schwingkreis wird ab- t5 geschaltet, wenn der KoIIekjorstrom einen bestimmten
Wert zu dem Zeitpunkt überschreitet, in welchem die Kollektor-Emitter-Spannung hochpegelig ist Diese früheren
Stromüberwachungsschaltungen erfordern Stromwandler und dergleichen, welche im allgemeinen
kostspielig und groß sind. Bei einem idealen Schwingkreis wechselt die Kollektorspannung vom Zustand der
Nullspannung, in welchem der Transistor durchgesteuert ist und der Kollektorstrom von einer Gleichspannungsquelle
her fließt, in den Zustand, in welchem der Transistor abgeschaltet ist und kein Kollektorstrom
fließt. Im idealen Zustand tritt im Transistor keine Verlustleistung oder Belastung auf, da die Belastung das
Produkt aus Kollektorspannung und Kollektorstrom im Transistor ist. Bei einer praktischen Schaltung oder,
wenn der Schwingkreis überlastet ist, wird der Transistor nicht vollständig angesteuert, und daher ist die KoI-lektor-F.mitter-Spannung
nicht gleich Null, wenn ein Kollektorstrom fließt. Die während dieses Zustandes
auftretende Belastung bewirkt in einer verhältnismäßig kur/cn Zeit einen Ausfall des Transistors.
Somit besteht die Aufgabe der Erfindung darin, eine
Schaltungsanordnung der eingangs geschilderten Art so auszubilden, daß der Schwingkreis zuverlässig und
rasch bei Überlast abgeschaltet wird, auch bei Überlast des auf einer unerwünschten hohen Frequenz arbeitenden
Schwingkreises, um den Ausfall des Schalttransistors zu verhindern, der ein wesentliches bauteil des
Schwingkreises darstellt.
Die Erfindung stützt sich auf die Tatsache, daß der Kollektorstrom nur dann fließt, weiri an der Basis des
Transistors eine gegenüber der Emitterspannung positive Spannung anliegt, die im folgenden als Basisspannung
bezeichnet wird. Wenn daher die Basis- und KoI-lcktorspannung
gleichzeitig hochpegelig sind, fließt Kolloktorstrom zu einem Zeitpunkt, wenn die Kollek-Iur-Kmitlcr-Spannung
hochpegelig ist und der Transistor Wärme ableitet. Erfindungsgemäß werden Kollektor-
und Basisspannung in bezug auf die Emitterspannung überwacht, um ein Signal für die Überlappung
oder Schalthysterese der Wellenformen abzugeben. Die Überlappung, die dann auftritt, wenn beide Trennschiehtspannungcn
hochpegelig sind, ist ein Anzeichen für die Überlastung des Schalttransistors. Das Überlappungssignal
wird integriert und der integrierte Wert mit einem vorgegebenem Spannungspegei verglichen.
Wenn das integrierte Signal größer ist als die durch den vorgegebenen Spannungspegel höchstzulässige Belastung,
wird ein Signal erzeugt, welches die Abschaltung des Schwingkreises bewirkt.
Während des Einschaltens des Schwingkreises ist vorgesehen,
daß die Strom «rsorgung abgeschaltet bleibt, wenn kein Anschaltsignal anliegt.
Der Schwingkreis zur Steuerung eines elektroakustischen
Wandlers weist ferner die nachteilige Eigenschaft auf, daß sich die Frequenz des Wandlers unter dem Einfluß
einer Überlast ändert. Dieser Zustand bewirkt, daß das am Wandler anliegende Hochfrequenzsignai eine
falsche Frequenz führt Ein Integrationskreis in der Überlastschutzschaltung gibt ein Signal von erhöhter
Amplitude ab, wenn der Wandler auf eine höhere Frequenz umwechselt Das Signal wird wie eine Überlastungsanzeige
verarbeitet, welche eine Abschaltung des Schwingkreises bewirkt
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist nachstehend näher erläutert Die Zeichnungen zeigen:
F i g. 1 ein Blockschaltbild der Erfindung;
F i g. 2 ein Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels der Erfindung;
Fig.3 eine Darstellung der im Ausführungsbeispiel
der F i g. 1 gezeigten Spannungsverläufe und
F i g. 4 ein Schaltbild eines bevorzugten Ausführungsbeispiels zur Abschaltung eines Schwingkreises unter
Überlastbedingungen.
