DE258482C - - Google Patents
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- DE258482C DE258482C DENDAT258482D DE258482DA DE258482C DE 258482 C DE258482 C DE 258482C DE NDAT258482 D DENDAT258482 D DE NDAT258482D DE 258482D A DE258482D A DE 258482DA DE 258482 C DE258482 C DE 258482C
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- mixed
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10L—FUELS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; NATURAL GAS; SYNTHETIC NATURAL GAS OBTAINED BY PROCESSES NOT COVERED BY SUBCLASSES C10G OR C10K; LIQUIFIED PETROLEUM GAS; USE OF ADDITIVES TO FUELS OR FIRES; FIRE-LIGHTERS
- C10L3/00—Gaseous fuels; Natural gas; Synthetic natural gas obtained by processes not covered by subclass C10G, C10K; Liquefied petroleum gas
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 264 GRUPPEN
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1912 ab.
Bei der Verwendung von verdampften flüssigen Brennstoffen, beispielsweise Benzin,
zum Schweißen wird seither das Benzin entweder mit Luft oder mit Sauerstoff aus einem
Gefäß in flüssiger Form herausgedrückt und dem Brenner zugeführt, in diesem verdampft
und dann mit Sauerstoff oder Luft zur Verbrennung gebracht. Dieses Verfahren hat
zweierlei Nachteile; erstens ist das Wegdrücken
ίο von flüssigem Benzin mit Luft oder Sauerstoff
gefährlich, und zweitens gibt die Mischung von verdampftem, flüssigem Brennstoff und
Sauerstoff kein einheitliches Verbrennungsgemisch und keine gleichmäßige Flamme und
zunderfreie Schweiße. Würde man mit dem flüssigen Brennstoff in bekannter Weise ein
Brenngas (beispielsweise Wasserstoff) karburieren, so hätte dies wenig Erfolg, denn der
Wasserstoff nimmt ganz wenig Dämpfe flüssigen Brennstoffs mit sich, welche die Flamme
gegenüber der reinen Wasserstoffflamme nur unwesentlich beeinflussen.
Mittels des nachbeschriebenen Verfahrens ist es möglich, mit den Dämpfen flüssigen
Brennstoffs jede beliebige Menge eines Brenngases zu mischen, also sowohl eine sich der
Wasserstoffflamme als auch eine sich der Flamme von flüssigem Brennstoff nähernde
Flamme herzustellen. Es geschieht dies dadurch, daß verdampftem oder verdampfendem
flüssigen Brennstoffe das Brenngas, also beispielsweise der Wasserstoff, in dem Brenner
oder in der zu diesem führenden Leitung zugemischt wird. Durch geeignete Regelungsorgane
kann das Mischungsverhältnis zwischen flüssigem und gasförmigem Brennstoff dosiert
werden. Der flüssige Brennstoff kann schon vorher durch !Carburation mit Brenngas gemischt
sein, und andererseits können auch dem Brenngas schon vorher Dämpfe flüssigen Brennstoffs zugesetzt sein.
Das Verfahren kann unter Benutzung bekannter Vorrichtungen in zweierlei Art ausgeführt
werden, einmal (Fig. 1) so, daß man von der Brenngasquelle 1 (Wasserstoffflasche)
Gas unter reduziertem Druck in den Behälter 2, in dem sich das Benzin befindet,
treten läßt, wobei das Gas auf das Benzin drückt und es durch ein Steigrohr 3 aus dem
Behälter heraus in flüssiger Form zum Brenner befördert. Aus dem Gasraum des Flüssigkeitsbehälters,
der mit Wasserstoff-Benzindämpfen gefüllt ist, wird dabei der zur Flamme zusätzlich verwendete Wasserstoff
durch eine besondere Leitung 4 dem Brenner zugeführt und in diesem mit dem in bekannter
Weise verdampften oder in Verdampfung befindlichen Benzin gemischt und mit Sauerstoff
zum Verbrennen gebracht. Absperrorgane 5 und 6 gestatten den Zufluß der Brennstoffe zum Brenner zu regeln. Bei der
anderen Ausführungsform des Verfahrens (Fig. 2) wird ein Teil des Wasserstoffs durch das
Benzin hindurchgeleitet und mit Benzindämpfen gemischt durch die Leitung f dem
Brenner zugeführt, während ein anderer Teil durch eine Leitung 8 dem Brenner direkt zugemischt
wird. Hierbei ist der durch das Benzin streichende Wasserstoff zweckmäßig
zu beheizen, um möglichst viel Benzin zu ver-
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dampfen. In beiden Fällen hat man ein Gas-Dampf gemisch, welches in bekannter Weise
mit Sauerstoff in einem Brenner zur Verbrennung gebracht wird.
Das Verfahren bietet gegenüber dem bekannten folgende Vorteile. Die Gefahr, die
beim Wegdrücken von flüssigem Brennstoff mit Luft oder Sauerstoff besteht, ist dadurch
beseitigt, daß die Fortbewegung des flüssigen
ίο Brennstoffs durch das Brenngas (Wasserstoff)
bewirkt wird. Durch eine innige Mischung des Dampfes mit seinem Beförderungsmittel,
dem Wasserstoff, wird ein besseres Brennen des Dampfes erreicht, so daß ein Zündern der
Schweiße vermieden wird. Die Flamme wird heißer und hat gute reduzierende Eigenschaften.
Auch bei der Schweißung mit flüssigen Kohlenwasserstoffen, dem sogenannten Flüssiggas, hat sich der Zusatz eines Brenngases,
wie Wasserstoff, in der. beschriebenen Weise als günstig erwiesen. In diesem Falle
kann, wie in Fig. 3 dargestellt ist, den Dämpfen des Flüssiggases aus der Flasche 9
reduziertes Brenngas aus der Flasche 10 in einfachster Weise zugemischt werden.
Claims (3)
- Patent- Anspruch ε :ι. Verfahren zum Mischen gasförmiger und flüssiger Brennstoffe, insbesondere für Schweißbrenner, dadurch gekennzeichnet, daß verdampftem oder verdampfendem flüssigem oder verflüssigtem Brennstoffe, der schon mit einem Brenngas gemischt sein kann, in dem Brenner oder in der zu diesem führenden Leitung ein Brenngas (beispielsweise Wasserstoff), das mit Dämpfen flüssigen Brennstoffs gemischt sein kann, in regelbarer Menge zugemischt wird.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Brenngas gleichzeitig zur Beförderung des flüssigen Brennstoffs und seiner Dämpfe dient.
- 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil des Brenngases durch den flüssigen Brennstoff hindurch, ein anderer Teil direkt zum Brenner geleitet wird, wo er mit dem Gemisch von flüssigem Brennstoff und Brenngas gemischt wird.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE258482C true DE258482C (de) |
Family
ID=516302
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT258482D Active DE258482C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE258482C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3837491A1 (de) * | 1988-11-04 | 1990-05-10 | Messer Griesheim Gmbh | Gasgemisch |
-
0
- DE DENDAT258482D patent/DE258482C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3837491A1 (de) * | 1988-11-04 | 1990-05-10 | Messer Griesheim Gmbh | Gasgemisch |
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