DE259307C - - Google Patents

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DE259307C
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suction
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61MDEVICES FOR INTRODUCING MEDIA INTO, OR ONTO, THE BODY; DEVICES FOR TRANSDUCING BODY MEDIA OR FOR TAKING MEDIA FROM THE BODY; DEVICES FOR PRODUCING OR ENDING SLEEP OR STUPOR
    • A61M16/00Devices for influencing the respiratory system of patients by gas treatment, e.g. ventilators; Tracheal tubes
    • A61M16/0057Pumps therefor
    • A61M16/0072Tidal volume piston pumps

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Emergency Medicine (AREA)
  • Pulmonology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
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  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Prostheses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in WIEN.
Es sind bereits Einrichtungen zur Regelung j der normalen oder zur Erzeugung künstlicher Atmung bekannt, welche aus zwei von einer gemeinsamen Antriebskurbel betätigten Pumpen bestehen, welche abwechselnd durch entsprechend selbsttätig sich abschließende Leitungen in den Mund des Patienten blasen bzw. die verbrauchte Atmungsluft ansaugen.
Gemäß vorliegender Erfindung sind nun
ίο in die Saug- und Druckleitungen Unterbrechungsorgane eingebaut, welche durch ein sich bewegendes Organ der Pumpe selbst oder nach dem Prinzip der bekannten elektromagnetischen Unterbrecher betätigt werden, zum Zwecke, eine stoßweise, rhythmische Ein- und Ausatmung zu erzielen.
In Fig. ι und 2 der Zeichnung ist ein gemäß der Erfindung konstruierter Apparat in teilweise geschnittener Vorderansicht und Seitenansicht gezeigt, während Fig. 3 eine elektromagnetische Unterbrechungsvorrichtung zeigt.
Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer Zweizylinderpumpe, deren Zylinder p, q an ihrer Oberseite mit der Außenluft in Verbindung stehen, während die Unterseite mit je einer Saug- und einer Druckklappe (20, 21 bzw. 22, 23) oder einem Saug- und Druckventil ausgestattet ist.
Das Saugventil 21 des Zylinders p und das Druckventil 22 des Zylinders q münden ins Freie, während sich an die beiden Ventile 20 und 23 der beiden Zylinder p, q starre Leitungen 3, 5 anschließen, welche durch biegsame Lei-. tungen2, 4 mit den beiden Anschlußstutzen m, η eines Mundstückes 0 verbunden sind. In' dem Stutzen m ist eine gegen die Mundstückhöhlung sich öffnende Saugklappe s, im zweiten Stutzen η eine gegen die Mundstückhöhlung sich schließende Druckklappe d angeordnet.
Die Verbindung dieses Mundstückes 0 mit der Pumpe erfolgt somit in der Weise, daß die Druckleitung 3, 2 des Zylinders p. mit dem die Saugklappe s enthaltenden Anschlußstutzen m, die Saugleitung 5, 4 des Zylinders q mit dem das Druckventil d enthaltenden Anschlußstutzen η des Mundstückes 0 verbunden ist.
Wird das Mundstück 0 an die Mundöffnung gebracht und die Kolben der Zylinder p, q den Atmungsphasen entsprechend gehoben und gesenkt, so wird beim Niedergange der Kolben v, w die Luft, welche beim früheren Hube durch die Klappe 21 in den Zylinder p eingesaugt worden ist, durch die Leitung 3, 2 in das Mundstück bzw. in die Mundhöhle ausgeblasen, während die im zweiten Zylinder q enthaltene Luft durch die Klappe 22 ausgeblasen wird; beim Aufwärtsgange der beiden Kolben v, w wird der Zylinder p durch die Klappe 21 mit Frischluft gefüllt, während der zweite Zylinder q die Luft aus dem Mundstücke 0 bzw. der Mundhöhle absaugt.
Durch die regelmäßige Bewegung der Kolben p, q wird somit abwechselnd Luft in die Mundhöhle eingedrückt und aus derselben abgesogen.
Um die bei jeder Atmungsphase zugeführte und abgesaugte Luftmenge den individuellen Erfordernissen des Patienten anzupassen, kann die Hubhöhe der Kolben v, w verändert werden; zu diesem Ende ist in bekannter Weise der
Kurbelzapfen h in einem radialen Schlitze ii der Kurbclscheibe t verschiebbar angeordnet und kann in der ihm jeweilig gegebenen Stellung festgeklemmt werden; um nun bei solchen Veränderungen der Hubhöhe die untere Hubwechselstellung der Kolben v, w stets wieder an die unteren Zylinderenden verlegen zu können, ist die Pleuelstange α auf verschiedene Längen in bekannter Weise einstellbar. Zu diesem
ίο Zwecke besteht dieselbe aus zwei sich überschleifenden Teilen, die in ihrer jeweiligen Stellung durch zwei in einem der Teile sitzende Mutterschrauben io, io gehalten werden, die durch einen Längsschlitz 12 des zweiten Teiles greifen.
. Um die Zahl der Atmungen bzw. die Tourenzahl der Pumpen variieren zu können, ist die Einrichtung getroffen, daß der Antrieb der Pumpe von dem mit konstanter Tourenzahl laufenden Motor r unter Vermittlung zweier Konusscheiben f, g erfolgt, welche alle Übersetzungsverhältnisse ermöglichen, die durch die minimale und maximale Zahl der Atmungen bedingt werden.
Um den Atmungsprozeß bzw. das Einblasen und Absaugen der Luft intermittierend oder stoßweise zu gestalten, sind gemäß der Erfindung in eine oder in beide Leitungen 3, 5 Abschlußorgane eingebaut, die während des Ganges der Pumpen abwechselnd geöffnet und geschlossen werden; hierzu können insbesondere rotierende oder um ihre Achse schwingende Hähne, Klappen oder Ventile verwendet werden, welche während des Atmungsprozesses durch den Gang der Pumpe oder durch besondere Vorrichtungen in entsprechender Bewegung erhalten werden.
Bei dem in Fig. 1 und 2 gezeigten Ausführungsbeispiele wird das Unterbrechen der Luftzuführung und -absaugung durch rotierende Hähne i i erzielt, welche in die Leitungen 3, 5 eingebaut und unter Zwischenschaltung geeigneter Übersetzungen 7, 6, 6 von einer Zahnstange b in schwingender Bewegung erhalten werden, die an der Traverse u der beiden Kolbenstangen befestigt ist. Um rasch folgende Unterbrechungen zu erzielen, können, wie in Fig. 3 gezeigt, die Abschlußhähne * vom Anker 13 eines Elektromagneten 14 gesteuert werden, dessen Stromkreis durch die Bewegung des Ankers 13 in bekannter Weise unterbrochen wird.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Aus zwei von einer einzigen Antriebskurbel betätigten, abwechselnd blasend und saugend wirkenden Pumpen bestehende Einrichtung zur Regelung der normalen oder zur Erzeugung künstlicher Atmung, dadurch gekennzeichnet, daß zum Zwecke der Erzielung rhythmischer Unterbrechungen sowohl des Blase- als des Saugstromes in die Saug- und Druckleitungen Unterbrechungsorgane eingebaut sind,' welche durch ein sich bewegendes Organ der Pumpe selbst oder nach dem Prinzip der bekannten elektromagnetischen Unterbrecher betätigt werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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