F i g. 1 zeigt ein Blockschaltbild der erfndungsgemäßen
Überlastschutzschaltung. Die Basis- und Kollektorspannungen eines Schalttransistors 10 des Schwingkreises
zur Steuerung eines elektroakustischen Wandlers werden C-berwacht, um einen Ausfall des Transistors 10
während eines Überlastungszustandes zu verhindern. Die Spannung zwischen dem Kollektor 12 und dem
Emitter 19 des Transistors 10 gelangt über eine Leitung 16 an einen Spannungsbegrenzer 14. Dieser begrenzt
die relative Spitzenamplitude der am Kollektor 12 anliegenden Rechteckspannung auf einen bestimmten Wert,
normalerweise 24 Vss (s. F i g. 3, Kurve a).
Die Basis 18 des Transistors 10 ist über eine Leitung 20 an einen Abstimmkreis ?2 geführt Die Signalform
der Spannung zwischen der Basis 18 und dem Emitter 19 enthält unerwünschte Spitzen und Transienten. Der auf
20 kHz abgestimmte Abstimmkreis setzt die allgemeine Rechteckspannung auf der Leitung 20 in eine Jinusspannung
um (F i g. 3, Kurve b). Der Abstimmkreis 22 besitzt eine Regeleinrichtung zur Veränderung der Phase
des an der Leitung 24 anliegenden Ausgangssignals, wie im folgenden näher erläutert wird.
Die Sinusform mit einer Amplitude von 10 Vss bewirkt die periodische An- und Abschaltung eines Schalters
26 in Abhängigkeit von der Amplitude des Sinussignals.
Die Wellenform des Schalterausgangssignals ist eine unsymmetrische Rechteckspannung nach Kurve c
der F i g. 3.
Die Wellenformen der Kurven a, b und c der F i g. 3 stellen die »Idealsituation« dar. Das heißt, das den Kollektorstrom
darstellende Sinussignal ist vollkommen phasengleich mit der Wellenform der Kollektorspannung
{F i g. 3, Kurve a). Die Ausgangsspannung des Schalters 26 überschneidet die Wellenform der Koilektorspannung
nicht. Der Begriff »Überlappung« oder »Schalthysterese« gilt für den Zustand, in welchem die
in Kurve a gezeigte Wellenform der Kollektorspannung hochpegelig ist, v/i»hrend gleichzeitig die in Kurve c gezeigte
Ausgangsspannung des Schalters 26 niederpegelig ist.
Die Kurve dder F i g. 3 ist eine Sinusspannung wie die
der Kurve b, jedoch mit einer Phasenverschiebung. Wenn die Sinusspannung der Kurve d positiv ist, ist
gleichzeitig auch die Kollektorspannung positiv(Fig.3,
Kurve a). Der Schalter 26 liefert eine unterschiedliche Ausgangsspannung, die in Kurve e der F i g. 3 gezeigt
ist. In diesem Falle ergeben sich Zeitspannen oder Pha-
senverschiebungen, wenn die Kollektorspannung hochpegelig und gleichzeitig die Ausgangsspannung des
Schalters 26 niederpegelig ist. Diese beiden Signale liegen als Eingangssignale am Schalthysteresekreis 28 an.
Die in Kurve /"der F i g. 3 gezeigte Wellenform der Ausgangsspannung
des Schallhysteresekreises 28 ist eine Reihe von positiven Impulsen, welche dem Zeitpunkt
entsprechen, in welchem die Kollektorspannung hochpegelig und die Ausgangsspannung des Schalters 26 niederpegelig
ist, d. h., wenn der Transistor mit Verlustleistung arbeitet oder unter Belastung steht.
