DE258181C - - Google Patents

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DE258181C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21HPULP COMPOSITIONS; PREPARATION THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASSES D21C OR D21D; IMPREGNATING OR COATING OF PAPER; TREATMENT OF FINISHED PAPER NOT COVERED BY CLASS B31 OR SUBCLASS D21G; PAPER NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D21H19/00Coated paper; Coating material
    • D21H19/36Coatings with pigments
    • D21H19/44Coatings with pigments characterised by the other ingredients, e.g. the binder or dispersing agent
    • D21H19/54Starch

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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 55/.. GRUPPE
ADOLF ALLIHN in BERLIN-LICHTERFELDE.
Verfahren zur Herstellung von Kunstdruckpapier.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 6. März 1912 ab.
Bei der Herstellung von Kunstdruck- oder Uberdruckpapier wird bisher als Bindemittel für das Pigment Casein oder ein Gemisch aus Stärke, Kleistermehl und Gelatine verwendet. Gemäß der Erfindung soll dagegen als Bindemittel ein organisches und ein anorganisches Kolloid, und zwar Stärke, in Verbindung mit einem wasserlöslichen Silikat, wie z. B. Wasserglas, zur Verwendung kommen. Dadurch erzielt man den bisher bekanntgewordenen Verfahren gegenüber folgende Vorteile. Das Papier wird weniger brüchig, das Pigment wird besser gebunden und das Losreißen des Striches beim Anpressen des Druckklischees vermieden.
Ferner wird eine gleichmäßige Verteilung der Druckfarbe bei größeren Flächen gesichert, das Feuer der Druckfarbe erhöht und die Aufsaugfähigkeit in bezug auf die Druckfarbe derart vergrößert, daß die Verwendung von Zwischenlegebogen beim Aufeinanderschichten der frisch gedruckten Kunstdruckbogen unnötig wird.'
Das mit der Stärke und dem Silikat verbundene Pigment wird entweder teilweise oder ganz als kolloidale Substanz durch schwefelsaures Aluminium, Alaun oder ein anderes Sulfat oder durch Calcium, Borax oder Barium-, Strontium- oder Magnesiumchlorid oder durch Säuren ausgefällt und zum Streichen benutzt.
Als Stärke kann leicht- oder schwerlösliche oder ein Gemisch beider verwendet und Kartoffel-, Mais-, Reis- oder andere Stärke benutzt werden.
Für die Anwendung des Verfahrens diene folgendes Ausführungsbeispiel:
Zum Zweck der Herstellung der Streichmasse für die Druckfläche des Kunstdruckpapiers kocht man etwa 7 bis 8 kg Stärke in Wasser mit 1 bis 2 1 Wasserglas auf, mischt sodann die Stärke mit etwa 20 kg Kaolin und bzw. oder Ton, Blanc fixe oder Satinweiß oder Mischungen dieser Substanzen und setzt eine der angeführten Verbindungen, z. B. schwefelsaures Aluminium oder Alaun o. dgl., zu. Das wasserlösliche Silikat mit der Stärke und dem Pigment wird ganz oder teilweise ausgefällt. Unter teilweisem Ausfällen wird hierbei verstanden, daß noch alkalisches, wasserlösliches Silikat in der Lösung zurückbleibt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Verfahren zur Herstellung von Kunstdruckpapier, dadurch gekennzeichnet, daß· als Bindemittel für das Pigment gekochte Stärke mit wasserlöslichen Silikaten angewendet wird, die teilweise oder ganz durch saure Verbindungen oder andere Kieselsäure ausfällende Mittel niedergeschlagen wird.
DENDAT258181D 1913-02-24 Active DE258181C (de)

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