DE260710C - - Google Patents
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- DE260710C DE260710C DENDAT260710D DE260710DA DE260710C DE 260710 C DE260710 C DE 260710C DE NDAT260710 D DENDAT260710 D DE NDAT260710D DE 260710D A DE260710D A DE 260710DA DE 260710 C DE260710 C DE 260710C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23D—BURNERS
- F23D14/00—Burners for combustion of a gas, e.g. of a gas stored under pressure as a liquid
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Tunnel Furnaces (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
"- M 260710 KLASSE 24c. GRUPPE
Ofen zur Herstellung von Zinkweiß mit Gasfeuerung.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. November 1911 ab.
Die öfen zur Herstellung von Zinkweiß werden bisher fast ausschließlich mit direkter
Feuerung betrieben. Diese Feuerung kann naturgemäß nur an einer der schmalen Kopf-Seiten
des Ofens untergebracht werden, da die Längsseiten unter allen Umständen frei bleiben müssen. Auch gestattet die direkte
Feuerung nicht die zweireihige Anordnung der Muffeln.
ίο Da nun diese öfen, um die Heizgase einigermaßen
auszunutzen, ziemlich lang gemacht werden, so gehen die einzelnen Muffeln sehr ungleichmäßig. Die Anzahl der Beschickungen
der einzelnen Muffel nimmt in demselben Maße ab, wie die Muffel von der Feuerung
weiter entfernt liegt. Dies ist sehr unangenehm, besonders bei der Verarbeitung von
rohem Zinkoxyd, wo die Eigenart des Betriebes es erfordert, daß der Inhalt der sämtlichen
Muffeln annähernd zu gleicher Zeit fertig reduziert ist.
Die direkte Feuerung hat aber auch noch den Nachteil, .daß die Muffeln, die in der
Nähe der Feuerung liegen, meist überhitzt werden.
Der Ofen nach der Erfindung vermeidet diese Ubelstände dadurch, daß an jeder Kopfseite
des Ofens zwei Brenner, und zwar in besonderer Lage zueinander eingebaut werden.
Er ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar in Fig. ι in einem senkrechten Längsschnitt,
in Fig. 2 in einem wagerechten Schnitt nach Linie A-B, in Fig. 3 in einem senkrechten
Querschnitt nach Linie C-D.
Das Heizgas gelangt durch die beiden Endkanäle a, a' in die Ventile b, V, von hier durch
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zwei Verteilungsventile c, c', in welchen es sich in zwei Ströme teilt. Der eine Strom
geht durch den Kanal e zu den oberen Gasbrennern g, der andere durch den Kanal f zu
den unteren Gasbrennern h. Die Verbrennungsluft wird in einem der bekannten Rekuperatoren
durch die Abgase des Ofens erwärmt und gelangt durch die Kanäle i, i' zu den beiden an den Kopfseiten des Ofens angebrachten
Kanälen k und Z (Fig. 2). Von hier tritt sie durch Zweigkanäle m, η in die Verteilungskanäle
0, f und q, r über. Von diesen Kanälen führen die mit 0, p bezeichneten zu
den unteren Verbrennungsdüsen v, die mit q, r bezeichneten zu den oberen u. Beide sind
durch entsprechende Schieber s und t regelbar. In den Brennern u und ν vermischt sich die
Luft mit den aus den Düsen g und h austretenden Gasströmen und gelangt alsdann zur
Verbrennung. Die Flamme, welche durch den unteren Brenner υ erzeugt wird, steigt nach
oben, umspült die Muffeln, geht über eine Scheidewand w hinweg und fällt wieder nach
unten. Die Flamme der oberen Brenner
entwickelt sich weiter nach der Mitte des Ofens zu, fällt nach unten und vermischt sich zum Teil mit den inzwischen etwas abgekühlten Heizgasen aus den Brennern v. Der Ofen ist in der Mitte durch eine Trennungswand # geteilt, so daß in jeder Ofenhälfte, wenn gewünscht, getrennt gearbeitet werden kann. Zwischen der Wand w und der Trennungswand χ sind am Boden je zwei Reihen kleiner Fuchsöffnungen angebracht, die durch Steine ζ genau geregelt werden können. Zu diesem Zwecke sind an der Längsseite entsprechende
entwickelt sich weiter nach der Mitte des Ofens zu, fällt nach unten und vermischt sich zum Teil mit den inzwischen etwas abgekühlten Heizgasen aus den Brennern v. Der Ofen ist in der Mitte durch eine Trennungswand # geteilt, so daß in jeder Ofenhälfte, wenn gewünscht, getrennt gearbeitet werden kann. Zwischen der Wand w und der Trennungswand χ sind am Boden je zwei Reihen kleiner Fuchsöffnungen angebracht, die durch Steine ζ genau geregelt werden können. Zu diesem Zwecke sind an der Längsseite entsprechende
u
Öffnungen / angebracht. Die Abgase sammeln sich in einem gemeinschaftlichen Raum 2 und
gelangen von dort durch den Kanal 3 in den nicht dargestellten Rekuperator.
Das Kennzeichnende an dem Ofen besteht somit in der Lage der Brenner u und v, von
denen, die letzteren in wagerechter Richtung unterhalb der Muffeln angebracht sind, die
ersteren wagerecht oberhalb der Muffeln, jedoch weiter nach der Mitte zu, ferner in der
Anbringung der Zwischenwand w und der hierdurch und durch das Zusammenarbeiten der
Brenner sich ergänzenden Wirkung der beiden Flammen sowie des zwischen Ventil b und
Brenner angeordneten Verteilungsventils c mit entsprechenden Regelungsvorrichtungen für die
Luftzüge. Das Ventil b regelt die gesamte Gasmenge, das Ventil c dagegen die Gasmengen
zu den einzelnen Brennern u und v.
Die zwischen der Kopfseite und der Zwischenwand w liegenden Muffeln werden ausschließlich
und gleichmäßig durch die untere Düse υ beheizt, der Rest der Muffeln zwischen
der Zwischenwand w und der Trennungswand χ durch die obere Düse u in Verbindung mit
den Gasen der unteren Düse. Hierdurch soll in Verbindung mit dem Verteilungsventil c
und durch Regelung der Füchse y mittels der Steine ζ eine vollkommen gleichmäßige Erwärmung
der Muffeln erzielt werden. Die Höhe der Temperatur kann beliebig eingestellt und dauernd erhalten werden.
Claims (1)
- Pate nt-Anspruch:Ofen zur Herstellung von Zinkweiß mit Gasfeuerung, gekennzeichnet durch je zwei an beiden Kopfseiten des Ofens angebrachte regelbare Brenner (u, v), von denen der eine (v) am Kopfende des Ofens und unterhalb der Muffelreihe, der andere (u) nach der Mitte des Ofens zu versetzt oberhalb der Muffeln eingebaut ist, wobei die Heizgase der unteren Düse (ν) durch eine Zwischenwand (w) zuerst nach oben und alsdann in Verbindung mit den Heizgasen der oberen Brennerreihe (u) nach unten geführt werden.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE260710C true DE260710C (de) |
Family
ID=518333
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT260710D Active DE260710C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE260710C (de) |
-
0
- DE DENDAT260710D patent/DE260710C/de active Active
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