Das Ausgangssignal des Schalthystcresekrcises 28 gelangt
über eine Leitung 30 an eine Integrationsschaltung 32. Die Integrationsschaltung 32 integriert die in Kurve
f, F i g. 3, gezeigte Wellenform und erzeugt in Abhängigkeit davon ein Gleichspannungssignal. Dieses auf einer
Leitung 34 anliegende integrierte Signal wird in einer Vergleichsschaltung 36 mit einem bestimmten Spannungspegel
verglichen. Wenn das integrierte Signal den bestimmten Pegel überschreitet, wird an einer Leitung
66 ein Überlastungssignal erzeugt, welches den Betrieb des Schwingkreises sperrt und die Zerstörung des Transistors
10 verhindert.
Während die vorstehende Beschreibung für einen während eines Überlastungszustandes fließenden
Strom gilt, ist es offensichtlich, daß eine durch einen Überlastungszustand bewirkte Frequenzerhöhung des
Schwingkreises eine entsprechend größere Anzahl der in Kurve /der F i g. 3 gezeigten Impulse pro Zeiteinheit
auslöst und damit auch eine Erhöhung der Amplitude des Gleichspanr 'ingsausgangssignals der Integrationsschaltung 32. Somit besitzt ein während der Abschaltzeit
des Transistors 10 übermäßig fließender Kollektorstrom und eine Frequenzversetzung des Schwingkreises
infolge eines Überlastungszustandes die gleiche Wirkung, nämlich die der Abschaltung des Schwingkreises.
In F i g. 2 ist ein normaler vereinfachter Schwingkreis zur Steuerung eines elektroakustischer; Wandlers 38 anhand
eines bevorzugten Ausführungsbeispieles der Erfindung gezeigt. Der Schalttransistor 10 steuert den
Wandler 38 in herkömmlicher Weise, vgl. US-PS 34 32 691. Die Kollektorspannung gelangt über eine
Leitung 16 an einen Kondensator 40, von welcher sie an die Kathode einer Zenerdiode 42 von 24 V geführt wird,
welche das Ausgangssignal des Spannungsbegrenzers 14 in eine Rechteckspannung mit einer Amplitude von
24 V.ss umsetzt. Die Basis 18 des Transistors 10 ist mit einem Potentiometer 44 im Abstimmkreis 22 gekoppelt.
Durch entsprechende Wahl des Potentiometers 44 und Kondensators 46 wird der Abstimmkreis auf die Soll-Frequenz
abgestimmt.
Das auf der Leitung 24 anliegende Signal ist eine Sinusspannung von 20 kHz und 20 Vss. Das Potentiometer
44 ist einstellbar, um den Phasenwinkel des Sinussignals gegenüber der Wellenform der Kollektorspannung
zu ändern. Die Verschiebung des Phasenwinkels bewirkt eine An- und Abschaltung des Schalters 26 zu
verschiedenen Zeitpunkten, wodurch die Schalthysterese beeinflußt und die in Kurve /in Fig.3 gezeigte Impulslänge
verändert wird. Daraus geht hervor, daß die Gleichspannung am Ausgang der Integrationsschaltung
32 durch Einstellung des Potentiometers 44 verändert wird und damit auch die Höhe der zulässigen Belastung
des Transistors 10 veränderlich ist, bevor der Schwingkreis abgeschaltet wird. Auf diese Weise kann der Transistor
10 erhöhte Leistung an den elektroakustischer!
Wandler 38 abgeben. Bei früheren Ausführungen war der Schalttransistor 10 für einen Betrieb ausgelegt, bei
welchem er weniger Leistung an den Wandler 38 sowie eine geringere Verlustleistung abgab, um große Laständerungen
verarbeiten zu können. Erfindungsgemiiß kann der Transistor 10 unter höheren Leistungsbcdingungen
betrieben werden, da Laständerungen, besonders Überlastungszustände, bewirken, daß der Schwingkreis
vor einem Ausfall des Schalttransistors 10 abgeschaltet wird.
