DE259118C - Elektrische Metalfadenglühlampe, die halogenabgebende Verbindungen enthält - Google Patents
Elektrische Metalfadenglühlampe, die halogenabgebende Verbindungen enthältInfo
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01K—ELECTRIC INCANDESCENT LAMPS
- H01K1/00—Details
- H01K1/52—Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
Landscapes
- Resistance Heating (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
259118 -KLASSE 21/. GRUPPE
Verbindungen enthält.
Die Erfindung betrifft eine elektrische Glühlampe mit Metallglühfäden, bei welcher in der
Glühlampenglocke Substanzen untergebracht sind, die Halogene oder halogenhaltige Dämpfe
entwickeln, um das Entstehen undurchsichtiger Beschläge auf der Innenwand der Glocke hintanzuhalten.
Es ist bereits bekannt, zu diesem Zwecke chemische Verbindungen zu verwenden, die bei
ίο der Temperatur, der sie während des Betriebes
der Lampen ausgesetzt sind, Halogene oder halogenhaltige Dämpfe entwickeln. Sie bieten zwar die Möglichkeit, durch Variieren
der wirksamen Oberfläche die in einer bestimmten Zeit abgegebene Halogenmenge innerhalb
gewisser Grenzen zu regeln, doch läßt sich die Größenordnung des Dampfdruckes in
der Lampe auf diese Weise wenig ändern. Ferner geben einige der chemischen Verbinde
düngen außer den leichtflüchtigen halogenhaltigen Dämpfen, auch noch schwerflüchtige
ab, die unter Umständen zwar hell gefärbte, jedoch das Aussehen der Lampen beeinträch-.
tigende Beschläge hervorrufen können.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß in die Glühlampenglocke poröse Körper eingebracht werden, welche Halogene oder halogenhaltige Gase oder Dämpfe adsorbiert oder gelöst enthalten. Als besonders geeignet hat sich amorphe Kohle in ihren verschiedenen Formen, wie Holzkohle, Tierkohle, Zuckerkohle, Lampenruß, erwiesen. Dabei ist je nach der Art und je nach dem Zerkleinerungsgrade und der eingebrachten Menge der Kohle, die in der Zeiteinheit abzugebende Halogenmenge innerhalb weiter Grenzen variierbar. Auch kann die Glühlampe, nachdem die Kohle ursprünglich vollständig mit Halogenen gesättigt war, auf der Pumpe durch passendes Erhitzen von einem Teil des Halogens befreit, von der Pumpe abgeschmolzen werden. Da es ausgeschlossen ist, daß andere Substanzen als Halogene während des Gebrauches der Lampe abgegeben werden, so können das Aussehen der Lampe beeinträchtigende Beschläge nicht auftreten.
Diese Nachteile werden gemäß der Erfindung dadurch vermieden, daß in die Glühlampenglocke poröse Körper eingebracht werden, welche Halogene oder halogenhaltige Gase oder Dämpfe adsorbiert oder gelöst enthalten. Als besonders geeignet hat sich amorphe Kohle in ihren verschiedenen Formen, wie Holzkohle, Tierkohle, Zuckerkohle, Lampenruß, erwiesen. Dabei ist je nach der Art und je nach dem Zerkleinerungsgrade und der eingebrachten Menge der Kohle, die in der Zeiteinheit abzugebende Halogenmenge innerhalb weiter Grenzen variierbar. Auch kann die Glühlampe, nachdem die Kohle ursprünglich vollständig mit Halogenen gesättigt war, auf der Pumpe durch passendes Erhitzen von einem Teil des Halogens befreit, von der Pumpe abgeschmolzen werden. Da es ausgeschlossen ist, daß andere Substanzen als Halogene während des Gebrauches der Lampe abgegeben werden, so können das Aussehen der Lampe beeinträchtigende Beschläge nicht auftreten.
Wird amorphe Kohle, um sie für den beabsichtigten Zweck zu präparieren, z. B. im
Chlorstrom geglüht, dann behält sie ihre Absorptionsfähigkeit für andere _ Gase bei; sie
vermag also während der Abgabe von Halogen gleichzeitig schädliche Gase, die sich aus verschiedenen
Teilen der Lampe entwickeln können, bis zu einem gewissen Grade zu absorbieren.
Man kann daher auch mit Halogen gesättigte Kohle in Lampen, in welchen Metallhalogene
untergebracht sind, dazu verwenden, schädliche Zersetzungsprodukte der Metallhalogenverbindungen
aufzunehmen, ohne die Halogenabgabe derselben zu behindern.
Die Sättigung der porösen Substanzen braucht nicht mit reinem Halogen zu erfolgen, es
können an seiner Stelle auch flüchtige Halogenverbindungen angewendet werden.
Die Unterbringung der porösen Substanzen in der Glühlampenglocke erfolgt in der an
sich bekannten Weise.
Claims (3)
- Patent-Ansprüche:i. Elektrische Metallfadenglühlampe, die Halogene oder halogenabgebende Verbindungen enthält, dadurch gekennzeichnet, daß in der Lampenglocke poröse, die Halogene oder die halogenabgebenden Verbindungen adsorbiert oder gelöst enthaltende Substanzen untergebracht sind, die während des Brennens der Lampe die Halogene oder halogenhaltigen Dämpfe in sehr kleinen Mengen kontinuierlich abgeben.
- 2. Elektrische Glühlampe nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß als poröse Substanz Kohle verwendet wird.
- 3. Elektrische Glühlampe nach Ansprach ι und 2, dadurch gekennzeichnet, daß mit Halogen oder flüchtigen Halogenverbindungen gesättigte poröse Substanzen, wie Kohle, zusammen mit halogenabgebenden Metallhalogenverbindungen in der Glühlampenglocke untergebracht sind.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE259118T | 1911-10-28 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE259118C true DE259118C (de) | 1913-04-19 |
Family
ID=5966794
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1911259118D Expired DE259118C (de) | 1911-10-28 | 1911-10-29 | Elektrische Metalfadenglühlampe, die halogenabgebende Verbindungen enthält |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE259118C (de) |
| NL (1) | NL125C (de) |
-
1911
- 1911-10-29 DE DE1911259118D patent/DE259118C/de not_active Expired
-
1912
- 1912-06-03 NL NL99A patent/NL125C/xx active
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| NL125C (nl) | 1914-02-16 |
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