DE26010C - Neuerung an Maafsstabzirkeln - Google Patents

Neuerung an Maafsstabzirkeln

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DE26010C
DE26010C DENDAT26010D DE26010DA DE26010C DE 26010 C DE26010 C DE 26010C DE NDAT26010 D DENDAT26010 D DE NDAT26010D DE 26010D A DE26010D A DE 26010DA DE 26010 C DE26010 C DE 26010C
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Germany
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DENDAT26010D
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Original Assignee
C. REHSE in Berlin, Andreasstr. 35
Publication of DE26010C publication Critical patent/DE26010C/de
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B43WRITING OR DRAWING IMPLEMENTS; BUREAU ACCESSORIES
    • B43LARTICLES FOR WRITING OR DRAWING UPON; WRITING OR DRAWING AIDS; ACCESSORIES FOR WRITING OR DRAWING
    • B43L9/00Circular curve-drawing or like instruments
    • B43L9/12Dividers

Landscapes

  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
C. REHSE in BERLIN. Neuerung an Maarsstabzirkeln.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 5. September 1883 ab.
Die Neuerungen der vorliegenden Erfindung beziehen sich auf solche Zirkel, bei welchen die abgegriffenen Längenmafse direct am Zirkel, ohne besonderen Mafsstab, abgelesen werden.
Die . vorliegende Construction benutzt als Markirungspunkt zum Ablesen des bezw. Längenmafses, wie bekannt,. den Schnittpunkt der beiden über einander greifenden Zirkelschenkel; der Mafsstab, auf welchem das mit dem Zirkel abgegriffene Längenmafs abgelesen wird, befindet sich auf dem einen Zirkelschenkel A, während der andere Schenkel B den bezw. Schnittpunkt beider Schenkel markirt. Bei Verwendung zweier geradlinigen Zirkelschenkel werden die; Theilstriche des Mafsstabes auf^4 ungleichmäfsig, so dafs ein derartiger Mafsstab in der Ausführung grofse Schwierigkeit verursacht und die Ablesung bei grofser Zirkelöffnung sehr erschwert wird, indem die bezw. Theilstriche sehr nahe an einander rücken.
Das Wesentliche der vorliegenden Erfindung besteht nun darin, dafs die Form der Zirkelschenkel so gewählt wird, dafs diese Theilstriche gleiche Entfernung von einander erhalten, dafs also der Mafsstab auf dem bezw. Zirkelschenkel ein gleichmäfsiger wird.
Dieser Erfindungsgedanke macht die bezW. Zirkelconstruction für die Praxis erst verwendbar, da hierbei ein gleichmäfsiger Ablesemafsstab verwendet werden kann, welcher leicht herzustellen ist und die Ablesung bei jeder Zirkelöffnung mit derselben Bequemlichkeit und Genauigkeit ermöglicht.
Die bezw. Curve des Zirkelschenkels wird sich einer archimedischen Spirale nähern, von derselben aber insofern abweichen, als der Strahl g1 b nicht mit gleichförmiger Geschwindigkeit um den festen Punkt g1 rotirt, also nicht gleiche Theile auf dem Zirkelkreise ad abgetragen werden, sondern von den bezw. Bogensehnen bezw. von der Projection der Bogentheile auf den Durchmesser des Zirkelkreises abhängig' ist.
Die Curve g1 d" g kann in der Weise construirt werden, dafs die Längentheile des Mafsstabes ag1 gleich den abzugreifenden Längen der Zirkelöffnung (Sehnen), gleich dem natürlichen Mafsstab ist, Fig. 1 und 6, oder dafs die Längentheile des Mafsstabes α g1 zwar gleich, aber grofser, Fig. 2, oder kleiner als die Zirkelöffnung bezw. der natürliche Mafsstab sind. Die Construction der bezw. Curven ist aus der Zeichnung leicht ersichtlich.
In der beiliegenden Zeichnung ist in Fig. 6 Schenkel A als Gerade, Schenkel B als Curve verwendet; die Ablesung geschieht auf dem geraden Schenkel A. In Fig. 7 sind beide Schenkel A und B als gleiche Curven ausgebildet; die Ablesung geschieht auf einem der beiden Schenkel.
Die -allgemeinste Ausführung bezw. Construction wird sein, dafs man die Curve des einen Schenkels A beliebig wählt und die andere nach den angenommenen Bedingungen con struirt. Die erstere Construction, Fig. 6, wird die für die Praxis wichtigere Ausführung sein, da nur bei dieser Verwendung eine ganz gleichmäfsige Theilung erlangt wird. In den beiden letzteren, für die Praxis weniger wichtigen Fällen wird der Mafsstab ungleichmäfsig, indem die Mafstheile von der Geraden auf die bezw. Curven projicirt werden müssen.
Die Zirkelconstruction kann selbstverständlich mit allen bisher bekannten Zeichnenhülfsmitteln (Bleistifteinsatz, Ziehfedereinsatz etc.) ausgestattet sein; ebenso kann dieselbe als Stechzirkel, Fig. 6 und 7, Rundzirkel, Fig. 4, Lochzirkel, Fig. 5, ausgeführt werden.
Zu bemerken ist noch, dafs bei Abnutzimg oder Verschiebung der eingeschraubten Zirkelspitzen ζ ζ die genaue Wiedereinstellung von/ dem Zeichner mit Leichtigkeit bewerkstelligt werden kann.

Claims (1)

  1. Patent-An spruch:
    An Mafsstabzirkeln, bei welchen die abgegriffene Mafslänge durch den Schnittpunkt der über oder in einander greifenden Zirkelschenkel markirt und auf dem am Zirkelscherikel angebrachten Mafsstab abgelesen wird, die Anwendung eines gekrümmten Zirkelschenkels B zum Zweck, auf dem Ablesemafsstab des geraden Schenkels A eine gleichmäfsige Theilung und somit eine bequeme Ablesung zu ermöglichen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT26010D Neuerung an Maafsstabzirkeln Active DE26010C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3114977A (en) * 1963-01-15 1963-12-24 Modin John Multi-purpose instrument

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