Durch entsprechende Vorspannung des Schalttransistors
48 liegt eine Rechteckspannung in Abhängigkeit vom Signal auf der Leitung 24 am Kollektor des Transistors
48 an. Die Reehtcckausgangsspannung des Schalters 26 gelangt über einen Widerstand 52 an die Hasis
eines PNP-Transistors 50 im Schalthyslcresekreis 28.
Die Rechteckausgangsspannung des Spannungsbegrenzers 14 liegt am Emitter des Transistors 50 an. Der
Transistor leitet Strom nur dann an eine Diode 54 weiter, wenn an seinem Emitter eine höhere Spannung anliegt
als an seiner Basis, d. h. wenn sowohl Hip Koüektorspannung
des Transistors 10 als auch die Sinusspannung auf der Leitung 24 in Abhängigkeit vom Kollcktorstrom
des Transistors 10 hochpegelig sind. In diesem Falle steuern die Diode 54 und ein Widerstand 56 durch
und laden einen Kondensator 58 auf. Obwohl die in Kurve /der Fig.3 gezeigte Wellenform große Überschneidungsperioden
zeigt, ist die Impulslänge im wirklichen Betrieb sehr kurz und nähert sich einem Spit/enimpul«!
an. der anschließend durch den Kondensator 58 integriert wird.
Wenn die am Emitter oder der Basis des Transistors 50 anliegende Rechteckspannung nur eine verringerte
oder gar keine Amplitude aufweist, d. tu wenn ein Gleichspannungssignal infolge eines Aussetzens des
Schalttransistors 10 oder der Überlastiingsschutzschaltung
anliegt, leitet der Transistor 50 den Strom zur Diode 54, welche den Kondensator 58 auflädt.
Wenn die am Kondensator 58 anliegende Gleichspannung die Summe der Basis-Emitter-Sperrschichtspannung
des Transistors 60 und der Spitzenspannung Vn einer (programmierbaren) Doppelbasisdiode 61 mit( —)
Steuerspanung übersteigt, fließt Strom von der positiven Gleichspannungsquelle + V über die Doppelbasisdiode
61 zur Leitung 66. Die Spitzenspannung wird erreicht, wenn an der Torschaltung eine konstante Spannung,
Steuerspannung V anliegt, und die Anodenspannung 63 die konstante Steuerspannung am Tor 59 um
einen Spannungsabfall in Durchlaßrichtung an der Diode übersteigt. Beim erfindungsgemäßen Ausführungsbeispiel kann die konstante Spannung zwischen dem
Tor 59 und der negativen Versorgungsspannung V— als Verhältnis der impedanz zwischen den Widerständen 62
und 64 ausgedrückt werden.
VSteuer
+ Vx R62
R62 + Ä64
Der in der Leitung 66 fließende Strom zeigt einen Überlastungszustand an, und das Stromsignal wird für
die Abschaltung des Schwingkreises weiterverarbeitet Das an der Leitung 66 anliegende Signal kann logischen
Schaltungen, einem Relais, einem Schalter usw. zur Unterbrechung der Stromleitungen, der Gleichspannung
für den Schwingkreis usw. zugeleitet werden. Bei einer bevorzugten Betriebsart zur Abschaltung des
Schwingkreises wird eine in F i g. 4 gezeigte elektrische Schaltung an die Leitung 66 und den Transformator 68
des Schwingkreises angeschlossen, um die Sekundärwicklung 92 des Transformators 68 kurzzuschließen und
damit den Schwingkreis abzuschalten.
Der in der Leitung 66 fließende Strom gelangt über
die Widerstände 70, 72 zur Diode 74 und lädt einen Kondensator 76 auf. Wenn die am Kondensator 76 aniiegcnde
Spannung größer ist als die Triggersteuerspan- > nung eines gesteuerten Gleichrichters 78, wird dieser
angesteuert und öffnet einen Strompfad vom Einschaltsigna" ;ur negativen Stromversorgung über den gesteuerten
Gleichrichter 78. Dadurch schaltet ein Transistor 80 ab. Der von der positiven Gleichspannungsversorgung
über eine Diode 82 und den Kollektor des Transistors 80 zum negativen Pol der Gle'chspannungsversorgung
fließende Strom wird jetzt über eine Diode 84 zur Basis eines Transistors 86 geleitet. Der Kollektor des
Transistors 86 ist an die Kathoden der Dioden 88 und 90 gekoppelt, deren Anoden an die entsprechenden Seiten
der Wicklung 92 des Transformators 68 geführt sind, so daß ein Kurzschluß an der Wicklung 92 des Transformau<r5
uo cutStCiii, «vcüm uCr ι rnriS'S'cr es surcnstsusrt.
