DE259740C - - Google Patents

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DE259740C
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explosion
cylinder
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water
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped
    • F04F1/16Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped characterised by the fluid medium being suddenly pressurised, e.g. by explosion

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Catching Or Destruction (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59c. GRUPPE
den Explosionsraum.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Oktober 1911 ab.
Bei Explosionspumpen mit schwingender Flüssigkeitssäule, welche eine Hilfswassersäule zum Ansaugen und Überschieben des Ladegemisches in den Explosionsraum benutzen, teilt sich der Explosionsdruck auch der Hilfssäule mit. Die Folge ist, daß die Hilfswassersäule, die nur wenig Masse besitzt, in starke Schwingungen gerät, die auf das Arbeiten der Pumpe störend wirken können.
ίο Zudem ist die Energie, die der Hilfsäule mitgeteilt wird, für die Nutzleistung Verloren. Um nun zu verhindern, daß der Explosionsdruck unmittelbar auf die Hilfssäule wirkt, soll ein Absperrventil o. dgl. angebracht werden,
15. das geschlossen wird, kurz bevor die Zündung eintritt. Während der Verpuffung des Gases im Explosionszylinder und während der Expansion ist somit jede Arbeitsabgabe an die Hilfssäule ausgeschlossen. Ist die Expansion zu Ende, so öffnet sich das Absperrventil durch· das eigene Gewicht, durch die darauf lastende Wassersäule und durch die Saugwirkung der noch weiter schwingenden Hauptsäule.
In der Fig. 1 ist als Beispiel eine Zweitaktpumpe der angegebenen Art dargestellt.
ι ist die Explosionskammer, 5 der Zylinder zum Ansaugen und Überschieben des Ladegemisches, 6 der SaugVentilkörper mit den Ventilen 7 für das zu fördernde Wasser; 8 sind Auspuffventile; 9 ist ein Spülluftventil, n das Gaseinlaßventil, 12 ein Rückschlagventil, das die Gasladepumpe 5 gegen den. Explosionsraum 1 absperrt, und 13 die Verbindungsleitung zwischen Gasladepumpe 5 und Explosionskammer ι.
i6 ist ein Absperrventil zur Trennung der Hilfswassersäule von der Hauptsäule, kurz bevor die Zündung des Ladegemisches erfolgt. Das Ventil 16 ist mittels der Stange 17 mit dem Kolben 18 verbunden. Dieser bewegt sich dicht im Zylinder 19, der oben offen sein kann. Der untere Raum des Zylinders 19 ist durch ein Rohr 20 mit der Explosionskammer ι verbunden.
Kehrt nach einem Nutzhub die Wassersäule zurück, so schiebt dieselbe die im Zylinderraum ι befindlichen Abgase durch die offenen Auspuffventile 8 hinaus, während die gleichzeitig im Gasladepumpenzylinder 5 ansteigende Hilfssäule das in demselben befindliche Gas durch das Ventil 12 und die Leitung 13 hindurch nach der Haube des Explosionsraumes 1 drückt. Wenn das zurückschwingende Wasser die Höhe der Auspuffventile 8 erreicht, so werden dieselben durch den Wasserdruck geschlossen und wird das in der Haube eingeschlossene Gasgemisch komprimiert. Hat die Kompression eine gewisse Höhe erreicht, so wird durch den Druck des Wassers der Kolben 18 in die Höhe gehoben und das Ventil 16 des Gasladeraumes 5 geschlossen. Es erfolgt, eingeleitet durch eine Zündungsvorrichtung, die Verpuffung des Gemisches, und alle Energie
wird auf die Hauptwassersäule übertragen. Ist die Expansion zu Ende, d. h. Atmosphärendruck erreicht, so kann sich auch das Ventil 16 wieder öffnen, die Hilfssäule in dem Gasladeraum 5 sinkt herab und saugt durch das Ventil 11 frisches Gas an. Fig. 2 stellt als ein anderes Beispiel der Erfindung eine ähnliche Vorrichtung nur mit dem Unterschiede dar, daß das Abschlußventil 16 für den Gasladeraum 5 horizontal angeordnet ist. Um zu verhindern, daß das horizontale Ventil 16 durch die zurückkehrende Hauptwassersäule zugedrückt wird, kann der Kolben 18 federbelastet ausgeführt werden, oder man läßt das Ventil gegen eine vom Gehäuse ausgehende feste Wand 21 anstehen, so daß es vor der Strömung geschützt ist.
Das Ventil 16 könnte auch durch einen Schwimmer geschlossen werden, der von der zurückschwingenden Wassersäule gehoben wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Explosionswasserheber mit schwingender Wassersäule und abgezweigter Hilfswassersäule zum Ansaugen und Überschieben des Ladegemisches in den Explosionsraum, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder (5) für die Hilfssäule mit einem Abschlußorgan (16) versehen wird, das verhindert, daß der Hilfssäule während der Expansion der Gase im Explosionszylinder (1) Energie mitgeteilt wird.
2. Explosionswasserheber nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Abschlußorgan (16) für den Zylinder (5) der Hilfssäule durch einen KoI-ben (18) betätigt wird, dessen Zylinder (19) mit dem Explosionszylinder (1) in Verbindung steht und angehoben wird, sobald die Kompression im Explosionszylinder (1) eine gewisse Höhe erreicht hat.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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