DE2604112C3 - Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart - Google Patents
Hochleistungs-Umformmaschine liegender BauartInfo
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Classifications
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B22—CASTING; POWDER METALLURGY
- B22D—CASTING OF METALS; CASTING OF OTHER SUBSTANCES BY THE SAME PROCESSES OR DEVICES
- B22D11/00—Continuous casting of metals, i.e. casting in indefinite lengths
- B22D11/12—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ
- B22D11/126—Accessories for subsequent treating or working cast stock in situ for cutting
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B23—MACHINE TOOLS; METAL-WORKING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- B23D—PLANING; SLOTTING; SHEARING; BROACHING; SAWING; FILING; SCRAPING; LIKE OPERATIONS FOR WORKING METAL BY REMOVING MATERIAL, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart zur impulsartigen
Druckbehandlung von Metallen, die zwei gegeneinander verschiebiiche Werkzeuge enthält, von denen das
eine am Bären angeordnet ist, welcher an der in eine Impulskammer ragenden Kolbenstange angebracht ist,
wobei die Impulskammer einen Führungsraum zur Verschiebung der Kolbenstange und einen mit einem
Energieträger gefüllten Raum zur Durchführung einer Explosion, die die Verschiebung der Kolbenstange
gewährleistet, umfaßt, und diese Räume periodisch miteinander in Verbindung setzbar sind, während das
andere Werkzeug an der auf Rollen gelagerten Schabotte befestigt ist, wobei Impulskammer und
Schabotte auf einem gemeinsamen Bett angeordnet und starr miteinander verbunden sind und zur Rückführung
der Impulskammer mindestens eine Kolbenzylinderanordnung mit einer parallel zur Verschiebungsrichtung
der Werkzeuge liegende Kolbenstange vorgesehen ist und Zuführ- und Abführeinrichtungen für ein Druckmittel
enthält.
Aus der DE-AS 19 04 581 ist eine Hochleistungs-Umformmaschine
dieser Art bekannt, bei der sowohl für die Rückführung des Bären als auch für die Rückführung
der Schabotte von außen auf diese einwirkende Kolbenzylinderanordnungen vorgesehen sind.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Hochleistungs-Umformmaschine der eingangs genannten
ArI das Rückführungssystem von Bären und Schabotle in die Ausgangsstellung zu vereinfachen und
die Vorbereilungs/eit der Maschine für den folgenden
Bearbeitungsgang zu verringern sowie die Betriebssicherheit durch Herabsetzung der auf die Kolbenzylinderanordnung
während der Bearbeitung des Werkstückes einwirkenden Stoßbelastungen zu erhöhen.
Dies wird bei einer Hochleistungs-Umformmaschine der eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch
erreicht, daß die Kolbenzylinderanordnung in der Schabotte an den beiden Stirnseiten abge'edert
vorgesehen ist und deren Kolbenstange eine Hublänge besitzt, die mindestens gleich dem Abstand zwischen der
Schabotte und dem Bären in der Ausgangsstellung ist und ein zwischen der Stirnseite der auf Laufrollen
gelagerten Impulskammer und dem Bären verstellbarer Anschlag für den Bären vorgesehen ist.
Bei dieser Ausführung genügt eine Kolbenzylinderanordnung,
die in der Schabotte selbst untergebracht ist, zur Zurückführung sowohl des Bären als auch der
Schabotte, wobei diese Kolbenzylinderanordnung durch die beiderseitige Abfederung, die vorteilhaft mittels
Tellerfedern erfolgt, gegen die während der Bearbeitung des Werkstückes auftretenden hohen Stoßbelasturigen
geschützt ist. Die Anpassung der Ausgangsstellung für den Bären und die Schabotte an die Maße des
der Druckbehandlung auszusetzenden Werkstückes erfolgt dabei in einfacher Weise durch einen verstellbaren
Anschlag für den Bären.
Die Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezugnahme auf die Zeichnung näher
erläutert. In der Zeichnung zeigt
F i g. 1 eine scherratische Darstellung einer Hochleistungs-Umformmaschine
liegender Bauart zur impulsartigen Druckbehandlung für das Zerschneiden von kontinuierlichen Gußblöcken in der Ausgangsstellung,
teilweise im Schnitt,
F i g. 2 diese Maschine im Augenblick des Schneidens,
F i g. 3 diese Maschine während der Rückkehr in die Ausgangsstellung kurz vor deren Erreichen.
Aus Fig. 1 ist ersichtlich, daß die gezeigte Hochleistungs-Umformmaschine
zum impulski'ligen Schneiden von Metall eine Impulskammer 1 besitzt, die den
Antrieb zur Verschiebung der beweglichen Teile der Maschine, die die Schneidwerkzeuge tragen, bildet.
Diese Impulskammer 1 besitzt einen Raum 2, der von einem Differentialventil 3 abgeschlossen und mit einem
Energieträger, beispielsweise einem Gas-Luft-Gemisch, von einer Speisequelle (in F i g. 1 nicht abgebildet)
gefüllt wird, sowie ein Mittel zum Anzünden dieses Gemisches, das in Fig. 1 ebenfalls nicht abgebildet ist.