Die kurzgeschlossene Transformatorwicklung 92 bewirkt eine Abschaltung des Schwingkreises. Wenn das
Anschaltsig.ial gelöscht ist, arbeitet der Überlastungsschulzkreis
in einer normalen Betriebsart, d. h., der Transistor 86 steuert so lange durch, bis ein weiteres
Biüschultsignal anliegt. Durch das Löschen des Einschultsignals
wird auch der gesteuerte Gleichrichter 78 gelöscht, in dem der zur Anode fließende Haltestrom
abgeschaltet wird und bewirkt, daß der Transistor 80 durchsteuert, was wiederum zur Folge hat, daß der
Transistor 86 abschaltet. In diesem Zustand versorgt der Schv. ingkreis den Wandler 38 mit Spannung. Um den
Zustand zu vermeiden, in welchem ein Überlastungssignal beim ersten Einschalten anliegt, ist ein Relais 100
vorgesehen. Zunächst unterbricht der Relaiskontakt 100' und ein Transistor 94 ist angesteuert, wodurch das
an der Leitung 66 anliegende Überlastungssignal über den Widerstand 70 und den Transistor 94 zur negativen
Stromversorgung geleitet wird. Nach einer Anfangsver-/ögerung
von etwa 20 ms wird der Schwingkreis beaufschlagt, der Rclaiskontakt 100' schließt und bewirkt, daß
Strom über t'ine Diode % und den Relaiskontakt 100'
zur negativen Stromversorgung anstelle zur Basis des Transistors 94 fließt. Dadurch schaltet der Transistor 94
ab, und die Überlastungsschutzschaltung arbeitet in ihrer normalen Betriebsart.
Bei diesem Ausführungsbeispiel der Erfindung beträgt die positive Stromversorgung V+ +160V_ gegenüber
der negativen Stromversorung V—, und die positive Spannungsversorung + V beträgt 24 V. gegenüber
der negativen Spannungsversorgung V-.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
60
65
Claims (9)
1. Schaltungsanordnung zum Schutz eines Schwingkreises gegen Oberlast, mit mindestens einem an die Primärwicklung eines Transformators
angeschlossenen Schalttransistor zur Steuerung eines an die Sekundärwicklung des Transformators
angeschlossenen elektroakustischer· Wandiers. dadurch gekennzeichnet, daß eine erste Einrichtung
mit dem Schalttransistor (10) verbunden ist, um ein Signal (a) in Abhängigkeit von der Spannung
zwischen dem Kollektor (12) und dem Emitter (19) des Schalttransistors (10) zu erzeugen, daß ein Abstimmkreis
(22) mit dem Schalttransistor (10) verbunden ist, um ein Sinussignal (b) von einstellbarer
Phasenlage in Abhängigkeit von der Spannung zwischen der Basis (18) und dem Emitter (19) des Schalttransistors
(10) abzugeben, daß das in Abhkängigkeit von der Spannung zwischen dem Kollektor (i2) und
dem Emii^r (19) erzeugte Signal (a) und das in Abhängigkeit
von der Spannung zwischen der Basis (18) und den Emitter (19) erzeugte Signal (b) einem
Schalthysteresekreis (28) zugeführt sind, der in Abhängigkeit vom Auftreten einer Überlappung der
beiden Signale (a, b) ein Ausgangssignal (f) erzeugt,
daß das Ausgangssignal (I) des Schalthysteresekreises (28) einer Integrationsschaltung (32) zugeführt
ist, weiche das Ausgangssignal (f) integriert, um ein Überlastungssignal abzugeben, und daß eine Vergleichsschaltung
(36) mit der Integrationsschaltung (32) sowie r\h dem Schwingkreis verbunden ist, um
den Schwingkreis abzuschalten, wenn das Überlastungssigna! eine bestimmte Amplitude übersteigt.
