DE25920C - Neuerungen an Dampferzeugern für Kleinmotoren - Google Patents

Neuerungen an Dampferzeugern für Kleinmotoren

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DE25920C
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DENDAT25920D
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R. th. faust, Pastor in Sülfeld, Holstein
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B27/00Instantaneous or flash steam boilers
    • F22B27/16Instantaneous or flash steam boilers involving spray nozzles for sprinkling or injecting water particles on to or into hot heat-exchange elements, e.g. into tubes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Thermal Sciences (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Engine Equipment That Uses Special Cycles (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser neue Dampferzeuger soll zur Gewinnung des nöthigen Dampfes für einen kleinen Motor unter Anwendung einer möglichst hohen Dampfspannung dienen. Hierdurch wird es möglich, den Kesselraum klein zu machen und trotzdem eine grofse Arbeitsleistung hervorzubringen.
Die Construction des Kessels ist folgende:
Der eigentliche Kesselraum C, Fig. 1, wird gebildet durch zwei Hohlkegel A B, von denen der eine auf den anderen aufgesteckt ist. Sie sind möglichst starkwandig aus Gufsstahl hergestellt. Beide Hohlkegel sind an den Flächen D sorgfältig auf einander gepafst und abgedichtet. Um diese Flächen D stets dicht zu halten, kann der Hohlkejfel B durch Schrauben E etwas nachgezogen werden.
Unter dem Hohlraum des inneren Kegels A befindet sich die Feuerungsanlage mit dem Rost F. An dem oberen, ebenfalls offenen Ende des Hohlkegels A ist ein Aufsatz G angebracht,' durch welchen die Feuergase nach dem Schornstein geleitet werden, nachdem sie um die im Innern des Hohlkegels angebrachten Wände H herumgegangen sind. Die Wände H haben den Zweck, die Wärme der an ihnen vorüberstreichenden Feuergase aufzunehmen und den Kesselwänden mitzutheilen. Die Wandungen des Feuerraumes sollen möglichst stark sein, nicht nur um der Festigkeit und Haltbarkeit willen, sondern auch, um eine möglichst constante Heizung zu erzeugen. Der äufsere Hohlkegel ist ebenfalls dickwandig, da er einen enormen Druck aushalten mufs und auch die Wärme möglichst zurückhalten soll.
Der in dem Kesselraum C gebildete Dampf wird durch das Rohr J nach dem Dampfmotor geleitet, welcher von gewöhnlicher Construction ist. Der Kesselraum wird mit Wasser gespeist, welches abwechselnd durch die Hähne KK1, Fig. 2, und unter grofsem Druck eingespritzt wird. Man spritzt jedesmal nur so viel Wasser ein, als gerade zur Bildung des für einen Hinbezw. Rückgang des Kolbens im Motor nöthig ist. Diese Wasserquantität tritt nach jedesmaligem Schliefsen des betreffenden Hahnes aus der Leitung L ein. Die Hähne K Kx werden bewegt durch Zugstangen MM1, Fig. 3 und 4, welche in die Scheibe JV auf der Triebwelle O des Motors greifen. Die Scheibe N hat auf beiden Seiten die in Fig. 5 gezeigten Rinnen, in welche die Zugstangen M eingreifen und so abwechselnd die Hähne KK1 öffnen und schliefsen. Anstatt der Hähne kann man auch eine kleine Pumpe anwenden, welche das Wasser ebenfalls in gewissen Intervallen und unter bedeutendem Druck einspritzt.
Die Einspritzung geschieht jedesmal kurz bevor der Kolben das Ende seines Weges erreicht hat. Das in den Kesselraum gespritzte Wasser verdampft infolge der hohen Temperatur und, da es in geringer Menge vorhanden, augenblicklich. Der Erfinder nimmt an, dafs hier die Temperatur des erzeugten Dampfes auf etwa 500 bis 6oo° C. gesteigert werde, und hofft, hierdurch einen ganz bedeutenden Dampfdruck zu erzielen. Es soll dem Kessel nicht mehr Wasser zugeführt werden, als zu der momentanen Dampfbildung nöthig ist. Hierdurch soll auch weiter die Sicherheit und Gefahrlosigkeit des Kessels erreicht werden. Zwischen dem Kessel
und dem Motor ist nach Ansicht des Erfinders kein Ventil nöthig, ebenso auch kein Manometer und keine Sicherheitsvorrichtung. Soll der Motor stillstehen, so "wird einfach der Wasserzuflufs abgesperrt.
Man kann den ganzen Kessel noch mit einer dicken Schicht irgend eines schlechten Wärmeleiters umgeben, um den äufseren Hohlkegel so viel als möglich von der Luft abzusperren und so der Abkühlung durch dieselbe vorzubeugen.
Die Vorzüge der hier beschriebenen Construction sollen bestehen in geringem Anschaffungspreis , kleiner Raumbeanspruchung, geringem Verbrauch von Heizmaterial und absoluter Gefahrlosigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An einem Dampferzeuger für einen kleinen, schnellgehenden Motor den nach oben konisch zugehenden Heizkörper A mit starken Wänden, mit den Feuerzungen H H versehen, und den auf dem konischen Theil von A sitzenden, ebenfalls starkwandigen Konus B aus Gufseisen, welcher durch die Schrauben E am Fundament befestigt ist und durch Nachziehen der Schrauben dichtgehalten werden kann, ferner zwischen beiden Theilen A und B den Verdampfungsraum C, in welchem das durch die Spritzhähne KKx eingespritzte Wasser bei hoher Temperatur rasch verdampft und der erzeugte Dampf unter grofsem Druck in den Cylinder des Motors geleitet wird. >
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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