Die Impulskammer 1 besitzt ferner einen Führungsraum 4, der durch Öffnen des Differentialventils 3 mit dem
Raum 2 zum Durchtritt von Verbrennungsprodukten des Energieträgers nach der Explosion periodisch in
Verbindung gesetzt wird. Im Führungsraum 4 befindet sich ein Kolben 5 mit einer Kolbenstange 6, an deren
Stirnfläche ein Bär 7 befestigt ist, der als Werkzeug ein Messer 8 trägt. Die Impulskammer I ist mit Hilfe von
Kuppelstangen 9 mit einer Schabotte 10 starr verbunden, die als Gegenwerkzeug ein zweites Messer
11 trägt. Die Schabotte 10 ist mit einer parallel zur Verschiebungsachse der Messer 8 und 11 gerichteten
Kolbenzylinderanordnung versehen, die aus einem Zylinder 12 besteht, der von einem Kolben 13 mit
Kolbenstange 14 in einen Raum 15 und einem Raum 16 geteilt wird. Der Raum 15 ist mit Hilfe eines Stutzens 17,
der Raum 16 mittels eines Stutzens 18 an Zu- und Abführeinrichtungen für ein Druckmittel angeschlossen.
Der Zylinder 12 ist an den beiden Stirnseiten durch Tellerfedern 19 und 20 abgefedert. In den Zwischen-
raum zwischen den Kuppelstangen 9 und den Messern 8 und 11 wird ein kontinuierlich hergestellter GuDblock 11
eingeführt. Die Impulskammer 1 und die Schabotte 10 sind auf Laufrollen 22 und 23 angeordnet, die auf einem
Bett 24 montiert sind, das mit einem regelbaren Anschlag 25 versehen ist, der sich zwischen der
Stirnseite der Impulskammer 1 und dem Bären 7 befindet. Die Einstellung des Anschlags 25 erfolgt
mittels Einstellschrauben 26 und 27. Durch Pfeile A und B ist die Richtung der Bewegung des Druckmittels zum
bzw. vom Zylinder 12 angedeutet.
Die Maschine arbeitet folgendermaßen.
In der Ausgangsstellung erstreckt sich der kontinuierlich
hergestellte Gußblock 21 durch den Zwischenraum zwischen den Kuppelstangen 9 und den Messern 8 und
11. Der Raum 2 wird vom Differentialventil 3 abgedichtet, wonach er mit einem Gas-Luft-Gemisch
gefüllt wird. Beim Anzünden brennt das Gemisch unter starkem Druckanstieg. Nach Erreichen eines vorgegebenen
Druckes im Raum 2 wird das Differentialventil 3 geöffnet, wobei die Verbrennungsprodukte in den
Führungsraum 4 unter den Kolben 5 überströmen. Die Verbrennungsprodukte verschieben, indem sie auf den
Kolben 5 wirken, den Kolben 5 mit der Kolbenstange 6, die den Bären 7 mit dem Messer 8 trägt, mit einer hohen
Geschwindigkeit in Richtung auf den kontinuierlich hergestellten Gußblock 21. Die Schabotte 10 mit dem
Messer 11, die durch die Kuppelstangen 9 mit der Impulskammer 1 starr verbunden ist, bewegt sich, indem
sie eine Rückstoßwirkung erfährt, mit hoher Geschwindigkeit auf den Laufrollen 22 in Richtung auf den
kontinuierlich hergestellten Gußblock 21.
Das Zersschneiden des kontinuierlich hergestellten Gußblocks 21 erfolgt durch zweiseitigen synchronen
Schlag der Messer 8 und 11.
Beim Eindringen der Messer 8 und II in den kontinuierlich hergestellten Gußblock 21 erfahren die
Bauelemente der Maschine, darunter der Zylinder 12, hohe Trägheitsbelastungen.
Die Trägherlskräfte, die auf den Zylinder 12 wirken, werden von den Tellerfedern 19 und 20 aufgenommen,
die an dessen beiden Stirnseiten angeordnet sind, wobei sie eine Zerstörung der Kolbenzylinderanordnung
verhindern.
Während der Beschleunigung der beweglichen Teile der Maschine und während des Schneidens des Metalls
wird flüssiges Druckmittel in Pfeilrichtung .4 über den Stutzen 17 dem Raum 15 zugeführt und aus dem Raum
16 fließt es über den Stutzen 18 in Pfeilrichtung B (Fig. l)ab.
Sofort nach dem Zerschneiden des kontinuierlich hergestellten Gußblocks 21 wird, wie in Fig. 2
dargestellt ist. das flüssige Druckmittel in Pfeilrichlung ß'über den Stutzen 18 dem Raum 16 zugeführt, und aus
dem Raum 15 fließt es über den Stutzen 17 in Pfeilrichtung A'ab. Infolge der Einwirkung des flüssigen
Druckmittels auf den Kolben 13 verschiebt sich die Kolbenstange 14 entlang dem Pfeil C in Richtung zum
Bären 7.
