DE260076C - - Google Patents

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DE260076C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J9/00Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction
    • F16J9/06Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging
    • F16J9/061Piston-rings, e.g. non-metallic piston-rings, seats therefor; Ring sealings of similar construction using separate springs or elastic elements expanding the rings; Springs therefor ; Expansion by wedging using metallic coiled or blade springs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein Kolben für Flugkolben-Gasmaschinen, bei dem der bzw. die Zylinderdichtungsringe entlastet sind und demzufolge schädliche Drucke auf die Zylinderwandung vermieden werden. Die Entlastung der Kolbenringe wird dadurch erzielt, daß die Masse des Kolbens und der mit ihm fest verbundenen Teile zu der wirksamen Kolbenfläche in demselben Verhältnis ίο steht, wie die Masse der Kolbenringe zu ihren dem Arbeitsdruck ausgesetzten Flächen. Durch diese Proportion wird erzielt, daß durch den bei der Explosion im Zylinder entstehenden Gasdruck Kolben und Dichtungsringe mit derselben Beschleunigung bewegt werden.
Die Zeichnung zeigt den Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform. Fig. ι zeigt den Kolben mit Dichtungsring im Schnitt;
Fig. 2 ist eine Ansicht von oben bei abgenommenem Deckel;
Fig. 3 stellt· einen Dichtungsring in Oberansicht und
Fig. 4 in Vorderansicht in kleinerem Maßa5 stäbe dar.
Der Kolbenkörper α weist einen seitlich angeordneten schrägen Ansatz b auf. Auf diesem Ansatz b liegt der winkelförmige Dichtungsring c auf, der vermittels Bolzen g und Federn h mit den am Kolbendeckel d festgeschraubten Bügeln f federnd und einstellbar verbunden ist. Die Befestigung des Bügels f geschieht mit Hilfe der Schrauben e. Erfolgt nun im Zylinder eine Explosion, so wird nach eingangs erwähnter Weise der Kolben und der Dichtungsring gleichmäßig bewegt, es kann also für gewöhnlich nicht vorkommen, daß sich der Dichtungsring c von dem schrägen Ansatz b abhebt. Der Gasdruck findet daher auch keine Gelegenheit, gegen die innere Wandung des Ringes c zu wirken und letzteren gegen die Zylinderwand zu pressen. — Die bei der Erweiterung des Dichtungsringes c sich öffnende Stoßfuge wird, um ein Durchtreten des Druckmittels zu verhindern, mit eirer Lasche k verdeckt. Die Lässigkeitsverluste werden im übrigen durch die große Geschwindigkeit des Flugkolbens verringert.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Flugkolben für Gasmaschinen, dadurch gekennzeichne., daß der Dichtungsring (c) durch Federdruck, auf einer Schrägfläche (b) gleitend, gegen die Zylinderwand gepreßt wird, und daß sich die wirksame Kolbenfläche zu der Masse des Kolbens (a) und der fest mit ihm verbundenen Teile verhält wie die Druckfläche des Dichtungsringes (c) zu dessen Masse. .
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