DE257516C - - Google Patents

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DE257516C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B64AIRCRAFT; AVIATION; COSMONAUTICS
    • B64CAEROPLANES; HELICOPTERS
    • B64C33/00Ornithopters

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 257516-KLASSE 5» GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf ein Umkehrgetriebe für eine Antriebsvorrichtung für Luftschiffe, Wasserfahrzeuge u. dgl. mit jalousieartigen, in der Fahrtrichtung hin und her bewegten Treibflächen, beispielsweise gemäß Patent 215602.
Die Erfindung bezweckt die Erzielung einer verschiedenartigen Geschwindigkeit für Hin- und Hergang der Treibflächen dadurch, daß die Seilscheiben unter Zwischenschaltung einer Zahnradübersetzung von hin und her schwingenden Sektoren angetrieben werden, an denen der nicht rotierende Pleuelstangenkopf derart angelenkt ist, daß seine Bewegungsbahn außerhalb der die Kurbelwelle und die Sektorenwelle verbindenden Mittelachse liegt.
Durch diese Anordnung wird erreicht, daß die Treibflächen bei der der Fahrtrichtung entgegengesetzten Bewegung mit einem größeren Geschwindigkeitsmaximum bewegt werden als bei der in der Fahrtrichtung erfolgenden Bewegung und das Maximum der ersteren Bewegung möglichst am Anfang derselben liegt, während die Geschwindigkeit der letzteren Bewegung fast gleichförmig ansteigt und abfällt, wobei das Maximum der Geschwindigkeit der ersteren Bewegung nicht erreicht wird.
Daraus ergibt sich, daß mit dem möglichst plötzlichen Ansteigen der Geschwindigkeit der Treibflächen ebenso der Luftwiderstand wächst und hierbei die Trägheit der Luft den Treibflächen einen großen Widerstand bietet.
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Eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt.
Fig. ι ist eine Seitenansicht und
Fig. 2 ein Vertikalschnitt..
Fig. 3 ist die schematische Darstellung des verwendeten Kurbelgetriebes.
Fig. 4 ist eine Tabelle der vom Sektorenkurbelzapfen zurückgelegten Wegstrecken für ein bestimmtes Ausführungsbeispiel, bei dem der Radius der Antriebskurbelscheibe r = 18cm, der Radius des Sektors rx21 cm und die Länge der Pleuelstange I = 74,5 cm ist.
Fig. 5 ist die graphische Darstellung der in der Tabelle angegebenen Wege in dem darunter angegebenen Maßstab.
Aus diesen Wegen läßt sich unter Berücksichtigung der Tourenzahl des Motors und der angewandten Übersetzungen die Geschwindigkeit der Treibflächen pro Zeiteinheit errechnen.
Die Kurve der Fig. 5 stellt daher auch eine Geschwindigkeitskurve dar, aus der man nach Umrechnung des Maßstabes die Geschwindigkeiten für jeden Punkt direkt entnehmen kann.
Bei der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform liegen die Seilscheiben d und e, welche die Kabel mit ihren Treibflächen bewegen, dicht nebeneinander; es sind zwei entgegengesetzt bewegte Treibflächen angenommen.
Die Kabel, welche auf einer Seite der Treibflächen über Rollen laufen, sind anderer-
seits mehrmals um die Seilscheiben gewickelt, zu welchem Zweck dieselben mit Schraubengängen versehen sind. Die Seilscheibe d ist - auf der Welle άλ befestigt, welche durch die Nabe e1 der Seilscheibe e frei hindurchgeht. Die Nabe β1 der Seilscheibe e ist mit einem Trieb e2 und die Welle d1 mit einem Trieb d2 ausgestattet.
In jeden Trieb greift ein gezahnter Sektor D bzw. E. Der Antrieb dieser Sektoren erfolgt unter Vermittlung von Pleuelstangen F und G, deren einer Kopf mit dem zugehörigen Sektor und deren anderer Kopf mit dem zugehörigen Antriebsrad H und / gelenkig verbunden ist. Die Räder H und / sind auf • ihrem Umfange mit Zähnen versehen und greifen in zugehörige Triebe K und L ein.