Die Hubgröße der Kolbenstange 14 wird gleich oder größer als der Abstand zwischen der Schabotte IO und
dem Bären 7 in der Ausgangsstellung gewählt. Die Kolbenstange 14 tritt mit dem Bären " in Kontakt und
verschiebt diesen in Richtung zur Impulskanimer 1 bis
zum Anhalter, desselben durch den Anschlag 25.
Durch Verschiebung des Anschlags 25 mittels der Einstellschraube 26 und 27 erfolgt eine Verstellung der
Ausgangsstellung der Maschine bezüglich des kontinuierlich hergestellten Gußblocks 21.
Nach dem Anhalten des Bären 7 durch den Anschlag 25 fängt die Kolbenstange 14 an, wie in Fig.3
dargestellt ist, die Schabotte 10 und die Impulskammer 1
in der in Fig.3 durch einen Pfeil D angedeuteten Richtung bis zum Anhaltt.i der Impulskammer 1 durch
den Anschlag 25 zu verschieben, wodurch die Rückführung der beweglichen Teile der Maschine in die
Ausgangsstellung abgeschlossen wird.
Nach der Rückkehr der beweglichen Teile der Maschine in die Ausgangsstellung wird die Kolbenstange
14 durch Zuführung flüssigen Druckmittels zum Raum 15 über den Stutzen 17 und gleichzeitigen Abfluß
des flüssigen Druckmittels aus dem Raum 16 über den Stutzen 18 eingezogen.
N-ich der Rückkehr der Kolbenstange 14 in die
Ausgangsstellung ist die Maschine zur Durchführung des nächstfolgenden Arbeitszyklus bereit.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (1)
- Patentanspruch:Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart zur impulsartigen Druckbehandlung von Metallen, die zwei gegeneinander verschiebiiche Werkzeuge enthält, von denen das eine am Bären angeordnet ist, welcher an der in eine Impulskammer ragenden Kolbenstange angebracht ist, wobei die Impulskammer einen Führu.ngsraum zur Verschiebung der Kolbenstange und einen mit einem Energieträger gefüllten Raum zur Durchführung einer Explosion, die die Verschiebung der Kolbenstange gewährleistet, umfaßt, und diese Räume periodisch miteinander in Verbindung setzbar sind, während das andere Werkzeug an der auf Rollen gelagerten Schabotte befestigt ist, wobei Impulskammer und Schabotte auf einem gemeinsamen Bett angeordnet und starr miteinander verbunden sind und zur Rückführung der Impulskammer mindestens eine Kolbentyunderanordnung mit einer parallel zur Verschiebungsrichiung der Werkzeuge liegende Kolbenstange vorgesehen ist und Zufuhr- und Abführeinrichtungen für ein Druckmittel enthält, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenzylinderanordnung (12—15) in der Schabotte (10) an den beiden Stirnseiten abgefedert vorgesehen ist und deren Kolbenstange (14) eine Hublänge besitzt, die mindestens gleich dem Abstand zwischen der Schabotte (10) und dem Bären (7) in der Ausgangsstellung ist und ein zwischen der Stirnseite der auf Laufrollen gdcgerten Impulskammer (1) und dem Bären (7) verstellbarer Anschlag (25) für den Bären (7) vorgesehen ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762604112 DE2604112C3 (de) | 1976-02-03 | 1976-02-03 | Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19762604112 DE2604112C3 (de) | 1976-02-03 | 1976-02-03 | Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart |
Publications (3)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2604112A1 DE2604112A1 (de) | 1977-11-10 |
| DE2604112B2 DE2604112B2 (de) | 1980-07-03 |
| DE2604112C3 true DE2604112C3 (de) | 1981-06-11 |
Family
ID=5968934
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19762604112 Expired DE2604112C3 (de) | 1976-02-03 | 1976-02-03 | Hochleistungs-Umformmaschine liegender Bauart |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2604112C3 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009037396A1 (de) * | 2009-08-13 | 2011-02-24 | Wafios Ag | Pyrotechnisch betätigte Schneidvorrichtung |
Family Cites Families (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US3466960A (en) * | 1967-02-28 | 1969-09-16 | Jury Alexandrovich Boborykin | Device for cutting moving ingots,preferably those obtained by the continuous casting method |
| DE1904581C3 (de) * | 1969-01-30 | 1974-02-14 | Charkowskij Awiazionnij Institut, Charkow (Sowjetunion) | Hochleistungs-Umformmaschine in liegender Bauart, insbesondere zum Abschneiden von Metallsträngen |
-
1976
- 1976-02-03 DE DE19762604112 patent/DE2604112C3/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102009037396A1 (de) * | 2009-08-13 | 2011-02-24 | Wafios Ag | Pyrotechnisch betätigte Schneidvorrichtung |
| DE102009037396B4 (de) * | 2009-08-13 | 2012-08-16 | Wafios Ag | Pyrotechnisch betätigte Schneidvorrichtung |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2604112A1 (de) | 1977-11-10 |
| DE2604112B2 (de) | 1980-07-03 |
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