DE260385C - - Google Patents

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DE260385C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K17/00Asynchronous induction motors; Asynchronous induction generators
    • H02K17/02Asynchronous induction motors
    • H02K17/34Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter
    • H02K17/40Cascade arrangement of an asynchronous motor with another dynamo-electric motor or converter with a rotary AC/DC converter

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Multiple Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES Λ
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 260385 KLASSE 21 d. GRUPPE
Zusatz zum Patent 254465.*)
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11, Mai 1912 ab. Längste Dauer: 22. Mai 1926.
In dem Patent 254465 ist eine Schaltung für verlustlose Tourenregulierung eines asynchronen Drehstrom-Hauptmotors mit mechanisch gekuppeltem Gleichstromhintermotor beschrieben, bei der letzterer durch eine Erregermaschine erregt wird. Diese wird mechanisch von dem Umformer angetrieben, der die Schlüpfungsenergie des Hauptmotors in den dem Hintermotor zuzuführenden Gleichstrom umformt. Es ist in dem genannten Patent gezeigt, wie durch einen in dem Stromkreis des Umformers liegenden Potentialregler die Geschwindigkeit des Aggregates eingestellt werden kann.
Gemäß vorliegender Erfindung wird die Anordnung des Hauptpatentes nach der Richtung hin abgeändert, daß an Stelle der mechanischen Kupplung des Hauptpatentes eine teilweise oder ganz elektrische Kupplung zwischen Erregermaschine und Umformer gesetzt wird, indem die Erregermaschine als Umformer ausgebildet wird, dessen Schleifringe an den Sekundärstromkreis des Hauptmotors angeschlossen sind.
In der Zeichnung bedeutet 1 den Hauptmotor, dessen Schlüpfungsenergie unter Zwischenschaltung eines Potentialreglers 2 dem Umformer 3 zugeführt wird. Dessen Gleichstromseite speist ihrerseits den mit dem Hauptmotor gekuppelten Hintermotor 4. Die Erregermaschine 5 des Hauptpatentes wird nun ebenfalls als Umformer ausgebildet, d. h. sie erhält in dem gezeichneten Beispiel drei Schleifringe, die an die Klemmen des Sekundärankers des Hauptmotors angeschlossen werden. Aus dieser Anordnung ergeben sich zwei Vorteile. In dem Hauptpatent soll der Umformer 3 nicht nur zum Umformen des Schlüpfungsstromes in Gleichstrom dienen, sondern er muß auch die ganze zum Antreiben der Erregermaschine 5 notwendige Energie als Motor liefern. Daraus folgt, daß die Wirkung der Wendepole des Umformers nicht mit theoretisch vorausberechneten Verhältnissen übereinstimmen kann, da beim Hinzutreten der Motorwirkung der Primärstrom des Umformers nicht mehr in einem konstanten Verhältnis zu dem Sekundärstrom steht, während dies bei vorliegender Schaltung der Fall ist. Ferner ergibt sich der Vorteil, daß die
*) Früheres Zusatzpatent: 256840.
Erregermaschine 5 als Umformer kleinere Dimensionen erhält und damit auch kleinere Verluste aufweist, als wenn sie, wie in dem Hauptpatent, als reiner Stromerzeuger läuft. Hierdurch steigt der Wirkungsgrad des Gesamtaggregates. Die mechanische Kupplung zwischen Motor 3 und Erregermaschine 5 ist in der Zeichnung durch eine strichpunktierte Linie dargestellt.
Man kann die mechanische Verbindung dieser beiden Maschinen auch vollständig aufheben und die Erregermaschine 5 lediglich als Umformer arbeiten lassen. In diesem Falle gewinnt man den Vorteil, daß sie mit höherer Tourenzahl laufen kann und somit kleinere Abmessungen erhält als bei unmittelbarer mechanischer Kupplung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für verlustlose Tourenregulierung eines Asynchronmotors, dessen Schlüpfungsenergie in einem Einankerumformer umgeformt und einem mit dem Hauptmotor mechanisch verbundenen Gleichstrommotor zugeführt wird, nach Patent 254465, dadurch gekennzeichnet, daß an Stelle der mechanischen Kupplung von Umformer und Erregermaschine des Hauptpatentes eine teilweise oder ganz elektrische Kupplung tritt, indem die Erregermaschine als Umformer ausgebildet wird, dessen Schleifringe an den Sekundärstromkreis des Hauptmotors angeschlossen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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