Letztere sind auf der Welle M befestigt, die vom Motor kontinuierlich bewegt wird. Die Räder H und / sind an dem Gestell bei h und i seitlich gelagert, derart, daß die Achsen beider Räder zusammenfallen.
Um die einseitig gelagerten Räder H und / bzw. deren Zapfen gegen Biegungsbeanspruchungen zu entlasten, ohne die freie Bewegung der Pleuelstangen F und G zu beeinflussen, sind die Zapfen R und S der Pleuelstangen F und G durch einen Lenker P miteinander verbunden.
Die Wirkungsweise ist nun folgende:
Durch die kontinuierliche Drehung der Motorwelle M werden auch die beiden Zahnräder H und / unter Vermittlung der Triebe K und L in kontinuierliche Umdrehung versetzt.
Die Zapfen R und S der beiden Räder drehen sich hierbei im Kreise herum, während die Zapfen R1 und S1 der Pleuelstangen F und G die zugehörigen Sektoren D und E hin und her bewegen. Die Sektoren D und E treiben nun unter Vermittlung der zugehörigen Triebe d2 und e2 die betreffenden Seilscheiben d und e bald in der einen Richtung und bald in der anderen Richtung an, und zwar wird bei dem in der Zeichnung angenommenen Verhältnis des Sektordurchmessers zu dem Durchmesser der Triebe d% und ez bei jedem Sektorhub jede Seilscheibe mehrmals gedreht. Selbstverständlich kann man auch für jede Seilscheibe den Kurbelantrieb getrennt anwenden.
In Fig. 5 ist links die Geschwindigkeitskurve der Kurbel S1 bzw. R1 für den Arbeitshub der Treibflächen und rechts dasselbe für den Leerhub dargestellt. Da die Treibflächengeschwindigkeit derjenigen dieser Kurbeln proportional ist, so folgt hieraus, daß beim Arbeitshub die Geschwindigkeit und somit der Luftwiderstand sehr rasch auf das Maximum ansteigt, das auf das erste Drittel des Weges entfällt und bedeutend höher liegt als das Maximum des Leerhubes.
Die Höhe des Maximums der Geschwindigkeit der Kurbel S1 bzw. R1 ist veränderlich, weil es abhängig ist vom Radius des Sektors, dem Durchmesser des Kurbelkreises, der Länge der Pleuelstange und der Lage des Segmentzapfens.
Aus der Wahl der Abmessungen ergibt sich des weiteren die Lage der Totpunkte, da die Wege am Kurbelzapfen zwischen den Totpunkten je nach der Höhe des Maximums der Geschwindigkeit am Segment verschieden sind, denn je kleiner der Weg zwischen den Totpunkten beim Arbeitshub, je größer das Maximum der Geschwindigkeit am Segment bzw. den Treibflächen.
Bedingung für die Anwendung des angegebenen Getriebes ist ferner, daß der Radius des Sektors T1 größer ist als der Radius r der Antriebskurbel. Ferner ist die Pleuelstangenlänge abhängig von der Größe des Abstandes der Achse des Sektors von der des Antriebsrades. Bezeichnet man diesen Abstand mit a, so muß die Pleuelstangenlänge
I < a -j- rxr und
I ~> λ + ν V\ sein.

Claims (1)

  1. . Patent-Anspruch:
    Umkehrgetriebe für eine Antriebsvorrichtung für Luftschiffe, Wasserfahrzeuge u. dgl. mit jalousieartigen, in der Fahrtrichtung hin und her bewegten Treibflächen, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung einer verschiedenartigen Geschwindigkeit für Hin- und Hergang der Treibflächen die mit Schraubenrillen versehenen Seilscheiben unter Zwischenschaltung einer Zahnradübersetzung von hin und her schwingenden Sektoren angetrieben werden, an denen der nicht rotierende Pleuelstangenkopf derart angelenkt ist, daß seine Bewegungsbahn außerhalb, der die Kurbelwelle und die Sektorenwelle verbindenden Mittelachse liegt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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