DE258403C - - Google Patents

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DE258403C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/06Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor affording only episcopic projection

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 258403 KLASSE 42 h. GRUPPE
BENAGLIA & CO. in GENF.
Apparat zum Projizieren undurchsichtiger Gegenstände.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. Januar 1912 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat zum Projizieren von Bildern undurchsichtiger Gegenstände, wie z. B. Ansichtspostkarten, Photographien, Münzen u. dgl.
Bei den bekannten, zu demselben Zweck dienenden Apparaten sind Linsen-Objektive vorhanden; diese zeigen aber die Nachteile, daß sie eine beträchtliche Menge des hindurchgehenden Lichtes absorbieren, und daß die erhaltenen Bilder außerdem meistens verkehrt sind, was in bezug auf die etwa vorhandenen Schriftzeichen unbequem ist; jedenfalls aber ist die große Linse sehr kostspielig, die für gute Projektionen von ziemlich großen Geis genständen erforderlich ist.
An sich bekannt ist ferner die Bilderzeugung durch Hohlspiegel.
Die neue Erfindung besteht nun in der Kombination folgender drei Merkmale:
i. Schrägstellung des Spiegels gegenüber der Projektionsvorrichtung,
2. Anordnung einer Blende in der Fokalebene oder in deren Nähe und
3. in der Größe der Blende, die höchstens gleich der Hälfte der Spiegelöffnung sein darf.
Die Verhältnisse liegen bei dieser Kombination deshalb ganz besonders günstig, weil die Brennweite des Hohlspiegels verhältnismäßig groß sein kann, wodurch die katoptrischen Abbildungsfehler weniger merkbar werden. Die Lichtstärke des Bildes wird dabei infolge der bedeutenden Größe des Spiegels sehr reichlich, und die in dem praktisch leicht unterzubringenden Brennweitenabstande 45
eingesetzte, im Verhältnis zum Spiegel recht kleine Blende verschluckt zwar einen Teil des Lichtes, wirkt aber günstig auf die Bildwölbung ein und erhöht die Tiefenschärfe. Es entsteht so ein sehr leicht herzustellender Hohlspiegelapparat, der den äußerst kostspieligen Linsen-Projektionsapparaten in vieler Beziehung überlegen ist.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des den Gegenstand der Erfindung bildenden Projektionsapparates veranschaulicht. Es ist
Fig. ι ein wagerechter Schnitt des Apparates,
Fig. 2 ein senkrechter Schnitt nach Schnittlinie A-B der Fig. 1,
Fig. 3 ein Schieber, der zur Aufnahme des zu projizierenden Gegenstandes oder Bildes dient.
Der Apparat besitzt eine Kammer a mit einem Fenster a1, vor welchem Gleitschienen b1 und δ2 für einen Schieber c angebracht sind. Dieser Schieber besitzt zwei zur Aufnahme der zu projizierenden Gegenstände, z. B. Ansichtskarten, Drucksachen usw., bestimmte Rahmen (Fig. 3). Die Kammer α enthält noch zwei Öffnungen β2, durch welche die von zwei nicht dargestellten und außerhalb der Kammer α aufgestellten Lichtquellen, z. B. elektrischen Bogenlampen, erzeugten Lichtbündel in die Kammer eintreten und den Gegenstand beleuchten. Diese Lichtstrahlen werden von dem Gegenstande auf den sphärischen Hohlspiegel g und von diesem durch eine Blende a3
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auf einen in der Zeichnung nicht dargestellten Schirm geworfen, auf welchen die Bilder projiziert werden sollen.
In der Kammer α ist ein Schirm d ange-5 ordnet, der die von den Lichtquellen durch die Fenster a2 in die Kammer eintretenden Lichtstrahlen verhindert, durch das Fenster a3 hindurchzutreten. Der Spiegel g ist auf einem Träger e angeordnet, welcher bei e1 auf einem
ίο Schlitten angelenkt ist. Dieser Schlitten ist derart auf einer Schraube f beweglich angebracht, daß die Neigung des Spiegels und sein Abstand vom Gegenstande geregelt werden können.
Die öffnung des Fensters a3 ist derart bemessen, daß es als Blende für die vom Spiegel kommenden Strahlen wirkt, damit bis an die Ränder scharfe Bilder erhalten werden.
Eine durch eine Tür schließbare öffnung kann in einer der Wände der Kammer α vorgesehen sein, um die Gegenstände in, deren Bild projiziert werden soll, in die Kammer auf einen geeigneten Träger-stellen zu können. Der Spiegel kann aus Glas oder Metall hergestellt sein. Die Lichtquelle kann auch in der gleichen Kammer wie der Spiegel angeordnet sein und kann aus einer oder mehreren Lappen bestehen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Apparat zum Projizieren von Bildern undurchsichtiger Gegenstände mit Hilfe eines Hohlspiegels, dadurch gekennzeichnet, daß ein zur Projektionsrichtung geneigter Hohlspiegel (g) die Lichtstrahlen, welche von dem außerhalb seiner Brennweite stehenden beleuchteten Körper (c) auf ihn fallen, durch eine ungefähr in der Entfernung der Brennweite zwischengeschaltete Blende (az), deren Fläche höchstens etwa gleich der Hälfte der Spiegelöffnung ist, nach außen wirft.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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