DE260484C - - Google Patents

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DE260484C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C22METALLURGY; FERROUS OR NON-FERROUS ALLOYS; TREATMENT OF ALLOYS OR NON-FERROUS METALS
    • C22CALLOYS
    • C22C18/00Alloys based on zinc
    • C22C18/04Alloys based on zinc with aluminium as the next major constituent

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 260484 KLASSE 40*. GRUPPE
THOMAS ABRAHAM BAYLISS in WARWICK
und BYRON GEORGE CLARK in NORTH KENSINGTON, London, Groszbrit.
Legierung aus Zink, Aluminium und Blei. Patentiert im Deutschen Reiche vom 12. Mai 1912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Zinklegierungen, welche Zink, Aluminium und Blei enthalten.
Gemäß der Erfindung wird eine Legierung von Zink, Aluminium und Blei, welche hämmerbar sein soll, dadurch hergestellt, daß die Bestandteile in der fertigen Legierung in Mengenverhältnissen innerhalb der folgenden Grenzen vorhanden sind:
Zink 99,1 bis 99,9 Prozent,
Aluminium. 0,001 - 0,9 - ,
Blei 0,01 - 0,9 - .
Vorzugsweise kann die Legierung nach folgendem Verfahren hergestellt werden.
Zink und Blei werden zur Vermeidung der Oxydation in einem geschlossenen Tiegel oder Ofen geschmolzen. Die Temperatur wird auf 350 bis 450 ° gesteigert und auf dieser Höhe gehalten; darauf wird das Aluminium in festem oder geschmolzenem Zustande entweder rein oder als Legierung hinzugesetzt, so daß die gewünschte Zusammensetzung entsteht. Wenn das Aluminium gleichförmig durch die Masse verteilt ist und die verschiedenen Bestandteile geschmolzen und fertig zum Gießen innig miteinander gemischt sind, wird Ammoniumchlorid oder ein anderes geeignetes Flußmittel zugesetzt, abgestrichen und die Legierung in Formen gegossen, so daß zum Walzen geeignete Barren entstehen. In der Form kühlt die Legierung ab und setzt sich, und wenn eine genügend niedrige Temperatur, etwa 150 bis 2oo° erreicht ist, so werden die Barren zum erstenmal gewalzt.
45
Man erhält auf diese Weise Bleche von geeigneter Form je nach den Erfordernissen, und diese werden dann bei einer Temperatur von 200 bis 250° in einem zu diesem Zweck geeignet eingerichteten und erhitzten Ofen ausgeglüht. Dieses Ausglühen, welches je nach Bedarf wiederholt werden kann, ermöglicht ein Auswalzen der Bleche auf die gewünschte Größe, und es folgt dann ein nochmaliges Ausglühen unter ähnlichen Bedingungen.
Das so erhaltene Metall ist außerordentlich zähe und fest, es ist hämmerbar und geeig- , net zum Pressen u. dgl. sowie zur Herstellung von Bändern, Drähten u. dgl. Es kann auf große Längen ausgewalzt werden, z. B. auf 30 oder 60 m 0. dgl., wie es für die Handelsbedürfnisse nötig ist.
Die Metalle können in allen Mengenverhältnissen innerhalb der angegebenen Grenzen in der Legierung enthalten sein. Praktisch hat sich eine besonders gute Mischung bei folgenden Mengenverhältnissen ergeben:
Zink 99.85 Prozent,
Aluminium . .0,1
Blei 0,05
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Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Legierung aus Zink, Aluminium und Blei, dadurch gekennzeichnet, daß die Bestandteile in Mengenverhältnissen zwischen 99,1 bis 99,9 Prozent Zink, 0,001 bis 0,9 Prozent Aluminium und 0,01 bis 0,9 Prozent Blei vorhanden sind.
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