2. Schaltungsanordnung n?ch Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Einrichtung ein
Spannungsbegrenzer (14) ist.
3. Schaltungsanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Abstimmkreis (22)
Einrichtungen (44,46) zur Veränderung der Phasenlage des Sinussignals (b) gegenüber einer Anfangsphasenlage
besitzt.
4. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprache 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß ein Schalter
(26) an den Abstimmkreis (22) angeschlossen ist, um ein Rechteckausgangssignal (c) in Abhängigkeit von
der Amplitude und Phase des Sinussignals (tfj abzugeben.
5. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Schalthysteresekreis
(28) einen als Schalter arbeitenden Transistor (50) umfaßt, um ein Überlappungs- oder
Hysteresesignal (f) abzugeben, wenn die Spannung zwischen dem Kollektor (12) und dem Emitter (19)
des Schalttransistors (10) sowie die Spannung zwischen der Basis (18) und dem Emitter (19) des Schalttransistors
(10) gleichzeitig hochpegelig sind.
6. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Vergleichsschaltung
(36) eine Doppelbasisdiode (61) mit programmierbarer Steuerspannung umfaßt.
7. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6. dadurch gekennzeichnet, daß eine weitere
Einrichtung mit der Vergleichsschaltung (36) zur Korrektursteuerung des Überlastungssignals verbunden
ist, um eine Ersteinschaltung der Schaltungsanordnung /u ermöglichen.
8. Schaltungsanordnung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die weitere Einrichtung
ein Relais (190) umfaßt.
9. Schaltungsanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, ua8 der Spannungsbegrenzer
(14) mit dem Kollektor (12) des Schalttransistors (10) verbunden ist, um in Abhängigkeit
von der Spannung zwischen dem Kollektor (12) und dem Emitter (13) des Schalttransisiors (10)
ein erstes Rechtecksignal (a) zu erzeugen, daß der
Abstimmkreis (22) zum Erzeugen des Sinussignals an die Basis (18) des Schalttransistors (10) angeschlossen
ist, daß der Schalthysteresekreis (28) mit dem an den Abstimmkreis (22) angeschlossenen
Schalter (26) und dem Spannungsbegrenzer (14) vcr-
:s bunden ist, um das erste Rechtecksignal (a) und das
zweite vom Schalter (26) abgegebene Rechtecksigna! (c) aufzunehmen, sowie um ein Überlappungssignal
(7) zur Anzeige dafür zu erzeugen, daß das erste
Rechtecksignal (a) hochpegelig ist, wenn das zweite Rechtecksignal (c) gleichzeitig niederpegelig ist, daß
die Integrationsschaltung (32) mit dem Schalthysteresekreis (28) zur Aufnahme und integration des
Überlappungssignals (f) verbunden ist, um ein
Gleichspannungssignal in Abhängigkeit von der
Dauer des Überlappungssignals (f) zu erzeugen, daß
die Doppelbasisdiode (61) an die Integrationsschaltung (32) angeschlossen ist, um das Gleichspannungssignal
aufzunehmen sowie ein Überlastungssignal abzugeben, wenn das Gleichspannungssignal
einen bestimmten Spannungswert überschreitet, daß das Überlastungssignal an einem mit der Doppelbasisdiode
(61) verbundenen Schalttransistor (60) anliegt, der in Abhängigkeit vom Überlastungssignal
angesteuert wird, daß eine Verzögerungseinrichtung den Schalttransistor (60) während der Anfangseinschaltperiode
sperrt und daß eine Transformatorwicklung (92) des Transformators (68) mit dem
Schalttransistor(60) verbunden ist, um den Schwingkreis bei Ansteuerung und Beaufschlagung des
Schalttransistors (60) zu sperren.
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